Alle 7 Artikel zum Thema Pausen machen auf imgriff.com:
Zeit Online hat – per Überschrift etwas bemüht ins Reiseressort gesteckt – ein Interview mit dem Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel veröffentlicht, in dem er über die Wichtigkeit von Stille für
Kreativität und Wohlbefinden spricht und Kluges sagt wie etwa:
«Wenn ganz Deutschland jeden Tag für eine Stunde nicht kommunizieren würde, dann hätten wir hier den größten Innovations- und Kreativitätsschub, den man sich vorstellen kann.»
oder
«Indem wir die Stille verdrängen, versetzen wir uns in einen kontinuierlichen Reaktionsmodus.»
oder
«Kreativität ist ein wichtiges Merkmal eines ausgeglichenen Menschen. Wer nur noch erledigt, abarbeitet, reagiert, braucht definitiv eine Pause.»
Glücklich, wer sich im Alltag solche stillen Pausen nehmen kann.
» Ferien vom Lärm – “Stille ist wie Urlaub fürs Gehirn” (zeit.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Martin Weigert, Autor unseres Schwesterblogs
netzwertig.com, fragte heute vormittag
bei Twitter:
«I get 80 % of the ideas for articles I write when taking a shower. Pretty remarkable. Does anyone has an explanation?» («Erstaunlich: 80 Prozent der Ideen für meine Artikel habe ich unter der Dusche. Hat jemand eine Erklärung dafür?»)
Vielleicht diese: Vor wenigen Tagen erst hat Zeit Online einen Artikel über die «Wiederentdeckung der Muße» veröffentlicht, darin heißt es:
«Wirklich schöpferische Einfälle kommen einem am ehesten dann, wenn man sie nicht zu erzwingen versucht.»
Unter «Muße» wird dabei übrigens nicht verstanden, in den nächsten Wellnesstempel zu fahren oder einen Roman zu lesen – denn das wäre sozusagen Entspannung mit Funktion, nämlich der eines Gegenpols zur Arbeit.
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Die
ToneMatrix von André Michelle ist die ideale Art, um zwischendurch zu einer entspannten Pause zu kommen. Der Audio-Software-Entwickler veröffentlicht seine Versuche und Experimente auf seinem
laboratory-Blog.
Also: Anklicken, komponieren, zuhören und sich vorkommen wie Philipp Glass (Disclaimer: Sieht harmlos aus, birgt aber Suchtpotenzial).
» ToneMatrix (lab.andre-michelle.com)
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Pausen sind ein einfaches und absolut zuverlässiges Mittel, um konzentrierter, effektiver und effizienter zu arbeiten, den Stress zu reduzieren und Fehler zu minimieren. Und wohler fühlt man sich bei alledem auch noch.
Vor ein paar Wochen habe ich die 60-60-30-Methode vorgestellt. Ein ganz wesentliches Element davon sind die Pausen. Die Kunst, Pausen zu machen, muss man allerdings erst mal lernen. Gibt es doch so viele Gründe, keine und schon gar nicht jetzt eine Pause einzulegen:
- Keine Zeit: Dings und Bums muss unbedingt heute noch fertigwerden. Und überhaupt ist so viel zu tun, dass keine Zeit für Pausen bleibt.
- Sich zu wichtig nehmen: Wer viel zu tun hat, wird gebraucht und ist wichtig. Wer dagegen Zeit für Pausen hat, hat offenbar nur zu wenig zu tun – und ist folglich nicht so wichtig.
- “Nur noch kurz”: Man ist ja sowieso gleich fertig, da will man die Arbeit nicht so kurz vor dem Ende unterbrechen. Und dann arbeitet man und arbeitet und arbeitet …
Das sind alles einleuchtende Gründe, sie entspringen aber einer sehr kurzfristigen Denkweise. » weiterlesen
Kaffeepausen bei der Arbeit sind wichtig, sagen Betriebspsychologen und Ärzte. Meiner Erfahrung nach helfen sie vor allem auch dabei, ein Team produktiv und effizient zu machen.
