Thema: produktivität

 

Alle 33 Artikel zum Thema produktivität auf imgriff.com:

Produktivität ganz persönlich:
Yahoo-Deutschland-Chef Steffen Hopf im Interview

Steffen Hopf

Steffen Hopf

Als Managing Director von Yahoo Deutschland verantwortet Steffen Hopf das Geschäft von Yahoo in Deutschland. In der Position des Country Commercial Directors ist der 38-Jährige zudem für alle Vermarktungsaktivitäten und die strategische Ausrichtung des Verkaufsteams von Yahoo Deutschland verantwortlich.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich versuche immer, meinen Tag mit einer positiven Einstellung beginnen. Um mich gedanklich auf den Tag vorzubereiten, checke ich noch zuhause auf dem Smartphone E-Mails, den Kalender und das Wetter. Dann gönne ich mir immer noch ein paar Minuten für die neusten Tumblr-Einträge, die mich unterhalten und nicht selten für ein Lächeln sorgen. Im Büro werden zuerst die bereits anwesenden Kollegen begrüßt – ich zähle eher zu den Early Birds –, bevor ich dann mit einem Kaffee richtig in den neuen Arbeitstag starte.

Wodurch zeichnet sich Dein Arbeitsstil aus?

Wichtig ist für mich, Aufgaben in ihren Kontext zu setzen und zu erklären, warum diese so wichtig sind. Bei Teamprojekten kommt es auf eine gemeinsame und konkrete Zielsetzung an. Erst wenn alle an einem Strang ziehen, wird das bestmögliche Ergebnis erzielt.

Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mitarbeiter und gebe ihnen den nötigen Freiraum, ihre Arbeit eigenverantwortlich und selbständig zu erledigen und vor allem auch ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Meine Aufgabe sehe ich darin, genau darin mein Team zu bestärken und Hilfestellungen nur dann zu geben, wenn es nötig ist. Für Motivation muss ebenfalls immer Zeit sein. Ich bin ein großer Verfechter offener, transparenter Kommunikation, das A und O einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Zudem ist mein Büro nahezu papierlos und das Gros meiner Aktivitäten lässt sich wunderbar online erledigen – ob E-Mails, Video-, Telefonkonferenzen oder Echtzeitkorrespondenz via Yahoo Messenger, alles am liebsten direkt, effektiv und effizient. Ein persönliches Gespräch ist dennoch unerlässlich, gerade bei komplexeren Themenstellungen mit mehreren Beteiligten oder wenn Konflikte und Missverständnisse aus der Welt geschafft werden müssen.

Welche Auswirkungen hatte die vieldiskutierte Abschaffung des Homeoffice auf die Produktivität und Zusammenarbeit bei Yahoo?

Die Folgen der Abschaffung der vollständigen Telearbeit sind durchwegs positiv. Besonders die Teamarbeit profitiert davon: Entscheidungen können so schneller getroffen werden, die Qualität der Arbeit wird gesteigert.

Wie – durch welche Tools und Methoden – steigerst Du Deine Produktivität?

Produktivität ist keineswegs an den Schreibtisch gebunden, im Gegenteil – daher nutze ich viel mein Smartphone und Tablet. Um die Produktivität zu steigern, sind Teilen & Feedback essentiell. Hierzu gehören Best Practice-Cases genauso wie Learnings. Nicht weniger wichtig ist, den Überblick zu behalten und Vorgänge und Prozesse effektiv zu dokumentieren; hier helfen Tools wie z.B. Salesforce. Um dringende Fragen zu klären, aber auch um mich selbst und Kollegen zu motivieren, hilft ein direkter, persönlicher Austausch oft mehr als ein endloser E-Mail-Thread.

Was tust Du, wenn Deine Produktivität nachlässt?

Wenn ich merke, dass meine Produktivität nachlässt, mache ich schlicht eine kurze Pause. Hierfür verlasse ich auch meinen Schreibtisch und denke an etwas komplett anderes. Oft reicht dann ein kurzer Moment, um abzuschalten und die Kraftreserven wieder aufzutanken.

Wo arbeitest Du am produktivsten?

Meinen Arbeitsplatz habe ich so gestaltet, dass ich hier sehr produktiv sein kann: aufgeräumt, ohne jegliche Ablenkung. Daneben kann ich am Flughafen sehr produktiv und konzentriert arbeiten. Während andere die Atmosphäre vielleicht als Ablenkung empfinden, steigert das hektische Treiben vielmehr meine Produktivität.

Arbeitsplatz von Steffen Hopf

Arbeitsplatz von Steffen Hopf

Wie viele Stunden schläfst Du pro Nacht?

Durchschnittlich schlafe ich sechs bis sieben Stunden pro Nacht.

Was fällt Dir sonst noch zum Thema Produktivität ein?

“Don’t reward and measure effort, but outcome” – Produktiviät und Erfolg sollten nicht am Aufwand gemessen werden, sondern immer an konkreten Ergebnissen.

FilePane:
Mach mehr aus deinem Drag&Drop

Gerade kleine Tätigkeiten, welche man unzählige Male pro Tag ausführt, sollte man optimieren. FilePane fügt dem klassischen Drag&Drop vom Mac OS zusätzliche Funktionen hinzu. Dies reduziert Arbeitsschritte und spart Zeit.

filepane_150Drag&Drop gehört wohl zu den häufigsten Aktionen, die ich während dem Arbeiten am Computer vornehme. Sei es, um eine Datei einem Mail als Attachment hinzuzufügen oder per Skype zu versenden, oder sei es, um Dateien im Browser hochzuladen oder in einer Anwendung zu öffnen. Ich habe schon häufig festgestellt, dass viele Leute gar nicht wissen, was man mit Drag&Drop eigentlich alles machen kann.

Aber auch wenn man glaubt, dass eigentlich schon sehr vieles mit Drag&Drop möglich ist, so stösst man plötzlich auf ein Tool, das noch weitere Möglichkeiten eröffnet. FilePane ist eine kleine App, welche dem Drag&Drop praktische weitere Aktionen hinzufügt. Sobald FilePane installiert und aktiviert ist, öffnet sich ein kleines Menü, wann immer man aus dem Finder eine Datei anwählt und «wegzieht». So können Dokumente direkt in PDFs umgewandelt oder gedruckt werden. Auch eine Komprimierung als Zip ist direkt möglich. Die Aktionen sind zudem abhängig vom Dateityp: Zieht man beispielsweise eine Bilddatei auf das FilePane-Menü, kann deren Grösse geändert werden. » weiterlesen

Offline & fokussiert:
Mein Produktivitätsschub in der Bahn

Eigentlich schreibe ich hier jeden Freitag über Tools, welche unsere Produktivität fördern sollen. Einen der grössten Produktivitätsschübe erlebe ich aber nicht wegen eines Tools, sondern dank der Bahn.

sbb_150Mein erstes Mal war, als ich mich etwa in der Hälfte meiner Dissertation befand. Als externer Doktorand arbeitete ich nebenbei noch Teilzeit und mein eigenes Unternehmen war noch ein junges Pflänzchen, welches viel Aufmerksamkeit erforderte. Entsprechend schwer fiel es mir, meiner wissenschaftlichen Arbeit genügend Zeit und Energie zu widmen. Eigentlich gab es fast dauernd etwas Wichtigeres und Dringenderes als meine Dissertation.

Von meinem Wohnort zur Technischen Hochschule war es eine 2,5-stündige Bahnfahrt. Und irgendwann stellte ich dann eben fest, dass diese Bahnfahrten zu meinen produktivsten Zeiten gehören. Dies führte dazu, dass ich mich eines Tages einfach frühmorgens in einen Zug setzte und mal planlos bis an die Schweizer Grenze fuhr. Im Gepäck hatte ich nur meinen Laptop und das Ziel, dieses eine Kapitel bis am Abend fertig geschrieben zu haben.

