Thema: Lernen

 

Alle 33 Artikel zum Thema Lernen auf imgriff.com:

Zukunft:
Normale Amateurintelligenz
brauchen wir nicht mehr

Das Internet wird unsere Gesellschaft umpflügen. Viele Berufe werden überflüssig werden. Und niemand ist da, der uns die notwendigen neuen Dinge beibringt. Gunter Dueck hat an der re:publica XI einen vielbeachteten Vortrag gehalten.

Dein Beruf wird überflüssig

«Ihre Berufe werden verschwinden» hat Gunter Dueck seinen Zuhörern an der re:publica 11 vergangene Woche vorausgesagt. Um uns herum geschehe eine Industrialisierung der Dienstleistungsberufe, angetrieben durch das Internet. Was haben wir als Spezialisten in unserem Beruf jemandem voraus, der zwei Stunden lang im Internet gesurft ist? Das Fachwissen sei heute im Internet, dem Betriebssystem unserer Gesellschaft. «Fachliche Fähigkeiten werden obsolet», sagte Dueck. Viele Berufe wie Bank- und Versicherungsberater, Lehrer oder Apotheker würden überflüssig werden: Berufsleute, die glauben, ihre Existenz mit einem Vorsprung an Wissen rechtfertigen zu können.

Was Du wissen musst, erfährst Du bei YouTube
Der leise sprechende Professor für Mathematik, Buchautor und CTO bei IBM liebt Provokationen, die er seinem Publikum freundlich ins Gesicht klatscht. «So normale Amateurintelligenz brauchen wir nicht mehr», urteilt er etwa über Universitätsprofessoren. Die 180 Credit Points für ein Bachelor-Studium könne man schliesslich auf 360 YouTube-Videos verteilten und lernen. Für den Rest brauche es dann nur noch einige Ausnahmeerscheinungen wie Watzlawick, Einstein oder Max Planck. » weiterlesen

Z-Type:
10-Finger-System mit
Space Shooter lernen

Z-Type ist ein Online-Spiel, mit dem man das 10-Finger-System trainieren kann. Das Spiel ist eine Referenz an den Arcade Game-Klassiker R-Type. Wörter fallen vom «Himmel» und müssen richtig getippt werden, um zur Explosion gebracht zu werden. Sonst zerstören sie das eigene Raumschiff. Der Entwickler Dominic Szablewski aus Büttelborn gewann mit Z-Type den Community Choice Award des Mozilla Labs Game On 2010-Wettbewerbs.

Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

10-Finger-System kostenlos lernen:
TIPP10 mit Update und
1,4 Mio Downloads

TIPP10 ist ein umfassendes und kostenloses Lernprogramm, um sich das 10-Finger-System anzueignen. Wer mit dem Gedanken spielt, schneller und besser tippen zu wollen, sollte sich die Freeware ansehen.

Handwerker Tipps — Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Heimwerkern und Hobby-Arbeiter wertvolle Tipps im Bereich Bau-Handwerk durch fundierte gut recherchierte Blogartikel zu geben — Textanzeige
Egal was die mit zwei Fingern über der Tastatur kreisende Adlerfraktion behauptet: Das 10-Finger-System ist nach wie vor einer der lohnendsten Produktivitäts-Hacks. Das ist wenig erstaunlich, verbringen wir doch einen Grossteil der Arbeitszeit schreibenderweise vor dem PC. Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, seine Skills in diesem Bereich zu messen oder zu verbessern. Eine der umfassendsten Gelegenheiten dürfte TIPP10 bieten.

Über 1,4 Mio Downloads
TIPP10 ist wohl der beliebtestes 10-Finger-Schreibtrainer im deutschsprachigen Raum: Bisher hat der Programmierer Tom Thielicke über 1,4 Millionen Downloads verzeichnet. Das Update auf die Version 2.1.0 ist am 10. März erschienen und enthält über 50 Neuerungen. Das wohl wichtigste Feature: Das ganze Programm gibt’s nun auch in englisch. Was das Programm sonst noch bietet, haben wir ausprobiert.

TIPP10
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Social Media am Arbeitsplatz:
Foursquare für das Unternehmen

Mobile Business Apps werden in Zukunft zu alltäglichen Instrumenten an unserem Arbeitsplatz. Wobei ich mit «Zukunft» eigentlich «in ein paar Monaten» meine.

