Alle 4 Artikel zum Thema Literatur auf imgriff.com:
Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört, dass sie stets auf dem Werk anderer aufbaut. Dabei ist es unumgänglich, kenntlich zu machen, was man bei anderen gefunden hat und worin die eigene Leistung besteht. Eine Anleitung.
Zitate und Quellenangaben sind nicht bloß gelehrter Zierrat. Was denen passiert, die bei dieser Abgrenzung absichtlich oder unabsichtlich allzu schludrig vorgehen, zeigen mehrere aktuelle Beispiele. Quellenangaben sind ein zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Fairness, ohne die letzten Endes keine Forschung, wie wir sie kennen, möglich wäre. Doch wie bewerkstelligt man diese Unterscheidung zwischen dem Bezug auf das Werk anderer und der eigenen Leistung in der Praxis?
Wissenschaftliche Zitate sind unentbehrlich
Seit dem Mittelalter gibt es das Diktum von Wissenschaftlern als «Zwergen auf den Schultern von Giganten»: Idealerweise beantwortet eine wissenschaftliche Arbeit eine bisher nicht geklärte Frage. Allein schon, um ihr Terrain abzustecken und frühere Forschung nicht zu wiederholen, muss sie sich auf andere Arbeiten beziehen. Das muss sie erst recht, wenn sie die Positionen anderer Forscher widerlegt, kritisiert, relativiert, als Beleg anführt, bestätigt oder augmentiert. Ein neuer Beitrag zur Forschungsdiskussion wird von einer studentischen Arbeit noch nicht erwartet, sehr wohl jedoch das korrekte Bezugnehmen auf die Giganten, auf deren Schultern man steht. » weiterlesen
Im März haben wir uns damit befaßt, wie Literaturverwaltungssoftware unter Umständen den Überblick über komplexe Schreibprojekte entscheidend erleichtert. Doch wie findet man das richtige Bibliographieprogramm?
Aus der Vielzahl der Angebote habe ich fünf sehr unterschiedliche Beispiele herausgegriffen, anhand derer man sich ein Bild machen kann, welche Lösung für die Erstsemester-Hausarbeit, die Bachelor-Thesis oder die Dissertation passend ist und dem eigenen Arbeitsstil entgegenkommt.
Hier findet Ihr den ersten Teil dieses Artikels «Literaturlisten und Zitate im Griff»
.
Die Minimallösung: Literaturdatenbank von OpenOffice oder Word
Für übersichtliche Arbeiten reicht bereits die mitgelieferte Literaturdatenbank-Funktion aktueller Textverarbeitungen (getestet habe ich OpenOffice). Mit einiger Handarbeit kann OpenOffice neben einem Literaturverzeichnis am Ende des Textes sogar DIN 1505-gerechte Literaturangaben, also Angaben nach dem Schema «Autor, Titel, Ort, Jahr» für den einzelnen Nachweis im Text erzeugen. Das notwendige Vorgehen ist für OpenOffice im OpenOfficeWiki genauer beschrieben. » weiterlesen
Das Leben zeigt: Der falsche Umgang mit Zitaten in wissenschaftlichen Arbeiten kann zum Karrierekiller werden. In diesem Artikel geht es um Grundsätze der Literaturverwaltung, in einem zweiten Teil stellen wir geeignete Software vor.
— Auf imgriff.com präsent sein? — Nichts leichter als das: Anzeige buchen, sofort editieren und online bezahlen - und schon sind sie drin in imgriff.com. — Textanzeige —
Einer der gewöhnungsbedürftigen Aspekte am wissenschaftlichen Arbeiten war für mich der penible Umgang mit Literatur. Wie behalte ich den Überblick, wie merke ich mir, welches Zitat aus welchem Aufsatz stammt, wie generiere ich eine Literaturliste, die alle wesentlichen Angaben enthält – nicht nur so, daß sie den Ansprüchen eines Professors genügt, sondern auch derart, daß ich zum Beispiel in der Bibliothek sofort finde, was ich brauche? Wie gestalte ich eine Arbeit so, daß die Literaturnachweise einem konsistenten Schema folgen und den Vorgaben meines Fachbereichs entsprechen? Und wie behalte ich im Auge, was ich zu einem Thema noch alles lesen muß?
Hier kann einem eine moderne Literaturverwaltung viel Arbeit abnehmen und den Kopf merklich entlasten. Zwar bedeutet die Auswahl eines Bibliographieprogramms, die Einrichtung, ggf. das Erstellen von Formatvorlagen für Zitate und nicht zuletzt die Einarbeitung eine gewisse Arbeit. Spätestens ab der zweiten Seminararbeit macht sich dieser Arbeitsaufwand jedoch bezahlt. » weiterlesen
Die Dienstleistung des Schweizer Unternehmens getAbstract besteht darin, mal mehr, mal weniger umfangreiche Bücher auf wenige Seiten einzudampfen. Wirtschaftsbücher ebenso wie Belletristik oder Philosophie bekommen einen Abstract, der über Inhalt, Protagonisten, Wirkung des Werkes aufklärt. Der Sinn des Ganzen, natürlich: Zeit sparen. Wer nicht hinterherkommt mit seinem Proust, aber trotzdem auf dem Unternehmerball glänzen will, könnte das verlockend finden.
Aber funktioniert das wirklich – insbesondere für große Literatur und Philosophie? Unsere Freunde vom Blog “Der Umblätterer” haben’s getestet:
» Darf man das lesen? [umblaetterer.de]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!