Thema: Ideen

 

Alle 15 Artikel zum Thema Ideen auf imgriff.com:

Kommissar Zufall verbessert das Arbeiten:
Wie zufällige Begegnungen die Kreativität beflügeln

Neue Ideen und Kreativität fallen nicht vom Himmel. Eher werden sie von anderen Menschen inspiriert – oft auch zufällig. Solche Zufälle lassen sich zwar nicht steuern, aber man kann einiges dafür tun.

Kürzlich blieb ich auf dem Weg von Kopenhagen nach Italien in München stecken. Schuld daran war ein Unwetter, das den ganzen Flugverkehr im Raum München außer Kraft setzte. Aufregung wegen der ungeplanten Terminänderung war fehl am Platze: Aus dem unfreiwillige Zwischenstopp wurde eines der witzigsten Netzwerk-Treffen, die ich je hatte. Denn in dem Hotel, in dem die Fluggesellschaft uns untergebracht hatte, trafen Leute zusammen, die sonst wahrscheinlich nie zusammengefunden hätten:

Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts, Solar-Energie-Aktivisten aus Bremen und spanische Geschäftsleute. Und da es nichts anderes zu tun gab als zu warten, blieb uns quasi nichts anderes übrig als uns zu unterhalten. Was mir persönlich eine ganze Reihe neuer Ideen einbrachte. » weiterlesen

Scapple:
Raffinierter als der Notizblock, freier als die Mindmap

Scapple will den Markt der Mindmap-Programme aufmischen. Der Clou: Das Brainstorming muss nicht mehr linear von der Mitte heraus erfolgen. Jede Idee ist gleichwertig und kann mit einer anderen verbunden werden.

Mindmap-Programme gibt es zuhauf, z.B. Mindjet, XMind, Coggle oder MindNode. Sie alle basieren auf dem Gedanken, dass ich ein zentrales Thema habe, dem verschiedene Unterthemen angegliedert sind. Dies bedeutet, dass ich zu Beginn eine Struktur vorgebe und diese dann mit neuen Elementen anreichere. Während des Brainstormings kann es aber passieren, dass ein neuer Blickwinkel nötig wird oder die Hierarchie zwischen den Themen sich ändert.

Freie Notizen ohne Hierarchie

Scapple versteht sich denn auch nicht als klassisches Mindmap-, sondern als Ideen-Tool oder gemäss Eigenwerbung als «freeform text editor». Auf der leeren «Leinwand» können überall Notizen erstellt und mit Linien oder Pfeilen verbunden werden. Es entstehen dabei aber nicht notwendigerweise Hierarchien. In seinem Ansatz entspricht Scapple damit mehr einem Blatt Papier, auf dem man während eines Gesprächs immer weitere Dinge notiert und miteinander in Verbindung bringt. » weiterlesen

Kreativität en masse:
Auf Abruf schöpferisch sein? Geht sehr wohl

Kann man Ideen gemäss dem Stand der Nachfrage generieren und weiterentwickeln? Aber ja! Ich bin gegen Schutzgebiete für kreatives Arbeiten. Wenn ich mich dem Leben, dem Wettbewerb und dem Druck aussetze, bin ich letztendlich kreativer und produktiver.

Zu meinem letzten Artikel «Auch ich muss kreativ bleiben» hat eine Leserin kommentiert, «müssen» klinge zu sehr nach Zwang. Meine Antwort war: «Ein Berufssportler muss fit bleiben – ich muss kreativ bleiben». Die Analogie gefällt mir – aber stimmt sie? Kann man kreativ sein auf Abruf; gibt es Kreativität en masse; ist Kreativität mit Produktivität vereinbar? Jedenfalls hat mich der Input dieser Leserin nachdenklich gestimmt.

Zuerst möchte ich festhalten, dass es Kreativität in sehr vielen Berufen braucht. Wenn man nicht gerade am Fliessband arbeitet, sind bei so ziemlich allen Tätigkeiten kreative Lösungen gefragt. Aber natürlich gibt es einige Jobs, bei denen mit der Kreativität alles steht und fällt. Bei meiner täglichen Arbeit ist es unabdingbar, dass ich jeden Tag eine gewisse Menge frischer Ideen produziere.

Können ist nutzlos ohne zuverlässige «Ideenzufuhr»

Wenn ich etwa einen Artikel über ein Thema schreiben soll, dem sich schon Hunderte von Blog- und Fachmagazin-Autoren gewidmet haben; ja, über das ich vielleicht selbst schon Dutzende von Malen geschrieben habe – dann immer wieder einen neuen Dreh zu finden, der das Thema von neuem attraktiv macht, ist die Herausforderung. » weiterlesen

Neue Arbeitsformen:
Warum Coworking eine gute Idee ist

Pragmatisch betrachtet geht es beim Coworking um besonders flexibel verfügbare Büroarbeitsplätze. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn in der Praxis kann es sehr viel mehr sein.

von Jan Tißler, leitender Redakteur unseres Schwesterblogs neuerdings.com

Die in San Francisco entstandene Idee der Coworking Spaces geht auf eine einfache Erkenntnis zurück: Alleine zu arbeiten macht auf Dauer keinen Spass. Denn es ist zwar sehr effektiv, wenn man nicht von externen Einflüssen wie den Kollegen abgelenkt wird. Aber zum einen gibt es solche Störeinflüsse auch im eigenen Haushalt und zum anderen ist der Mensch nun einmal im Grunde ein soziales Wesen.

Es ist darüber hinaus ein bestens bekanntes Phänomen, dass die sprichwörtlichen «Gespräche in der Teeküche» in einem Büro oftmals den grössten Effektivitätsschub bringen, obwohl sie von aussen betrachtet wie Zeitverschwendung anmuten. Der Austausch mit Kollegen bringt neue Ideen oder sorgt für die notwendige Entspannung zwischendurch. Und wer hat nicht schon erlebt, dass allein Reden dabei helfen kann, auf die Lösung für ein Problem zu kommen.

Wer aber nun einmal Freelancer ist, der hat in der Regel die Wahl zwischen Arbeitszimmer oder einer Bürogemeinschaft. Genau dazwischen platziert sich das Coworking. Man ist nicht allein wie im heimischen Arbeitszimmer, man verpflichtet sich aber auch nicht so wie bei einer Bürogemeinschaft.

» weiterlesen

Kreativität:
20 Ideen zur Ideenfindung

Ideen generiert man nicht auf Knopfdruck. Allerdings gibt es Tricks, wie man die eigene Kreativität zumindest anregen kann.

(Bild: Tony Dowler bei flickr.com)

(Bild: Tony Dowler bei flickr.com)

Gute Ideen sind wertvoll und der Treibstoff vieler erfolgreicher Unternehmen. Sie entstehen nicht auf Befehl und meistens auch nicht dann, wenn man gerade dringend eine brauchen würde. Aber Kreativität lässt sich anregen. Wir haben hier 20 Tipps und Tricks für bessere Ideen.

1. Zeitreise. Was würdest du tun, wenn du in einer anderen Zeit leben würdest? Vor 10, 100 oder vor 1000 Jahren? Oder wie sieht die Zukunft wohl aus?

2. Ortswechsel.
Wie würdest du das Problem lösen, wenn du an einem anderen Ort wärst, in einem anderen Land? In den Bergen, am Meer oder in der Wüste? Oder gar auf dem Mond?

3. Seitenwechsel. Wie würdest du denken, wenn du eine Frau / ein Mann wärst? Wenn du viel älter oder jünger wärst? Einer anderen Rasse angehören würdest? Grösser, kleiner, dicker, dünner wärst? Mit jedem Wechsel betrachtet man die Sache aus einem ganz neuen Blickwinkel.

4. Perspektivenwechsel.
Die Idee aus der Sicht der Mutter, der Kinder, des Partners, der Nachbarin oder der Putzfrau zu betrachten, eröffnet neue Ansätze. Welche Wünsche und Anforderungen stellen diese Personen an ein Produkt oder an eine Dienstleistung? Was ist unverzichtbar, was weniger wichtig?

5. Helden. Funktioniert ähnlich wie das Rollenspiel, aber mit bekannten Persönlichkeiten, Ikonen. Wie würdest du handeln, wenn du Buddha, Mutter Theresa, Jesus, Barack Obama oder Bill Gates wärst? Wie würdest du dann über die Situation denken? » weiterlesen

Ideen finden:
Einfach loslegen

Probleme sind eine tolle Sache. Sie sind häufig Auslöser dafür, dass wir nach neuen, unkonventionellen Lösungen suchen – und sie finden.

Gute Ideen kommen offenbar vielen Leuten unter der Dusche. Dafür gibt es spezielle, wasserfeste Notizblöcke. Oder im Bett. Wie bei dem Starfotografen Russel James, der nie ohne Zettel und Stift neben sich ruht – damit er gleich aufschreiben kann, was ihm nachts um drei im Traum eingefallen ist. Es gibt Ideenfabriken wie die Magdeburger Firma Zephram, die mittels Perspektivwechsel eingetretene Pfade verlässt und so Rohideen liefert – u.a. für Kunden wie BMW oder Microsoft. In Unternehmen gibt das Ideenmanagement, auch betriebliches Vorschlagswesen genannt, in dem Unternehmen Verbesserungsvorschläge sammeln und manchmal sogar umsetzen. Und es existieren jede Menge Kreativitätstechniken wie Brainstorming, Mind-Mapping, das Sechs-Hut-Denken oder die Methode 635 – einfach mal hier im Blog nach «Kreativität» oder «Ideen» suchen.

Ideen als Problemlösung

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mir fallen die besten Ideen ein, wenn ich direkt mit einem Problem konfrontiert bin. Ganz konkret. Ohne Kreise malen, Hüte aufsetzten usw. Gut, Visualisierung mag bei der Ideenfindung helfen. Aber der Auslöser ist meist, dass ich eine Lösung für ein ganz spezielles Thema suche. Und dann darüber nachdenke. Allerdings nicht, um dann stundenlang die Gedanken im Kopf hin- und herzuwälzen. Die Devise lautet vielmehr: Einfach anfangen. Trial und Error sozusagen. » weiterlesen

Schreibmaschinen:
Tönt wie früher

Die Simulation einer Schreibmaschine, in einer Nacht programmiert. (Bitte die nächste Arbeitspause dafür reservieren!)

Wir haben eine Schwäche für Ideen und Projekte von kreativen Menschen – und für Schreibmaschinen (siehe etwa hier). Pëll Dalipis Schreibmaschinen-Simulation spricht beides an: Die alten Haudegen des investigativen Journalismus in All the President’s Men (Affiliate-Link) lösten bei ihm den Wunsch aus, wieder mal den Sound einer alten Schreibmaschine zu geniessen.

In einer Nacht programmierte er die kleine Web-Applikation, dank der wir uns für zwei Minuten wie Bob Woodward vorkommen dürfen. Unbedingt ausprobieren.

Lernen:
Heute schon eine Frage gestellt?

Fragen ist ein effizienter Weg, um neue Dinge zu lernen. Jedes Kind weiss das – bloss wir Erwachsene vergessen das häufig.

Gestern Abend beim Essen fragte mich meine Mitbewohnerin, wie denn die Deutschregeln für die indirekte Rede und den Konjunktiv seien. Ich fand die Frage im ersten Moment seltsam, weil ich bisher auch ohne genaues Wissen um diese Regeln gut durch’s Leben kam.

Sie insistierte und wir zogen den Duden zu Rate. Wir verbrachten 20 angeregte Minuten und waren anschliessend ein Stück schlauer.

Ich musste feststellen: Fragen sind eine gute Sache, bloss frage ich zuwenig! Eine andere bekannte Situation sind die Fragerunden nach einem Vortrag oder in einem Seminar. Typischerweise heben sich ein bis zwei Hände und nutzen die Möglichkeit, den Experten mit eigenen Fragen zu löchern. Warum fragen wir nicht mehr? » weiterlesen

Kreativität:
100 Ideen in 30 Minuten

Mit der Methode 635 bringt eine Gruppe von sechs Personen in 30 Minuten über 100 Ideen auf’s Papier.

Der beste Weg zu einer guten Idee ist, möglichst viele Ideen zu haben, soll Linux-Erfinder Linus Torvald gesagt haben. Tatsächlich werden zwei wesentliche Schritte in kreativen Prozessen häufig miteinander vermischt: Das Finden von Ideen und das Bewerten von Ideen.

Wer innovative Lösungen sucht, tut gut daran, diese beiden Schritte auseinanderzuhalten. Also zuerst möglichst viele Ideen generieren (Quantität) und erst anschliessend zubewerten (Qualität). Die Methode 635 ist eine einfache Technik, wie eine Gruppe von Leuten in kurzer Zeit sehr viele Ideen findet. So funktioniert’s: » weiterlesen

Erfahrungsbericht:
Wie ich Evernote nutze

Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.

Evernote ist eine Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr (hier unser Test). Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Viele Leser von imgriff.com setzen auf Evernote, wie wir in den Kommentaren zum Artikel Deine 3 liebsten Hilfsmittel sehen konnten. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.

Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.

Evernote bei der täglichen Arbeit

Ich schicke Informationen an Evernote per Twitter (falls mir ein Tweet mit Link oder Bild gefällt), per Web-Clipper oder indem ich direkt in der Applikation eine neue Notiz anlege.

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