Alle 4 Artikel zum Thema Ideen auf imgriff.com:
Software, um Notizen zu bearbeiten oder Informationen zu verwalten, hat Hochkonjunktur: Evernote, der Zettelkasten oder DevonNote sind nur drei Beispiele. Curio will diese Aufgaben anders lösen: Mit einer leeren Leinwand und allen Pinseln und Instrumenten, die man dazu braucht. An einem Ort.
Mein altes Problem
Curio ist eine Ideenbearbeitungsmaschine für den Mac. Die Software löst eines meiner alten Probleme. Etwa wenn ich einen Artikel schreibe: Ich habe erste Ideen und Info-Schnipsel aus allen möglichen Quellen. Mit Mind Maps strukturiere ich das Thema, schäle Unterpunkte heraus und formuliere erste Textentwürfe. Das Problem: Ich benötige dafür verschiedene Tools. Ein Mindmap-Programm, eine Informations-Verwaltungsapplikation wie Evernote, einen Texteditor, ein Screencast-Programm um Bildschirminhalte festzuhalten und so weiter. Das Resultat: Dutzende von Dateien, die irgendwo auf meinem Computer rumliegen.
Curio im Bild: Screenshots
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Arbeiten auf der Leinwand
Curio kommt aus einer anderen Richtung. Curio gibt mir eine weisse leere Seite – einen so genannten Idea Space. Das Konzept der Leinwand, wie es auch Prezi zugrunde liegt (die imgriff.com-Review zu Prezi), taucht hier wieder auf. Weiter gibt mir Curio Tools an die Hand, die ich vielleicht brauchen könnte: Eine Mindmap-Applikation, ein Listentool, eine Tabellenfunktion, ein Zeichenprogramm, ein Video- und Audioaufzeichnungsgerät, einen Webbrowser oder einen einfachen Text Editor.
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Gestern abend saß ich mal wieder vier Stunden im Zug – zum Arbeiten zu müde, zum Essen zu satt, und draußen war es dunkel, so dass ich vom «Winter Wonderland» auch nicht viel sah.
Glücklich, wer sich für so eine Situation ein Unterhaltungsprogramm eingepackt hat. Bei mir bestand das unter anderem aus einer Handvoll «
TED Talks», den fast immer guten und oft ausgezeichneten Vortragsmitschnitten der TED-Konferenzen (
hier ein paar besonders gute Beispiele). Am beeindruckendsten war die geniale Demonstration von
Pranav Mistry, die sich jeder anschauen sollte, der sich dafür interessiert, wie wir in Zukunft mit der digitalen Welt um uns herum interagieren könnten:
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Roger Schawinski, der Medienunternehmer und ehemalige Sat-1-Chef, hat für die Weltwoche aufgeschrieben, wie er auf gute Ideen kommt:
- Für die Idee muss der Kopf frei sein.
- Die Umsetzung der Idee ist harte Arbeit.
- Und dabei scheitert, wer sich allzu sehr in sein Projekt verliebt hat, weil er dann die Probleme nicht mehr wahrhaben will.
Wie es so seine Art ist, erzählt Schawinski vor allem von sich selbst, aber weil er darin viel Übung hat, macht es die Sache nur unwesentlich uninteressanter:
» Wie komme ich auf eine gute Idee? (weltwoche.ch)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Erfolgreiche Menschen sprühen oft vor Ideen. Dabei sind sie so schnell und kreativ, dass Kollegen oder Freunde gar nicht mehr mitkommen. Genie muss man dafür gar nicht sein: Es gibt verschiedene Techniken, um den Ideenfluss anzukurbeln.
Grundsätzlich unkreative Menschen gibt es nicht. Wir alle waren schon mal kreativ, nämlich als Kinder. Einige von uns haben ihre Kreativität seitdem leider wieder verlernt oder den Zugang dazu verloren. Aber das lässt sich beheben. Ein paar Grundsätze, die Ihr dabei beherzigen solltet:
- Wer denkt, er sei nicht kreativ und habe einfach nicht viele Ideen, hat recht. Aber nicht, weil er von Natur aus nicht kreativ wäre, sondern weil er sich mit seiner Einstellung blockiert:
If you think you can do a thing or think you can’t do a thing, you’re right
(Henry Ford zugeschrieben). Deshalb: Glaubt an Eure Kreativität, dann kommt sie schneller.
- Es gibt keine dummen Ideen. Es gibt vielleicht unausgereifte, entwicklungsfähige oder unrealistische Ideen, aber keine dummen. Wer bereits bei der Ideenfindung eine Kritik-Schere im Kopf hat, blockiert sich damit.
- Eine vergessene Idee ist verloren. Aus diesem Grund trage ich immer etwas zu schreiben bei mir. Früher hatte ich oft Ideen und dachte, dass ich sie nicht so schnell vergesse, weil sie so gut sind. Doch das war ein Trugschluss. Plötzlich waren sie eben doch weg. Heute kann mir das nicht mehr passieren.
- Fragen, fragen, fragen: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Durch Fragen und Hinterfragen kann man seinen Horizont erweitern. Viele Ideen sind im Dialog und nicht im Elfenbeinturm entstanden. Unsere Ideen sind häufig weder revolutionär noch genial. Macht aber nichts. Wenn man Gedanken anderer mit den eigenen geschickt zusammengemischt, kann das auch etwas Neues ergeben.
Die 100er-Liste
Eine sehr einfach, aber wirkungsvolle Methode, wie man neue Ideen kreieren kann, ist die 100er-Liste.
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