Alle 8 Artikel zum Thema Entscheidungen auf imgriff.com:
Intuition ist eine wichtige Fähigkeit, um Entscheidungen zu treffen. Bloss dem Bauch alleine solltest Du wichtige Fragen doch nicht überlassen. Einige Tipps, wie man auch unter Zeitdruck überlegte Entscheidungen trifft.
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Wenn man Entscheidungsratgeber liest, geht es meist darum, Entscheidungen strukturiert Schritt für Schritt anzugehen. Eine Pro- und Contra-Liste aufzustellen ist da noch eine der einfacheren Methoden, die angeboten werden. In der Regel wird empfohlen, Informationen einzuholen, Kriterien aufzustellen und die gewonnen Erkenntnisse gegeneinander abzuwägen – auch rein rechnerisch. Im Endeffekt ist das vielen zu umständlich, es scheint zu mühselig, alle notwendigen Informationen einzuholen.
Eine aktuelle Studie zeigt z.B., dass fehlende Informationen oftmals die Quelle für Fehlentscheidungen sind. Das Forschungsunternehmen Kelton Research befragte 500 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus Deutschland und 16 weiteren Ländern. Die Studie hat untersucht, wie Unternehmen und Entscheider mit der stetigen Zunahme von Daten und Informationen umgehen. Ein Ergebnis: Deutsche Unternehmen, die bereits fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben, geben an, dass die Daten veraltet waren (42 Prozent), zu ungenau waren (25 Prozent) oder aus fragwürdigen Quellen stammten (17 Prozent). » weiterlesen
Viel hilft nicht immer viel: Beim Problemlösen lohnt es sich, ab und zu durchzuatmen und einfach nichts zu tun.
Thomas hat vor einiger Zeit
einen Artikel darüber geschrieben, wie schlafen einem hilft, wichtige Entscheidungen zu fällen: Beim Ruhen werden nämlich unbewusst Informationen verarbeitet. Das zumindest haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Aber die Wissenschaft sagt noch mehr: Nicht nur schlafen hilft dabei, Probleme zu lösen. Sondern einfach mal abschalten!
Je mehr wir nachdenken, desto schlimmer wird es
Die Psychologen Neil Roese & Jeff Kuban führten an der Universität von Illinois eine interessante experimentelle Studie mit 200 Studenten durch. Sie ließen ihre Probanden Matheaufgaben rechnen und maßen dabei die Gehirnaktivität. In einem ersten Durchgang gaben sie pro Aufgabe die realistische Zeitvorgabe von 15 Minuten. In einem zweiten Durchgang ließen sie pro Aufgabe, die wieder den gleiche Schwierigkeitsgrad besaßen, 30 Minuten Zeit, mit der Vorgabe, die Zeit voll auszunutzen. Eventuelle Rechenfehler sollten im Detail ausgemerzt werden.
Das Ergebnis: Durch die zusätzliche Zeit verbesserten sich die Rechenresultate im Vergleich zum ersten Durchgang nicht signifikant. Allerdings hatten die Forscher beobachtet, dass die Gehirne der Studenten umso hochtouriger fuhren, desto länger sich diese mit einer Aufgabe beschäftigten. Zudem gaben fast alle Studenten im Nachhinein an, dass sie die Aufgaben im zweiten Durchgang schwerer fanden. Roese und Kuban schlussfolgerten, dass Menschen Aufgaben als grundsätzlich schwieriger wahrnehmen, je länger sie sich mit diesen beschäftigen. Sprich: Weniger ist mehr! Das bedeutet also: » weiterlesen
«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor.
Peter Bregmann, Berater und Autor, denkt im
HBR Blog darüber nach, was den ehemaligen Weltbank-Präsidenten Jim Wolfensohn erfolgreich gemacht hat.
Ist es das Risiko wert?
Neben vielen Faktoren wie Herkunft, Ausbildung oder persönlichen Eigenschaften kommt Bregmann vor allem auf einen Punkt:
Die meisten Leute fragen sich «Werde ich erfolgreich sein?», wenn sie sich mit einer Entscheidung, einem nächsten Schritt oder einer sich bietenden Gelegenheit beschäftigen. Jim aber stellt eine andere Frage: «Ist es das Risiko wert?»
