Thema: Prokrastination

 

Alle 32 Artikel zum Thema Prokrastination auf imgriff.com:

Zippy:
Der Prokrastination auf den Zahn gefühlt

Und gerade wenn man das Gefühl hat, dass sämtliche Varianten von Task-Managern ausgeschöpft sind, erscheint wieder eine App mit einem neuen Twist: Zippy lässt den Benutzer sehr einfach To-Dos verschieben, präsentiert ihm aber auch gnadenlos die Statistik seiner Prokrastination.

Zippy

Im Kern ist Zippy eine ganz normale To-Do-App: Jede Aufgabe kann mittels Tags kategorisiert werden, zum Beispiel in privat und beruflich oder nach Projekten. Den  Termin wählt man nicht wie üblich im Kalender, sondern via eine sehr intuitive Auswahl: Später am heutigen Tag, morgen, in 2 Tagen, dieses Wochenende, nächste Woche, in zwei Wochen, nächsten Monat. Dies entspricht mehr unserer Art zu planen als «diese Aufgabe erledige ich am 04.03.14». » weiterlesen

6 Tipps, wie Du der Perfektionsfalle entgehst:
Hör auf, Dir selbst im Weg zu stehen!

Der Wunsch, alles gut und richtig zu machen, ist nichts Schlechtes. Wer allerdings übertreibt, steht sich schnell selbst im Weg. 6 Tipps gegen übertriebenen Perfektionismus.

Andrew King bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Letzte Woche ist mir wieder ein schönes Beispiel über den Weg gelaufen, wie sich jemand mit zu hohen Anforderungen an sich selbst im Weg steht: «Wenn ich etwas mache, dann will ich es auch wirklich perfekt machen», sagte mein Bekannter mit inbrünstiger Überzeugung. Dagegen ist auch nichts einzuwenden; im Gegenteil, das Ziel ist hehr und wichtig.

Allerdings war das Vorhaben, um dessen Planung es ging, schon einmal gescheitert. Und der zweite Versuch war gerade auf dem besten Weg, wieder zu scheitern, lange bevor er überhaupt angegangen wurde. Grund: Wie der Bekannte zugab, führte sein Wunsch, alles perfekt zu machen, zu einem unglaublichen Aufwand: Denn um die angestrebte Perfektion zu erreichen, wurde ein simples Projekt durch Einbezug verschiedener Faktoren und Personen immer größer und komplexer gemacht – bis es sich schließlich als kaum noch bewältigbar entpuppte. » weiterlesen

Postpone:
Aufgaben verschieben und sich auf das Wesentliche konzentrieren

Eine Aufgabenverwaltung namens Postpone scheint der Traum aller Prokrastinierer zu sein. In der Tat fällt als erstes auf, dass sich Aufgaben sehr einfach nach hinten schieben lassen. Gerade dies führt aber zu einem effizienten Management der Aufgaben.

PostponeEigentlich hat man ja das Gefühl, dass irgendwann genügend Apps und Tools für die Aufgabenverwaltung auf dem Markt wären. Und trotzdem findet immer mal wieder jemand eine Nische (plus Zeit und Geld), um einen neues Tool zu lancieren. Einen interessanten Ansatz verfolgen die Postpone-Entwickler, die dem Nutzer eine kurze, nützliche und motivierende To-Do-Liste anbieten wollen.

Reduziert auf das Wesentliche

Zu Aufgaben lassen sich Notizen hinzufügen, aber auf weitere Einstellungen wurde verzichtet. Entsprechend aufgeräumt und übersichtlich kommt das Tool daher. Postpone gruppiert Aufgaben in sogenannte Workspaces, also Gruppen bzw. Listen. Diese lassen sich mit anderen Nutzern teilen und gemeinsam nutzen. Aufgaben können so auch an einen anderen User delegiert werden.

Besonders interessant ist das «Sanduhr-Icon», quasi die Snooze-Taste: Mit ihr lassen sich Aufgaben nach hinten schieben. Postpone schlägt Optionen wie «in 2 Stunden», «morgen», «nächste Woche» und einige mehr vor. Oder man wählt selber ein Datum, wann die Aufgabe wieder erscheinen soll. » weiterlesen

Holm Friebes neues Lob der Faulheit:
Wie viel Prokrastination ist gesund?

