Alle 10 Artikel zum Thema Multitasking auf imgriff.com:
Konzentration ist die wichtigste Eigenschaft des Wissensarbeiters. Multitasking bringt nichts. Soweit sind wir uns alle einig. Aber funktioniert Monotasking? Ein Versuch.
Multitasking ist nicht gut, haben wir hier
schon öfter geschrieben. Multi-Tasken erzeugt sogar schwächere Arbeitsleistung als
bekifft zu arbeiten. Grund genug für Peter Bregman vom Blog des Harvard Business Review, eine Woche lang zu testen, wie es sich anfühlt, das
Leben als Mono-Tasker.
Peter Bregman zeigt, warum Multitasking wenig Sinn macht:
Damit dürfte Multitasking die einzige bekannte Tätigkeit des Menschen sein, bei der man durch Übung schlechter wird. Bregman fand das alles so schrecklich, dass er sich zwang, eine Woche konzentriert nur an jeweils einer Sache gleichzeitig zu arbeiten. Hier seine Erkenntnisse:
Multitask ist ein Online-Spiel und lässt einen erfahren, dass Multitasking ein echtes Problem darstellt, wenn man es mit Aufgaben betreibt, die Konzentration erfordern. Es geht bei dem Spiel darum, vier verschiedene Geschicklichkeitsübungen gleichzeitig zu machen und diese möglichst lange fehlerfrei durchzuhalten. Versagt man bei einem, verliert man. Multitask ist kostenlos und kann zum Beispiel auf
Kongregate oder
Newgrounds gespielt werden. Ich kam beim zweiten Versuch auf fast 90 Punkte – nicht sehr gut, glaube ich. Wie viele schaffst du? Einen Selbsttest, der eindrücklich erfahren lässt, dass Multitasking nicht effizient ist, haben wir letztes Jahr
hier gezeigt.
Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Multitasking funktioniert nicht – im Gegenteil: Klarer Fokus auf eine Aufgabe führt zu mehr Effizienz. Focus, Filter and Forget lautet der Ansatz zweier US-amerikanischer Autoren dafür.
Derek Dean und Caroline Webb berichten in ihrem Artikel
Recovering from Information Overload im McKinsey Quarterly, warum Multitasking nicht klappen kann – was inzwischen durch
zahlreiche Studien belegt ist. Bereits 1967 schrieb Peter Drucker in seinem Buch
The Effective Executive (Affiliate-Link), dass die meisten Aufgaben eines Chefs zeitintensiv sind. Drucker schlug vor, sich im Kalender genügend Zeit frei zu halten, niemals aufs Telefon zu reagieren und Anrufe in kurzen Blöcken zu erledigen – was sich ähnlich liest wie unsere heutigen Tipps zum Thema «Fokussiert Arbeiten»: Etwa der
Hinweis zum Singletasking aus unserem
kleinen Einmaleins oder diese
16 Tipps zum konzentrierten Arbeiten.
3F: Focus, Filter and Forget
Einen weiteren Ansatz schlagen nun Dean und Webb in ihrem Artikel vor. Die 3F sollen helfen, Singletasking im Arbeitsalltag umzusetzen: Focus, Filter und Forget. Das sieht dann so aus: » weiterlesen
Tony Fernandes und Richard Branson sind Unternehmer, die mehrere Firmen leiten und in Dutzenden von globalen Projekten involviert sind. Wie kriegen sie das hin? Einige Gedanken zum produktiven Multitasking für Vielbeschäftigte.
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Tony Fernandes
Tony Fernandes ist Chef der billigsten Fluglinie der Welt (AirAsia) und zugleich der Mann, der die Fäden beim Formel-1-Team von Lotus Racing zieht. Tony Fernandes schert sich nicht besonders viel um die aktuelle Debatte, dass wir Menschen zu Multi-Tasking nicht fähig sind. Das Geheimnis des Chefs von AirAsia, Lotus Racing und der Tune Group sieht folgendermaßen aus:
“Nur weil eine bestimmte Person nur eine Sache gleichzeitig machen kann, heisst das nicht, das wir alle genauso sind. Ich kann ein Formel-1-Team und eine Fluglinie leiten, und was ich am Ende mache, ist diese Organisationen aufzusetzen und andere Leute in die Lage zu versetzen, sie am Laufen zu halten.”
Wenn Fernandes hier von einer Fluglinie redet, dann untertreibt er: » weiterlesen
Multitasking funktioniert nicht; das tönt logisch, es gibt Studien dazu und wir sagen es immer wieder, etwa hier oder hier. Ein Test bietet nun Gelegenheit, es in drei Minuten selber auszuprobieren.
Clarke Ching, ein Software-Entwickler, hat vor einiger Zeit auf seinem Blog eine Übung zum Multitasking veröffentlicht, die wir gerne auf deutsch vorstellen: Die Übung lässt in eindrücklicher Art am eigenen Leib erfahren, dass Multitasking nicht effizient ist. Das Ganze dauert drei Minuten und ist ziemlich unterhaltsam. Du wirst in dieser Übung drei «Projekte» bearbeiten, zuerst mit Multitasking, anschließend ohne.
Nimm zunächst ein Blatt Papier und zeichne mit Linien drei – noch leere – Spalten darauf. Die drei Projekte haben folgende Ziele:
» weiterlesen
Gerade hatte ich angefangen, diesen Link des Tages zu schreiben, der zu einem wunderbaren Text von Lukas Heinser in seinem Blog coffeeandtv.de führt. Allerdings war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, ob Lukas tatsächlich Heinser heißt – beziehungsweise war ich mir eigentlich schon sicher, aber wenig Peinlicheres ist auf der Welt als ein falsch geschriebener Name, also besser nochmal nachsehen. Klick zurück zum Beitrag bei coffeeandtv.de und gescrollt, um «Impressum» oder «Kontakt» zu finden, da bleibt mein Auge an einem Absatz in der rechten Sidebar hängen:
«Gesammelte Platten Januar 2010»! Platten! Empfehlungen! Gesammelte, also eine Liste! Liste! *Klick*.
Normalerweise hätte ich jetzt in die mir unbekannten Platten reingehört und vielleicht das ein oder andere auf den Amazon-Wunschzettel gepackt. Und genau davon handelt Lukas’ Text: Von den permanenten Ablenkungen und der Unmöglichkeit des Multitaskings. Bitte hier entlang:
» Alles was Du siehst gehört Dir (coffeeandtv.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Multitasking – das gleichzeitige Arbeiten an verschiedenen Aufgaben – ist ein Mythos. Das zeigen diverse neue Studien, die das Handelsblatt zusammenfasst. Wir widmen uns immer nur einem Task, auch wenn wir durch das Wechseln von einem zum nächsten das Gefühl haben, mehrere Dinge zugleich zu tun. Es gibt kein Multitasking. There is no. Es existiert nicht.
Das heißt leider nicht, dass es nicht trotzdem in zahlreichen Arbeitssituationen verlangt würde, und es heißt vor allem nicht, dass Multitasker für ihren Job nicht geeignet seien: Man kombiniere mal einen konzentrierten «Singletasker», der mit Ablenkungen nicht umgehen kann, mit einem Job, bei dem er E-Mail, Telefon, Skype, mehrere Browserfenster und plappernde Kollegen vereinbaren muss. Eben.
Aber verabschieden sollte man sich vom Gedanken, dass man multitaskend ebenso fokussiert, effektiv und entspannt arbeiten könne wie auf eine Aufgabe konzentriert.
» Hirnforschung: Mythos Multitasking (handelsblatt.com)
Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Merlin Mann hat auf Metafilter ein gutes Zitat zum Thema Multitasking gefunden:
Multitasking ist die Kunst, dich von zwei Dingen abzulenken, die du lieber nicht machen möchtest, indem du sie gleichzeitig machst.
Über Multitasking haben wir hier bereits einige Male geschrieben: Florian empfiehlt ‘Singletasking’ zum produktiven Arbeiten, Studien zur Ausbreitung der Multitasking-Seuche am Arbeitsplatz gibt es zuhauf und über das Multitasking-Märchen haben wir hier auch schon geschrieben.
Auf getrichslowly werden Tipps aus einem Buch zum Thema zusammengefasst:
» The Myth of Multitasking: How Doing It All Gets Nothing Done – Get Rich Slowly
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Auf dem linken Ohr Kundenakquise per Handy, mit der rechten Hand Überweisungen im Onlinebanking losschicken, mit Grimassen den Termin fürs Meeting mit dem Kollegen ausmachen: Multitasking sieht wunderbar busy aus. Produktiv wird man anders.
(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.
Dieser Tipp ist dem letzten – alarmtönende Geräte auszuschalten – ganz ähnlich: Auch hier ist das Ziel, konzentrierter arbeiten zu können. Der Unterschied: Alarmlärm kommt von außen; hier geht es darum, dass man seine Konzentration nicht selbst behindert:
» weiterlesen
Zentrum des Wahnsinns, so wird der moderne Arbeitsplatz in einem aktuellen Artikel auf Welt.de genannt. Zwischen Smartphone, E-Mail-Programm und Internet verschwenden wir Zeit, weil wir alles gleichzeitig zu erledigen versuchen.
Es ist ein weiterer Artikel zum Thema “Interruption Science”, der Wissenschaft, die sich zum Thema “Unterbrechungen am Arbeitsplatz” formiert, und er erwähnt eine weitere Studie, diesmal vom britischen Henley Management College: 181 Führungskräfte wurden dafür befragt und es kam heraus, dass sie im Durchschnitt dreieinhalb Jahre ihres Lebens damit verschwenden, überflüssige E-Mails zu lesen. Die Ergebnisse früherer Untersuchungen waren ähnlich:
- Mehr als ein Viertel der Arbeitszeit gehe für die unproduktiven Nebeneffekte des Multitaskings heraus, schrieb das Magazin SZ Wissen.
- Nur elf Minuten am Stück könne man sich am Stück auf eine Aufgabe konzentrieren, bevor die nächste Unterbrechung einen ablenke, stand bei Spiegel Online.
Selbst wenn man übrigens sehr fit ist im gleichzeitigen Erledigen verschiedener Aufgaben, kann das Multitasking einen negativen psychologischen Effekt haben. Im Welt.de-Artikel wird der Psychologe Iring Koch von der TH Aachen zitiert:
?Selbst wenn sich die Leistung durch Multitasking nicht verschlechtert, nehmen Menschen ihre Arbeit als anstrengender wahr, als sie es tatsächlich ist?
Und das kann ja auch nicht das Ziel sein.
» Hier entlang zum Artikel bei welt.de