Dustin Wax hat im US-Blog Lifehack.org die zehn besten Produktivitätsbücher des Jahres 2009 gekürt. Als einer der Hauptautoren von Lifehack und regelmäßiger Rezensent von Sachbüchern darf man seinem Urteil wohl vertrauen – sofern man sich auch an englischsprachige Lebenshilfe-Literatur wagen möchte, denn ins Deutsche übersetzt ist bislang nur ein einziges der Bücher: Malcolm Gladwells «Outliers», das im Campus-Verlag unter dem Namen «Überflieger» (Affiliate-Link) erschienen ist.
Natürlich auch auf der Liste (deren Positionen keine Rangordnung darstellen sollen): David Allens aktuelles Buch «Making It All Work» (Affiliate-Link) und einige weniger bekannte, aber noch interessanter klingende Werke – viel Stoff für den kommenden Winter also:
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A propos “intelligentes Lesen“: Acht Gründe dafür, dass auch das Lesen von Belletristik nicht nur schön, sondern auch nützlich sein kann, hat Ali Hale im Blog “Dumb Little Man” aufgeführt. Vier davon helfen dabei, Fähigkeiten zu entwickeln, die einen beruflich weiterbringen, vier weitere beziehen sich eher auf die private persönliche Entwicklung.
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Wer ein anregendes Buch liest, weiß manchmal gar nicht, wohin mit all den Geistesblitzen, Erkenntnissen und Assoziationen, die ihm in den Sinn kommen. Aufschreiben ist angesagt. Ein paar Tipps für sinnvolle Lese-Notizen hat Thursday Bram bei Lifehack.org notiert; und Stephan List vom Toolblog hat eigene Anmerkungen zu ihren sechs Punkten veröffentlicht:
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A propos Speedreading: Die Literaturkritikerin Sarah Weinman, die unter anderem für die Los Angeles Times schreibt, setzt in dieser Hinsicht hohe Maßstäbe. 462 Bücher hat sie nach eigener Aussage im vergangenen Jahr gelesen und führt dieses Pensum vor allem auf ihre musikalische Ausbildung zurück: Sie “höre” die Stimme eines Erzählers beim Lesen, das aber gewissermaßen in doppelter Geschwindigkeit. In einem Interview mit der L. A. Times erläuterte sie Anfang Januar ihre Lesetechnik – und wenn man den Kommentaren darunter Glauben schenken darf, ist sie längst nicht die einzige Buchfressmaschine auf der Welt:
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Es ist eine leichte Übung, nur Bücher von Autoren zu lesen, mit denen man einer Meinung ist; man greife eben entweder zum neuen Lafontaine oder zum neuen Merz und mache sich gemütliche Stunden voller zustimmendem Kopfnicken. Intellektuelle Herausforderungen sehen anders aus.
Das findet auch Scott Young und gibt ein paar Ratschläge, die beim Lesen anderer Meinungen helfen können: Klein anfangen, “gute” und “böse” Autoren abwechseln, argumentativ bestechende und gut rezensierte Werke aussuchen, damit sich wenigstens die Mühe lohnt.
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“In fünf Jahren werde ich genau dieselbe Person sein wie heute – abgesehen von dem, was ich gelernt habe durch die Bücher, die ich lese, die Menschen, die ich treffe, und die Webseiten, die ich besuche.” Das ist (frei übersetzt) eine der klugen Antworten auf die Frage, die Mark Shead vom Blog “Productivity501″ einigen seiner Freunde und Kollegen gestellt hat: “Was sind Eure besten Tipps, um klüger und weiser zu werden?”
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Will Smith hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Er ist sowohl als Schauspieler wie auch als Musiker sehr erfolgreich. Den Schlüssel zu seinem Erfolg hat er vor drei Jahren während der Preisverleihung zum “Kid’s Choice Award” verraten.
Dass Lesen ein Schlüssel zum Erfolg ist, dürfte klar sein. Doch wieso nennt Smith das Laufen an erster Stelle?
In meinem Bücherregal befinden sich mindestens zwei Dutzend Bücher mit einem Lesezeichen irgendwo zwischen Seite 100 und 250 – nicht fertiggelesen. Und jedes einzelne davon hat mir mal ein paar Wochen ein schlechtes Gewissen erzeugt, als es neben dem Bett lag und flüsterte: Lies mich, vielleicht werde ich im letzten Drittel doch noch spannend! Lies mich, Du hast mich teuer bezahlt! Lies mich, 45 von 48 Käufern haben mich mit fünf Sternen bewertet!
Unsinn, meint Steve Young in einem aktuellen Blogbeitrag. Bücher, die einen nicht zu fesseln vermögen, seien es eben nicht wert, gelesen zu werden. Sein Argument: Langweilige Bücher bremsen die Leseaktivität allgemein, machen einen also unproduktiv. Man quält sich durch die Seiten und liest in Folge langsamer und insgesamt weniger. Kaufpreis und bereits ins Lesen investierte Zeit seien aber ohnehin nicht mehr zu retten, also lieber die Sache nicht noch schlimmer machen, sondern rasch zum nächsten, hoffentlich besseren Werk wechseln.
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Wieviele halbgelesene Bücher stapeln sich neben Deinem Bett? Du würdest gern, und liest ja eigentlich auch viel, aber, ach! – in letzter Zeit (den letzten Jahren) kommst Du einfach nicht dazu? Dagegen gibt es ein Rezept: Die Macht der Gewohnheit. Ein Buch pro Woche, mindestens einen Monat lang, das ist die Herausforderung, die Nich Cernis bei «Put Things Off» vorgeschlagen hat. Und um die knackige Aufforderung herum hat er einen sehr schönen Artikel übers Lesen geschrieben:
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Texte lesen sich auf dem Bildschirm zwar nicht ganz so angenehm wie in gedruckter Form. Im Internet finden sich aber meist kompaktere Textformen, die in relativ kurzer Zeit verarbeitet sind. Trotz dem Trend zur Kürze und der Vielzahl an Informationsquellen hat das Buch seine Daseinsberechtigung nicht verloren.
Bücher konservieren Ideen, schreibt die BBC, und Menschen können sich diese Ideen zu Nutze machen. Brad Isaac ist sogar der Meinung, dass man sich ohne regelmäßiges Lesen den Erfolg im Leben verbaut. Dennoch bleibt die Frage, wie man bei beschränktem Zeitbudget möglichst viel von den Büchern hat. Fünf Tipps in – genau – knapper Form:
Paul Reifferscheid, Journalist und «Terminkalender-Anhänger», und Kathrin Passig, Autorin und «Verfechterin von Disziplinlosigkeit», über GTD. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen