Thema: Home Office

 

Alle 16 Artikel zum Thema Home Office auf imgriff.com:

Produktivität ganz persönlich:
Yahoo-Deutschland-Chef Steffen Hopf im Interview

Steffen Hopf

Steffen Hopf

Als Managing Director von Yahoo Deutschland verantwortet Steffen Hopf das Geschäft von Yahoo in Deutschland. In der Position des Country Commercial Directors ist der 38-Jährige zudem für alle Vermarktungsaktivitäten und die strategische Ausrichtung des Verkaufsteams von Yahoo Deutschland verantwortlich.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich versuche immer, meinen Tag mit einer positiven Einstellung beginnen. Um mich gedanklich auf den Tag vorzubereiten, checke ich noch zuhause auf dem Smartphone E-Mails, den Kalender und das Wetter. Dann gönne ich mir immer noch ein paar Minuten für die neusten Tumblr-Einträge, die mich unterhalten und nicht selten für ein Lächeln sorgen. Im Büro werden zuerst die bereits anwesenden Kollegen begrüßt – ich zähle eher zu den Early Birds –, bevor ich dann mit einem Kaffee richtig in den neuen Arbeitstag starte.

Wodurch zeichnet sich Dein Arbeitsstil aus?

Wichtig ist für mich, Aufgaben in ihren Kontext zu setzen und zu erklären, warum diese so wichtig sind. Bei Teamprojekten kommt es auf eine gemeinsame und konkrete Zielsetzung an. Erst wenn alle an einem Strang ziehen, wird das bestmögliche Ergebnis erzielt.

Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mitarbeiter und gebe ihnen den nötigen Freiraum, ihre Arbeit eigenverantwortlich und selbständig zu erledigen und vor allem auch ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Meine Aufgabe sehe ich darin, genau darin mein Team zu bestärken und Hilfestellungen nur dann zu geben, wenn es nötig ist. Für Motivation muss ebenfalls immer Zeit sein. Ich bin ein großer Verfechter offener, transparenter Kommunikation, das A und O einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Zudem ist mein Büro nahezu papierlos und das Gros meiner Aktivitäten lässt sich wunderbar online erledigen – ob E-Mails, Video-, Telefonkonferenzen oder Echtzeitkorrespondenz via Yahoo Messenger, alles am liebsten direkt, effektiv und effizient. Ein persönliches Gespräch ist dennoch unerlässlich, gerade bei komplexeren Themenstellungen mit mehreren Beteiligten oder wenn Konflikte und Missverständnisse aus der Welt geschafft werden müssen.

Welche Auswirkungen hatte die vieldiskutierte Abschaffung des Homeoffice auf die Produktivität und Zusammenarbeit bei Yahoo?

Die Folgen der Abschaffung der vollständigen Telearbeit sind durchwegs positiv. Besonders die Teamarbeit profitiert davon: Entscheidungen können so schneller getroffen werden, die Qualität der Arbeit wird gesteigert.

Wie – durch welche Tools und Methoden – steigerst Du Deine Produktivität?

Produktivität ist keineswegs an den Schreibtisch gebunden, im Gegenteil – daher nutze ich viel mein Smartphone und Tablet. Um die Produktivität zu steigern, sind Teilen & Feedback essentiell. Hierzu gehören Best Practice-Cases genauso wie Learnings. Nicht weniger wichtig ist, den Überblick zu behalten und Vorgänge und Prozesse effektiv zu dokumentieren; hier helfen Tools wie z.B. Salesforce. Um dringende Fragen zu klären, aber auch um mich selbst und Kollegen zu motivieren, hilft ein direkter, persönlicher Austausch oft mehr als ein endloser E-Mail-Thread.

Was tust Du, wenn Deine Produktivität nachlässt?

Wenn ich merke, dass meine Produktivität nachlässt, mache ich schlicht eine kurze Pause. Hierfür verlasse ich auch meinen Schreibtisch und denke an etwas komplett anderes. Oft reicht dann ein kurzer Moment, um abzuschalten und die Kraftreserven wieder aufzutanken.

Wo arbeitest Du am produktivsten?

Meinen Arbeitsplatz habe ich so gestaltet, dass ich hier sehr produktiv sein kann: aufgeräumt, ohne jegliche Ablenkung. Daneben kann ich am Flughafen sehr produktiv und konzentriert arbeiten. Während andere die Atmosphäre vielleicht als Ablenkung empfinden, steigert das hektische Treiben vielmehr meine Produktivität.

Arbeitsplatz von Steffen Hopf

Arbeitsplatz von Steffen Hopf

Wie viele Stunden schläfst Du pro Nacht?

Durchschnittlich schlafe ich sechs bis sieben Stunden pro Nacht.

Was fällt Dir sonst noch zum Thema Produktivität ein?

“Don’t reward and measure effort, but outcome” – Produktiviät und Erfolg sollten nicht am Aufwand gemessen werden, sondern immer an konkreten Ergebnissen.

Spätabends arbeiten kann höchst produktiv sein:
Worauf Nachteulen achten sollten

Wer dazu tendiert, spätabends oder nachts nochmals eine Schicht einzulegen, kann auch dann sehr produktiv sein. Es gilt allerdings einige Punkte zu beachten, damit weder Konzentration noch Qualität der Arbeit oder sogar die Lebensqualität darunter leidet.

Barbara Hobbs bei flickr.com (CC BY 2.0)«Ich bin gerne morgens um 6 oder 7 im Büro, weil ich dann ungestört viel erledigen kann», höre – und lese – ich nicht selten. Der innere Rhythmus erlaubt es diesen Zeitgenossen offensichtlich, zu dieser – aus meiner Sicht unmenschlichen – Tageszeit produktiv zu sein. Und es macht Sinn, dass sie diesen Umstand nutzen.

Ich hingegen gehöre zu den Menschen, deren natürlicher Arbeitsbeginn eher bei 9.30 liegt. Selbstverständlich kann ich mich auch zwingen, früh aufzustehen und mich vor den Bildschirm zu setzen oder zu einem Meeting zu gehen; aber viel Gescheites kommt dabei nicht heraus. » weiterlesen

Die richtige Abgrenzung im Home Office:
7 Tipps, wie man Privates und Berufliches trennt

Das Thema Home Office ist aktueller denn je. Das größte Problem dabei: Wie trennt man auch zu Hause private und berufliche Belange? Erkenntnisse aus meiner jahrelangen Erfahrung mit Home Office.

Artikelbild: Jude Lee bei flickr.com (CC BY 2.0)Wie ich bemerkt habe, ist ein immer wiederkehrendes Diskussionsthema die Trennung von beruflichen und privaten Belangen in Zeiten von zunehmend flexiblen Arbeitszeiten, Smartphones und Home Office. Dabei stellt gerade Letzteres viele Menschen vor große Herausforderungen, wie wir hier im Blog auch immer wieder diskutiert haben. Nicht umsonst sorgte Marissa Mayers Anti-Home-Office-Maßnahme im vergangenen Jahr für monatelange Diskussionen in den Medien. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«3 Stunden zuhause sind wie 6 Stunden Büro»

Unser aktueller Interviewpartner Fabian Lutz arbeitet seit 15 Jahren in einer internationalen Firma als Head of IT. Als solcher ist er verantwortlich für rund 800 User. Was seine Arbeit mit der eines Feuerwehrmanns zu tun hat, verrät er uns im Interview.

Fabian LutzWodurch zeichnet sich Dein Arbeitsstil aus?
Fabian Lutz: Feuerwehr! Hohe Alarmbereitschaft, aber sonst geordneter Tag. Der Tag lässt sich aber weder auf die Minute noch auf 4 Stunden genau planen. Ausser Meetings ist nichts fest eingeplant. Deadlines sind in der Taskliste vermerkt. Habe ich viele Deadlines innert kürzester Zeit, wird der Terminkalender für Meetings gesperrt. Alle  Benachrichtigungen bis auf SMS (Alarmierung bei Ausfällen) sind ausgeschaltet.

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Motiviert am Wochenende:
Sonntagskreativität in die Arbeitswoche retten

Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber meine kreativsten und produktivsten Phasen habe ich jeweils am Sonntag. Bei der Lektüre einer Sonntagszeitung, beim Brunch, beim Spazieren oder einfach gemütlich zuhause: Plötzlich kommen die besten Ideen, Probleme lösen sich auf einmal und mühsame Arbeiten erledigen sich fast von alleine. Immer sonntags bin ich extrem motiviert, neue Dinge in Angriff zu nehmen.

SonntagskreativitätWoher kommt das, was sind die Gründe für diese Sonntagskreativität? Für Viele ist wohl der Sonntag der klassische Ruhetag, an dem man die Woche noch einmal Revue passieren lässt und die Geschehnisse analysiert. Während man unter der Woche von Termin zu Termin hetzt, bleibt kaum Zeit für Reflexion. So reagieren wir oft nur auf Dinge, wenn wir müssen: Diese sechs neuen E-Mails müssen beantwortet werden, dieser Kunde erwartet eine Offerte, die Zahlungen müssen freigegeben werden, der nächste Blogartikel müsste auch noch geschrieben werden. » weiterlesen

Home Office:
Macht es nun produktiver oder nicht? Erfahrungen und Fakten

Arbeiten im Home Office – oder nicht? Das fragen sich in Deutschland nicht nur Medien und Arbeitnehmer. Auch Unternehmen stehen zunehmend vor der Frage, ob sie ihren Mitarbeitern das Home Office erlauben sollen. Und ob sie davon eine Produktivitätssteigerung erwarten können.

Jude Lee bei flickr.com (CC BY 2.0)Das Thema Home Office ist in Deutschland gerade brandaktuell – Yahoo-Chefin Marissa Mayer sei Dank. Nicht nur, dass unser im Februar erschienener Artikel zu Mayers Anti-Home-Office-Vorstoß in den verschiedensten Medien rezipiert wurde; auch heute noch wird das Thema heftig diskutiert. So hat kürzlich der SWR3 eine Reihe zu dem Thema gesendet, in der ich auch interviewt wurde. » weiterlesen

Home Office:
Für mich passt’s nicht, für Dich vielleicht schon

Für Viele mag Home Office funktionieren. Ich glaube ihnen sogar, wenn sie mir sagen, dass sie dort produktiver sind. Aber so verschieden die Menschen sind, so verschieden sind die Arbeitsmethoden, die ihnen zusagen. Und so sehr ich zeitgemässes Arbeiten schätze: Ich bin nicht der Home-Office-Typ. Unternehmen sollten allerdings darauf vertrauen, dass ihre Mitarbeiter selbst erkennen, mit welchen Methoden sie am produktivsten sind.

«Heute habe ich bei der Arbeit endlich mal wieder was zustande gebracht», schwärmt ein Kollege, «ich war im Home Office!» Ich glaube ihm. Ich glaube auch den vielen Argumenten, die besagen, dass Home Office die Produktivität und Lebensqualität steigert, CO₂ spart etc. Und ich ich bin keinesfalls auf einer Linie mit Marissa Mayers radikalem Entscheid gegen Home Office.

Ich bin trotzdem nicht der Typ dafür

Ich habe selbstverständlich auch all die Tipps gelesen, wie man im Home Office produktiv sein kann, etwa diese hier von Gregor Groß und diese hier von Corinne Dubacher. Sehr gute Ratschläge für alle, die der Home-Office-Typ sind. Bin ich aber nicht. Obwohl die technischen Voraussetzungen da wären und ich perfekt ausgerüstet bin. » weiterlesen

Das Traumbüro für Arbeitsverweigerer II/II:
10 Tipps für die unproduktive Büroeinrichtung

Wer immer eine gute Ausrede parat haben möchte, warum er seine Arbeit nicht gebacken kriegt, sollte sein Büro so unproduktiv und chaotisch wie möglich einrichten. Dieser zweite Teil des Beitrages gibt konkrete und praktische Tipps.

Du bist unproduktiv aus Überzeugung? Du möchtest der Welt beweisen, dass Du täglich heldenhaft darum kämpfst, die Dinge auf die Reihe zu kriegen, aber alles hat sich gegen Dich verschworen und Du schaffst es einfach nicht? Wo und wie Du auch immer arbeitest: Du solltest dir einige Arbeitsmittel anschaffen bzw. Systeme verwenden, die Dich bei der optimalen Arbeitsverweigerung und bei deiner Desorganisation aufs Trefflichste unterstützen. » weiterlesen

Das Traumbüro für Arbeitsverweigerer I/II:
Wie man das Chaos vorprogrammiert

Seit Marissa Mayers Anti-Home-Office-Offensive wird heftig darüber diskutiert, ob man besser zu Hause oder im Büro arbeitet. Dabei haben wir einen Aspekt bisher sträflich vernachlässigt: Auch die Einrichtung des Arbeitsplatzes spielt eine wichtige Rolle für die Organisation. Gesetzt den Fall, die Yahoo-Mitarbeiter wären zu Hause wirklich untätig gewesen – sie hätten garantiert die folgenden Tipps beherzigt.

Studien zufolge macht ein Großteil der Mitarbeiter in Unternehmen nur noch Dienst nach Vorschrift. Unproduktivität nach Plan also auch im Home Office? Dem findigen Prokrastinierer bieten sich da allerlei Möglichkeiten.

Vielleicht kennst Du den alten Spruch: Wer seine Buchhaltung im Griff hat, hat auch seine Firma im Griff! Diese Aussage lässt sich umkehren: Wer im Job garantiert nichts gebacken kriegten möchte, sollte schön dafür sorgen, dass er den Überblick über Termine, Adressen, Kunden, Projekte, die Finanzen und die Buchhaltung verliert. Dann hat er auch immer gleich die passende Ausrede parat, warum er immer noch nicht fertig ist mit dem Auftrag. » weiterlesen

Yahoo-CEO Marissa Mayer verbannt das Home Office II/II:
7 Gründe pro & contra

Yahoo-Chefin Marissa Mayer verlangt von allen Mitarbeitern, ihr Home Office aufzugeben und im Unternehmen zu arbeiten. Was sind die Gründe für diesen überraschenden Schritt – auch im Hinblick auf die gesellschaftlichen Folgen?

Vergangene Woche ist ein Memo von Marissa Mayer, CEO von Yahoo aufgetaucht. Darin fordert sie Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten, auf, ab Juni wieder im Büro arbeiten – oder aber zu kündigen. Geleaked wurde das Dokument durch mehrere wütende Yahoo-Mitarbeiter.

Darüber, dass eine solche Maßnahme auch gesellschaftlich fatale Signale aussenden könnte, habe ich bereits geschrieben. Denn als jüngste Frau an der Spitze eines Fortune-500-Unternehmens ist Marissa Mayer ein Rollenvorbild als Karrierefrau und Mutter.  » weiterlesen

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