Thema: Kreativtechniken

 

Alle 6 Artikel zum Thema Kreativtechniken auf imgriff.com:

Ideen finden:
Verbringt mehr Zeit unter der Dusche!

Es ist ein Klischee, aber es stimmt: Die besten Ideen hat man unter der Dusche – oder auf dem Weg ins Büro, abends in der Kneipe, beim Laufen im Park, kurz: Immer dann, wenn wir nicht bewusst versuchen, Ideen zu haben.

Und das ist ein Problem bei Brainstormings und Kreativmeetings in Unternehmen: Sie schreiben Dir vor, wann Du kreativ sein und Ideen haben sollst. Wer sich jedoch mit diesem Vorsatz ans Denken macht, so schreibt Simon Sinek in seinem Blog «Re:Focus», der aktiviert bloß den rationalen Teil seines Gehirns.

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Brainstorming (Teil II):
Vor- und Nachteile von Brainstorming

Im ersten Teil dieses Artikels zur Technik des Brainstormings ging es um die konkrete Durchführung. Nun möchte ich Vor- und Nachteile von Brainstormings zeigen und erklären, was wir daraus für den Ablauf von Brainstormings lernen können.

Vorteile von Brainstormings

Sinn und Zweck eines Brainstormings ist, Ideen zu generieren – und zwar so viele wie möglich. Gerade die vielfältigen und abweichenden Erfahrungen und Kenntnisse aller Teilnehmer am Brainstorming tragen dazu bei, möglichst viele divergente und bisweilen sogar bizarre Ideen zu finden. Umso mehr Ideen die Gruppe hat, umso eher triggern die Ideen eines Teilnehmers weitere Ideen bei anderen Teilnehmern – ein sich selbst verstärkender Prozess. Wenn die Gruppe so ihren optimalen Brainstorming-Modus findet, erhöht das die Vielfalt, Flexibilität und Originalität der Ideen (diese drei Kategorien machen die Kreativität eines Brainstormings in bestimmten Umfang messbar).

Ein weiterer Vorteil ist das den Teilnehmern gemeinsame Gedankenmodell des Brainstormings: Ideen werden nicht kritisiert. Es geht ja gerade darum, möglichst viele und besonders gern auch bizarre Ideen zu generieren. Dieser Grundgedanke ist leicht zu lernen und «kostet» wenig beim Implementieren. Akzeptieren alle Teilnehmer, dass dies Bestandteil des Brainstormings ist, erzeugt die Gruppe im Brainstorming-Modus mehr Ideen. Wenn Kultur und Klima in der Gruppe stimmen, sind die Teilnehmer künftig immer schneller in der Lage, auf Anforderung zu brainstormen.

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Brainstorming (Teil I):
Was es zu beachten gilt

Die wohl bekannteste Kreativtechnik in der Geschichte intelligenten Lebens im All ist das Brainstorming. Dabei bietet das nicht nur Vorteile. Wir zeigen oft übersehene Nachteile auf und geben Hinweise, wie man Brainstormings effizienter gestalten kann.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der bronzezeitliche Sprung der Menschheit vom Lastentransport auf Walzen zur ersten Rad-Nabe-Konstruktion das erste geschichtliche Manifest der Wirksamkeit der Kreativtechnik «Brainstorming». Jeder von uns hat schon an so einer Runde teilgenommen, aber vermutlich wurden die meisten davon nicht optimal durchgeführt.

Brainstorming: Der übliche Prozess

Getauft und entwickelt in seiner heutigen Form wurde Brainstorming recht sicher von Alex Osborne im Jahre 1941. Ziel eines Brainstormings ist nicht das Finden einer, sondern möglichst vieler Lösungen. In seinem Buch Outliers (deutsch: Überflieger) (Affiliate-Link) beschreibt Malcolm Gladwell einen schwerwiegenden Nachteil von IQ-Tests: Bei deren Fragen gibt es nur eine richtige Antwort. Dort ist konvergentes Denken gefragt. Genauso wichtig aber ist in vielen Situationen die Fähigkeit, divergent zu denken, nicht eine richtige Antwort zu finden, sondern so viele wie möglich. Dieses divergente Denken fördern Brainstormings.

Zu diesem Zweck werden die Teilnehmer ermuntert, so viele Ideen wie möglich zu generieren, ohne über deren Sinn nachzudenken. Ideengenerierung und Ideenevaluation werden sorgfältig voneinander getrennt, was aus kreativer Sicht richtig und gut ist. Das Ziel ist die Masse, unabhängig davon, wie radikal, unmöglich oder implausibel die aufkommenden Ideen auch sein mögen. Der Standardablauf eines Brainstormings sieht so aus: » weiterlesen

Der Link am Morgen:
Kreativer werden mit der
SCAMPER-Methode

Der Kreativität lässt sich auf die Sprünge helfen – zum Beispiel mit der 100er-Liste oder der Osborn-Methode, über die wir hier schon geschrieben haben. Eine weitere systematische Herangehensweise stellt Jochen Mai in seinem Blog vor: Die SCAMPER-Methode. Auch hier geht es im Wesentlichen um den Perspektivwechsel, der kreativ machen soll. Die Fragen dazu lauten etwa: » weiterlesen

Der Link am Morgen:
So ruiniert man ein Brainstorming

Brainstorming gehört wohl zu den populärsten Kreativtechniken, wird aber allzu häufig falsch durchgeführt. Der bekannteste Fehler: Kritik an den aufkommenden Ideen wird noch während des Brainstormens zugelassen – das hemmt das freie Drauflosdenken. Diesen und fünf weitere todsichere Wege, ein Brainstorming scheitern zu lassen, hat Paul Sloane für lifehack.org (seit kurzem in neuem Layout übrigens – es wurde Zeit!) aufgeschrieben:

» Six great ways to ruin a brainstorm [lifehack.org]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kreativer werden:
Neue Ideen mit der 100er-Liste

Erfolgreiche Menschen sprühen oft vor Ideen. Dabei sind sie so schnell und kreativ, dass Kollegen oder Freunde gar nicht mehr mitkommen. Genie muss man dafür gar nicht sein: Es gibt verschiedene Techniken, um den Ideenfluss anzukurbeln.

Grundsätzlich unkreative Menschen gibt es nicht. Wir alle waren schon mal kreativ, nämlich als Kinder. Einige von uns haben ihre Kreativität seitdem leider wieder verlernt oder den Zugang dazu verloren. Aber das lässt sich beheben. Ein paar Grundsätze, die Ihr dabei beherzigen solltet:

  • Wer denkt, er sei nicht kreativ und habe einfach nicht viele Ideen, hat recht. Aber nicht, weil er von Natur aus nicht kreativ wäre, sondern weil er sich mit seiner Einstellung blockiert: If you think you can do a thing or think you can’t do a thing, you’re right (Henry Ford zugeschrieben). Deshalb: Glaubt an Eure Kreativität, dann kommt sie schneller.
  • Es gibt keine dummen Ideen. Es gibt vielleicht unausgereifte, entwicklungsfähige oder unrealistische Ideen, aber keine dummen. Wer bereits bei der Ideenfindung eine Kritik-Schere im Kopf hat, blockiert sich damit.
  • Eine vergessene Idee ist verloren. Aus diesem Grund trage ich immer etwas zu schreiben bei mir. Früher hatte ich oft Ideen und dachte, dass ich sie nicht so schnell vergesse, weil sie so gut sind. Doch das war ein Trugschluss. Plötzlich waren sie eben doch weg. Heute kann mir das nicht mehr passieren.
  • Fragen, fragen, fragen: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Durch Fragen und Hinterfragen kann man seinen Horizont erweitern. Viele Ideen sind im Dialog und nicht im Elfenbeinturm entstanden. Unsere Ideen sind häufig weder revolutionär noch genial. Macht aber nichts. Wenn man Gedanken anderer mit den eigenen geschickt zusammengemischt, kann das auch etwas Neues ergeben.

Die 100er-Liste
Eine sehr einfach, aber wirkungsvolle Methode, wie man neue Ideen kreieren kann, ist die 100er-Liste.

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