Social Media wird unsere Arbeit verändern – beziehungsweise sie tun es schon heute. Jeanne C. Meister und Karie Willyerd prophezeien in ihrem Buch The 2020 Workplace (Affiliate-Link): «Firmen-App Stores werden Möglichkeiten bieten, um das Arbeits- und Privatleben besser zu managen.» Ihre Voraussage ist, dass Firmen «Cuzstomized Apps» für Mobiltelefone anbieten und ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen werden. Etwa eine Spesen-App, eine Firmen-To Do-Liste für’s Mobiltelefon oder eine Applikation, um eine Fremdsprache zu lernen.

Foursquare für Unternehmen
Doubledutch ist ein Startup aus San Francisco, das bereits munter an dieser Zukunft arbeitet. Das Unternehmen will im Business to Business-Geschäft mit geo-sozialen Apps für mobile Endgeräte Fuss fassen. Im Moment lösen die Apps von Doubledutch zwei Probleme: Eine Konferenz-App soll den Besuch von Konferenzen und Messen unterstützen, insbesondere das Networking. Kommt man am Konferenzort an, checkt man à la Foursquare ein und sieht, wer bereits anwesend ist, kann die Kollegen anchatten, Termine vereinbaren oder nur das Konferenzprogramm studieren. » weiterlesen

Lernen:
Heute schon eine Frage gestellt?

Fragen ist ein effizienter Weg, um neue Dinge zu lernen. Jedes Kind weiss das – bloss wir Erwachsene vergessen das häufig.

Gestern Abend beim Essen fragte mich meine Mitbewohnerin, wie denn die Deutschregeln für die indirekte Rede und den Konjunktiv seien. Ich fand die Frage im ersten Moment seltsam, weil ich bisher auch ohne genaues Wissen um diese Regeln gut durch’s Leben kam.

Sie insistierte und wir zogen den Duden zu Rate. Wir verbrachten 20 angeregte Minuten und waren anschliessend ein Stück schlauer.

Ich musste feststellen: Fragen sind eine gute Sache, bloss frage ich zuwenig! Eine andere bekannte Situation sind die Fragerunden nach einem Vortrag oder in einem Seminar. Typischerweise heben sich ein bis zwei Hände und nutzen die Möglichkeit, den Experten mit eigenen Fragen zu löchern. Warum fragen wir nicht mehr? » weiterlesen

Twitter:
Lernen für den Job

Einige Hinweise, wie man Twitter zur Weiterbildung im Job einsetzt: aktuelles, relevantes und personalisiertes Lernen.

(Grafik: Spoon Graphics)
(Grafik: Spoon Graphics)
Twitter ist auch Weiterbildung. Mehr und mehr zeichnet sich ab, dass Lernen eine sehr sinnvolle Anwendung des Micro-Blogging-Dienstes ist. Auf Jane Harts Liste der «Top 100 Tools for Learning» rangiert Twitter im zweiten Jahr auf Platz eins. Ihre Rangliste entsteht aus Wertungen von Bildungsspezialisten aus der ganzen Welt. Inzwischen mehren sich im Web auch die Erfahrungsberichte. Hier deshalb einige Gedanken, was und wie Ihr mit Twitter für den Job lernen könnt: » weiterlesen

Zuverlässig zusammenfassen:
Exzerpte für Studium und Schule

Ob in der Schule oder im Studium, jeder war wohl schon einmal dazu aufgefordert, einen Text aus der Feder eines anderen zusammenzufassen. Mit einigen Grundsätzen sind Exzerpte probate Hilfsmittel beim Schreiben von Sachtexten wie beim Lernen.

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Für mich war das Herausschreiben von Informationen aus einem Text nicht nur ein wichtiges Mittel des Lernens, sondern auch ein Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Hausarbeiten, die ich im Studium verfasste. Manchmal war es sogar unumgänglich, etwa wenn ich mit Literatur arbeiten musste, die ich weder ausleihen noch kopieren konnte. Ob ich aus einem kopierten Text, einem entliehenen Buch oder in der Bibliothek aus einem nicht entleihbaren Band exzerpiere, es gilt: Das Exzerpt soll verlässlich sein und alle notwendigen Daten zur Verfügung stellen, damit ich die Inhalte eines Textes wiedergeben kann, idealerweise muss ich nach der Fertigstellung nicht noch einmal ins Original sehen.

