Thema: Organisation

 

Alle 8 Artikel zum Thema Organisation auf imgriff.com:

Chaos oder Planung:
Was ist eigentlich besser?

Wer ist produktiver – strukturiert Planende oder spontane Chaoten? Eins ist klar: Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Bild: Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich oft über die Vorteile von Planung für die Produktivität schreibe – und in etwa genau so oft über die Vorteile von chaotischer Spontaneität.

Das mag den einen oder anderen verwirren: Was ist denn nun wirklich produktiver? Die Antwort ist: Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Um die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die Vor- und Nachteile hier noch einmal im Überblick dargestellt. » weiterlesen

Das Ende der Ordnung:
Warum uns Chaos produktiver macht

Ordnung gilt gemeinhin als erstrebenswert, gerade wenn es um Produktivität geht. Was aber wäre, wenn Ordnung gar nicht so produktiv macht? Ein Plädoyer für das Chaos.

Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)Wir geben bei imgriff.com seit Jahren Tipps für Produktivität, Organisation und Ordnung. Struktur im Arbeitsalltag hilft uns, so meinen wir, nicht nur das tägliche Chaos auf dem Schreibtisch, sondern vielleicht auch bei unsere Arbeit und unser Leben besser zu bewältigen. Nicht umsonst haben Aufräum- und Ausmist-Coaches Hochkonjunktur. In manchen Unternehmen geht der Trend sogar zum Schreibtisch, der von allen persönlichen Dingen befreit ist, sodass sich verschiedene Mitarbeiter einen Schreibtisch teilen können. » weiterlesen

Clipboard Tools:
Mach mehr aus Deiner Zwischenablage

Die Inputs für eine Offerte kommen von den Kollegen per E-Mail, die Medienmitteilung hat man gestern im Evernote entworfen, der Link zum Katzen-Video auf Youtube soll der Freundin per Skype geschickt werden. Man muss ja nicht gleich seine ganze Doktorarbeit zusammenkopieren, aber ohne «Copy & Paste» geht heute nichts mehr.

Umso erstaunlicher, dass die Standard-Zwischenablage von Mac und Windows nur jeweils das letzte kopierte Element zum Einfügen bereit hält. Denn oft möchte man einen Text später nochmals einfügen, hat aber in der Zwischenzeit bereits etwas neues in die Zwischenablage kopiert. Glücklicherweise gibt es auf dem Markt für fast alle Bedürfnisse Tools, um die Zwischenablage besser zu nutzen: » weiterlesen

Arbeitsorganisation am Computer:
Schonungslos entrümpeln
ist das A und O

Effizient arbeiten am Computer will gelernt sein: Mit 10 offenen Browserfenstern und einem vollen Desktop arbeitet es sich einfach schlechter. Radikal ausmisten heißt daher die Devise.

Kürzlich habe ich ein mehrtägiges Seminar über Bloggen und Online Marketing gegeben. Eigentlich ging es darum, den Teilnehmern die Grundlagen der Benutzung diverser Social Media Tools zu vermitteln. Dabei habe ich aber festgestellt, dass in einigen Fällen die Schwierigkeiten ganz woanders liegen: Nämlich bei der effizienten Nutzung des Arbeitsgerätes Computer.

Volle Arbeitsfläche, leeres Hirn

Dabei meine ich nicht etwa den Arbeitsspeicher, die Schnelligkeit des WLANs oder sonstige technische Probleme: Ich rede zum Beispiel von einem viel zu vollen Desktop-Bildschirm, mehr als 10 gleichzeitig geöffneten Browserfenstern oder einem überquellenden E-Mail-Postfach.

Wobei das E-Mail-Postfach noch das geringste Problem darstellt. Ein E-Mail-Programm hat schließlich eine Suchfunktion. Es gibt sogar Leute, die mittlerweile ganz auf das Einordnen und Labeln ihrer E-Mails verzichten und nur noch suchen. Ganz ehrlich, ich komme allmählich auch dahin, weil das Sortieren der E-Mails einfach zu viel Zeit kostet und auch nicht zur besseren Auffindbarkeit beiträgt. » weiterlesen

Sitzungen:
Wie Marissa Mayer erfolgreich 70 Meetings pro Woche bewältigt

70 Meetings pro Woche zu überleben ist bereits eine Leistung. Auf diese Weise produktive Arbeitsergebnisse zu erzielen grenzt an ein Wunder. Aber es geht.

Marissa Mayer war Vizepräsidentin bei Google und ist seit kurzem CEO von Yahoo. Sie hat am Design von Googles Suchmaske mitgewirkt, leitete acht verschiedene Teams an und war die letzte Hürde für alle Ideen, die Google-Mitarbeiter an die beiden Chefs Sergey Brin und Larry Page pitchen wollten.  In einem Interview mit BusinessWeek (Update 11.09.12: Link zum Interview) gab sie an, dass sie in dieser Funktion pro Woche ca. 70 Meetings zu besuchen hat. Wie schafft sie das?

Konkrete Agenda

Bevor Marissa Mayer eine Einladung zu einem Meeting annimmt, will sie ganz genau wissen, worum es geht und was ihre Rolle dabei ist. Auch wichtig: worüber soll wie lange diskutiert werden? Nur das, was bereits auf der Agenda genannt wird, wird im Meeting diskutiert. Etwas Flexibilität ist gefragt bei Themen, die auf einmal mitten im Meeting auftauchen. Solche Themen, die mittendrin aufpoppen, können beispielsweise auch einfach notiert werden, um Gegenstand eines späteren Meetings zu werden, zu dem vielleicht ein anderer Teilnehmerkreis eingeladen wird. » weiterlesen

Informelles Lernen:
Was man vom Reisen fürs Leben
(und den Job) lernen kann

Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein – oder eben auf Reisen.

Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Das sollte sich ändern: Denn nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich «Das Leben ist eine Reise.» Und: «Reisen bildet». Man muss es nur richtig machen!

Sich auf Reisen neu organisieren

Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich kürzlich in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen. Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben).

Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Zu dem Thema hat er ein sehr lesenswertes E-Book verfasst (wer es kürzer und auf Deutsch mag, findet hier ein Portrait von Keith). Darin beschreibt Keith, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte. » weiterlesen

SimplyBox:
Kollaboration im Kontext

SimplyBox ist ein Kollaborationstool für Unternehmen. Nach wie vor läuft ein grosser Teil der Zusammenarbeit in Organisationen via E-Mail: Wir arbeiten in einer Unternehmensanwendung (ERP, CRM o.ä.) und greifen auf E-Mail zurück, wenn wir Inhalte daraus teilen oder diskutieren wollen. SimplyBox bietet hingegen die Möglichkeit, innerhalb beliebiger Anwendungen auf Kollaborations-Werkzeuge wie Chat oder Foren zuzugreifen.

Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Social Media am Arbeitsplatz:
Facebook sperren macht dumm

In einigen Jahren werden Social Media-Tools im Unternehmen unentbehrlich sein. Trotzdem versperren viele Unternehmen ihren Mitarbeitenden den Zugang zu Facebook und anderen Social Media-Sites. Damit verhindern sie, dass die Mitarbeitenden lernen, mit diesen Tools umzugehen.

Im Ring stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber. In der einen Ecke Unternehmen, die den Zugang zu Social Media-Plattformen wie Facebook und Blogs sperren. In der anderen sehen wir Unternehmen wie IBM, die ihre Mitarbeitenden auffordern, sich am Social Web zu beteiligen. Die Diskussion wird vielfach auf der ökonomischen Ebene geführt – eine Argumentation, die wohl noch zu kurz greift. Unbefriedigende Argumente auf beiden Seiten: » weiterlesen