Alle 4 Artikel zum Thema Mitarbeiter auf imgriff.com:
Die grundlegenden motivationalen Faktoren der Produktivität stehen diese Woche im Zentrum: Lob, die Farbe Blau, Lachen – heute geht’s um Klatsch und Tratsch.
Der Kollege hat am Wochenende geheiratet, die Buchhalterin ist bereits im 6. Monat und der Banknachbar wird befördert. Und du hast von all dem keine Ahnung? Das ändern wir jetzt. Denn wer sich an Bürotratsch beteiligt, ist produktiver.
Tratsch steigere die Leistungsfähigkeit, fanden Psychologen der Uni Hamburg heraus. Nach ein paar Minuten der Ablenkung werde wieder deutlich bessere Arbeit geleistet. Ausserdem fördere Tratsch die Kommunikation und sorge damit für mehr Zufriedenheit im Job.
Die Arbeitspsychologin Kathryn Waddington von der Universität London befragte 100 Krankenschwestern und -pfleger und fand Ähnliches heraus: Der Büroplausch zwischendurch half den Betroffenen, Dampf abzulassen sowie negative Gefühle und Stress schneller abzubauen. Zudem erfüllt das Gerede wichtige soziale Funktionen. Es stärkt den Zusammenhalt der Gruppe und transportiert unterschwellig deren Werte. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind? Auf die Plätze, fertig, tratsch: Wie man tratscht, ohne erwischt zu werden – hier die Tipps. » weiterlesen
Wer sich jederzeit mit zu viel Arbeit überhäufen lässt, kompromittiert nicht nur die Qualität seiner Leistung, sondern sinkt auch im Ansehen von Vorgesetzten und Kollegen. Ein “Nein” zur richtigen Zeit und im richtigen Ton ist kein Zeichen von Faulheit, Schwäche oder Trotz.
Die Situation kennst du wahrscheinlich auch: Der Chef will, dass du das Projekt noch heute fertig machst, die wichtige E-Mail an den Kunden noch verschickst, die Ablage sortierst und und und – und du hast einfach das Gefühl, du kannst nicht “Nein” sagen, weil der Chef dann sauer wird, vielleicht sogar irgendwas negatives passiert.
Oder weil du nicht als Versager da stehen willst, der etwas nicht gebacken bekommt. Oder vor den Kollegen kein Egoist sein möchtest. Vielleicht willst du aber auch das Gefühl haben, gebraucht zu werden und hast Angst überflüssig zu sein? Ganz egal was:
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Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Neun konkrete Punkte, die Gehaltsverhandlung zum eigenen Vorteil zu beeinflussen.
Viele Frauen arbeiten bis zum Umfallen – und bekommen doch weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Im Schnitt sind es sind es 23 Prozent weniger. In manchen Berufen und gerade bei älteren Frauen ist die Diskrepanz sogar noch höher. Nicht gerade ein Faktor, der zu mehr Poduktivität motiviert.
Doch woran liegt es – und vor allem: Was kannst du daran ändern?
Mach dir zunächst einmal klar, warum es diese Gehaltunterschiede überhaupt gibt. Ein Grund: Viele Frauen trauen sich nicht, mehr Gehalt zu fordern, denn Sie wollen Ihren Chef nicht verärgern, vor den Kollegen nicht gierig erscheinen oder haben Angst vor einer Kündigung. Für manche ist es sogar ein regelrechtes Tabu, über Geld zu reden. Daher verhandeln sie meist schlecht.
Doch Irrtum:
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37Signals ist die Firma, die so wunderbare Web-Applikationen wie Backpack oder Highrise (wir schrieben darüber) produziert, und zu deren Erfolg es sicher auch beiträgt, dass sie reichlich sympathisch auftreten. Ein aktueller Beitrag im Firmenblog etwa lässt mich applaudieren: Weil sie festgestellt hätten, dass sie in vier Tagen genausoviel Arbeit erledigen können wie in fünf, haben sie kurzerhand den Freitag gestrichen und eine 4-Tage-Woche im Büro eingeführt.
«Three-day weekends mean people come back happier on Monday», schreibt der Chef, und verrät zusätzlich noch, dass die Firma sich am Freizeitvergnügen ihrer Mitarbeiter beteiligt (Flugstunden!) und sie mit Kreditkarten ausstattet, mit denen sie sich privat schöne Dinge kaufen dürfen. Man vertraue darauf, dass das im vernünftigen Rahmen bleibe. Whew. Ich denke, ich werde meinen Backpack-Account verlängern.
» Workplace Experiments [37Signals.com]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!