Vorarbeit Nr. 1: Auswahl
Selbst mit einer guten Exzerpttechnik ist das Zusammenfassen eines langen Textes in eigenen Worten noch ein zeit- und arbeitsaufwendiges Unterfangen. Bevor ich mich mit Stift und Papier oder Laptop in die Bibliothek setze und ein komplettes Buch von vorne bis hinten zusammenfasse, tue ich gut daran, erst einmal zu prüfen, welche Kapitel, Abschnitte oder Unterabsätze eigentlich relevant für meine Fragestellung sind. » weiterlesen

Auszeit:
Wie die Dänen ganz für sich lernen

Man kann das Gefühl haben, dass die sogenannte Bildung heute nur noch ein zusammenfassender Begriff für die Zeit ist, die man in Schule und Hochschule verbringt, bevor man endlich auf den Arbeitsmarkt darf. Bloß Ausbildung also, unter Zeit- und Karrieredruck, immer im Wettbewerb mit womöglich schnelleren oder vielgereisteren Generationsgenossen.

Wie es anders geht, zeigt das Beispiel Dänemark. In landesweit 76 Schulen verbringen jedes Jahr rund 3.500 Schulabgänger und Studenten mehrere Monate mit Lernen – allerdings so freiwillig wie nur denkbar. Kurse gibt es in Kunst, Philosophie, Musik, Literatur und Theater, «brotlosen Künsten» also. Christoph Titz hat für Spiegel Online über eine dieser Schulen geschrieben und fasst das Prinzip so zusammen:
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Bildung:
Joi Ito über formelles vs
informelles Lernen

Internetunternehmer Joi Ito sinniert in seinem Blog über formelles und informelles Lernen: Seine Schwester steht mit ihrer akademischen Karriere für das formelle Lernen der Universität, Ito selbst hat sein Studium nicht beendet, sondern das, was er für das Gründen und Führen seiner Unternehmen «brauchte», im Netz, durch «Learning by doing» und von Mentoren gelernt – vor allem das letzte aber wohl ein Glück, das nicht jeder hat.

Lesenswert sind auch die Kommentare und Links unter Itos Artikel.

» Formal vs informal education (joi.ito.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Studium:
Arbeiten und Lernen – in der Bibliothek oder zu Hause?

Soll man lieber zu Hause arbeiten oder besser in der Bibliothek? Vielen meiner Kommilitonen galt die Bibliothek als ultimativer Ort des produktiven Arbeitens. Ich meine, dass unter Umständen durchaus das Gegenteil wahr sein kann, und dass die Frage, wo man besser arbeitet, möglicherweise komplexer ist.

Im Grunde kann das Arbeiten zu Hause nämlich sehr angenehm sein. Daheim ist es behaglich, ich kann entspannt arbeiten und mich dadurch auf kreative Impulse einlassen, die ich in der fokussierteren Atmosphäre einer Bibliothek nicht zulassen würde. Ich kann einfach Pausen machen oder, wenn mir danach ist, eben mal eine Tasse Tee kochen, schnell zwischendrin etwas essen oder zwei Minuten auf dem Balkon durchatmen. Allgemein kann ich zu Hause wesentlich eher meine Umgebung gestalten, wie ich sie haben will. In der Bibliothek kann ich nicht einfach die Heizung hochdrehen, wenn mir kalt ist, oder das Fenster aufmachen, wenn die Luft zu abgestanden ist.

Daheim bin ich jedoch potenziell einer Menge Störungen von außen ausgesetzt: Vom Paketboten, der das Paket für einen Nachbarn bei einem abgeben möchte, Mitbewohner oder Familienmitglieder, die einen “nur schnell mal” um Hilfe bitten, über Telemarketing-Anrufer bis zu Missionaren wollen eine ganze Menge Menschen etwas von einem, wenn man tagsüber zu Hause ist. Eventuell ist es zu Hause sogar allzu behaglich. Das beeinträchtigt gelegentlich meine Konzentration und Disziplin: Ich verliere dann gerne aus den Augen, was gerade wichtig ist, und verzettele mich. Vor allem aber: Ablenkungen, andere verlockende Tätigkeiten oder einfach Ausweichhandlungen (das Phänomen, dass die Wohnung nie so sauber ist wie vor einer Prüfung, ist wohlbekannt) sind daheim stets in Reichweite.

Deshalb ist die Bibliothek durchaus ein angenehmer Ort, wenn ich einmal konzentriert arbeiten will. » weiterlesen