Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».
Lifetracking oder die Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.
Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.
Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLife, The Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».
Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Ein vor wenigen Tagen gelaunchter Webservice könnte hier aushelfen: ifttt» weiterlesen
Aufgaben mit dazugehörigen Dokumenten verknüpfen – diese Funktionalität fehlt bei den meisten Aufgabenplanern. Der neue «Notiz-Link» von Evernote ermöglicht einen eleganten Workaround; hier aufgezeigt an der Kombination mit OmniFocus.
Meine Aufgabensammlung ist OmniFocus. Evernote übernimmt hauptsächlich das Verwalten von Notizen für mich, neben etwas Memonic und Dropbox. Die Zusammenarbeit zwischen all diesen Tools war bislang eher komplex, zumindest für die Arbeit mit OmniFocus und Evernote gibt’s nun Abhilfe. Das macht eine fast perfekte GTD-Umsetzung möglich.
Bislang lief die Zusammenarbeit zwischen OmniFocus und Evernote eher schlecht als recht, und dafür gibt’s einige Gründe. Ich finde zum Beispiel, dass vor allem OmniFocus ein etwas angestaubtes Design hat. Evernote stand dem lange in nichts nach, arbeitet aber in letzter Zeit stark an Design und Bedienbarkeit. Seit Lion rockt es dann schon deutlich. So zumindest meine – zugegebenermaßen recht individuelle – Wahrnehmung. Was aber bislang gar nicht geklappt hatte, war die Ablage von Notizen, Ideen und dazu gehörigen Dokumenten. » weiterlesen
Simplenote ist ein kostenloser Webdienst, um via Browser Notizen zu erstellen: To Do-Listen, Erinnerungen, Einkaufslisten, Sitzungsnotizen oder ein ganzes Tagebuch. Im Grund ist es ein abgespecktes Evernote: Anders als bei Evernote können wirklich nur Notizen darin gespeichert werden, also keine Dateien, Fotos oder Audioaufnahmen. Dafür kommt natürlich sehr übersichtlich und gut handhabbar daher. » weiterlesen
Mit ScanDrop können Dokumente vom Scanner in der Cloud gespeichert und bei Google Docs oder Evernote abgelegt werden. Die Applikation basiert auf dem TWAIN-Standard, läuft also mit handelsüblichen Scannern. ScanDrop gibt es in einer kostenlosen Beta-Version für Windows sowie als App im Mac App Store.
Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Nevernote ist ein nativer Linux-Client für das beliebte Notizentool Evernote. Im Test stiessen wir auf Extrafunktionen, aber auch einige Kinderkrankheiten.
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Das Web-Notizbuch Evernote bietet Clients für Windows, Mac und Mobilgeräte von Blackberry bis Windows Mobile. Nur Linux-Nutzer mußten bisher auf einen nativen Client verzichten. Der Klon Nevernote will genau diesen bieten. Noch ist allerdings fraglich, ob er anderen Lösungen wie etwa dem offiziellen Client, der unter dem Windows-Emulator wine auf Linux-Systemen läuft, oder den Web-Komponenten von Evernote vorzuziehen ist. » weiterlesen
Vor einigen Tagen haben wir in aller Kürze das neue Buch von Tim Ferriss vorgestellt (Link zum Artikel von Moritz). Auch über Evernote haben wir bereits oft berichtet, einer persönlichen Datenbank zur Verwaltung aller eurer Notizen. Auch Tim Ferriss nutzt Evernote, zum Beispiel zum Schreiben seiner Bücher. Im Blog von Evernote findet sich die Niederschrift eines Interviews mit Tim Ferriss, wie er Evernote dabei einsetzt. Unter anderem sagt Tim:
Evernote really became the most accurate log and diary of all of my mishaps, adventures, successes, and wins. It is definitely the most densely detailed account of everything that I’ve been through while writing this book.
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text – oder auch mal Tool – rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.
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Evernote ist eine Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr (hier unser Test). Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Viele Leser von imgriff.com setzen auf Evernote, wie wir in den Kommentaren zum Artikel Deine 3 liebsten Hilfsmittel sehen konnten. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.
Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.
Evernote bei der täglichen Arbeit
Ich schicke Informationen an Evernote per Twitter (falls mir ein Tweet mit Link oder Bild gefällt), per Web-Clipper oder indem ich direkt in der Applikation eine neue Notiz anlege.
Was muss ich wissen und wie eigne ich mir neues Wissen an: Das war der Fokus des ersten Teils dieses Artikels zum persönlichen Wissensmanagement. Teil zwei widmet sich dem Geek-Aspekt: Welche Tools eignen sich dazu?
Im ersten Teil habe ich fünf Schritte zum persönlichen Wissensmanagement vorgeschlagen. Ich setze verschiedene Tools dazu ein. Wir lieben unsere Tools und Gadgets – meine Auswahl ist eine persönliche und subjektive, im besten Fall mag sie als Beispiel und Anregung dienen. Für jedes vorgeschlagene Instrument gibt es Alternativen, die sich hier und dort unterscheiden oder vielleicht sogar besser sind. Aber wie gesagt: Ich habe meine lieb gewonnen.
1. Schritt: FINDEN
Das Eingangstor: Der Google Reader
Die ganze Welt in einer Applikation. So kommt mir mein Google Reader manchmal vor. Ich lese damit Blogs, Zeitungen, Zeitschriften und lasse mich via Google Alerts über bestimmte Suchwörter im Web informieren. Wie konnte ich ohne leben? Mehr und mehr finden sich Spuren von Crowd Intelligence im Reader: Ich nutze Aggregatoren wie Rivva und verfolge, was andere Nutzer lesen (via die «People you follow»-Funktion). Anfangs eher skeptisch eingestellt stoße ich inzwischen immer wieder auf interessante Artikel aus bisher unbekannten Quellen. Die Information findet inzwischen mich. Zur Zeit lese ich rund 200 verschiedene Publikationen – vermutlich ist das nicht besonders viel. Nach dem Urlaub stehen schon ein paar Hundert neue Artikel zum Lesen an. Hier hilft ein unbekümmerter Knopfdruck: Mark all as read.
Evernote ist in kurzer Zeit zu einem extrem populären Online-Tool für Notizen aller Art geworden. Dahinter steckt eine kleine Firma, die sich mit ihrer Idee gegen das Web-Schwergewicht Google behaupten musste. Wie hat sich Evernote durchsetzen können?
Einige Wochen vorher habe ich auf meinem privaten Blog «Denkpass» darüber geschrieben, wie Google die kollektive Intelligenz seiner Mitarbeiter nutzt, um ständig neue Innovationen zu liefern. Am Beispiel von Evernote sieht man, dass Google zwar sehr innovativ ist, dass jedoch Größe auch verbunden mit vielen Innovationen trotzdem nicht immer zum Sieg reicht.
Das recht beliebte Notiz-Tool Evernote, das wir hier getestet haben, hat eine neue Funktion bekommen: Notizbücher lassen sich “sharen”. Man kann entweder nur bestimmte Personen (per E-Mail-Adresse) einladen oder die Aufzeichnungen generell freigeben, außerdem lässt sich zwischen Nur-Lesen- und Bearbeitungs-Rechten differenzieren; letzteres ist allerdings nur Benutzern mit kostenpflichtigem Pro-Account möglich.
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Mentaltraining kennt man vor allem von Spitzensportlern. Doch warum sollen nicht auch wir unsere mentale Stärke nutzen um unsere Leistungsfähigkeit zu steigern? Ich machte den Praxistest bei einem meiner Workshops. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen