Alle 20 Artikel zum Thema Kollaboratives Arbeiten auf imgriff.com:
Unerwartete Einsichten: Der Soziologe Sudhir Venkatesh begleitete zehn Jahre lang eine Gang in Chicago und lernte viel über das Führen einer Organisation.
Im Herbst 1989 verirrt sich ein indischstämmiger Soziologiestudent mit Pferdeschwanz und Batik-T-Shirt in die “Robert Tayler Homes” in Chicago, Illinois. Sudhir Venkatesh ist getrieben von seinem Ehrgeiz, den Alltag der Armen und Ausgeschlossenen zu erforschen. Die “
Robert Taylor Homes” sind das größte Wohnprojekt in den USA, ein Ort, an dem Frauen ihren Körper für weniger als 20 Dollar für eine Stunde Sex vermieten, die Hälfte der Jugendlichen Drogen handelt und nicht einer der Bewohner Steuern zahlt.
Hier will Venkatesh mit einem statistischen Fragebogen erfassen, wie es so ist, das Leben am unteren Ende der Gesellschaft. Und fällt gleich am ersten Tag der Gang in die Finger, die dort mit Drogen handelt:
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Kaffeepausen bei der Arbeit sind wichtig, sagen Betriebspsychologen und Ärzte. Meiner Erfahrung nach helfen sie vor allem auch dabei, ein Team produktiv und effizient zu machen.
Kosteneinsparungen und Effizienzpotenziale sind in vielen Firmen zur Zeit en vogue. Mein Beitrag dazu ist ein ganz humaner Vorschlag: Die obligatorische Team-Kaffeepause. Die nämlich ist ein häufig unterschätzter
Kommunikationskanal und ein wirksames und kostengünstiges
Instrument zur Teamentwicklung. Zwei Voraussetzungen sind dazu notwendig, die zunächst etwas anachronistisch anmuten.
Erstens: Die Kaffeepause ist für alle Teammitglieder obligatorisch. Einzig Krankheit oder wichtige Meetings werden als Entschuldigung für Abwesenheit akzeptiert. Und zweitens: Sie findet zu fixen Zeiten statt, vormittags und nachmittags. Ich weiß, in Zeiten von Starbucks und On-the-go-Warmhalte-Tassen wirkt das seltsam, es ist aber unabdingbar. Dafür erntet man zu Beginn schräge Blicke, teilweise müssen neue Teamkollegen extra dazu motiviert werden. Aber es lohnt sich und wird sich nach kurzer Zeit verselbständigen: Zum Start der obligatorischen Kaffeepause braucht es etwas Druck und Werbung, nach zwei Monaten wird sie nicht mehr wegzudenken sein.
Was darf von der Kaffeepause erwartet werden?
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Aus dem Parkinsonschen Gesetz lässt sich Wichtiges für den Arbeitsalltag lernen: Termine für delegierte Aufgaben sollte man so knapp wie möglich ansetzen. Neue Mitarbeiter nicht vorsorglich einstellen. Und Meetings ganz genau planen.
Cyril Northcote Parkinson war ein britischer Marinehistoriker und Publizist, der der Nachwelt mehr als 60 Bücher hinterlassen hat. Das bekannteste ist sicherlich Das Parkinsonsche Gesetz, eine Sammlung von Essays aus den 50er Jahren (das eigentliche Essay zum Parkinsonschen Gesetz, 1955 im “Economist” erschienen, ist als englischsprachiges PDF online).
Das Parkinsonsche Gesetz trug ihm den Ruf ein, einer der bedeutendsten Forscher seiner Zeit auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung zu sein.
Worum geht es beim Parkinsonschen Gesetz?
- Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht (Work expands so as to fill the time available for its completion).
- In Diskussionen werden die Themen am ausführlichsten diskutiert, von denen die meisten Teilnehmer Ahnung haben (The matters most debated in a deliberative body tend to be the minor ones where everybody understands the issues).
Als Beispiel für das erste Postulat dient Parkinson eine alte Frau, die zum Schreiben einer Postkarte wahrscheinlich einen halben Tag benötigt (Postkartenauswahl, Text verfassen, Gang zum Briefkasten etc.) – während ein Manager das in drei Minuten hinter sich bringt.
Aus dem Parkinsonschen Gesetz können wir Einiges für die Organisation unserer Arbeit lernen:
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Man kann sich nicht immer aussuchen, mit wem man zusammenarbeitet. Mal ist der Chef ein Choleriker, mal der Geschäftspartner arrogant, mal der Kollege aufdringlich und mal der Kunde eine Diva. Sieben Tipps dazu, wie man am besten mit solchen Menschen umgeht, den Kontakt aufs Nötigste beschränkt und dennoch höflich bleibt, gibt es bei lifehack.org:
» 7 Ways to Deal with Annoying People and Still Get Things Done [lifehack.org]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Die Kollegen von netzwertig.com haben mal aufgeschrieben, mit welchen Tools sie arbeiten – und wie sie ihnen helfen, produktiver zu werden. Alte Bekannte wie
Evernote,
Mindmeister und
Instapaper sind auch dabei:
» 17 Webtools, die uns
produktiver machen [netzwertig.com]
Passend dazu noch der Hinweis auf einen ganz ähnlichen Artikel, in dem ich beschrieben habe, mit welchen Tools wir hier bei Blogwerk kommunizieren und organisieren:
» Und so arbeiten Blogwerker
Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst mittags) von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Mit einem einzelnen unangenehmen Kollegen kann man sich noch gut arrangieren, wenn der Chef aber ein Tyrann ist, wird es schwierig. Jochen Mai hat 20 typische Verhaltensweisen böser Bosse gesammelt und rät zu externer Beratung, sollten einem fünf oder mehr dieser Punkte nur allzu bekannt vorkommen.
» Mistkerl! – Woran Sie erkennen, dass Ihr Boss böse ist [karrierebibel.de]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Meetings sind oft unproduktiv. Und manchmal wäre es besser, eine Alternative zu wählen – man muss sich nicht für jeden Zweck zusammensetzen. Dustin Wax meint sogar, ein Face-to-Face-Meeting sollte die letzte Wahl sein, und empfiehlt in einem Artikel bei Lifehack.org fünf Wege, die man vorher erwägen sollte: Instant Messaging, Telefonkonferenzen, Wikis, Mailinglisten und Webanwendungen für kollaboratives Arbeiten.
» 5 Alternatives to Time-Wasting Meetings [lifehack.org]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Gestern habe ich einen Artikel von Gina Trapani verlinkt, in dem sie beschreibt, wie das physisch verteilte Team des Blogs Lifehacker.com virtuell zusammenarbeitet. Wir sind in einer ganz ähnlichen Situation und nutzen ähnliche Tools.
Die Ausgangslage ist vergleichbar: Auch bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com und weiteren fünf Blogs, arbeiten wir zu großen Teilen nur virtuell zusammen. Im Zürcher Büro sitzen zu Hochzeiten sechs Personen, die anderen knapp 30 allerdings verteilen sich auf zahlreiche Orte und Länder. Dank Peter Sennhauser in San Francisco und Andreas Göldi in Boston können wir sogar mit drei Zeitzonen prahlen (und sollten eigentlich mal diese klassischen drei Uhren im Büro aufhängen).
Selbst innerhalb der Blogteams ist es nicht anders: Von den imgriff.com-Autoren kenne ich bislang nur Marcel und Johannes persönlich – mit den anderen läuft alle Kommunikation online oder gelegentlich per Telefon. Den folgenden Satz von Gina Trapani können wir also unterschreiben:
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Immer mehr Anwendungen, die wir früher auf unseren PCs installieren mussten, wandern ins Netz ab. Wir können GoogleDocs statt Word benutzen und demnächst auch Photoshop im Browser verwenden. Mindmap-Software bleibt da natürlich keine Ausnahme. Das gerade gestartete Mindmeister.com haben wir uns mal genauer angesehen.
Vor zwei Tagen hat Mindmeister die Private-Beta-Phase verlassen und steht nun allen ‘Wissensvisualisierern’ zur Verfügung. Das Tool kommt aus Deutschland, genauer gesagt: aus Aschheim-Dornach, verbirgt diese Herkunft aber konsequent. Es ist vollständig in Englisch gehalten und legt erkennbar keinen Wert auf regional beschränkte Nutzerschaft. Mindmeister wirkt mit seiner pinkfarbenen, hellblauen und bubbligen Schrift reichlich ‘webzweinullig’, aber das soll nicht weiter stören, wenn die Benutzeroberfläche trotzdem so aufgeräumt und intuitiv bleibt wie hier:

Screenshot klicken für größere Ansicht
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Die übliche Software für Customer Relationship Management (CRM) sei
“1. Too complex, 2. Too confusing, 3. Overkill, 4. Detached from the real experience of a small business (aka too ?enterprisey?), and 5. Ugly”,
erklärte Jason Fried im Dezember 2005 im Blog seiner Firma 37Signals. Und kündigte “Sunrise” an, ein CRM-Tool, das schick, einfach und funktional werde, so schick, einfach und funktional wie die anderen Produkte aus dem Hause 37Signals, die vor allem im Web-2.0-Umfeld loyale Fans haben. Sunrise heißt mittlerweile Highrise, und seit gestern ist es online. Schauen wir mal, was es kann:
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