Thema: Gehirn

 

Alle 17 Artikel zum Thema Gehirn auf imgriff.com:

Vollwertkost fürs Gehirn:
Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft

Es ist offensichtlich: Mit der täglichen Informationsflut muten wir unserem Gehirn zu viel zu.  Es gibt aber Techniken und auch Apps, mit deren Hilfe wir unser Gedächtnis entspannen und seine Leistung wieder steigern können.

Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft. Bild: Gino BrenniUnser Hirn muss aufgrund der Massenmedien, die überall und immer konsumiert werden können, viel mehr Informationen verarbeiten als noch vor einigen Jahrzehnten.

Wer nicht achtgibt und zwischen dem News- und Onlinekonsum nicht genügend informationsfreie Pausen einlegt, riskiert sein Hirn aufgrund einer Reizüberflutung zu schädigen.

Zumindest legen dies Studien von Neurologen der Yale University nahe, die Mäuse konstant mit Lärm reizten. Doch mit dem passenden Hirntraining kann man seine Gedächtnisleistung steigern und auch das Risiko, mit der Info-Flut nicht mehr klarzukommen, mindern. » weiterlesen

Negatives Denken und Ängste abbauen:
Checkliste «Was wäre wenn?»

Positives Denken macht produktiv. Doch leider will es uns nicht immer gelingen. Eine Übung hilft, negative Gedanken, Ängste und Sorgen aus dem Kopf zu bekommen.

Scott Wylie bei flickr.com (CC BY 2.0)Öfters haben wir in letzter Zeit bei imgriff.com erläutert, wie positives Denken unsere Arbeit und auch unser Leben verbessert – weil wir produktiver werden, wenn wir die Dinge in einem helleren Licht sehen. So hat imgriff-Redaktionsleiterin Sabine Gysi darüber geschrieben, wie uns die Macht einer selbsterfüllenden positiven Prophezeiung zu Höchstleistungen anspornen kann.

Und ich habe über Julia Malchow und ihre Sibirien-Reise mit Kind berichtet und dabei analysiert, warum uns das positive Denken so oft abhanden kommt – z.B. aufgrund von äußeren Einflüssen. Aber auch unser Gehirn ist an den negativen Gedanken schuld: Denn aus evolutionären Gründen bleiben die einfach leichter hängen als positive Erinnerungen.

Und mehr noch: Je öfter und länger wir über ein Problem nachdenken, desto schlimmer wird es. Wir drehen uns im Kreis und das Gehirn «rattert», wie auch die Psychologen Neil Roese & Jeff Kuban durch wissenschaftliche Studien an der Universität von Illinois bestätigten. Sie empfehlen auf Grund dieser Erkenntnis: Einfach mal abschalten. Das ist nur leider leichter gesagt als getan, wenn ständig eine Befürchtung schlimmer als die andere durchs Gehirn jagt. Wie soll man da einfach aufhören? » weiterlesen

Motivation und Produktivität:
Warum wir innerlich kündigen

Bücher fassen in Worte, was Viele fühlen. Studien bestätigen es, und die Hirnforschung untermauert es: Unsere Motivation sinkt, weil die emotionale Bindung an den Arbeitgeber immer mehr abnimmt.

Es mag bedenklich stimmen, dass ein solches Buch viele Menschen anspricht und großen Erfolg hat: Martin Wehrles «Ich arbeite in einem Irrenhaus» (Affiliate-Link) zieht über den Schwachsinn her, der in vielen Unternehmen abläuft (Besprechung). Dabei ist es nichts Neues, dass diese Zustände in Unternehmen kritisiert werden.

 

Schon vor Jahren stellte Corinne Maier in «Die Entdeckung der Faulheit» (Affiliate-Link) die These auf, dass in Firmen vor allem diejenigen ihren Job behalten, die es verstehen, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen – und empfahl dementsprechend, sich mit einem möglichst unwichtigen Pöstchen aus der Schusslinie zu bringen (Besprechung). Auch dieses Buch wurde seinerzeit zum Bestseller.

Die emotionale Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen

Den Gallup Engagement Index – eine Befragung zur Stärke der emotionalen Bindung deutscher Arbeitnehmer -  gibt es bereits seit 10 Jahren. Dabei konfrontiert die Unternehmensberatung Gallup zufällig ausgewählte Arbeitnehmer mit zwölf Aussagen zum Arbeitsplatz bzw. -umfeld. » weiterlesen

Erreichbar, verfügbar oder zeitsouverän:
Handy und E-Mails –
abschalten oder nicht?

Unser Hirn kann mit Unerledigtem nicht umgehen. Ständige Erreichbarkeit stört deshalb die Konzentration und die Produktivität.

Über Miriam Meckels Glück der Unerreichbarkeit hatte ich gerade geschrieben, um dann kürzlich auf Zeit Online genau zu diesem Thema interviewt zu werden. Meine These dabei: Man muss gar nicht immer erreichbar sein, sondern kann Handy oder Laptop mit gutem Gewissen auch mal abschalten.

