Den Job hinschmeissen und ganz neu anfangen: Wer hat sich das nicht schon ausgemalt? Ein radikaler Schnitt ist aber häufig weniger erfolgsversprechend als man denkt.
Nach dem letzten Gallup Engagement-Index sind gerade mal 13% der Arbeitnehmer in Deutschland emotional an ihr Unternehmen gebunden. Die Mehrzahl, ganze 66 Prozent, ist nur gering gebunden und macht Dienst nach Vorschrift. Und ganze 21% verspüren sogar gar keine emotionale Bindung zum Arbeitsplatz. Mit anderen Worten: Diese Mitarbeiter hassen ihren Job und arbeiten aktiv gegen die Interessen des Unternehmens. Fast 70% der Mitarbeiter fühlen sich menschlich nicht genügend gewürdigt. Ebensoviele finden, dass sie eine Position ausfüllen, die ihrer Persönlichkeit nicht hundertprozentig entspricht. Die Schuld geben die meisten ihren Vorgesetzen.
Ich jedoch finde: Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Das Problem betrifft auch Selbständige
Denn das Problem, keinen Bock mehr auf den Job zu haben, betrifft auch Selbständige. Die haben zwar Entscheidungsfreiheit, diese wird aber einerseits durch äußere Umständen (etwa Kundenwünsche) oft blockiert, andererseits stehen sich aber viele Menschen selbst im Weg. In ihrem Buch Die Kunst, weniger zu arbeiten (Affiliate-Link) beschreiben die Autoren Alex Braig und Ulrich Renz zum Beispiel sehr schön, wie man sich seinen anfänglichen Traumjob selbst kaputt machen kann – am Beispiel eines Managers. » weiterlesen
Wer eine Kündigung erhält, ist oft erstmal geschockt. Die festen Bahnen, die der Job dem Leben spendierte, sind weg. Manchmal jedoch stellt sich im Nachhinein heraus, dass einem kaum etwas Besseres hätte passieren können. Genau das zeigt ein Video, das ich gestern bei Jochen Mai gefunden habe. Es ist etwas pathetisch, ja, aber hey: Es ist doch Adventszeit!
In Krisenzeiten wie diesen neigt man dazu, sich an den (noch) sicheren Job zu klammern, den man hat – man kann sich schließlich glücklich schätzen. Wieso das alleine allerdings kein Grund sein sollte, sich nicht zum Beispiel selbständig zu machen – und warum das sogar nicht der schlechteste Zeitpunkt dafür ist -, erklärt Gina Trapani auf smarterware.org. Bitte trotzdem die Vorbehalte beachten, die sie hinzufügt:
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wenn fast täglich von Entlassungen zu lesen ist, gilt es, im Büro den Eindruck eines vielbeschäftigten Workaholics zu erwecken – die Annahme, dass es die Leistungsträger der Firma nicht so schnell erwischt, ist schließlich plausibel. Jochen Mai hat in seinem Blog ein paar effektive Strategien gesammelt, wie man möglichst beschäftigt aussieht – bitte nicht allzu ernst nehmen:
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Steht Ihr vor der Herausforderung, einen neuen Job finden zu müssen – sei es, weil Ihr selbst im alten nicht mehr weiterkommt, sei es, weil die Wirtschaftskrise sich mit einer Kündigung bemerkbar macht? Jochen Mai hat für diesen Fall fünf kluge Fragen notiert, mit denen man herausfinden kann, ob der neue Job zu einem passt:
Die Amerikaner tun es den ganzen lieben Tag lang: Small Talk. Was anstrengend scheint, ist gleichzeitig ein gutes Training. Impressionen aus dem Land des ewigen Geplaudere. » weiterlesen
Der spanische Fotograf Samuel Aranda ist Preisträger des World Press Photo 2012. Der 33-jährige ist vor allem in den Krisenregionen dieser Welt unterwegs und erzählt im Interview von seiner Motivation, seinen Ängsten und den Voraussetzungen für gute Arbeit. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen