Thema: Lebenslauf

 

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Kompetenzprofil:
Wissen, was man kann und weiß

Thomas Mauch, 31. August 2009 um 18.55 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Die eigenen Stärken zu kennen ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Das sagt sich so leicht, aber was kann ich denn besonders gut, und was weiß ich überhaupt alles? Eine persönliche «Kompetenzenbilanz» bringt Licht ins Dunkel.

«Erfolg haben diejenigen, die ihre Stärken, ihre Werte und ihren eigenen Arbeitsstil kennen.» So habe ich Peter Drucker in diesem Beitrag zusammengefasst und dazu aufgefordert, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden. Eine Möglichkeit ist, die eigenen Kompetenzen zu «bilanzieren». Dieses Instrument – in der Schweiz nennt man es meist Kompetenzenbilanz, in Deutschland häufiger Kompetenzbilanz oder Kompetenzprofil – ist in der Berufs- und Laufbahnberatung seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Auch in der Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen spielt es eine wichtige Rolle. Für Angestellte oder Freelancer kann es etwa die Bewerbungsunterlagen oder das Portfolio ergänzen.

Ich habe mit Beatrice Kutter darüber gesprochen, was eine Kompetenzenbilanz ist und was sie bringt. Beatrice, Fachpsychologin für Laufbahn- und Personalpsychologie, leitet in der Schweiz die Beratungsstelle für Kompetenzenbilanzen des Kantons Zürich. Sie hat sich auch bereit erklärt, Fragen von Euch direkt zu beantworten. Wenn Ihr also mehr wissen wollt, stellt Eure Frage hier per Kommentar.

Beatrice, was ist eine Kompetenzenbilanz?
Eine Kompetenzenbilanz ist eine Momentaufnahme von allem, was ich weiß und was ich kann, und zwar egal, wo ich’s gelernt habe. Ich kann eine Kompetenzenbilanz auf verschiedene Arten nutzen: Etwa als Standortbestimmung, die als Ausgangslage für eine persönliche Weiterentwicklung dient. Oder als Ergänzung meiner Bewerbungsunterlagen und zur Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen.

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Der Link am Morgen:
Lebenslauf, grafisch

Florian Steglich, 3. Juli 2009 um 12.02 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Der Grafiker Michael Anderson machte sich im vergangenen Jahr einen Spaß daraus, seinen Lebenslauf als Infografik umzusetzen – vermutlich reichlich über den Daumen gepeilt, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass er die in Jobs und Ausbildung investierte Zeit seit 1995 so detailliert getrackt hat, wie er es darstellt.

Das tut der schönen Sache aber keinen Abbruch: Die grafische Biografie ist eine tolle Abwechslung zum üblichen tabellarischen Lebenslauf.

» Bildbiographie – Der Lebenslauf als Grafik (karrierebibel.de)

(Allen, die sich generell an schicken Infografiken und Visualisierungen ergötzen könne, empfehle ich überdies das Blog infosthetics.com.)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!