Thema: offline

 

Alle 7 Artikel zum Thema offline auf imgriff.com:

Offline & fokussiert:
Mein Produktivitätsschub in der Bahn

Eigentlich schreibe ich hier jeden Freitag über Tools, welche unsere Produktivität fördern sollen. Einen der grössten Produktivitätsschübe erlebe ich aber nicht wegen eines Tools, sondern dank der Bahn.

sbb_150Mein erstes Mal war, als ich mich etwa in der Hälfte meiner Dissertation befand. Als externer Doktorand arbeitete ich nebenbei noch Teilzeit und mein eigenes Unternehmen war noch ein junges Pflänzchen, welches viel Aufmerksamkeit erforderte. Entsprechend schwer fiel es mir, meiner wissenschaftlichen Arbeit genügend Zeit und Energie zu widmen. Eigentlich gab es fast dauernd etwas Wichtigeres und Dringenderes als meine Dissertation.

Von meinem Wohnort zur Technischen Hochschule war es eine 2,5-stündige Bahnfahrt. Und irgendwann stellte ich dann eben fest, dass diese Bahnfahrten zu meinen produktivsten Zeiten gehören. Dies führte dazu, dass ich mich eines Tages einfach frühmorgens in einen Zug setzte und mal planlos bis an die Schweizer Grenze fuhr. Im Gepäck hatte ich nur meinen Laptop und das Ziel, dieses eine Kapitel bis am Abend fertig geschrieben zu haben.

Noch heute freue ich mich auf längere Bahnfahrten. Denn ich nehme mir immer gewisse Arbeiten vor und weiss, dass ich sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich erledigen werde. Deshalb bevorzuge ich für kürzere Strecken (bspw. Schweiz-Deutschland) auch die Bahn gegenüber dem Flugzeug. Der Flug mag zwar weniger Zeit in Anspruch nehmen, aber die Netto-Arbeitszeit ist mit der Bahn einiges höher – und in meinem Fall auch produktiver. » weiterlesen

Dinge erledigen ohne Internet:
Wie E-Mail in Offline-Phasen zu meiner Rettung wird

Manche Menschen fluchen über die E-Mail. Ich liebe sie – erst recht, wenn ich im Flugzeug sitze und kein Internet habe. Dann helfen mir verschiedene Workarounds auf Basis von E-Mail, dennoch so viel wie möglich zu erledigen. So versende ich beispielsweise Tweets per Mail und speichere zu lesende Artikel in Instapaper.

OfflineAusgehend von der Häufigkeit von Texten, die mit der E-Mail abrechnen, scheinen viele Menschen einen regelrechten Hass auf die ihnen viel Ärger und wenig Freude bereitende elektronische Post zu haben. Auch nicht gerade populär bei vielbeschäftigten Machern der Digitalbranche sind Flug- oder Zugreisen, bei denen unter Umständen über mehrere Stunden keine (stabile) Internetverbindung besteht.

Diese beiden Schlechte-Laune-Faktoren haben nichts miteinander zu tun? Falsch. Denn indem man die E-Mail clever nutzt, kann man in unerwünschten Offline-Phasen über diese von Simone Janson kürzlich beschriebenen, generellen Workarounds hinaus trotzdem ein Maximum an Produktivität erreichen und sozusagen das Internet nutzen, ohne online zu sein. Folgende Verfahren haben sich für mich bewährt: » weiterlesen

Ach du Schreck, ich bin offline:
Diese Zeit lässt sich auch effektiv nutzen

Die meisten von uns arbeiten stets online. Was, wenn wir doch mal offline sind und arbeiten müssen? Ein Workflow, wie man auch die Zeit ohne Computer sinnvoll nutzt.

Bild: Xavier Vergés bei flickr.com (CC BY 2.0)Überall gibt es WLAN oder zumindest UMTS und wir sind es gewöhnt, «always on» zu sein. Überall? Nein, es gibt tatsächlich immer noch Situationen, in den wir ohne das gewohnte Internet zurechtkommen müssen oder oder freiwillig darauf verzichten, z.B. weil wir die teueren Zusatztarife nicht bezahlen wollen. Dazu gehören z.B. Flugreisen, Bahnreisen auf den Überlandstrecken, Auslandaufenthalte, diverse ländliche Regionen mit Funklöchern oder Familienaufenthalte bei Angehörigen, die kein WLAN haben. » weiterlesen

Kraft tanken (II von III):
Wie man Kraft aus der Natur und in sich selbst mobilisiert

Wir brauchen für das tägliche Leben oft viel mentale Energie. Im zweiten Teil der «Kraft tanken»-Serie stelle ich ein paar Überlegungen dazu an, woher man die Energie denn eigentlich holt und welche Energieräuber man enttarnen sollte.

Dan4th Nicholas bei flickr.com (CC BY 2.0)Manchmal macht es so richtig Freude, sich voller Enthusiasmus in die Arbeit zu stürzen oder einem Hobby nachzugehen. Auch wenn es uns in solchen Momenten weniger auffällt: Selbst dann kostet uns dies Kraft. Dasselbe gilt für die Pflege von Beziehungen und Freundschaften – bei allem Positiven, das sie uns zurückgeben. Einige Anregungen, wie man seinen Energiehaushalt im Lot hält. » weiterlesen

Kraft tanken (I von III):
Drei Entspannungsübungen für mehr Ausgeglichenheit

Das neue Jahr hat begonnen und wir haben schon fast wieder den gleichen Stress wie vor den Weihnachtsferien. Ein gewisses Mass an Stress und Zeitdruck ist normal und zur Erledigung von Aufgaben auch erwünscht. Wichtig ist jedoch, dass man ausgeglichen bleibt. Mit den folgenden Übungen solltet Ihr entspannter durch den Tag kommen. Dieser Beitrag ist der erste einer Serie von drei Artikeln zum Thema «Kraft tanken».

Todd Dailey bei flickr.com (CC BY 2.0)Wir alle kennen das: Wenn viele Aufgaben warten, baut sich der Stress vor uns auf. Wir werden unruhig, unser Puls steigt und wir geraten innerlich aus dem Gleichgewicht. Wir erledigen zwar, was anliegt, sind aber angespannt, da wir ja noch hundert andere Sachen zu erledigen haben. Wer sich zwischendurch fünf Minuten Zeit für Entspannungsübungen nimmt, meistert diese Stressphasen besser. Diese drei sind sehr wirkungsvoll: » weiterlesen

Angst vor der Internetsucht:
Warum abschalten keine Lösung ist

Die Angst vor Internetsucht und Überforderung durch die moderne Technik geht um. Ist einfach abschalten eine Lösung? Kaum. Was hilft, ist ein kluger Umgang mit der Technik.

Hier auf imgriff.com habe ich in den vergangenen Wochen in einigen Blogposts das Thema Überforderung und Stress durch das Internet und neue Technologien diskutiert (zum Beispiel hier, hier und hier).

Die Vielzahl an Kommentaren und zum Teil heftigen Reaktionen zu den Artikeln zeigt, wie groß das Interesse an diesem Thema ist.

Es beschäftigt zum Beispiel auch Katharina Borchert, die als preisgekrönte Bloggerin mit «Lyssas Lounge» bekannt wurde. Seit 2006 war sie Online-Chefredakteurin der WAZ-Gruppe, seit 2010 ist sie nun Geschäftsführerin bei Spiegel Online. Internet und Social Media sind ihr Leben.

Um runterzukommen, fährt sie immer wieder in den afrikanischen Busch – ohne Empfang. Drei Tage leidet sie, dann merkt sie, wie gut ihr die selbst auferlegte Internet-Abstinenz tut; für ihr inneres Gleichgewicht und um den Kopf freizubekommen, wie sie der Journalistin Iris Ockenfels für das medium magazin erzählt.

Nun hat nicht jeder die Zeit und das Geld, gleich nach Afrika zu entschwinden. Es gibt daher Leute, die sich mit Freunden zusammentun, um sich vor dem eigenen Online-Wahn zu schützen. Allerdings nicht in Form eines Gesprächskreises, in dem man gemeinsam über das eigene Suchtverhalten lamentiert und dann zu Hause weitermacht: Nein, es wird tatsächlich etwas unternommen. » weiterlesen

Elektronische Kommunikation:
Mehr Lebensqualität dank Smartphone, E-Mail, Chat & Co.

Die Risiken der Kommunikation im Internet haben wir hier in mehreren Artikeln erörtert. Moment mal, sagt jetzt Leser und Gastautor Benjamin Wagener. Einige der vermeintlich Internet-spezifischen Probleme sind doch nicht neu! Ausserdem gebührt auch den Vorteilen der Online-Kommunikation eine ausführliche Erwähnung.

Gastautor: Benjamin Wagener, politisch engagierter Informatiker aus Bremen

In letzter Zeit ist es zunehmend Mode geworden, das Internet als Gefahr zu sehen. Lange bezog man sich dabei lediglich auf Terrorismus, Kinderpornografie, Internetsucht im Zusammenhang mit MMORPGs, oder auf die Gefahr des Verlust der Privatsphäre durch die Social Networks. Seit aber das Internet durch Smartphones und Tablets zunehmend allgegenwärtig ist, wird vermehrt der Verlust des direkten zwischenmenschlichen Kontakts bedauert.

Simone Janson schreibt etwa in ihren beiden Artikeln unter dem Übertitel «Wie das Internet unsere Kommunikation verändert» davon, wie man zunehmend dazu neige, einen Tunnelblick zu entwickeln. Das Kennenlernen von Mitmenschen geschehe nur noch nach Filtern und weniger durch Zufall. » weiterlesen

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