Thema: Produktiv im Studium

 

Alle 11 Artikel zum Thema Produktiv im Studium auf imgriff.com:

Literaturverwaltung I/II:
Literaturlisten und Zitate im Griff

Das Leben zeigt: Der falsche Umgang mit Zitaten in wissenschaftlichen Arbeiten kann zum Karrierekiller werden. In diesem Artikel geht es um Grundsätze der Literaturverwaltung, in einem zweiten Teil stellen wir geeignete Software vor.

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Einer der gewöhnungsbedürftigen Aspekte am wissenschaftlichen Arbeiten war für mich der penible Umgang mit Literatur. Wie behalte ich den Überblick, wie merke ich mir, welches Zitat aus welchem Aufsatz stammt, wie generiere ich eine Literaturliste, die alle wesentlichen Angaben enthält – nicht nur so, daß sie den Ansprüchen eines Professors genügt, sondern auch derart, daß ich zum Beispiel in der Bibliothek sofort finde, was ich brauche? Wie gestalte ich eine Arbeit so, daß die Literaturnachweise einem konsistenten Schema folgen und den Vorgaben meines Fachbereichs entsprechen? Und wie behalte ich im Auge, was ich zu einem Thema noch alles lesen muß?

Hier kann einem eine moderne Literaturverwaltung viel Arbeit abnehmen und den Kopf merklich entlasten. Zwar bedeutet die Auswahl eines Bibliographieprogramms, die Einrichtung, ggf. das Erstellen von Formatvorlagen für Zitate und nicht zuletzt die Einarbeitung eine gewisse Arbeit. Spätestens ab der zweiten Seminararbeit macht sich dieser Arbeitsaufwand jedoch bezahlt. » weiterlesen

Zuverlässig zusammenfassen:
Exzerpte für Studium und Schule

Ob in der Schule oder im Studium, jeder war wohl schon einmal dazu aufgefordert, einen Text aus der Feder eines anderen zusammenzufassen. Mit einigen Grundsätzen sind Exzerpte probate Hilfsmittel beim Schreiben von Sachtexten wie beim Lernen.

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Für mich war das Herausschreiben von Informationen aus einem Text nicht nur ein wichtiges Mittel des Lernens, sondern auch ein Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Hausarbeiten, die ich im Studium verfasste. Manchmal war es sogar unumgänglich, etwa wenn ich mit Literatur arbeiten musste, die ich weder ausleihen noch kopieren konnte. Ob ich aus einem kopierten Text, einem entliehenen Buch oder in der Bibliothek aus einem nicht entleihbaren Band exzerpiere, es gilt: Das Exzerpt soll verlässlich sein und alle notwendigen Daten zur Verfügung stellen, damit ich die Inhalte eines Textes wiedergeben kann, idealerweise muss ich nach der Fertigstellung nicht noch einmal ins Original sehen.

Vorarbeit Nr. 1: Auswahl
Selbst mit einer guten Exzerpttechnik ist das Zusammenfassen eines langen Textes in eigenen Worten noch ein zeit- und arbeitsaufwendiges Unterfangen. Bevor ich mich mit Stift und Papier oder Laptop in die Bibliothek setze und ein komplettes Buch von vorne bis hinten zusammenfasse, tue ich gut daran, erst einmal zu prüfen, welche Kapitel, Abschnitte oder Unterabsätze eigentlich relevant für meine Fragestellung sind. » weiterlesen

Produktiv studieren:
Tools für wissenschaftliches Arbeiten

Grundsätzlich gelten für produktives Studieren die selben Regeln, Methoden und Tricks wie für produktives Arbeiten im Büro. Aber natürlich gibt es ein paar Besonderheiten (Zitate und Bibliographien, Recherchen in speziellen Datenbanken etc.), und die verlangen manchmal auch nach besonderen Werkzeugen.

Moritz Fürst, Student an der Uni Wien, stellt einige dieser Werkzeuge vor. Seiner Erfahrung nach zeigt sich der Unibetrieb immer noch «nicht selten medientechnologischen Innovationen gegenüber ziemlich resistent. Man bleibt lieber bei eingeschworenen kulturtechnischen Praktiken, um das vertraute kulturtechnische Zeichensensorium nicht zu gefährden; Kopiervorlagen-Handapparat statt Wiki quasi.»

Mit seiner Sammlung digitaler Tools fürs wissenschaftliche Arbeiten (genauer gesagt: für den «akademischen Workflow» von der Recherche bis zum fertigen Artikel oder zur fertigen Arbeit) will er dazu beitragen, das zu ändern.

» Tools For Thought: Managing Your Digital Academic Workflow (moritz-fuerst.com)

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Prokrastination:
Organisierte Panik-Nacht für Studenten

Von einer etwas merkwürdigen Veranstaltung an der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder berichtet Anne Haeming für Spiegel Online: Dort rief das «Schreibzentrum», Anlaufstelle für prokrastinationsgeplagte Studenten mit Angst vor dem weißen Blatt, zu einer gemeinschaftlichen Arbeitsnacht auf – der «Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten».

In Socken, mit Kaffee, Weißwein und Snacks arbeiteten fast zwei Dutzend Studenten nebeneinander an ihren Hausarbeiten, unterbrochen nur von Übungen wie «Schreibtischyoga» oder «Sonnenbegrüßung».

Das ist dann wohl Pragmatismus: Zwar wäre es sinnvoller, unseren Studenten beizubringen, die Aufschieberitis soweit wie möglich zu überwinden; aber da das nicht klappt, machen wir besser zusammen, organisiert und mit Hilfestellung das, was sie in den letzten Tagen vor der Abgabe der Hausarbeiten sowieso machen würden: Nachtschichten in Last-Minute-Panik.

» Gute Nacht, Aufschieberitis! (spiegel.de)

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Studium:
Arbeiten und Lernen – in der Bibliothek oder zu Hause?

Soll man lieber zu Hause arbeiten oder besser in der Bibliothek? Vielen meiner Kommilitonen galt die Bibliothek als ultimativer Ort des produktiven Arbeitens. Ich meine, dass unter Umständen durchaus das Gegenteil wahr sein kann, und dass die Frage, wo man besser arbeitet, möglicherweise komplexer ist.

Im Grunde kann das Arbeiten zu Hause nämlich sehr angenehm sein. Daheim ist es behaglich, ich kann entspannt arbeiten und mich dadurch auf kreative Impulse einlassen, die ich in der fokussierteren Atmosphäre einer Bibliothek nicht zulassen würde. Ich kann einfach Pausen machen oder, wenn mir danach ist, eben mal eine Tasse Tee kochen, schnell zwischendrin etwas essen oder zwei Minuten auf dem Balkon durchatmen. Allgemein kann ich zu Hause wesentlich eher meine Umgebung gestalten, wie ich sie haben will. In der Bibliothek kann ich nicht einfach die Heizung hochdrehen, wenn mir kalt ist, oder das Fenster aufmachen, wenn die Luft zu abgestanden ist.

Daheim bin ich jedoch potenziell einer Menge Störungen von außen ausgesetzt: Vom Paketboten, der das Paket für einen Nachbarn bei einem abgeben möchte, Mitbewohner oder Familienmitglieder, die einen “nur schnell mal” um Hilfe bitten, über Telemarketing-Anrufer bis zu Missionaren wollen eine ganze Menge Menschen etwas von einem, wenn man tagsüber zu Hause ist. Eventuell ist es zu Hause sogar allzu behaglich. Das beeinträchtigt gelegentlich meine Konzentration und Disziplin: Ich verliere dann gerne aus den Augen, was gerade wichtig ist, und verzettele mich. Vor allem aber: Ablenkungen, andere verlockende Tätigkeiten oder einfach Ausweichhandlungen (das Phänomen, dass die Wohnung nie so sauber ist wie vor einer Prüfung, ist wohlbekannt) sind daheim stets in Reichweite.

