Thema: Präsentieren

 

Alle 11 Artikel zum Thema Präsentieren auf imgriff.com:

Gewohnheiten ändern:
30 Tage lang etwas Neues versuchen

30 Tage sollte man sich Zeit nehmen, um sich eine neue Gewohnheit zuzulegen. In seinem Ted Talk legt uns Matt Cutts nahe, es unbedingt auszuprobieren.

Matt ist Google-Mitarbeiter und leitet dort das Webspam-Team. Daneben ist er ein engagierter Selbstoptimierer. In einem Ted Talk im Februar dieses Jahres hat er erklärt, wie er seine Gewohnheiten verändert hat: 30 Tage täglich etwas Neues tun, dann wird sich ein Verhalten zur Gewohnheit einschleifen.

Die Erkenntnis der 30 Tage ist nicht unbedingt neu, wir haben in verschiedenen Artikeln darüber diskutiert. Als Reminder ist Matts engagierter und humorvoller Vortrag aber sehr gut geeignet: Er macht Lust, sich doch mal am eigenen Buch zu versuchen (1667 Worte täglich während eines Monats), einen Monat lang täglich ein Foto zu machen oder 30 Tage auf Süssigkeiten zu verzichten. Kleine Dinge, die gemäss Matt grossen Einfluss auf sein sonstiges Verhalten gehabt hätten.

Daneben ist Matts Vortrag auch ein gutes Lehrstück rund um das Thema Präsentieren und Vortragen. Drei Minuten dauert seine Rede und man kann ihm dabei einiges abschauen: Eine klare Struktur, deutliche Botschaften, passende Visualisierungen, ein guter Schluss und einiges an Humor – über sich selbst lachen zu können ist eine wichtige Kompetenz für Vortragsredner.

Viel Spass!

Powerpoint:
Du bist Deine Präsentation

Der Kanadier Jesse Desjardins ist Designer und Teilnehmer am Wettbewerb für «The World’s Best Presentation» auf Slideshare. Sein Beitrag ist eine Präsentation «You Suck at Powerpoint». Darin beschreibt er die fünf meist verbreiteten Fehler, die bei Präsentationen gemacht werden. Jesses Folien sind mustergültige Beispiele für Design, Struktur und Aufbereitung von Präsentationen. Fünf gut investierte Lese-Minuten, um sich die Grundlagen und Prinzipien wieder mal vor Augen zu führen.

»You Suck at Powerpoint (via workawesome.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Death by Presentation:
Überlebens-Hilfe für PowerPoint

In letzter Zeit fanden wir harsche Worte für PowerPoint: PowerPoint macht uns dumm oder PowerPoint: Achtung, Gehirnwäsche lauteten unsere Headlines. Der ungarischen Präsentations-Software Prezi haben wir den Vorzug gegeben.

Nun verhält es sich mit PowerPoint wie mit dem globalen Klimawandel: Verschwinden wird die Applikation nicht mehr. Und das Problem ist wie meistens nicht die Software, sondern der Umgang damit. Deshalb hier ein Hinweis auf ein Ron Ashkenas’ Posting bei der Harvard Business Review: Wie überlebt man Präsentationen? Er gibt Tipps, falls Ihr in Eurem Unternehmen eine ‘übermäßig komplexe Präsentationskultur’ feststellt:

  1. Mach aus einer Präsentation keinen Report. Eine Präsentation fasst Schlüsselinformationen zusammen. Grosse Datenmengen gehören in einen Anhang, in ein Handout oder eben in einen Bericht.
  2. Mach zu Beginn klar, was Sinn und Zweck der Präsentation ist. Geht es darum, Ideen vorzustellen, Probleme zu lösen oder zu entscheiden?
  3. Entwickle Richtlinien für Präsentationen in Deinem Unternehmen. Zum Beispiel mit Zeitbegrenzungen, einer maximalen Anzahl der Folien etc.

Ich weiß: banal. Aber selbst dorthin ist es für viele Organisationen noch ein weiter Weg.

» How to avoid death by presentation (Harvard Business Review blogs.hbr.org)

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Präsentationen:
Die 10/20/30-Regel von Guy Kawasaki

Weniger ist mehr, das gilt absolut auch für Präsentationen. Der Autor und Unternehmer Guy Kawasaki (Wikipedia) hat das in der 10/20/30-Regel auf den Punkt gebracht: Eine Präsentation soll demnach nie mehr als zehn Folien umfassen, nie länger als zwanzig Minuten dauern und nie in einer Schriftgröße unter 30 Punkt formatiert sein.

Unser Schwesterblog startwerk.ch beschreibt die 10/20/30-Regel detaillierter:

» Die 10/20/30 Regel: Tipps für Präsentationen und Pitches (startwerk.ch)

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US Army:
«PowerPoint macht uns dumm.»

Sam Nuxoll ist Leutnant der US Army und war als Zugführer im Irak stationiert. Die meiste Zeit wendete er dort auf, um PowerPoint-Folien zu erstellen. Elisabeth Bumiller beschreibt in der New York Times, wie die US-Streitkräfte von der Software in Schach gehalten werden: «PowerPoint macht uns dumm», beklagt sich etwa General James N. Mattis vom Marine Corps. Die beschriebenen Zustände überraschen offenbar Journalisten, sind aber sonst jedem Grosskonzern-Mitarbeiter auf dieser Welt bewusst: zuviel Aufwand, zu komplexe Slides und unerträgliche Präsentationen. «Hypnotizing chickens» nennt dies der ehemalige Marine-Offizier Thomas X. Hammes.

