Thema: Lesen

 

Alle 22 Artikel zum Thema Lesen auf imgriff.com:

Elektronische Kommunikation:
Mehr Lebensqualität dank Smartphone, E-Mail, Chat & Co.

Die Risiken der Kommunikation im Internet haben wir hier in mehreren Artikeln erörtert. Moment mal, sagt jetzt Leser und Gastautor Benjamin Wagener. Einige der vermeintlich Internet-spezifischen Probleme sind doch nicht neu! Ausserdem gebührt auch den Vorteilen der Online-Kommunikation eine ausführliche Erwähnung.

Gastautor: Benjamin Wagener, politisch engagierter Informatiker aus Bremen

In letzter Zeit ist es zunehmend Mode geworden, das Internet als Gefahr zu sehen. Lange bezog man sich dabei lediglich auf Terrorismus, Kinderpornografie, Internetsucht im Zusammenhang mit MMORPGs, oder auf die Gefahr des Verlust der Privatsphäre durch die Social Networks. Seit aber das Internet durch Smartphones und Tablets zunehmend allgegenwärtig ist, wird vermehrt der Verlust des direkten zwischenmenschlichen Kontakts bedauert.

Simone Janson schreibt etwa in ihren beiden Artikeln unter dem Übertitel «Wie das Internet unsere Kommunikation verändert» davon, wie man zunehmend dazu neige, einen Tunnelblick zu entwickeln. Das Kennenlernen von Mitmenschen geschehe nur noch nach Filtern und weniger durch Zufall. » weiterlesen

Korrekturlesen:
So wird die Hausarbeit auch sprachlich schön

Schreibende sollten auf stilistische Lesefreundlichkeit achten. Beachtet man einige grundsätzliche Regeln, werden auch wissenschaftliche Arbeiten angenehm lesbar (Fachartikel und Berichte für Kollegen übrigens auch).

Typewriter (Bild: Mike McKay, flickr.com)

Typewriter (Bild: Mike McKay, flickr.com)

Beim Korrekturlesen von Texten können automatisierte Helfer wie die Rechtschreib- oder Grammatik-Korrektur von Textverarbeitungsprogrammen einem viel Arbeit abnehmen. Anderes erfordert immer noch bewußte Aufmerksamkeit von Menschen, zum Beispiel stilistische Lesefreundlichkeit.

Entgegen dem Klischee, daß Wissenschaftssprache hölzern und langweilig sein muss, können wissenschaftliche Texte angenehm lesbar sein. Das ist für Anfänger im wissenschaftlichen Schreiben nicht einfach: Wie Otto Kruse in seinem Ratgeber Keine Angst vor dem leeren Blatt (Affiliate-Link) anmerkt, fällt es vielen Studierenden schwer, ihren Gedanken Bedeutung beizumessen, wenn sie nicht in komplex klingenden Formulierungen verpackt sind (Kruse, S. 193), und zudem färbt die Fachliteratur, die man für einen Aufsatz durcharbeitet, leicht ab (ebd, S. 195).

Im folgenden habe ich einige Anregungen zusammengestellt, auf welche sprachlichen Kriterien ich achte, wenn ich einen Artikel Korrektur lese. » weiterlesen

Printfriendly.com:
Webseiten bequem ausdrucken

Printfriendly.com ist ein Tool, um Webseiten druckfreundlich auf Papier zu bringen. Damit lassen sich Online-Inhalte lesen, ohne zuviel Bäume zu opfern.

Ich liebe das Internet wegen seiner vielen interessanten Geschichten. Ich kann mich über Dinge auf dem Laufenden halten, über die ich früher höchstens zufällig in Buchläden gestolpert bin – die ich aber heute nicht mehr missen möchte. Das Internet bietet riesige Mengen an Informationen, die sich zudem ständig erneuern und vervielfachen.

Nicht immer schaffe ich es, das alles online zu lesen (obwohl mir das iPad beim Offline-Lean Back-Lesen-auf-dem-Sofa völlig neue Möglichkeiten eröffnet). Wenn ich aber weiß, dass eine mehrstündige Zugfahrt oder ein Wochenende ohne Webzugang vor mir liegt, dann will ich offline lesen, auf Papier. Dann heisst es, Webseiten ausdrucken. Das ist problematischer, als es sein müsste. » weiterlesen

Topicmarks:
Automatisierte Textzusammenfassungen

Topicmarks aus Zürich extrahiert auf Basis einer semantischen Spracherkennungsanalyse die wichtigsten Fakten aus beliebigen englischsprachigen Texten. Topicmarks fasst mehrseitige Texte in 3 bis 50 Sätzen zusammen. Der Service befindet sich zur Zeit in einer Betaphase und ist kostenlos. Unser Schwesterblog netzwertig.com hat den Dienst getestet.

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Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Routinen:
Am Freitagnachmittag lesen

Mir kommen täglich mindestens ein Dutzend Texte oder Videos im Netz unter, die ich gerne lesen oder ansehen möchte, wofür aber im Moment der Entdeckung keine Zeit ist. Die Popularität von «Read it later» und «Instapaper» und die Klagen über zahlreiche offene Tabs im Browser zeigen, dass es sich dabei um ein Massenphänomen handelt.