Deshalb ist die Bibliothek durchaus ein angenehmer Ort, wenn ich einmal konzentriert arbeiten will. » weiterlesen

Studenten im Optimierungswahn:
Der krumme Lebenslauf macht kreativ

Der Autor Klaus Werle hat in einem Buch (Affiliate-Link) und für Spiegel Online über den «Optimierungswahn» geschrieben, der viele junge Menschen heutzutage kennzeichne: Station um Station wird im Lebenslauf abgehakt, möglichst schnell und gut ein möglichst marktgängiges Studium absolviert. Doch wer immer bloß geradeaus fährt, so das Argument Werles, kommt später mit Umleitungen und Hindernissen nicht zurecht:

«Viele Studenten galoppieren mit voller Kraft in die Perfektionismusfalle: Wenn es stimmt, dass wir lebenslang lernen müssen, dass Denken in komplexen Zusammenhängen die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts ist – dann ist eine Optimierung anhand vermeintlich verbindlicher Karriereideale ein Irrweg.»

Spiegel Online veröffentlicht mehrere Auszüge aus Werles Buch, auch die anderen sind überaus lesenswert.

» Studenten im Optimierungswahn – Karriere, Karriere, Knick (Spiegel Online)

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Produktiv im Studium:
Die Lügen des Professors

Über spannende Vorlesungen und Seminare im Studium hat Camilla hier kürzlich geschrieben. Im Blog «Zen Moments» wurde nun ein Text des Autors Kai Peter Chang veröffentlicht, in dem er von einem besonders gelungenen Kurs erzählt. Der Professor kündigte damals zu Beginn des Jahres an, dass er in jeder seiner Sitzungen eine Lüge unterbringen werde – und es wurde die sportliche Aufgabe der Studenten, diese Lüge aufzudecken. Anfangs waren die Unwahrheiten auffällig und offensichtlich, mit fortgeschrittenem Kurs tarnte der Dozent sie besser.

Was war das Ergebnis? Die Studenten hörten aufmerksamer zu, und wenn mal eine Stunde verging, ohne dass die Lüge aufgedeckt wurde, saßen sie zusammen und suchten – und wiederholten so unmerklich den Stoff der Sitzung. Den zusätzlichen Trick, mit dem der Dozent seine Zuhörer reinlegte, verrate ich nicht, das sollt Ihr selbst lesen:

» My Favorite Liar (zenmoments.org)

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Der Link am Morgen:
Zehn wirklich sinnvolle Firefox-Erweiterungen für Studenten

Der Firefox ist der beste Browser für Studenten, findet Josh Catone von Mashable.com, und wer sich die Erweiterungen ansieht, die er zusammengestellt hat, muss ihm zustimmen. Offene Tabs speichern, und zwar genau an der Stelle, an der man zuletzt gelesen hat? Ablenkungen minimieren, indem man gewisse Seiten zu bestimmten Zeiten gleich ganz blockiert? Den Rechercheweg über viele Websites speichern, und zwar inklusive Anmerkungen zu den einzelnen Stationen? Für all das gibt’s Firefox-Puzzleteile:

» Back to School: 10 Must-Have Firefox Extensions for Students (mashable.com)

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Der Link am Mittag:
Nachtarbeiter

Ein schöner Artikel in der Frankfurter Rundschau über «die Zeitlosigkeit der Nacht»: Johanna Schoener hat eine Nacht lang Studenten in der (24 Stunden geöffneten) Freiburger Unibibliothek begleitet und beobachtet. Darunter die Prokrastinierenden, die auf den letzten Drücker ihre Hausarbeiten schreiben, ebenso wie die Gelasseneren, die sich nachts an die Arbeit machen, um ungestörter zu sein:

«Ich bin nachts nicht unbedingt schneller, aber ich habe mehr Zeit.»

» Lern-Ufo in der Dunkelheit (fr-online.de; Danke an Ronnie für den Tipp!)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zeitmanagement für Studenten:
Carpe Diem

Die Zeiten, als das Studium eine lockere Zeit war, sind vorbei: Heutzutage ist nicht nur die arbeitende Bevölkerung im Dauerstress, nein, es erwischt jetzt auch die Studenten. Sie müssen sich an der Universität komplett selbst organisieren. Nicht ganz einfach.

Studenten haben es nicht leicht: Die richtigen Kurse wählen, einen Studienplan basteln, der auch zu bewältigen ist, Vorlesungen und Seminare vor- und nacharbeiten, sich für Prüfungen anmelden, lernen, wissenschaftliche Texte schreiben – und daneben müssen sich viele ihr Studium mit Nebenjobs finanzieren und sollen sich auch noch mit Praktika auf den Beruf vorbereiten (oder: ihn finden).

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