Thema: Lothar Seiwert

 

Alle 2 Artikel zum Thema Lothar Seiwert auf imgriff.com:

Das Ende der Effizienz-Steigerung:
Ist Zeitmanagement tot?

Noch mehr als Stress macht fehlende Selbstbestimmung zu schaffen: Lothar Seiwert sieht darin die Hauptursache für das Burn-out-Symptom. Ändern müssen wir das wohl selbst.

Bambusmöbel — Urlaub auf der Bambus-Insel: Bambus & Naturmaterialien sorgen für Urlaubsstimmung bei Ihnen zu Hause. Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie Ihre Räume zur Wellness-Oase. — Textanzeige
Diese Woche erreichte mich via Twitter die Schreckens-Nachricht: Ausgerechnet einer der bekanntesten Zeitmanagement-Experten Deutschlands, Prof. Dr. Lothar Seiwert, erklärt das Zeitmanagement für tot. Im Herbst bringt er sein neues Buch Ausgetickt. Warum wir Abschied vom Zeitmanagement nehmen müssen (Affiliate-Link) heraus. Und nun? Können wir imgriff.com einmotten, weil es “sowas von Nineties” ist?

Nicht jede Sau verbessert die Welt
Um es vorweg zu nehmen: nein. Nicht jede Sau, die medial durchs Dorf getrieben wird, verändert gleich die Welt. Seiwert und sein Verlag wissen als Medienprofis natürlich, wie man Thesen möglichst plakativ verkauft. Denn neu ist das höchstens für diejenigen, die Zeitmanagement bislang lediglich als Mittel verstanden haben, um noch mehr Effizienz in immer weniger Zeit zu packen. Genau darum ging es aber nie. Vielmehr bestand der Sinn eines  guten Zeitmanagement schon immer darin, sich mehr Raum für die schönen Dinge des Lebens zu verschaffen. Oder hab ich da was falsch verstanden? » weiterlesen

Ziele im Tagesgeschäft:
Von der Vision zur Agenda

Ein Leitbild ist zweifellos ein gutes Instrument, um sich immer wieder die eigenen Ziele vor Augen zu halten. Doch was, wenn langfristige Ziele und tägliche Aufgaben zu weit auseinanderklaffen? Klarheit über die Lebensbereiche und gut gesetzte Zwischenziele können weiterhelfen.

Für mich war es sehr motivierend, ein Leitbild zu erstellen. Nach einigen Wochen weckte es jedoch statt Motivation eher ein Gefühl von «Eigentlich müsste ich mal». Es schien immer noch weit weg von meinem täglichen Leben zu sein, manchmal nichts weiter als ein schöner, nicht realisierbarer Traum. Es war eher demotivierend und frustrierend, wenn ich mir dieses Leitbild anschaute und das Gefühl hatte, meinen langfristigen Zielen keinen Schritt näher gekommen zu sein, während ich mich auf der alltäglichen Ebene wie ein Spielball der Notwendigkeiten fühlte. Meine To-Do-Listen (die ich beharrlich schrieb) blieben unbeachtet liegen, wenn ich etwas davon erledigte, dann war das eher zufällig, und sie enthielten meistens nur Dinge, die auf mich «einstürmten» und so gar nichts mit meinen Zielen zu tun hatten.

Meine Lösung für dieses Problem heißt: Schaffe eine Verbindung vom täglichen To Do zum «großen Ganzen». Ich habe dazu eine Vorgehenweise adaptiert, die Lothar Seiwert in seinem Buch « Wenn du es eilig hast, gehe langsam (Affiliate-Link)» empfiehlt. Gelernt habe ich sie allerdings von dem Berliner Coach Dietrich Wolbert, der sie «Lebenskompass» nennt. Was ich hier schildere, ist keine Raketenwissenschaft, ja geradezu banal, aber regelmäßig angewendet bringt es ein anderes Lebensgefühl: idealerweise das, Kapitän des eigenen Schiffes zu sein statt Spielball dessen, was von außen kommt.

» weiterlesen