Alle 3 Artikel zum Thema Projekte auf imgriff.com:
Administration! Buchführung! Rechnungen schreiben! Das sind die Dinge, die vielen Freelancern die Haare ergrauen lassen. Wir haben Tagwerk getestet, ein Tool, das hier Abhilfe schaffen will.
Unter mein-tagwerk.de können Freelancer für wenig Geld ihre Projekte und Kunden online verwalten. Ich habe das vielversprechende Tool über mehrere Wochen getestet.
Meine Projekte verwalte ich mit Excel, die Rechnungen schreibe ich im Word. Und ich muss zugeben, ich fühle mich ganz wohl mit meiner sehr einfachen und altmodischen Buchführung. Klar, eine professionelle Software zur Verwaltung meiner Projekte wäre schon toll. Kaum fertiggedacht, hat mir mein-tagwerk.de angeboten, ihre Lösung zu testen.
Was ist Tagwerk?
Tagwerk wurde von Freelancern für Freelancer entwickelt. Man wählt zwischen drei Paketen. Ich entscheide mich für das Basis Paket Freelancer, das neun Euro pro Monat kostet und alle Funktionen umfasst. Vom Erfassen der Projekte und Kunden, über das Aufführen der Reisekosten und Ausgaben bis hin zur Rechnungsstellung und detaillierten Statistiken, wo man sieht, wie viel Arbeit man in die Projekte investiert hat und wie hoch der effektive Stundensatz war. Das alles rechnet mir mein Excel auch aus. Und Rechnungen zu schreiben braucht nicht so viel Zeit. Aber, alles an einem Platz zu verwalten reizt mich. Auf geht’s zum Praxis-Test. » weiterlesen
Viele träumen davon, zu tun und zu lassen, was und wann sie wollen. Aber kann man davon leben? Und wenn ja, wie gut?
Vor ein paar Monaten habe ich mir diesen Traum erfüllt und mich kurzerhand in die Selbstständigkeit gestürzt. Zu Beginn war alles euphorisch. Ausschlafen, arbeiten wann ich will, tagsüber Freunde treffen, Shoppen, Schlafen, nur noch die Projekte annehmen, hinter denen ich auch stehen kann – toll.
Freiheit um jeden Preis?
Wenn mich Leute fragen, was ich denn an der Selbstständigkeit am meisten schätze, antworte ich: Freiheit. Die meisten nicken dann und murmeln, «ich verstehe». Eine Bekannte fragte mich dann ungläubig, was ich denn genau mit Freiheit meine, sie hätte nicht das Gefühl, dass man als Selbstständige freier sei. Das hat mich nachdenklich gestimmt. Denn eigentlich hat sie ja Recht. Auch wenn ich nur das tue, was ich am liebsten mag, bin ich abhängig. Rechnungen flattern weiterhin ungehindert ins Haus, Miete, Krankenkasse und Internet werden jeden Monat automatisch vom Konto abgebucht. Ganz egal, ob meine Kunden ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Und trotzdem antworte ich nach wie vor mit «Freiheit».
Freiheit ist schön und gut, doch ohne Geld macht’s keinen Spass, mögen die einen jetzt denken. Richtig. Darum sollte man sich vor dem Schritt in die Selbstständigkeit einige grundlegende Fragen stellen. » weiterlesen
Die Rückwärts-Planung ist ein simpler Trick, um grosse Aufgaben und Projekte realistisch zu planen.
Kurz vor Redaktionsschluss kriege ich den Artikel doch noch hin. War etwas stressig, weil ich zu spät begonnen habe, aber nun steht der Text, einigermassen rechtzeitig. Ich bin kurz davor, den «Publizieren»-Button zu drücken – da fällt mir ein, dass ich noch ein Artikelbild brauche und allenfalls die Rechte dazu einholen muss.
«Herkömmlich schlechte Planung» könnte man nun sagen. Allerdings finde ich es nicht immer ganz einfach, grössere Aufgaben von Beginn weg sauber zu planen, geschweige denn, an alles zu denken.
Ein simpler Trick um hier Abhilfe zu schaffen ist die Rückwärtsplanung. Man beginnt die Planung ausgehend vom Endergebnis, also: Wenn ich den Artikel am kommenden Montag veröffentlichen will, was muss ich dazu bereit haben?
Das ergibt eine Liste der Anforderungen beziehungsweise der dafür zu erledigenden Aufgaben. Diese Aufgaben kann ich auflisten und mit Zeitschätzungen versehen, die benötigte Zeit aufaddieren und erhalte so in etwa den gesamten Zeitbedarf für die Aufgabe. Die Aufgaben kann ich nun planen und in meinem Kalender verteilen – wobei es gilt, Pufferzeiten nicht zu vergessen.
Der Vorteil dieser einfachen Methode: Ich vergesse die vielen kleinen Dinge, die neben der «Hauptaufgabe» eines Vorhabens notwendig sind. Und ich stelle sie von Beginn weg in eine logische Reihenfolge, bemerke also, wenn Aufgaben voneinander abhängen.