Das eigentliche Problem lösen allerdings weder die genannten Tools noch ein ausgefeiltes Ablagesystem etwa bei Delicious: Die Zeit zum Lesen kommt nicht von selbst. Es entstehen statt offener Tabs im Browser lediglich lange Listen ungelesener Links, jeder einzelne ein kleines Stückchen schlechtes Gewissen. Es gilt also, sich Lesezeit freizuschaufeln, wenn man es ernst meint.

» weiterlesen

Zuverlässig zusammenfassen:
Exzerpte für Studium und Schule

Ob in der Schule oder im Studium, jeder war wohl schon einmal dazu aufgefordert, einen Text aus der Feder eines anderen zusammenzufassen. Mit einigen Grundsätzen sind Exzerpte probate Hilfsmittel beim Schreiben von Sachtexten wie beim Lernen.

Für mich war das Herausschreiben von Informationen aus einem Text nicht nur ein wichtiges Mittel des Lernens, sondern auch ein Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Hausarbeiten, die ich im Studium verfasste. Manchmal war es sogar unumgänglich, etwa wenn ich mit Literatur arbeiten musste, die ich weder ausleihen noch kopieren konnte. Ob ich aus einem kopierten Text, einem entliehenen Buch oder in der Bibliothek aus einem nicht entleihbaren Band exzerpiere, es gilt: Das Exzerpt soll verlässlich sein und alle notwendigen Daten zur Verfügung stellen, damit ich die Inhalte eines Textes wiedergeben kann, idealerweise muss ich nach der Fertigstellung nicht noch einmal ins Original sehen.

Vorarbeit Nr. 1: Auswahl
Selbst mit einer guten Exzerpttechnik ist das Zusammenfassen eines langen Textes in eigenen Worten noch ein zeit- und arbeitsaufwendiges Unterfangen. Bevor ich mich mit Stift und Papier oder Laptop in die Bibliothek setze und ein komplettes Buch von vorne bis hinten zusammenfasse, tue ich gut daran, erst einmal zu prüfen, welche Kapitel, Abschnitte oder Unterabsätze eigentlich relevant für meine Fragestellung sind. » weiterlesen

Produktivitätsbücher:
Lese-Empfehlungen 2009

Dustin Wax hat im US-Blog Lifehack.org die zehn besten Produktivitätsbücher des Jahres 2009 gekürt. Als einer der Hauptautoren von Lifehack und regelmäßiger Rezensent von Sachbüchern darf man seinem Urteil wohl vertrauen – sofern man sich auch an englischsprachige Lebenshilfe-Literatur wagen möchte, denn ins Deutsche übersetzt ist bislang nur ein einziges der Bücher: Malcolm Gladwells «Outliers», das im Campus-Verlag unter dem Namen «Überflieger» (Affiliate-Link) erschienen ist.

 

Natürlich auch auf der Liste (deren Positionen keine Rangordnung darstellen sollen): David Allens aktuelles Buch «Making It All Work» (Affiliate-Link) und einige weniger bekannte, aber noch interessanter klingende Werke – viel Stoff für den kommenden Winter also:

» 10 Best Productivity Books of 2009 (lifehack.org)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Auch Belletristik ist nützlich

A propos “intelligentes Lesen“: Acht Gründe dafür, dass auch das Lesen von Belletristik nicht nur schön, sondern auch nützlich sein kann, hat Ali Hale im Blog “Dumb Little Man” aufgeführt. Vier davon helfen dabei, Fähigkeiten zu entwickeln, die einen beruflich weiterbringen, vier weitere beziehen sich eher auf die private persönliche Entwicklung.

Eight Reasons to Read Fiction (dumblittleman.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Bessere Lese-Notizen

Wer ein anregendes Buch liest, weiß manchmal gar nicht, wohin mit all den Geistesblitzen, Erkenntnissen und Assoziationen, die ihm in den Sinn kommen. Aufschreiben ist angesagt. Ein paar Tipps für sinnvolle Lese-Notizen hat Thursday Bram bei Lifehack.org notiert; und Stephan List vom Toolblog hat eigene Anmerkungen zu ihren sechs Punkten veröffentlicht:

» 6 Steps to Effective Notes [lifehack.org]
» 6 Tipps für Notizen beim Lesen [toolblog.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Wie Sarah Weinman 462 Bücher
in einem Jahr las

A propos Speedreading: Die Literaturkritikerin Sarah Weinman, die unter anderem für die Los Angeles Times schreibt, setzt in dieser Hinsicht hohe Maßstäbe. 462 Bücher hat sie nach eigener Aussage im vergangenen Jahr gelesen und führt dieses Pensum vor allem auf ihre musikalische Ausbildung zurück: Sie “höre” die Stimme eines Erzählers beim Lesen, das aber gewissermaßen in doppelter Geschwindigkeit. In einem Interview mit der L. A. Times erläuterte sie Anfang Januar ihre Lesetechnik – und wenn man den Kommentaren darunter Glauben schenken darf, ist sie längst nicht die einzige Buchfressmaschine auf der Welt:

» How to read 462 books in one year [latimesblogs.latimes.com/jacketcopy]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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