Alles wäre besser, wenn wir nur fauler wären und nicht ständig aktionistisch Placebo-Arbeit verrichten würden, sagt Bestseller-Autor Holm Friebe. Ich habe da so meine Zweifel – auch wenn viele von Friebes Gedanken gut sind, muss man doch differenzieren. Ein Kommentar.

Patrick Feller bei flickr.com (CC BY 2.0)Faulheit und Produktivität – wie passt das zusammen? Offenbar sehr gut, denn das Thema Faulheit haben wir schon öfter beim imgriff.com besprochen – zuletzt etwa Patrick Mollet, der offen zugab: «Ja ich bin faul – und deshalb bin ich produktiv». Das Thema liegt im Trend: Neulich hat sich etwa der Journalist und Autor Holm Friebe intensiv damit befasst. » weiterlesen

Arbeitsblockaden:
Drei Schritte, um den inneren Schweinehund zu überlisten

«Aller Anfang ist schwer», sagt der Volksmund. Aber diese Erkenntnis hilft einem nicht weiter, wenn der Einstieg in die nächste Aufgabe einfach nicht gelingen will. Hier sind sie: Die drei perfidesten Blockade-Faktoren – und drei einfache, aber entscheidende Schritte, die einem helfen, den inneren Schweinehund auszutricksen.

Wir kennen das: Die ToDo-Liste für den Tag ist gemacht, die ersten Mails sind beantwortet, und jetzt geht’s an die erste grössere Aufgabe. Und eigentlich wäre man ja bereit. Eigentlich…

Aber irgendwie kommt man nicht ins Tun. Man sitzt da, schweift ab, holt sich noch einen Kaffee und schaut nochmals in die Mails. Und schon ist der Elan dahin, und an den guten Ideen, die wir grad eben noch hatten, kommen uns Zweifel. Heftige Emotionen steigen in uns auf: «Wieso schon wieder? Was mache ich falsch? Wieso muss ich mich immer wieder ablenken lassen?»

Indem man die Aufgabe nicht anpackt, macht man sie noch schwieriger. Ein Teufelskreis. Die Ursachen – und was man dagegen tun kann: » weiterlesen

Das Traumbüro für Arbeitsverweigerer II/II:
10 Tipps für die unproduktive Büroeinrichtung

Wer immer eine gute Ausrede parat haben möchte, warum er seine Arbeit nicht gebacken kriegt, sollte sein Büro so unproduktiv und chaotisch wie möglich einrichten. Dieser zweite Teil des Beitrages gibt konkrete und praktische Tipps.

Du bist unproduktiv aus Überzeugung? Du möchtest der Welt beweisen, dass Du täglich heldenhaft darum kämpfst, die Dinge auf die Reihe zu kriegen, aber alles hat sich gegen Dich verschworen und Du schaffst es einfach nicht? Wo und wie Du auch immer arbeitest: Du solltest dir einige Arbeitsmittel anschaffen bzw. Systeme verwenden, die Dich bei der optimalen Arbeitsverweigerung und bei deiner Desorganisation aufs Trefflichste unterstützen. » weiterlesen

Das Traumbüro für Arbeitsverweigerer I/II:
Wie man das Chaos vorprogrammiert

Seit Marissa Mayers Anti-Home-Office-Offensive wird heftig darüber diskutiert, ob man besser zu Hause oder im Büro arbeitet. Dabei haben wir einen Aspekt bisher sträflich vernachlässigt: Auch die Einrichtung des Arbeitsplatzes spielt eine wichtige Rolle für die Organisation. Gesetzt den Fall, die Yahoo-Mitarbeiter wären zu Hause wirklich untätig gewesen – sie hätten garantiert die folgenden Tipps beherzigt.

Studien zufolge macht ein Großteil der Mitarbeiter in Unternehmen nur noch Dienst nach Vorschrift. Unproduktivität nach Plan also auch im Home Office? Dem findigen Prokrastinierer bieten sich da allerlei Möglichkeiten.

Vielleicht kennst Du den alten Spruch: Wer seine Buchhaltung im Griff hat, hat auch seine Firma im Griff! Diese Aussage lässt sich umkehren: Wer im Job garantiert nichts gebacken kriegten möchte, sollte schön dafür sorgen, dass er den Überblick über Termine, Adressen, Kunden, Projekte, die Finanzen und die Buchhaltung verliert. Dann hat er auch immer gleich die passende Ausrede parat, warum er immer noch nicht fertig ist mit dem Auftrag. » weiterlesen

Don’t do it yourself:
Wenn Selbermachen unproduktiv und unglücklich macht

Neulich habe ich hier ein Loblied auf das Selbermachen gesungen. Jetzt verdamme ich es bereits in der Überschrift. Schizophren? Nein – ich bin nur der Meinung, dass in vielen Fällen Selbermachen unproduktiv und unglücklich macht. Beispielsweise wenn man es als Prokrastinations-Alibi missbraucht, oder wenn man meint, ein Händchen für etwas zu haben. Über die Stolperfallen des DIY.

Ich bin weiterhin ein grosser Fan von Do it yourself. So warte ich beispielsweise ungeduldig darauf, bis der Frühling kommt und es wieder Zeit ist, das Tomaten-Gewächshaus in meinem Garten so improvisiert zusammenzuzimmern, dass sich jeder halbwegs begabte Heimwerker verzweifelt an die Stirn fassen würde. Ich bin trotzdem zufrieden damit.

Aber von einigen Bereichen unseres Lebens sollten wir das DIY-Prinzip einfach fernhalten, wenn wir vorwärtskommen und möglichst frustfrei arbeiten und leben wollen. Schliesslich ist die Spezialisierung eine wichtige menschliche Errungenschaft, muss sogar ich als eingefleischte Generalistin anerkennen. » weiterlesen

Belohnen statt ablenken:
Wie man unliebsame Aufgaben anpackt und erledigt

Jeder schiebt Aufgaben vor sich her. Und die meisten haben dabei ein schlechtes Gewissen. Es gibt einen simplen Ansatz, den «inneren Schweinehund» zu besiegen: sofort loslegen – erledigen – belohnen.

Wir alle kennen das, wenn wir eine nicht besonders prickelnde Aufgabe anpacken sollten: Wir sind ausgesprochen kreativ darin, Dinge zu (er-)finden, die noch schnell gemacht werden «müssen». Mailbox prüfen, eine Zigarette rauchen, bei Facebook reinschauen, sich beim Kollegen übers neues Bike informieren, den Blogartikel über weiss-nicht-was lesen, usw. usf. Ob wir’s «Prokrastination», «Aufschieberitis» oder wie auch immer nennen: dieses Verhalten hat hohes Frustrationspotenzial.

Ich staune immer wieder, wie kreativ wir sind, um nicht anfangen zu müssen. Ich bin dennoch überzeugt: es ist wichtig, sich mit solch «nutzlosen» Dingen zu beschäftigen, auch während der Arbeitszeit, auch (oder gar vor allem) in hektischen Phasen das Alltags. «Kopf auslüften», nenne ich das. » weiterlesen

Aufschieberitis:
6 Empfehlungen vom Rechtsanwalt

«Regeln Sie das mit meinem Anwalt» ist eine oftgehörte Filmzeile. Was aber, wenn Anwälte unangenehmen Dinge lieber aufschieben? Sechs Tipps von einem Rechtsanwalt, wie man Dinge geregelt kriegt.

Wenden Sie sich bei Fragen vertrauensvoll an Ihren Anwalt: Marlon Brando in «Der Pate»

Wenden Sie sich bei Fragen vertrauensvoll an Ihren Anwalt: Marlon Brando in «Der Pate»

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal was Interessantes von einem Anwalt lese. Sie bedienen sich einer eigenen Sprache, erörtern öfters dermaßen abstrakte Gemengelagen, dass normale Menschen unweigerlich einschlafen und beschäftigen sich ohnehin nur mit einem Problem, wenn man sie mit Geld dazu zwingt. Ein Newsletter (leider nicht verlinkbar) der Kanzlei Schweizer & Burkert bot jedoch recht interessante Einblicke in die Arbeit von Juristen: auch sie leiden unter Aufschieberitis. Ihre Tipps, wie sie damit umgehen, sind lesenswert und zeugen von einem ständigen Kampf damit, uns selber zu motivieren, produktiv zu sein.

Werde Realist
Nicht nur wir normalen Menschen, sondern auch Rechtsanwälte neigen dazu, unsere eigenen Fähigkeiten zu überschätzen – und somit die Zeit, die wir für etwas benötigen, zu unterschätzen. Wir brauchen also fast für jede Aufgabe länger als geplant, schaffen dann weniger als gedacht und geraten somit unter Zeitdruck. Dieses Problem beginnt mit der falschen Einschätzung der benötigten Zeit, die unseren Terminplan von Anfang an unrealistisch macht: wir packen uns zuviel auf unseren Teller! » weiterlesen