Alle 9 Artikel zum Thema Glück auf imgriff.com:
Sich mit anderen zu vergleichen macht unglücklich – genau das tun wir aber bei Facebook ständig.
Gestern hat Simone geschrieben, dass das ständige
Vergleichen von Fan-, Follower- und Like-Zahlen nicht unbedingt zu ihren Lieblingsdisziplinen gehört. Daniel Rettig weist
auf seinem Blog alltagsforschung.de auf einen weiteren Umstand hin: Unbekannte Facebook-Freunde hinzufügen kann Deine seelische Gesundheit gefährden.
Daniel berichtet über eine Studie der Utah Valley Universität, die den Zusammenhang zwischen Lebenseinstellung und Facebook-Nutzung untersucht. Zusammengefasst lautete ein Ergebnis: «Je länger die Studenten Facebook nutzten und je mehr Zeit sie dort verbrachten, desto stärker gingen sie davon aus, dass andere Menschen glücklicher waren und ein besseres Leben führten – und dass das Leben ohnehin nicht gerecht sei.» » weiterlesen
Lord Richard Layard will für mehr Glück kämpfen. Der Ökonomieprofessor der London School of Economics hat im Internet die Action for Happiness-Bewegung ins Leben gerufen.
Unser Glücksempfinden, so sagt die Forschung, liegt zu etwa 50% in unseren Genen und 10% werden durch äussere Umstände wie Einkommen o.ä. bestimmt. Ansonsten wird unser Glücksgefühl vor allem durch unsere eigenen täglichen Handlungen bestimmt. Für Layard Grund genug, die Leute von einer Lebenshaltung zu überzeugen, mit der wir mehr für unser Glück tun. In einem Gespräch mit der ZEIT
meinte Layard:
In den USA gibt es seit 60 und in Deutschland seit 40 Jahren trotz enormer Einkommenssteigerung keine nennenswerte Zunahme von Glück und Zufriedenheit. Mit unserem Projekt wollen wir glücksorientiertes Denken fördern.
Action for Happiness soll die weltweite Plattform für diese Idee einer säkularen Ethik werden. Jeder, der etwas für das Glück auf dieser Welt tun will, kann Mitglied werden. Die Organisation bietet Materialien und Infos rund um das Thema an. Konkrete Tipps sollen helfen, glücksförderndes Verhalten in unserem Alltag umzusetzen. Auch bei uns wird man zu dem Thema fündig: 10 Schlüssel zum eigenen Glück haben wir hier beschrieben.
Glück kann man nicht kaufen, meint der Volksmund. Geld und Glück hängen aber schon zusammen, vorausgesetzt, man gibt das Geld auf schlaue Weise aus.
Angeblich kann man das eigene Lebensglück planen – und wenn man sich bei trackyourhappiness.org anmeldet, kann man sein
Glück sogar vermessen lassen. 2200 Personen haben regelmässig aufgezeichnet, welches die glücklichsten Momente waren: Wenig erstaunlich landete Sex auf Platz eins. Nun hat so ein Tag ja 24 Stunden, also genügend Zeit, um andere glücksfördernde Massnahmen umzusetzen. Auch hier hilft die Wissenschaft weiter. Konzentration, Fokus und Ruhe sind gemäss den Spezialisten von Trackyourhappiness wichtige Schlüsselfaktoren.
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Ein Zwischenruf: Sylvia Frey Werlen, unsere Gastautorin, denkt über den Wert von Zeit und Geld nach.
Manchmal sage ich zu meinem Bruder, der Ökonom ist: «Deine Manager sind unlogisch. Sie haben zu viel Geld und zu wenig Zeit. Ich dachte, ein Homo Oeconomicus merkt, wenn er zu viel von einem Gut hat und zu wenig vom andern. Und rare Güter wie die Zeit sollten doch im Wert steigen. Dazu kommt, wie
deine Untersuchungen zeigen, dass mehr Lohn noch lange nicht mehr Glück bringt. Sobald jemand mehr verdient, steigen automatisch die Ansprüche, die eigenen und die der Umgebung.»
Ich habe das selbst erlebt: Wenn ich früher eingeladen war, konnte ich für wenig Geld vom Blumenfeld einen prächtigen Strauss mitbringen. Als ich eine sehr gut bezahlte Stelle hatte, dachte ich: «Na es sollte schon ein Arrangement von einem eleganten Blumenladen sein.» Hatte ich vorher mein Essen mit Sachen der Billiglinie ergänzt, so griff ich nun automatisch zu den Selection-Produkten. Wo war am Ende des Monats nur mein Geld geblieben? » weiterlesen
Angenehme Tätigkeiten machen glücklich. Falsch, sagen Forscher der Uni Harvard: Sich auf eine Aktivität zu konzentrieren verhilft zu Glück.
Fokussier mich!
trackyourhappiness.org ist ein Forschungsprojekt der Universität Harvard: Via iPhone werden die Studienteilnehmer regelmässig befragt, wie sie sich gerade fühlen, was sie denken und was sie tun. Gestern habe ich mich registriert, einen Fragebogen ausgefüllt und von heute an vermessen die Forscher aus Harvard mein Glück per SMS oder E-Mail. Nach 50 Antworten werde ich meinen ersten Happiness-Report sehen.
Erste Resultate haben die Psychologen schon publiziert. Bis jetzt wurden 250’000 Antworten von 2200 Befragten analysiert. Die Ergebnisse hat das Wissenschaftsjournal Science publiziert. Die New York Times hat am 15.11.10 darüber berichtet und wir wissen jetzt, was uns glücklich macht: » weiterlesen
Geld macht glücklich. Arbeiten oder heiraten auch. Zumindest für zwei Jahre. Solche Antworten liefert die Glücksforschung – und die wird mehr und mehr auch von Wirtschaftswissenschaftlern betrieben.
Fast alle Menschen streben nach Glück. In den letzten Jahren befassen sich auch Ökonomen vermehrt mit dem Glück als Forschungsgegenstand und gehen mit Empirie den Einflussfaktoren der Lebenszufriedenheit nach: Arbeit, Geld, Heirat, Gesundheit, Fernsehkonsum oder Demokratie. Bruno S. Frey ist ein profilierter Vertreter dieser Fachrichtung. Zusammen mit der Ökonomin Claudia Frey Marti hat der Professor für Wirtschaftswissenschaften der Universität Zürich die Forschungsergebnisse der letzten Jahre in einem Buch zusammengefasst:
Glück. Die Sicht der Ökonomie (Affiliate-Link) Die Autoren beschäftigen sich mit dem optimalen Einkommen oder der Frage, ob Heiraten wirklich glücklich macht – und wenn ja, wie lange? Einige Antworten dazu:
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Der Link des Tages geht heute zu einem schon älteren Text von Richard Wiseman, Psychologe an der University of Hertfordshire und Autor des Buches
«The Luck Factor» (Affiliate-Link). Er hat über Jahre Menschen begleitet, die sich als
besonders glücklich große Glückspilze oder
ausnehmend unglücklich ausnehmende Pechvögel wahrnehmen, und festgestellt, dass Gedanken und Verhalten dieser Menschen ganz wesentlich für ihr Geschick waren. Die plausible Erklärung: Menschen, die oft Pech haben, entwickeln eine Grundangst, die dafür sorgt, dass unerwartete Dinge nicht wahrgenommen werden. Unerwartete Dinge jedoch sind nicht selten Chancen zum Glück.
Mit den Erfahrungen aus seinen Tests kreierte Wiseman schließlich eine «Luck School», eine Schule des Glücks. Und die Hausaufgaben, die er seinen Schülern gab, zeigten Wirkung:
» Be lucky – it’s an easy skill to learn (telegraph.co.uk, gefunden bei @macmuc auf Twitter)
Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Craig Harper stellt auf Lifehack.org die rhetorische Frage, wer von den Lesenden das «Glück» zu seinen Lebenszielen zähle. Und wer wollte das nicht, glücklich und zufrieden sein? Wenn man sich jedoch überlegt, mit welchen Zielen wir uns täglich so beschäftigen, kommt man ins Stutzen: Wir planen unseren Urlaub, wir planen den Umzug in die grössere Wohnung, den nächsten Karriereschritt – aber das Glücklichwerden wird nicht geplant, sondern muss irgendwie als Nebenprodukt bei all den anderen Plänen abfallen. Muss das so? Soll das so? Nein, meint Craig Harper:
» Your Happiness Plan (lifehack.org)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wenn Ihr nur einen Tipp in Sachen “Persönliche Entwicklung” und “Besser leben” mit auf eine einsame Insel nehmen könntet, dann wäre das nach Leo Babauta der folgende:
“Hör auf, darauf zu warten, dass Du glücklich wirst – das Glück ist schon da, es liegt vor Dir, in diesem Moment.”
Zugegeben, auf der einsamen Insel wäre dieser Ratschlag entweder sehr leicht (Sonne, Palmen, Kokosnüsse) oder sehr schwer (Hitze, Langeweile, nichts zu essen außer Kokosnüssen) zu befolgen, aber: Der Grundgedanke von Leos Text ist ein zeitlos guter. Man sollte Glück nie als etwas betrachten, das man irgendwann “hat”, wenn Umstand X oder Ereignis Y eingetreten ist.
» The Single Secret to Making 2009 Your Best Year Ever [zenhabits.net - Vorsicht, hohe Pathos-Dosis!]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!