Noch heute freue ich mich auf längere Bahnfahrten. Denn ich nehme mir immer gewisse Arbeiten vor und weiss, dass ich sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich erledigen werde. Deshalb bevorzuge ich für kürzere Strecken (bspw. Schweiz-Deutschland) auch die Bahn gegenüber dem Flugzeug. Der Flug mag zwar weniger Zeit in Anspruch nehmen, aber die Netto-Arbeitszeit ist mit der Bahn einiges höher – und in meinem Fall auch produktiver. » weiterlesen

Besser arbeiten durch mehr Zufriedenheit:
Das Dankbarkeitstagebuch

Unser Leben wird immer schneller und hektischer. Da hilft es, sich klar zu machen, was man schon erreicht hat. Denn: Wer zufrieden ist, hat nicht nur ein besseres Leben, sondern arbeitet auch besser. Ein Dankbarkeitstagebuch kann uns dabei unterstützen.

Bild: Generation Bass bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur, dass das Leben um uns herum immer stressiger zu werden droht – nein, wir lassen uns auch selbst von dieser Hektik anstecken. Uns wird suggeriert, dass »immer mehr« und »immer besser« erstrebenswerte Ziele sind.  Auch wenn es sicher zur menschlichen Natur gehört, so zu denken: Oft genug überfordern wir uns mit unsere Zielen auch ein Stück weit selbst.

Stress durch die falschen Ziele

Zum Beispiel weil wir falschen Idealbildern aus den Medien hinterherhecheln; weil wir uns mit Kollegen, Freunden und Bekannten vergleichen; weil wir uns Ziele von außen, etwa von Chefs oder Auftraggebern, aufoktroyieren lassen. Und sind oft gestresst, weil diese Ziele gar nicht uns entsprechen und wir sie daher auch nur halbherzig verfolgen. Das Ergebnis ist dann, dass wir nicht wirklich produktiv sind und folglich auch nicht sonderlich erfolgreich. » weiterlesen

Typische Fehler:
Fünf Dinge, die selbst einen Produktivitätsmaximierer immer wieder bremsen

Auch wer über Selbstdisziplin verfügt und ein Verständnis dafür hat, was die eigene Produktivität behindert, ist nicht gegen Fehler gefeit, die den optimalen Arbeitsablauf einschränken. Bei mir ist es beispielsweise mangelnde Disziplin beim Bearbeiten von Mails und beim Konsum von Informationen.

Seit fast genau sieben Jahren blogge ich – und das mit Ausnahme von Wochenenden und einigen Urlauben mehrmals täglich. Auch wenn ich damit gemäß der Zehn-Jahres-Regel noch mindestens drei Jahre vor mir habe, um ein Experte zu werden, begegne ich dem regelmäßigen Online-Publizieren heute mit einer gewissen Routine und Entspanntheit, die mir in der Anfangsphase fehlten. Auch weiß ich besser als früher, wie ich mich aus Phasen der kreativen Tiefpunkte befreien kann, und verstehe ganz gut, unter welchen Voraussetzungen ich produktiv bin, und wann ich eher prokrastiniere. » weiterlesen

Weniger ist mehr:
Lieber 1 Aufgabe zu Ende gebracht als 10 angefangen

Wir alle kennen unzählige Produktivitätsmethoden aus Büchern, aus dem Web und aus Seminaren. Und doch will es im Alltag nicht immer klappen. Der Grund? Wir nehmen uns zu viel vor! Ein paar simple Tricks schaffen Abhilfe.

Mark Hunter bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Wir imgriff-Autoren haben schon viel darüber geschrieben, wie man Arbeit effizient und effektiv erledigt: etwa wie man mit Hilfe von Post-its fokussieren kann, über die Wirkung einfacher Lösungen, warum wir den Fokus verlieren, übers Konzentrieren mit Singletasking, ob Multitasking blöd macht, und über Tipps für einen erfolgreichen Tag. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
Verratet uns Eure Tipps!

In unserer Reihe «Produktivität ganz persönlich» haben erfolgreiche Menschen verraten, was für sie produktives Arbeiten bedeutet und wie sie produktiv bleiben. Uns interessieren aber auch die Produktivitätstipps von Euch, den imgriff-Lesern. Teilt uns und den anderen Lesern mit, womit Ihr Euren Arbeitstag beginnt und welche Tools und Methoden Ihr einsetzt.

Welches sind Eure Produktivitätstipps? Bild: shutter bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Im vergangenen Jahr haben wir in loser Folge Menschen interviewt, sie zu ihrer persönlichen Arbeitsweise befragt und sie um Produktivitätstipps gebeten. Vom Unternehmer über den Politiker bis zur Kommunikationschefin haben wir eine breite Palette an Personen abgedeckt. Wie Redaktionsleiterin Sabine Gysi in ihrem Artikel «Warum uns die Themen nie ausgehen» geschrieben hat, liegt es in der Natur des Menschen, nach Optimierung zu streben, und dazu gibt es ganz unterschiedliche Wege. Und genau deshalb interessiert uns nun die persönliche Arbeitsweise von Euch imgriff-Lesern! » weiterlesen

Vorsätze für 2014:
So wirst Du endlich produktiver

Statt Dir vorzunehmen, endlich mehr Sport zu treiben oder mit dem Rauchen aufzuhören, könntest Du Dir für 2014 auch vornehmen, produktiver zu werden.

Seit Jahren schreiben wir an dieser Stelle über einzelne Massnahmen, Konzepte und Tools, die uns produktiver machen sollen. Das Jahresende ist meines Erachtens ein guter Moment, um sich aktiv vorzunehmen, diese Themen auch in die Praxis umzusetzen. Und was ist dafür besser geeignet als eine fixfertige Liste mit Vorsätzen? Wenn auch gespickt mit dem einen oder anderen Augenzwinkern. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Ich unterscheide nicht zwischen Arbeit und Leben»

Jon Oringer gründete 2003 mit 30’000 seiner eigenen Fotos Shutterstock, einen globalen Marktplatz für visuelle Inhalte. Heute hat das Unternehmen mit Sitz in New York 250 Mitarbeiter, ist an der Börse und vertreibt über 30 Millionen Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und Videos. Laut Forbes war Jon Oringer der erste Milliardär von «Silicon Alley». Ich traf ihn bei der Eröffnung seiner Europazentrale in Berlin.

Jon Oringer, Foto von Daniella ZalcmanWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Jon Oringer: Keine Frage: E-Mails. Ich habe leider das Smartphone direkt neben dem Bett liegen, sodass ich jederzeit auf Anrufe oder E-Mails reagieren kann. Was auch neben dem Bett liegt, ist ein Notizblock für neue Ideen. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe, arbeite ich am besten.»

Eric Pateman begann seine Karriere als Koch und startete mit 18 sein erstes eigenes Catering-Unternehmen. Zwischenzeitlich absolvierte er ein MBA-Studium und arbeitete u.a. in Namibia, Australien und Großbritannien. Heut betreibt er vier Unternehmen mit insgesamt 80 Mitarbeitern, darunter Edible Canada, das zu den 200 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Kanada gehört. Er ist Berater, Keynote-Speaker, Koch und Caterer zugleich.

Eric PatemanWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Eric Pateman: Jeder Arbeitstag sieht anders aus, aber meist fange ich mit den E-Mails an: Bei mir liegen leider iPhone und Laptop direkt neben dem Bett. Wenn ich aufwache, will ich etwas Produktives machen, auch mitten in der Nacht. Da ich unter der Woche in meiner Wohnung in Vancouver bin und nur am Wochenende bei meiner Familie in Squamish, 45 Km nördlich der Stadt, störe ich auch niemanden dabei.

Ich habe festgestellt, dass ich am produktivsten bin, wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe und loslege. Ich mache ein paar Stunden Computerarbeit, dann stelle ich mich unter die Dusche. Um 7 gehe ich in der Regel ins Büro oder in ein Café. » weiterlesen

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