Alle 26 Artikel zum Thema Kreativität auf imgriff.com:
Ideen generiert man nicht auf Knopfdruck. Allerdings gibt es Tricks, wie man die eigene Kreativität zumindest anregen kann.
Gute Ideen sind wertvoll und der Treibstoff vieler erfolgreicher Unternehmen. Sie entstehen nicht auf Befehl und meistens auch nicht dann, wenn man gerade dringend eine brauchen würde. Aber Kreativität lässt sich anregen. Wir haben hier 20 Tipps und Tricks für bessere Ideen.
1. Zeitreise. Was würdest du tun, wenn du in einer anderen Zeit leben würdest? Vor 10, 100 oder vor 1000 Jahren? Oder wie sieht die Zukunft wohl aus?
2. Ortswechsel. Wie würdest du das Problem lösen, wenn du an einem anderen Ort wärst, in einem anderen Land? In den Bergen, am Meer oder in der Wüste? Oder gar auf dem Mond?
3. Seitenwechsel. Wie würdest du denken, wenn du eine Frau / ein Mann wärst? Wenn du viel älter oder jünger wärst? Einer anderen Rasse angehören würdest? Grösser, kleiner, dicker, dünner wärst? Mit jedem Wechsel betrachtet man die Sache aus einem ganz neuen Blickwinkel.
4. Perspektivenwechsel. Die Idee aus der Sicht der Mutter, der Kinder, des Partners, der Nachbarin oder der Putzfrau zu betrachten, eröffnet neue Ansätze. Welche Wünsche und Anforderungen stellen diese Personen an ein Produkt oder an eine Dienstleistung? Was ist unverzichtbar, was weniger wichtig?
5. Helden. Funktioniert ähnlich wie das Rollenspiel, aber mit bekannten Persönlichkeiten, Ikonen. Wie würdest du handeln, wenn du Buddha, Mutter Theresa, Jesus, Barack Obama oder Bill Gates wärst? Wie würdest du dann über die Situation denken? » weiterlesen
Kreative Leute neigen eher dazu, sich Vorteile zu erschleichen und Regeln zu brechen. Weil sie es können.
Vor kurzem haben wir uns auf die
Suche nach Kreativität gemacht – aber kreativ zu sein, bringt nicht nur Vorteile. Das betrifft nicht nur die vielbeklagte Unordnung auf dem Schreibtisch, die sich kreative Menschen gerne genehmigen. In mehreren Studien zeigt sich, dass kreative Menschen gerne schummeln.
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Wenn geschummelt werden darf, machen das nur die Kreativen
In einer Studie haben Francesca Gino und Dan Ariely untersucht, ob kreative Menschen mehr schummeln. Dazu wurden zuerst die Kreativität und konvergente Intelligenz gemessen. Anschliessend wurden Aufgaben gestellt, für deren richtige Beantwortung die Test-Teilnehmer Geld erhalten haben. Der Trick war, dass die Teilnehmer selber angeben konnten, wie viele Aufgaben sie richtig gelöst hatten. Je kreativer ein Proband im ersten Teil des Tests beurteilt wurde, desto wahrscheinlicher mogelte er am Ende bei der Angabe der korrekt gelösten Aufgaben. Die konvergente Intelligenz hatte hier keinen erkennbaren Einfluss auf die Neigung zum Schummeln. » weiterlesen
Produktivität hilft uns Arbeit zu verrichten, Dinge zu kreieren. Doch manchmal steht sie uns auch im Weg. 10 Gründe, warum wir nicht nur produktiv sein sollten.
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Ständig sind wir auf der Suche nach produktivitätssteigernden Massnahmen, damit wir alle unsere Aktivitäten unter einen Hut bringen. Und viele von uns fühlen sich schuldig, wenn sie an einem Tag nicht alles schaffen, was sie sich vorgenommen haben. Ja, wir fürchten Unproduktivität wie eine Krankheit. Und manchmal fühlt sie sich auch so an. Mir geht es jeweils so. Nach einem unproduktiven Tag fühle ich mich mies. Vielleicht können wir gar nicht mehr unproduktiv sein, auch wenn wir dürften? Faul rumliegen, essen, trinken und ein gutes Buch lesen scheint unmöglich. Und wenn man uns doch mit einem Buch erwischt, dann hat es bestimmt das Wort Produktivität im Titel.
Dabei gibt es gute Gründe, ab und an auch mal nicht produktiv zu sein und das Leben nicht mit einer To Do-App zu strukturieren. 10 davon habe ich hier aufgeführt:
1. Produktivität leitet die Aufmerksamkeit auf das Ergebnis anstatt auf die eigentliche Arbeit.
Wenn wir eine Liste vor uns haben, mit Sachen, die in einer vorgegebenen Zeit zu erledigen sind, tendieren wir dazu uns auf das Ziel zu konzentrieren anstatt die Schritte die uns ans Ziel bringen, zu geniessen. Termine und Zeitfenster sind teilweise notwendig, klar, trotzdem sollte man versuchen, sich an den einzelnen Schritten und Details, die die Aufgabe mit sich bringt, auch zu erfreuen. » weiterlesen
Grosse Vorsätze für’s neue Jahr sind häufig zum Scheitern verurteilt. Oft machen kleine Dinge im Alltag den grossen Unterschied. Ein Vorschlag.
Kürzlich postete eine Facebook-Freundschaft von mir einen Link zum Blog
liveboldandbloom und seither bin auch ich regelmässige Leserin dieses Blogs. Die Autorin veröffentlichte unlängst einen Artikel über
50 Dinge, die sie in Zukunft nicht mehr machen wird.
Fand ich eine schöne Idee, gerade zum Jahreswechsel. Und da ich grundsätzlich ein positiver Mensch bin, dachte ich mir, ich könnte das Ganze umdrehen und 50 Dinge aufschreiben, die ich ab sofort machen werde. Ein paar dieser Sachen mache ich schon, aber nicht konsequent. Ich muss gestehen, ich kam nicht auf 50. Aber hier sind immerhin meine Top 25: » weiterlesen
Lachen macht produktiv. Das tönt nach Binsenweisheit, lässt sich aber inzwischen auch wissenschaftlich untermauern.
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Lachen wirkt ansteckend. Der Grund dafür sind Spiegelneuronen, wie Thomas
in diesem Artikel zeigt. Aber Lachen kann vielleicht noch mehr: Nämlich die Produktivität steigern. Denn tatsächlich gelten humorvolle Menschen als besonders leistungsfähig, flexibel, kontaktfreudig, erfolgreich und gesund. In Stresssituationen erweisen sie sich als belastbarer. Freude an der Arbeit fördert das körperliche und psychische Wohlbefinden. Wir kennen das alle: Wenn wir gut gelaunt und mit Spaß bei der Arbeit sind, dann läuft es wie geschmiert. Wenn wir hingegen griesgrämig und grübelnd dasitzen, geht es bedeutend schleppender voran. Außerdem kann ein kräftiges Lachen helfen, Stress abzubauen und dadurch Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbessern.
Komödien fördern die Durchblutung
Das ist auch wissenschaftlich erwiesen: Im Rahmen einer Studie zeigte Michael Miller vom University of Maryland Medical Center in Baltimore 20 Testpersonen in einem Abstand von zwei Tagen jeweils einen Ausschnitt aus einer Komödie und einem Kriegsdrama. Vorher und nachher überprüften sie per Ultraschall die Durchblutung der Hauptschlagader des Oberarms. Die meisten hatten nach Ansicht der Komödie eine erhöhte Durchblutung, während die Mehrheit nach dem Kriegsdrama eine schlechtere Durchblutung hatte. Daraus folgerten die Forscher, dass Lachen dazu beiträgt, das innerste Gewebe der Blutgefäße, das sogenannte Endothel, gesund zu halten. Durch das Endothel wird der Blutfluß und der Innendruck der Blutgefäße reguliert. » weiterlesen
2012 – ein neues Jahr, das darauf wartet, mit Ideen und Einfällen gefüllt zu werden. Drei simple Methoden für mehr Kreativität: Blau, Lob und ein wacher Geist.
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Da ich mich heute gänzlich unkreativ fühle, schreibe ich sozusagen aus einer Notlage heraus über Kreativität und probiere verschiedene Sachen aus, um wieder kreativ zu werden.
Blau sehen
Als Erstes stolpere ich bei meiner Internet-Recherche über eine Studie, die besagt, die Farbe Blau steigere die Kreativität und wecke Emotionen. Hirnforscher aus Belgien, England und der Schweiz fanden heraus: Blaues Licht beeinflusst deutlich messbar die Reaktion des Gehirns auf Sinnesreize. Nun gut, kurzer Blick in mein Büro: Da ist nichts Blaues. Kein Wunder, bin ich heute so uninspiriert. Man könnte zum Beispiel eine Wand blau streichen. Vielleicht findet sich auch ein Foto vom letzten Strandurlaub das man dann neben dem PC platziert. Oder man lässt es vergrössern und hängt es als Poster an die Wand. » weiterlesen
Monochron oder Polychron? Am liebsten von beidem etwas, denn beide Veranlagungen haben ihr Gutes. Gregor hat einen inoffiziellen Selbsttest für Euch zusammengestellt.
Vor einiger Zeit gab’s bei Imgriff Ratschläge zum Thema Pünktlichkeit (Link zu
Rechtzeitig an Ort und Stelle – aber bitte streßfrei und
Zeit als kontinuierlicher Fluss oder planbare Struktur). Wie die Kommentare seinerzeit zeigten, ist das so eine Sache mit dem Erteilen von Ratschlägen: Sie sind generell einfacher zu geben als zu beherzigen. Zeit wird eben von uns allen unterschiedlich empfunden – wir sind entweder polychronisch oder monochronisch veranlagt. Woran erkennt man aber nun, wie man selber tickt?
Der inoffizielle Test Deiner monochronischen/polychronischen Veranlagung
Die Einteilung nach monochronisch/polychronisch beruht darauf, wie die jeweiligen Menschen arbeiten: eine Aufgabe gleichzeitig (monochronisch), mehrere Aufgaben gleichzeitig (polychronisch). Um heraus zu finden, ob Zeit für Dich eher ein loser Strom (polychronisch) oder eine fest strukturierte Größe (monochronisch) ist, beantworte die folgenden Fragen mit Ja oder Nein. » weiterlesen
Probleme sind eine tolle Sache. Sie sind häufig Auslöser dafür, dass wir nach neuen, unkonventionellen Lösungen suchen – und sie finden.
Gute Ideen kommen offenbar
vielen Leuten unter der Dusche. Dafür gibt es spezielle, wasserfeste
Notizblöcke. Oder im Bett. Wie bei dem Starfotografen Russel James,
der nie ohne Zettel und Stift neben sich ruht – damit er gleich aufschreiben kann, was ihm nachts um drei im Traum eingefallen ist. Es gibt Ideenfabriken wie die Magdeburger Firma
Zephram, die mittels Perspektivwechsel eingetretene Pfade verlässt und so Rohideen liefert – u.a. für Kunden wie BMW oder Microsoft. In Unternehmen gibt das
Ideenmanagement, auch betriebliches Vorschlagswesen genannt, in dem Unternehmen Verbesserungsvorschläge sammeln und manchmal sogar umsetzen. Und es existieren jede Menge Kreativitätstechniken wie Brainstorming, Mind-Mapping, das Sechs-Hut-Denken oder die Methode 635 – einfach mal hier im Blog nach «Kreativität» oder «Ideen» suchen.
Ideen als Problemlösung
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mir fallen die besten Ideen ein, wenn ich direkt mit einem Problem konfrontiert bin. Ganz konkret. Ohne Kreise malen, Hüte aufsetzten usw. Gut, Visualisierung mag bei der Ideenfindung helfen. Aber der Auslöser ist meist, dass ich eine Lösung für ein ganz spezielles Thema suche. Und dann darüber nachdenke. Allerdings nicht, um dann stundenlang die Gedanken im Kopf hin- und herzuwälzen. Die Devise lautet vielmehr: Einfach anfangen. Trial und Error sozusagen. » weiterlesen
Die Bestseller-Autorin und Management-Vordenkerin Anja Förster räumt auf mit klassischen Motivationsvorurteilen: Nicht die Belohnung am Ende führt zu besseren Ergebnissen – sondern Freiheit und sinnstiftendes Arbeiten.
Vor kurzem habe ich in Berlin einen Vortrag von
Anja Förster gehört. Das Thema: «Den menschlichen Dialog in Organisationen entfesseln». Eigentlich ging es um nichts anderes als um Motivation – in diesem Fall die der Mitarbeiter in Unternehmen. Die Thesen, die Anja Förster uns vorstellte, lassen sich jedoch auch problemlos auf die Selbstmotivation jedes Einzelnen übertragen.
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Wer Zäune baut, bekommt Schafe
Als Kardinaltugenden gelten in unserer Arbeitswelt Intelligenz, Sorgfalt, Fleiß und Gehorsam. Sie gehören sozusagen zum Standardrepertoire von erfolgreichen Mitarbeitern. Wer jedoch mehr will als den Standard, muss auch Leidenschaft, Kreativität und Initiative mitbringen. Das Problem dabei ist: Solche Leistungen kann man nicht auf Knopfdruck einfordern.
Dan Ariely, Uri Gneezy, George Lowenstein und Nina Mazar führten 2005 an der Universität Chicago und in Indien die Studie Large stakes and big mistakes durch und zeigten: Die Gleichung Belohnung (z.B. in Form von mehr Geld) = mehr Leistung gilt nur für einfache motorische Fähigkeiten. Wenn Menschen jedoch kognitiv Probleme lösen und kreativ tätig werden sollen, dann führt eine höhere Belohnung überraschenderweise zu schlechteren Leistungen.
Wenn wir uns selbst zu kreativ-kognitiven (Höchst)Leistungen motivieren wollen, ist also nicht entscheidend, was am Ende dabei für uns herausspringt. Vielmehr sind drei andere Faktoren wesentlich: Nämlich dass wir selbstbestimmt arbeiten, dass wir unsere Aufgabe wirklich beherrschen und einen Sinn in unserer Arbeit sehen. Getreu dem Motto: «Wer Zäune baut, bekommt Schafe!» » weiterlesen
Frisch aus dem Internet: Fünf Lesenswerte Artikel rund um das Thema Produktivität. Jeden Samstag. imgriff.com wünscht ein schönes Lese-Wochenende!
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Die Freiheit der digitalen Nomaden
Blogwerk-Kollege Martin Weigert berichtet über seine Erfahrung als digitaler Nomade während eines sechsmonatigen Aufenthalts in Thailand.
Strom- und Internetanschluss vorausgesetzt lässt sich heute fast jeder Ort zum mobilen Büro umrüsten – auch viele tausend Kilometer entfernt. Hier ist der Erfahrungsbericht eines “digitalen Nomaden”. » zum Artikel
Mentaltraining fasziniert Forscher und Sportler
Der Spiegel beschreibt Introversion als neue Psychotechnik, die in kurzer Zeit erstaunliche Resultate bringen soll.
Eine neue Art von Mentaltraining soll ständig Gestressten ebenso helfen wie Sportlern, Schwerhörigen oder Depressiven. Introvision nennt sich die Psychotechnik, die Burnout-Forscher überrascht – weil etwas “derart Simples helfen kann”. » zum Artikel
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