Kosteneinsparungen und Effizienzpotenziale sind in vielen Firmen zur Zeit en vogue. Mein Beitrag dazu ist ein ganz humaner Vorschlag: Die obligatorische Team-Kaffeepause. Die nämlich ist ein häufig unterschätzter
Kommunikationskanal und ein wirksames und kostengünstiges
Instrument zur Teamentwicklung. Zwei Voraussetzungen sind dazu notwendig, die zunächst etwas anachronistisch anmuten.
Erstens: Die Kaffeepause ist für alle Teammitglieder obligatorisch. Einzig Krankheit oder wichtige Meetings werden als Entschuldigung für Abwesenheit akzeptiert. Und zweitens: Sie findet zu fixen Zeiten statt, vormittags und nachmittags. Ich weiß, in Zeiten von Starbucks und On-the-go-Warmhalte-Tassen wirkt das seltsam, es ist aber unabdingbar. Dafür erntet man zu Beginn schräge Blicke, teilweise müssen neue Teamkollegen extra dazu motiviert werden. Aber es lohnt sich und wird sich nach kurzer Zeit verselbständigen: Zum Start der obligatorischen Kaffeepause braucht es etwas Druck und Werbung, nach zwei Monaten wird sie nicht mehr wegzudenken sein.
Was darf von der Kaffeepause erwartet werden?
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Die größte Herausforderung bei der Arbeit ist es, mit den ständigen Unterbrechungen umzugehen. Mit minimierten Ablenkungen und einem fixen Arbeits- und Pausenrhythmus gelingt das besser.
Durchschnittlich erhält ein Angestellter pro Tag 30 bis 40 E-Mails. Wer die Mailbenachrichtigung eingeschaltet hat und somit bei jeder neuen E-Mail benachrichtigt wird, der lässt sich an einem 8-Stunden-Tag durchschnittlich alle 12 Minuten unterbrechen. Er kann sich also nicht mal eine Viertelstunde am Stück einer Aufgabe widmen, bis er unterbrochen wird.
Leider können wir unsere Konzentration nicht zwei Dingen gleichzeitig schenken. Deshalb wird bei jeder Störung die komplette Aufmerksamkeit von der aktuellen Aufgabe “abgezogen” und auf die Unterbrechung gelenkt. Das ist an sich auch gut so, denn es garantiert, dass wir auf Gefahren sofort reagieren können. Nur im Büro-Alltag stört es. Wechseln wir nach der Unterbrechung wieder zurück zu unserer ursprünglichen Aufgabe, brauchen wir mehrere Minuten, um auf denselben Grad der Konzentration zu kommen, mit dem wir vor der Ablenkung gearbeitet haben.
Und was geschieht nach weiteren 12 Minuten?
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Von wegen Zeitfresser! Eine neue Studie besagt, dass kurze Pausen für zielloses Herumsurfen auf Social Networks wie Facebook sogar die Produktivität erhöhen.
Durch die bewusste Ablenkung werde man konzentrierter und sei weniger gestresst, so das Ergebnis der Untersuchung, die im Auftrag eines Spieleherstellers durchgeführt wurde. Vielleicht darf schon dieser Auftraggeber stutzig machen – in jedem Fall ist das Ganze aber eine Frage der Ausgestaltung dieser Surf-Pausen. Dauern sie zu lange, sind sie sicher nicht mehr produktiv, legt man sie alle 15 Minuten ein, ebensowenig.
Und, hey, dass man immer mal wieder ein paar Minuten Pause machen sollte, um den Kopf durchzulüften, das predigen wir doch schon seit Henry Fords Fließband! Ganz egal, ob man dabei dann surft, Kaffee kocht, Blumen gießt, in den Himmel starrt oder einen Büroplausch hält.
» ‘Facebook Breaks’ Boost Productivity, Study Says [PC World, gefunden in der Handelszeitung - dort mehr oder weniger eine Übersetzung des englischen PC-World-Artikels]
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