Thema: planung

 

Alle 8 Artikel zum Thema planung auf imgriff.com:

Chaos oder Planung:
Was ist eigentlich besser?

Wer ist produktiver – strukturiert Planende oder spontane Chaoten? Eins ist klar: Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Bild: Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich oft über die Vorteile von Planung für die Produktivität schreibe – und in etwa genau so oft über die Vorteile von chaotischer Spontaneität.

Das mag den einen oder anderen verwirren: Was ist denn nun wirklich produktiver? Die Antwort ist: Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Um die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die Vor- und Nachteile hier noch einmal im Überblick dargestellt. » weiterlesen

Pünktlichkeit bedeutet Respekt:
Mein Plädoyer für mehr Termintreue

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt eine Agenda führe. Entweder täuscht mein Eindruck, oder die Welt wird laufend unpünktlicher. Termine zu verschieben ist unhöflich und behindert die Produktivität.

Zitat Helga SchäferlingEin ziemlich typischer Fall, der sich letzte Woche so abgespielt hat: Ich hatte am Donnerstag und Freitag insgesamt fünf geschäftliche Termine. Zwei fanden wie geplant statt, einer wurde 24 Stunden vorher abgesagt, einer kurzfristig um eine halbe Stunde verschoben und einer 2 Stunden vorher abgesagt. Dies hat mich dazu bewogen, mir ein paar Gedanken zum Thema Pünktlichkeit und Termintreue zu machen und Euch ins Gewissen zu reden. » weiterlesen

Die Marshmallow Challenge:
Ist einfach loslegen effektiver als lange planen?

Strategische Planung gilt als Garant für gute Ergebnisse. Ein simples Experiment mit Spaghetti und einem Marshmallow zeigt allerdings, dass sie nicht zwangsläufig produktiver macht.

Wer vorausschauend plant, Strategien entwirft und Entscheidungen nur nach ausführlichem Abwägen trifft, gilt gemeinhin als effektiver als Menschen, die intuitiv bzw. «aus dem Bauch heraus» entscheiden. Denn im Gegensatz dazu ist eine durchdachte Strategie wohlüberlegt und basiert oft sogar auf wissenschaftlicher Forschung.

Da klingt es logisch, dass die Ergebnisse besser sein müssen. Oder?

Ein Personaler erzählte mir kürzlich etwas anderes: Sein Unternehmen setzt bei der Bewerber-Auswahl und auch zum Teambuilding die Marshmallow Challenge ein. Und die scheint das Gegenteil zu beweisen. » weiterlesen

Tagesplanung:
9 Tipps für einen guten Tag

Zu oft kommt es vor, dass ich mir für den Tag viel vornehme, dann aber wesentlich weniger erledige. Manchmal sogar das Falsche, weil ich Sonderfällen und Unterbrechungen zu viel Raum eingestehe. Diese neun Tipps helfen mir dabei, meinen Tag zu einem guten und produktiven zu machen.

Bild: Chris Dlugosz bei flickr.com (CC BY 2.0)Unvorhersehbare Ereignisse können den besten Plan über den Haufen werfen. Wer jedoch gar keine Planung macht, verliert die Übersicht und erledigt oft sogar das Falsche. Zu einem guten Tag gehört beispielsweise auch, dass man ein Fazit zieht.

Wer sich an die folgende Checkliste hält, erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Tag: » weiterlesen

Motiviert statt frustriert:
Mit Nettoarbeitszeit
zu einer realistischen Wochenplanung

Warum «funktioniert» unsere Wochenplanung nicht so, wie wir es uns vorstellen? Ganz einfach: Wir vergessen oft, Termine und Unvorhersehbares zu berücksichtigen. Ja, so paradox es klingt, man kann Unvorhersehbares einplanen. Ein Beispiel aus der Praxis.

Man kennt das: Am Montagmorgen macht man seine Wochenplanung, und am Freitagabend stellt man fest: man man hat nicht mal die Hälfte geschafft. Faulheit? Selbstüberschätzung? Fehlende Disziplin? Ich kann Dich beruhigen, es liegt nur an einem Detail: Netto- statt Bruttozeit!

Zu optimistische Schätzung des Zeitaufwands

Den meisten von uns fällt es eher schwer, den Aufwand für eine Aufgabe abzuschätzen. Meist klappt es mit zunehmender Erfahrung etwas besser, häufig bleibt es aber bei einer «mutig-falschen Schätzung». » weiterlesen

Zeitmanagement:
5 Tipps für Deinen Tagesablauf

Planung ist die Mutter des erfolgreichen Zeit- und Aufgabenmanagements! Dabei geht es nicht um ein «Over-Engineering» des Kalenders, sondern um einige wichtige Grundsätze.

Aus meiner persönlichen Erfahrung mit Getting Things Done (GTD), Zen to Done (ZtD) und vielen anderen Versuchen, Ordnung und Kontrolle in meine Aufgaben zu bringen, kann ich eins felsenfest sagen: Am besten ist es, Deinen Tag vorzuplanen, idealerweise bereits am Abend zuvor. Hier meine Tipps für Deine Tagesplanung, zusammen gesucht im Web und selber getestet: » weiterlesen

Wissenschaftliche Arbeiten planen IV/IV:
Redaktion und Finish

Der «Rohbau» der akademischen Arbeit ist fertig. Alles Wesentliche ist gesagt, die vorgegebene Länge ist erreicht, aber noch liest sie sich wie ein Flickwerk. Wie wird daraus ein flüssig lesbarer, korrekter Text?


Kurz vor dem Ziel (istockphoto)

Kurz vor dem Ziel (istockphoto)

In der Arbeitsphase, in der es darum geht, eine wissenschaftliche Arbeit lesbar zu machen, ist ein «Strickmuster» hilfreich. Für mich hat es sich bewährt, beim Überarbeiten einer wissenschaftlichen Hausarbeit in vier Schritten vorzugehen:

  1. Inhaltliche Überarbeitung: Ist der Text inhaltlich richtig und vollständig? Enthält er überflüssige oder redundante Passagen? Letztere müssen, so weh das meist tut, gestrichen oder zumindest als Exkurse markiert werden, ggf. kann ein solcher thematischer «Ausflug» in eine Fussnote verschoben werden.
  2. Konsistenz prüfen: Ist der Text in sich widerspruchsfrei? Verwende ich das wissenschaftliche Vokabular in einer einheitlichen Weise?
  3. Strukturieren: Stimmt die Reihenfolge der einzelnen Teile? Sind die Übergänge stimmig?
  4. Sprachliche Korrektur: Sind meine Sätze vollständig und grammatikalisch richtig? Ist meine Sprache angenehm lesbar? Stimmt die Zeichensetzung? Habe ich alle Tippfehler und Rechtschreibfehler ausgemerzt?

Technische Helferlein
Im letzten Schritt kann Software helfen: Die Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung von Word und Openoffice können einem in puncto Rechtschreibung viel Arbeit abnehmen und die banalsten Fehler bereits ausmerzen.
Die automatisierte Rechtschreibprüfung und v.a. Grammatikprüfung kann jedoch eigenes Wissen um die Regeln nicht ersetzen. » weiterlesen

Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV:
Einige irregeleitete Annahmen
über Planung

Die Planung der eigenen Arbeit ist ein Thema voll Mythen. Oft bremsen wir uns durch unrealistische Vorsätze und irrige Annahmen derart aus, dass die wichtigen Dinge liegen bleiben.

Planen war lange ein rotes Tuch für mich. Eine unsortierte To-Do-Liste war ungefähr das Strukturierteste, was ich ertrug. Von allem Strukturierteren oder Festgelegteren fühlte ich mich eingeengt und unter Druck gesetzt. Irgendwann fand ich heraus, dass das an einigen Fehlannahmen über Planung lag.

Ein einmal aufgestellter Plan muss unbedingt durchgezogen werden!

Menschen sind verschieden, was den Umgang mit Plänen angeht. Manche können gut einen einmal im Vorhinein gestellten Plan abarbeiten. Anderen fühlen sich von zu starrer Planung eingeengt, und manche fahren mit bewusst vorläufiger Planung, die dann abschnittsweise angepasst wird, besser. Es gilt ausserdem immer die alte Weisheit:

Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität!

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