Thema: Lernen

 

Alle 15 Artikel zum Thema Lernen auf imgriff.com:

Bildung:
Joi Ito über formelles vs
informelles Lernen

Florian Steglich, 12. März 2010 um 19.21 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Internetunternehmer Joi Ito sinniert in seinem Blog über formelles und informelles Lernen: Seine Schwester steht mit ihrer akademischen Karriere für das formelle Lernen der Universität, Ito selbst hat sein Studium nicht beendet, sondern das, was er für das Gründen und Führen seiner Unternehmen «brauchte», im Netz, durch «Learning by doing» und von Mentoren gelernt – vor allem das letzte aber wohl ein Glück, das nicht jeder hat.

Lesenswert sind auch die Kommentare und Links unter Itos Artikel.

» Formal vs informal education (joi.ito.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Studium:
Arbeiten und Lernen – in der Bibliothek oder zu Hause?

Camilla Kutzner, 16. Februar 2010 um 19.27 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Soll man lieber zu Hause arbeiten oder besser in der Bibliothek? Vielen meiner Kommilitonen galt die Bibliothek als ultimativer Ort des produktiven Arbeitens. Ich meine, dass unter Umständen durchaus das Gegenteil wahr sein kann, und dass die Frage, wo man besser arbeitet, möglicherweise komplexer ist.

Im Grunde kann das Arbeiten zu Hause nämlich sehr angenehm sein. Daheim ist es behaglich, ich kann entspannt arbeiten und mich dadurch auf kreative Impulse einlassen, die ich in der fokussierteren Atmosphäre einer Bibliothek nicht zulassen würde. Ich kann einfach Pausen machen oder, wenn mir danach ist, eben mal eine Tasse Tee kochen, schnell zwischendrin etwas essen oder zwei Minuten auf dem Balkon durchatmen. Allgemein kann ich zu Hause wesentlich eher meine Umgebung gestalten, wie ich sie haben will. In der Bibliothek kann ich nicht einfach die Heizung hochdrehen, wenn mir kalt ist, oder das Fenster aufmachen, wenn die Luft zu abgestanden ist.

Daheim bin ich jedoch potenziell einer Menge Störungen von außen ausgesetzt: Vom Paketboten, der das Paket für einen Nachbarn bei einem abgeben möchte, Mitbewohner oder Familienmitglieder, die einen “nur schnell mal” um Hilfe bitten, über Telemarketing-Anrufer bis zu Missionaren wollen eine ganze Menge Menschen etwas von einem, wenn man tagsüber zu Hause ist. Eventuell ist es zu Hause sogar allzu behaglich. Das beeinträchtigt gelegentlich meine Konzentration und Disziplin: Ich verliere dann gerne aus den Augen, was gerade wichtig ist, und verzettele mich. Vor allem aber: Ablenkungen, andere verlockende Tätigkeiten oder einfach Ausweichhandlungen (das Phänomen, dass die Wohnung nie so sauber ist wie vor einer Prüfung, ist wohlbekannt) sind daheim stets in Reichweite.

Deshalb ist die Bibliothek durchaus ein angenehmer Ort, wenn ich einmal konzentriert arbeiten will. » weiterlesen

Informationen, Wissen und Lernen:
Tools für das persönliche Wissensmanagement

Thomas Mauch, 22. Dezember 2009 um 10.30 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Was muss ich wissen und wie eigne ich mir neues Wissen an: Das war der Fokus des ersten Teils dieses Artikels zum persönlichen Wissensmanagement. Teil zwei widmet sich dem Geek-Aspekt: Welche Tools eignen sich dazu?

Im ersten Teil habe ich fünf Schritte zum persönlichen Wissensmanagement vorgeschlagen. Ich setze verschiedene Tools dazu ein. Wir lieben unsere Tools und Gadgets – meine Auswahl ist eine persönliche und subjektive, im besten Fall mag sie als Beispiel und Anregung dienen. Für jedes vorgeschlagene Instrument gibt es Alternativen, die sich hier und dort unterscheiden oder vielleicht sogar besser sind. Aber wie gesagt: Ich habe meine lieb gewonnen.

1. Schritt: FINDEN
Das Eingangstor: Der Google Reader

Die ganze Welt in einer Applikation. So kommt mir mein Google Reader manchmal vor. Ich lese damit Blogs, Zeitungen, Zeitschriften und lasse mich via Google Alerts über bestimmte Suchwörter im Web informieren. Wie konnte ich ohne leben? Mehr und mehr finden sich Spuren von Crowd Intelligence im Reader: Ich nutze Aggregatoren wie Rivva und verfolge, was andere Nutzer lesen (via die «People you follow»-Funktion). Anfangs eher skeptisch eingestellt stoße ich inzwischen immer wieder auf interessante Artikel aus bisher unbekannten Quellen. Die Information findet inzwischen mich. Zur Zeit lese ich rund 200 verschiedene Publikationen – vermutlich ist das nicht besonders viel. Nach dem Urlaub stehen schon ein paar Hundert neue Artikel zum Lesen an. Hier hilft ein unbekümmerter Knopfdruck: Mark all as read.

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Informationen, Wissen und Lernen:
Fünf Schritte für das Wissensmanagement

Thomas Mauch, 7. Dezember 2009 um 12.08 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Wissen ist unser Kapital. Ein systematischer Ansatz zum Erweitern und Pflegen des persönlichen Wissens ist deshalb nicht Luxus, sondern sollte zu den Basiskompetenzen gehören. Mein Vorschlag für ein persönliches Wissensmanagement in fünf Schritten.

Bibliotheken dieser Welt
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Alle wollen wissen

Ich weiß, Ihr könnt es nicht mehr hören: Wir sind eine Wissensgesellschaft. Die EU will bis 2010 zum dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt werden. Zumindest formulierte sie dieses Ziel in der Lissabon-Strategie von 2000. Auf der Ebene der institutionalisierten Ausbildung sehen wir in den letzten 15 Jahren beispiellose Aktivität: Bologna verbinden wir schon lange nicht mehr mit italienischer Gemütlichkeit, Grundtvig, Erasmus oder Kopenhagen sind Stilblüten aus dem Büro für seltsame Bezeichnungen von europäischen Bildungsinitiativen. Auch Bildungsanbieter regen sich: Das Angebot an Seminaren, Kursen, MBAs und Studiengängen ist schlicht explodiert. Bei all diesen Bemühungen geht eine Frage regelmäßig unter: Wie entwickeln wir unsere persönlichen Lern-, Wissens- und Informationsmanagement-Kompetenzen weiter? Diese Kompetenzen sind entscheidend, damit wir als Gesellschaft aus dem Wissen Nutzen ziehen. Sie sind auch der Grund, weshalb mich jemand für meine Arbeit bezahlt. Wissen ist mein Kapital.

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Der Link am Morgen:
Ändere bloss ein Ding

Thomas Mauch, 15. Oktober 2009 um 9.31 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Willst Du wirklich etwas verändern, ändere bloss ein Ding.

Peter Bregman beschreibt, wie er in sechs Wochen acht Kilos verlor. Er traf eine einzige Entscheidung: Kein Zucker mehr. Diese Massnahme, so Bregman, würde ihm den grössten Ertrag bringen. Darauf konzentrierte er sich und vernachlässigte alle anderen Tipps wie mehr Sport oder komplizierte Diäten.

Welche Massnahme beeinflusst die Zielerreichung am stärksten? Diese Frage setzt Bregman auch anderswo ein: Für Entscheidungen, wie eine effektive Führungsausbildung auszusehen hat oder wie mehr verkauft werden kann.

Peter Bregmans Artikel ‘To change effectively, change just one thing’ ist die Antithese zu den ‘100 kleinen und grossen Schritten zum besseren Leben’, auf die Florian vergangene Woche hinwies. Lesenswerte Gedanken für alle, die gerne zur Essenz der Dinge vorstossen.

» To change effectively, change just one thing (Harvard Business Publishing)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Besser lernen:
Supergedächtnis mit der Lernkartei

Thomas Mauch, 19. September 2009 um 11.00 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Lernkarteien sind ein bewährtes Instrument, um Faktenwissen zu büffeln. Cobocards will das Prinzip revolutionieren – kollaboratives Lernen ist angesagt. Wir haben uns die deutsche Online-Lernkartei und Alternativen dazu angeschaut, darunter eine Applikation basierend auf einem Schuhkarton-Framework.

Lernkarteien im Überblick
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Repetitio est mater studiorum

Lernkartei nach Sebastian Leitner
Lernkartei nach Sebastian Leitner
Der österreichische Publizist Sebastian Leitner hat die Lernkartei (bei Wikipedia) in den 70er Jahren mit seinem Buch « So lernt man lernen (Affiliate-Link) » populär gemacht. Auf einer Karte wird ein Stichwort notiert, eine Vokabel etwa, auf die Rückseite kommt die Lösung. Alle Karten werden durchgearbeitet und in einen Karteikasten abgelegt. Richtig gelöste Aufgaben kommen zuhinterst in den Kasten und werden erst in einigen Tagen wiederholt. Nicht Gewusstes legt man weiter vorne ab und lernt es früher wieder. Die Vorteile: Durch Wiederholen verbessert sich die Lernleistung. Gleichzeitig verringert sich der Aufwand, da erfolgreich Gelerntes seltener wiederholt wird. Heute existieren digitale Versionen dieser Lernkästen, zwei davon stellen wir Euch vor:

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Lernen für morgen:
Erstklassiges E-Learning kostenlos

Thomas Mauch, 11. September 2009 um 12.17 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Das Web ist eine Lernmaschine. Google ist der größte Wissensvermittler der Welt, Wikipedia das universale Referenzwerk. Daneben liefern viele kleine Produzenten erstklassige und interessante E-Learning-Inhalte kostenlos über das Internet. Hier stelle ich Euch meine persönliche Besten-Liste vor.

So sieht E-Learning heute aus
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Mehr und mehr lernen wir mit, über oder durch das Internet. Außerhalb von formalen Lernsettings eignen wir uns Wissen an. Das Angebot ist vielfältig, Multimedia wird konsequent genutzt. Diese Inhalte sind selten mit «Lernen» angeschrieben, erlauben aber genau das. Hier habe ich meine Bestenliste zusammengestellt – die ist weder «richtig», repräsentativ noch abschließend. Damit auch wir was lernen, wollen wir Eure «Lernressourcen» kennenlernen:

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Der Link am Morgen:
Klavierspielen lernen – kostenlos und online

Florian Steglich, 25. Mai 2009 um 7.45 Uhr , 12 Kommentare Kommentare

Einer der meistgelesenen imgriff.com-Artikel ist Marcels “10-Finger-System kostenlos lernen” aus dem Januar 2008. Vielleicht stoßen auch folgende Tipps auf Interesse – sie haben auch etwas mit dem richtigen Drücken von Tasten zu tun.

makeuseof.com hat nämlich die fünf besten Websites, um Klavierspielen zu lernen (und zwar kostenlos), zusammengestellt. Die Auswahl ist nachvollziehbar begründet, und auch wenn man wohl kaum nur mit Bildschirm-Klavieren das Spielen lernen möchte, können die Lektionen sicher hilfreich sein. Ausprobieren kostet in diesem Fall immerhin nichts:

» Top 5 Sites For Learning Piano Online [makeuseof.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Mnemotechniken

Florian Steglich, 8. April 2009 um 11.30 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

In einem Gastbeitrag bei Karrierebibel.de schreibt die Journalistin Anna Appelrath über Mnemotechniken: “Merktechniken, die – wie der Name vermuten lässt – helfen, sich Zahlen, Fakten und Namen besser einzuprägen”. Keine der drei Techniken ist wohl geeignet, um sich damit jede Telefonnummer, den Namen jedes Kollegen oder jede Vokabel zu merken, aber vielleicht machen sie die hoffnungslosen Fälle ja etwas weniger hoffnungslos:

» Blitzmerker – Wie Sie sich Namen oder Nummern besser merken [karrierebibel.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Optimal für Prüfungen lernen

Florian Steglich, 2. April 2009 um 11.24 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

24 Stunden vor der Prüfung anfangen, sich den Stoff einzubläuen? Kein unübliches Lernverhalten bei Studenten – aber auch nicht mal das allerschlechteste. Jochen Mai hat bei karrierebibel.de über das ideale Lernverhalten geschrieben und fasst es folgendermaßen zusammen:

“Bücher zur Seite legen, Urlaub machen und dann kurz vor der Prüfung das Wissen nochmal ins Kurzzeitgedächtnis trümmern.”

» Lerneffekt – So lernen Sie am besten für Prüfungen [karrierebibel.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!