Immer erreichbar, aber nicht verfügbar?

Nun machte mich Leser «Lumpenhund» in seinen Kommentaren auf einen interessanten Aspekt aufmerksam: Es gibt einen Unterschied zwischen Verfügbarkeit und Erreichbarkeit. Lumpenhund schrieb dazu:

«Ein häufiges Problem beim Thema Zeitmanagement ist die mangelnde Unterscheidung zwischen Erreichbarkeit und Verfügbarkeit. Das ist eine ganz zentrale Fragestellung für die eigene Zeitsouveränität.
Ich bin immer erreichbar, entweder per E-Mail oder auf meinem AB. Und wenn jemand eine Nachricht hinterlässt, die ich als sehr dringlich einstufe, melde ich mich auch schnell.
Aber ich bin eben nicht immer verfügbar. Keiner kann von mir erwarten, dass ich sofort springe, wenn er pfeift. Ich entscheide schon ganz gerne selbe, auf welchen Platz meiner Prioritätenliste das Anliegen einer anderen Person kommt.»

Ich habe ihm in meiner Antwort grundsätzlich recht gegeben – schließlich sind wir tatsächlich frei, einfach nicht zu reagieren. Und doch dürfte diese Unterscheidung für viele Menschen reine Theorie sein. Denn die Praxis sieht leider so aus: Wenn wir eine E-Mail bekommen, wollen wir antworten. Wenn das Telefon klingelt, wollen wir abnehmen. Aber warum ist das so? » weiterlesen

Ernährung:
Powernahrung fürs Hirn

Unser Hirn isst mit. Doch welche Nahrungsmittel regen müde Hirnzellen an? Erfahre mehr über die Wirkung von Avocado und Co.

Bei so viel Denkarbeit ist eine ausreichende Zufuhr von verschiedenen B-Vitaminen unerlässlich. Die B-Vitamine sind vor allem an der Bildung von Neurotransmittern beteiligt und spielen bei der Bereitstellung von Energie eine wichtige Rolle. Ein Mangel an B-Vitaminen kann zu Schwäche, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen führen. Neben den Vitaminen B1 und B6 sind die Vitamine B3 und B12 von besonderer Bedeutung.

Zum Frühstück Cobalamin

Vitamin B12 (Cobalamin) verleiht dem Körper neuen Schwung, stärkt das Nervensystem, fördert die Konzentration und mildert Reizbarkeit. So kann tagsüber eigentlich nichts mehr schiefgehen. Enthalten ist Vitamin B12 vor allem in Leber, Eigelb,  Milch, Fleisch und Fisch. Zusätzliches Vitamin B12 benötigen insbesondere auch Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille verhüten, Veganer, da sie keine Eier- und Milchprodukte essen, sowie Menschen, die regelmässig viel Alkohol trinken. » weiterlesen

Hirn und Lernen:
7 Tipps, um die mentale Fitness
zu steigern

Unsere täglichen Aufgaben fordern uns heraus – ganz besonders auf der mentalen Ebene. Einfache Übungen können helfen, auf Zack zu bleiben.

Oft müssen wir uns über längere Zeit konzentrieren und anstrengende Aufgaben verrichten. Da tut es gut, zwischendurch seine mentale Fitness zu trainieren. Die nachfolgenden Übungen können wir überall machen: Am Schreibtisch, ja, sogar während der besagten Sitzung oder auf dem Weg zur Arbeit im Zug oder Tram.

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1. Selbstvertrauen stärken

Stell dir vor, du musst gleich eine Präsentation halten und bist nervös, weil du deine Zuhörer beindrucken willst, jedoch nicht genau weißt, wer dort sitzen wird. Ein einfaches aber wirksames Mittel ist sich vorzustellen, dass gute Freunde und Familienmitglieder im Raum sitzen und dich anfeuern. » weiterlesen

Ideen und Einfälle:
Auf der Suche nach Kreativität

2012 – ein neues Jahr, das darauf wartet, mit Ideen und Einfällen gefüllt zu werden. Drei simple Methoden für mehr Kreativität: Blau, Lob und ein wacher Geist.

Da ich mich heute gänzlich unkreativ fühle, schreibe ich sozusagen aus einer Notlage heraus über Kreativität und probiere verschiedene Sachen aus, um wieder kreativ zu werden.

Blau sehen
Als Erstes stolpere ich bei meiner Internet-Recherche über eine Studie, die besagt, die Farbe Blau steigere die Kreativität und wecke Emotionen. Hirnforscher aus Belgien, England und der Schweiz fanden heraus: Blaues Licht beeinflusst deutlich messbar die Reaktion des Gehirns auf Sinnesreize. Nun gut, kurzer Blick in mein Büro: Da ist nichts Blaues. Kein Wunder, bin ich heute so uninspiriert. Man könnte zum Beispiel eine Wand blau streichen. Vielleicht findet sich auch ein Foto vom letzten Strandurlaub das man dann neben dem PC platziert. Oder man lässt es vergrössern und hängt es als Poster an die Wand. » weiterlesen

Probleme lösen:
Einfach nicht mehr darüber nachdenken. Sagt die Wissenschaft.

Viel hilft nicht immer viel: Beim Problemlösen lohnt es sich, ab und zu durchzuatmen und einfach nichts zu tun.

Thomas hat vor einiger Zeit einen Artikel darüber geschrieben, wie schlafen einem hilft, wichtige Entscheidungen zu fällen: Beim Ruhen werden nämlich unbewusst Informationen verarbeitet. Das zumindest haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Aber die Wissenschaft sagt noch mehr: Nicht nur schlafen hilft dabei, Probleme zu lösen. Sondern einfach mal abschalten!

Je mehr wir nachdenken, desto schlimmer wird es
Die Psychologen Neil Roese & Jeff Kuban führten an der Universität von Illinois eine interessante experimentelle Studie mit 200 Studenten durch. Sie ließen ihre Probanden Matheaufgaben rechnen und maßen dabei die Gehirnaktivität. In einem ersten Durchgang gaben sie pro Aufgabe die realistische Zeitvorgabe von 15 Minuten. In einem zweiten Durchgang ließen sie pro Aufgabe, die wieder den gleiche Schwierigkeitsgrad besaßen, 30 Minuten Zeit, mit der Vorgabe, die Zeit voll auszunutzen. Eventuelle Rechenfehler sollten im Detail ausgemerzt werden.

Das Ergebnis: Durch die zusätzliche Zeit verbesserten sich die Rechenresultate im Vergleich zum ersten Durchgang nicht signifikant. Allerdings hatten die Forscher beobachtet, dass die Gehirne der Studenten umso hochtouriger fuhren, desto länger sich diese mit einer Aufgabe beschäftigten. Zudem gaben fast alle Studenten im Nachhinein an, dass sie die Aufgaben im zweiten Durchgang schwerer fanden. Roese und Kuban schlussfolgerten, dass Menschen Aufgaben als grundsätzlich schwieriger wahrnehmen, je länger sie sich mit diesen beschäftigen. Sprich: Weniger ist mehr! Das bedeutet also: » weiterlesen

Aufmerksamkeit:
Wie man mit digitalen Wichtigmachern fertig wird

Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Verführer lauern hinter jedem Tweet. Ideen zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource.

Vorgestern in der U-Bahn, zurück vom Sport, las ich Twitter auf dem Smartphone. Leerzeiten effektiv nutzen und so! Mit der Entspannung war es schnell vorbei: Ich hatte gleich sieben Artikel entdeckt, die ich lesen oder bookmarken wollte. Als ich nun da saß, mit sieben Browserfenstern, und noch schnell meine E-Mails abgerufen hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich leide an einer digitalen Aufmerksamkeitsstörung!

Digitale Aufmerksamkeitsstörung
Bis vor wenigen Tagen wusste ich noch nicht mal, dass es so eine «Krankheit». Barbara Haag hat mich dann eines Besseren belehrt. Nun bin ich kein Freund solcher Klassifizierungen – schon über die «analoge»Aufmerksamketsstörung kann man trefflich streiten, wie dieser Beitrag in der FAZ zeigt.

Wahr ist bei dem Thema allerdings eines: Im Internet kann man schnell vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen: Hier noch eine Nachricht, da noch ein Klick und schon ist eine Stunde rum. Über das wie und warum kann man hunderte von Artikeln schreiben und Thomas hat sich ja gerade des wichtigen Themas E-Mail angenommen. Mir geht es hier um einen ganz bestimmten Aspekt: Was verleitet uns, immer weiter zu klicken? Und wie schaffen wir es, damit aufzuhören? » weiterlesen

Entscheidungen:
Darüber schlafen hilft.
Sagt die Wissenschaft.

Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen.

Als Barack Obama über den Angriff auf Osama bin Ladens Haus entscheiden musste, hat er zuerst eine Nacht darüber geschlafen. Ein kluges Vorgehen, finden die Sozialpsychologen Maarten Bos und Amy Cuddy im Blog der Harvard Business Review.

Unbewusst werden Infos verarbeitet
Tatsächlich sei es so, schreiben die Autoren, dass unser Gehirn laufend Pro und Kontra von Entscheidungen abwägt. Und zwar in der Zeit, in der wir uns gerade nicht auf diese Frage konzentrieren. Also zum Beispiel schlafen. Experimente mit Studierenden haben gezeigt, dass das Hirn in dieser Zeit wichtige von nicht relevanten Aspekten einer Entscheidung trennt. » weiterlesen