Thema: Kritisieren

 

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Gebrauchsanweisung:
Wie Du so kritisierst, dass Deine Kritik wirkungslos verpufft

Kritik, so die Wikipedia, ist die «Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung». Klingt ja ganz logisch. Ist aber ganz und gar nicht einfach.

Der Beurteilungsaspekt ist wichtig beim Führen von Mitarbeitern, das Infragestellen bedeutend fürs Entwickeln neuer Denk- und Arbeitsansätze. Diese beiden Aspekte sind eigentlich schon komplex genug, um nützliche Kritik zu einem Ding der Unmöglichkeit zu machen, aber da ist ja auch noch der dritte Punkt, das Auseinanderhalten von Fakten. Um es kurz zu machen: Es ist viel leichter, schlecht als hilfreich zu kritisieren. Nur folgerichtig präsentieren wir hier eine Gebrauchsanweisung für wirkungslose Kritik. Einfach nur die folgenden Punkte beherzigen, und Du kannst sicher sein, dass Du mit Deiner Kritik so gut wie gar nichts erreichst – jedenfalls nichts angenehmes: » weiterlesen

Für Kritik am Chef gelten
besondere Regeln

Auch ein Chef macht mal Dummheiten. Es gibt sogar Chefs, die machen unentwegt Dummheiten. Wie sagt man ihnen das, ohne gleich auf der Abschussliste zu stehen?

Vorsicht - manche Chefs sehen Kritik als Majestätsbeleidigung.
Vorsicht - manche Chefs sehen Kritik als Majestätsbeleidigung.
Die wenigsten Chefs gehen mit ihrer Führungsrolle so selbstbewusst um, dass Kritik für sie eine Selbstverständlichkeit wäre. Daher fühlen sie sich angegriffen, wenn man sie kritisiert. Also besser immer brav die Klappe halten?

Eher nicht. Denn wenn Dir die Handlungsweise deines Chefs nicht passt, solltest Du das thematisieren. Wenn Du Kritik immer herunterschluckst, wirst Du dauerhaft unzufrieden oder «platzt» irgendwann noch. Aber Vorsicht: Für Kritik am Chef gelten ganz besondere Regeln.

Am wichtigsten: Nicht beschweren, sondern konstruktiv sein. Sieh das Kritikgespräch als Veränderungsvorschlag: Ziel des Gesprächs sollte eine Maßnahme oder konkrete Vereinbarung sein. Sprich offen an, was Du Dir wünschst, welche Lösung Du Dir vorstellst und was Du erreichen willst. Damit zeigst Du, dass Du nicht einfach nur Frust loswerden willst. «Ich möchte die Kommunikationsabläufe in meiner Abteilung ändern, damit wir kundenorientierter arbeiten können. Dazu ist nötig, dass …»

Beachte außerdem:

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