David Silvermann, Blogger bei der Harvard Business Review, hat den Artikel auch gelesen und seine Sicht der Dinge zusammengefasst. Er hält PowerPoint ebenfalls für ein Monster: «PowerPoint hat die besten Jahre von zu vielen jungen Leben verschlungen.» Der Unternehmer und Autor weist auf die fundamental falschen Annahmen hin, denen PowerPoint-Anwender unterliegen: Ein Bild sagt nicht immer mehr als tausend Worte, PowerPoint ist nicht zum Lesen gedacht und nicht immer kann alles kurz und knapp gesagt werden.

» We have met the enemy and he is PowerPoint (von Elisabeth Burmill, am 26. April 2010 bei der New York Times)

» PowerPoint is evil, redux (von David Silvermann, am 28. April 2010 beim Harvard Business Review Blog)

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VEGAZ-Methode:
5 Schritte zum spontanen Vortrag

Es gibt bekanntlich nur zwei Typen von Situationen: Angenehme und unangenehme. Zu den unangenehmen gehört es, überraschend und unvorbereitet um einen Vortrag gebeten zu werden – zum Beispiel vom Chef in einem Meeting: «Bitte stellen Sie doch mal eben den Stand des Projekts vor.»

Jochen Mai hat dafür im Blog 30tausend.de eine gute «Kletterhilfe» gefunden: Fünf Schritte, die schon eine informative und strukturierte Rede ergeben, wenn man sich an ihnen entlang hangelt.

  • Vergangenheit – wie kam das Projekt zustande, wie fing es an?
  • Entwicklung – wie hat sich das Projekt seit dem Start entwickelt?
  • Gegenwart – wo stehen wir? Wo hakt es noch?
  • Andere – was sagen Andere zum Projekt? Welches Feedback gibt es?
  • Zukunft – wie geht’s weiter und wann? Was sind die nächsten Schritte, und was war noch gleich das Ziel?

Nach den Anfangsbuchstaben der fünf Schritte heißt diese Methode «VEGAZ-Methode». Erläuterung der einzelnen Schritte drüben bei Jochen:

» VEGAZ – In fünf Schritten zu einer spontanen Rede (karrierebibel.de, Foto: Flickr/Jasen Miller, CC-Lizenz)

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Präsentations-Software:
Prezi ist besser als Powerpoint

Mit Prezi bringt das ungarische Startup Zui Labs eine neuartige Präsentationssoftware auf den Markt, die nichtlineare Präsentationen ermöglicht – und damit einen der größten Powerpoint-Nachteile hinter sich lässt.

Alles auf einen Blick: Die Präsentation als Leinwand

Das Prinzip hinter Prezi ist simpel – wenn man erstmal auf die Idee gekommen ist. Eine Präsentation wird als unbeschränkt große Leinwand verstanden, auf der alle Elemente angeordnet werden: Texte, Bilder, Grafiken, Videos oder Flash-Anwendungen. In einem zweiten Schritt legt der Anwender einen Pfad fest: Er bestimmt, in welcher Reihenfolge die einzelnen Elemente herangezoomt werden. Soweit, so gut – oder eben so Powerpoint. Beim Präsentieren bietet Prezi aber entscheidende Vorteile:

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Der Link am Morgen:
Präsentationsfehler aus Publikumssicht

Es gibt zahlreiche Ratschläge für bessere Präsentationen im Netz (und trotzdem werden die ebenso zahlreichen klassischen Fehler permanent wiederholt). Bert Webb hat dennoch noch den einen oder anderen selten gehörten Tipp gefunden, und: Er hat seine Liste aus der Sicht des Publikums geschrieben. Ein paar Beispiele:
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Der Link am Morgen:
Immer besser präsentieren

Wenn man in einem überheizten Konferenzsaal sitzt und eine 130-Folien-Präsentation voller Bullet Points ertragen muss, glaubt man gerne, dass schlechtes Powerpoint eine der grausligsten Geißeln der Menschheit ist. Ratschläge wie die folgenden kann man darum nicht oft genug verlinken: 10 Tipps für bessere Präsentationen.

» 10 Tips for More Effective PowerPoint Presentations [lifehack.org]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Präsentationen optimal vorbereiten:
Lampenfieber muss nicht sein

Gehörst Du auch zu den Leuten, die es belastend finden, vor anderen zu reden? Meldest Du Dich selten in Meetings und hast Lampenfieber vor öffentlichen Vorträgen? Das muss nicht sein – es kommt nur auf die richtige Vorbereitung des Auftritts an.

Studien zeigen: Nur zu zehn Prozent kommt es im Job auf die Leistung an. Der Bekanntheitsgrad eines Mitarbeiters im Unternehmen dagegen ist sechsmal so wichtig. Ein probates Mittel, um diese Außenwirkung zu steigern, ist öffentliches Auftreten – sei es in Meetings, Seminaren oder Konferenzen. Vorausgesetzt allerdings, der Redner kann seine Zuhörer mit guten Argumenten überzeugen. Denn damit hinterlässt er Eindruck und zeigt, dass man mit ihm rechnen kann.

Umso wichtiger ist es also, dass die Präsentation gelingt:

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