Thema: Minimalismus

 

Alle 8 Artikel zum Thema Minimalismus auf imgriff.com:

Das mobile Büro:
So wenig benötige ich, um produktiv arbeiten zu können

Um ortsunabhängig zu arbeiten, benötigt man den passenden Beruf – darüber hinaus aber ist nur sehr wenig von Nöten, um überall ein mobiles Büro eröffnen zu können.

Ob Menschen heute produktiv sind oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Aspekt aber verliert zumindest für Angestellte und Freelancer, die im «Informationsgewerbe» tätig sind, immer stärker an Bedeutung: der Arbeitsort. War es noch vor zehn Jahren schwierig, woanders als am eigenen Büro-Schreibtisch Tätigkeiten zu verrichten, werden dank portabler Geräte, nahezu omnipräsenter Breitbandverbindungen und sich langsam wandelnder Normen in Bezug auf Präsenzerwartungen immer ausgefallenere Arbeitsorte möglich.

Ich habe in den letzten Jahren von mehreren Dutzend Orten aus gearbeitet. Mal für längere  Zeit, mal nur für ein paar Stunden (zum Beispiel im Flugzeug oder am Bahnhof), mal für ein paar Tage (etwa im Rahmen eines Kurztrips). Erforderte dies anfänglich noch einiges an Planung und Vorbereitung, entstand mit der Zeit eine ziemliche Routine. Ich weiß heute ganz genau, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und welche Arbeitsmittel ich benötige, um von nahezu jedem Ort auf diesem Planeten meine Arbeit erledigen zu können. Es folgt eine Zusammenstellung der essentiellen Werkzeuge: » weiterlesen

Buchbesprechung:
Sind wir robust genug für
die Zukunft?

Weniger Grösse, weniger Schnelligkeit, weniger Stabilität, weniger Sicherheit, weniger Raum, weniger Essen: Wir stehen auf der Schwelle zum «Age of Less». Ein Grund zur Besorgnis, aber kein Grund für Kopflosigkeit, sagt David Bosshart.

Weniger wäre mehr.

Weniger wäre mehr.

Die Zeichen häufen sich, dass die Zeit des Wohlstandes, an den sich unsere westliche Welt gewöhnt hat, bald um ist. Ein rauer Wind bläst uns entgegen. Wir werden unseren hohen Lebensstandard, unsere Produktivität und Effizienz, unser rasantes Tempo nicht aufrechterhalten können.

Der Gedanke, dass wir entschleunigen und zurückstecken müssen, löst in vielen von uns Verunsicherung, gar Panik aus. Warum? Weil wir uns goldene Ketten angelegt haben, meint David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institut. Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet, umgeben von geistigem wie materiellem Ballast. Das ist der Ausgangspunkt von Bossharts Buch The Age of Less. Die neue Wohlstandsformel der westlichen Welt (Affiliate-Link)

Inzwischen haben Viele «The Age of Less» gelesen und sich eine Meinung dazu gebildet; nicht selten kommt bei einer geselligen Runde das Gespräch auf das Buch. An Kritik mangelt es nicht: Das Buch pflücke Ideen, die andere längst gehabt hätten. Es komme zu wenig wissenschaftlich fundiert daher. Es benutze Unmengen von Anglizismen auch dort, wo sie nicht nötig seien. «Ein typisches Zeitgeist-Buch», findet einer, der es nur quergelesen hat. » weiterlesen

Geld oder Leben:
Wie man sich eine Weltreise finanziert

Drei Jahre Weltreise – «geht nicht!» wird wohl die Reaktion der meisten von uns sein. «Geht wohl», meinte Lisa Lubin.

Dass Reisen nicht nur eine schöne und bereichernde Erfahrung ist, sondern dass man dabei auch fürs Leben lernt, darüber habe ich bereits in diesem Beitrag berichtet. Die Sache mit dem Reisen stellt jedoch viele Menschen vor ein organisatorisches Dilemma dar: Die meisten, die in einen festen Arbeitsrhythmus eingebunden sind, verdienen zwar genügend Geld zum Reisen, haben dann aber häufig nicht die nötige Zeit. Menschen hingegen, die über genügend Zeit verfügen, z.B. weil sie Freelancer sind, haben wiederum das nötige Geld nicht. Übrigens ein Dilemma, dass ich in vielen Bereichen unserer Gesellschaft sehe: Die einen haben kein Geld, aber Zeit; die anderen Geld, aber keine Zeit. » weiterlesen

John’s Phone im Test:
Eine Sache richtig machen.

John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail – noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so – wir haben’s getestet.

von Frank Müller, Autor bei unserem Schwesterblog neuerdings.com

Ob Facebook, Twitter, Google+: Immer wieder liest man Klagen jammernder iPhone-Junkies, deren Gerät den Geist aufgegeben hat und jetzt in Reparatur ist. Wie soll man ohne Smartphone weiterleben können?

Soviel ist sicher: Es geht. Ich habe den Test gemacht und einige Wochen mit einem Telefon verbracht, das nichts kann außer telefonieren: John’s Phone. Im vergangenen Herbst wurde es angekündigt, inzwischen ist das Telefon auf dem Markt.

Vielleicht kann man John’s Phone am ehesten mit einem der Programme vergleichen, die ablenkungsfreies Arbeiten ermöglichen sollen; die den Internetzugang temporär kappen, alle anderen Programme ausblenden, damit man sich endlich mal nur auf eine Sache konzentrieren und die richtig machen soll.

John's Phone
Start im DisplayJohns Phone - schlichtes DisplayJohns Phone - Konzentration auf das WesentlicheJohns Phone - Anzeige der Freisprecheinrichtung
Johns Phone -  Freisprecheinrichtung

» weiterlesen

Mein Inventar:
Ordnung dank iPhone App

Mein Inventar ist eine kostenlose iPhone App, mit der man seine Habseligkeiten im Griff hat – und bei Bedarf direkt auf ebay verkaufen kann.

Mein Inventar hilft dabei, den Überblick über die eigenen Besitztümer nicht zu verlieren. Alle Dinge, die man besitzt, kann man damit erfassen, in Kategorien ablegen und so sein eigenes Inventar führen. Die direkte Anbindung an die Auktionsplattform von Ebay unterstützt die Umsetzung der persönlichen Minimalismus-Strategie: Ein Klick und nicht mehr benötigte Dinge sind zum Verkauf auf Ebay ausgeschrieben, wahlweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. » weiterlesen

Minimalismus:
Digitale Minimalisten
und Tech-Nomaden

Weniger ist mehr: Als «Minimalism» erfährt dieses alte Sprichwort eine Renaissance. Die Protagonisten wollen ihren Lebensstil weniger als Konsumkritik verstanden haben, sondern vielmehr als Weg zu mehr Fokus und weniger Stress.

Gastautor Ryan Klarhölter

Für die einen ist es bittere Realität, für andere eine Selbstverständlichkeit und für manche ein bewusster Lebensstil: ausschließlich das Nötigste zu besitzen. In ihren Weblogs präsentieren Minimalisten ihren wenigen Besitz und schreiben über die Vorteile und Annehmlichkeiten ihrer Lebensart. Das größte Medieninteresse weckte damit 2010 der Softwareentwickler Michael Kelly Sutton. » weiterlesen

Minimalism:
Mit 100 oder weniger Dingen leben

Minimalismus als Lebensform geistert zur Zeit durch’s Web. Erste Anleitungen werden veröffentlicht, wie man mit bloss 100 Dingen auch zurecht kommen kann.

(Hooverine bei flickr.com)Die Idee finde ich sympathisch: Im Lauf der Jahre sammeln sich Dinge an, die Platz wegnehmen, Staub anziehen und die Sicht auf’s Wesentliche versperren. Aber die wir eigentlich nicht mehr brauchen. Sperrgut, das wir in Schränken, Abstellkammern und Truhen aufbewahren. Die Minimalismus-Theorie sagt nun: Werde diese Dinge los und Du wirst glücklicher leben. Da wir alle glücklicher werden wollen, haben wir uns den Weg dorthin angesehen: » weiterlesen

Cult of Less:
Die Extrem-Minimalisten

Kelly Sutton ist 22 Jahre alt und ein «21st-Century Minimalist». Er besitzt wenig mehr als einen Laptop, ein iPad, einen Kindle, zwei externe Festplatten und ein paar Klamotten – und die Website CultofLess.com, auf der er all seine Habseligkeiten auflistet und verschenkt oder verkauft.

Sutton steht für eine extreme Form von Minimalismus: für die Auffassung, digitale Technologie mit ihren allgegenwärtigen Speichermöglichkeiten in der sogenannten Cloud und den immer handlicher werdenden Geräten habe die Notwendigkeit sonstiger physischer Besitztümer komplett erledigt. Aus der Plattensammlung wurden MP3s, aus der Bücherwand E-Books, Dokumente legen wir in Evernote ab, Fotos wandern vom Schuhkarton auf die Festplatte. Und es gibt möblierte Appartements, wozu brauchen wir also noch irgendwelche Dinge, die uns immobil machen?

Matthew Danzico, BBC-Mitarbeiter in Washington, hat Sutton und weitere Protagonisten dieses Habitus getroffen:

» Cult of less: Living out of a hard drive (bbc.co.uk)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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