Ja / Nein reicht häufig nicht
Der Unterschied: Die Frage, ob das Vorhaben das Risiko wert sei, setzt die Bereitschaft voraus, Neues zu lernen. Die Frage, ob sich der Erfolg einstellt, ist eine binäre und führt vielfach nur zur Lähmung. Denn Voraussagen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen… Bergmann schreibt: » weiterlesen
Tricider ist ein Online-Service, um in einer Gruppe rasch und unkompliziert Entscheidungen vorzubereiten.
Tricider ist kostenlos und wird in Deutsch und Englisch angeboten. Der Dienst erlaubt es, online einfache Brainstorming-Sessions durchzuführen: Jeder kann zu der vorgegebenen Frage Vorschläge eintragen, andere Vorschläge kommentieren und seine Stimme für die Lieblingsideen abgeben.
Der Dienst läuft ohne Anmeldung und Registrierung. Wer sich mit einer Frage plagt, gibt die Frage in das entsprechende Feld ein und erhält eine URL, die er an potenzielle Mit-Entscheider per Mail versenden kann. Daraufhin kann jeder seine Ideen eintragen und für andere Ideen stimmen bzw. Argumente dafür oder dagegen eintragen. Am Ende resultiert daraus noch keine Entscheidung, aber eine praktische Übersicht von Optionen und Meinungen. » weiterlesen
Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen.
Als Barack Obama über den Angriff auf Osama bin Ladens Haus entscheiden musste, hat er zuerst eine Nacht darüber geschlafen. Ein kluges Vorgehen, finden die Sozialpsychologen Maarten Bos und Amy Cuddy im Blog der Harvard Business Review.
Unbewusst werden Infos verarbeitet
Tatsächlich sei es so, schreiben die Autoren, dass unser Gehirn laufend Pro und Kontra von Entscheidungen abwägt. Und zwar in der Zeit, in der wir uns gerade nicht auf diese Frage konzentrieren. Also zum Beispiel schlafen. Experimente mit Studierenden haben gezeigt, dass das Hirn in dieser Zeit wichtige von nicht relevanten Aspekten einer Entscheidung trennt. » weiterlesen
Unternehmen arbeiten produktiver, wenn sie datengestützt entscheiden. US-Wissenschafter konnten diesen Sachverhalt erstmals nachweisen.
Was macht Entscheidungen besser: Intuition und Erfahrung oder Daten? Dieser Frage sind Erik Brynjolfsson, Heekyung Kim (beide vom Massachusetts Institute of Technology) und Lorin Hitt von der Universität Pennsylvania nachgegangen. Sie haben zum ersten Mal in grösserem Umfang untersucht, ob datenbasierte Unternehmensentscheidungen zu mehr Profitabilität und Produktivität führen. Data driven decisionmaking approach (DDD) nennt sich das.
ERP, CRM, Websites, mobile Geräte: Daten galore
Die Autoren stellen richtigerweise fest, dass seit der verbreiteten Einführung von ERP-Systemen Berge von Daten zur Verfügung stehen. Um diese Informationen nutzbar zu machen, investieren heute viele Unternehmen in Business Intelligence-Tools. Die Idee ist, Produkteneuerungen oder Prozessänderungen aufgrund von Daten vor dem Launch testen zu können und mit diesen Resultaten bessere Entscheidungen zu treffen. » weiterlesen
Frisch aus dem Internet: Fünf Lesenswerte Artikel rund um das Thema Produktivität. Jeden Samstag. imgriff.com wünscht ein schönes Wochenende!
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Wie man kluge Entscheidungen trifft
Zwar aus 2007, aber frisch auf dem Web: Ausführliche Darstellung von Entscheidungsprozessen beim deutschen Harvard Business Manager.
Immer wieder richtig zu entscheiden ist eine Kunst. Doch nur Führungskräfte, die ihre Urteile als Ergebnis eines dreistufigen Prozesses fällen, werden Meister darin. » zum Artikel
Populäre Irrtümer behindern Krisenbekämpfung
Wirtschaftswissenschafler Karl Socher fordert bei der Oekonomenstimme.org mehr Grundlagenkenntnisse für Wirtschaftspolitiker
Auch bei den bisherigen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung und den Planungen für die Vermeidung künftiger Krisen ist es zu Staatsversagen gekommen. Den Maßnahmen lagen und liegen auch noch heute vielfach Ideen zugrunde, die populäre Irrtümer enthalten. » zum Artikel
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Ohne Zweifel: Wichtige Entscheidungen sollten gut überlegt sein. Aber oft hat man schlicht nicht die Zeit dafür. Wie also fällt man unter Zeitdruck am besten eine Entscheidung?
Wenn Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben, braucht man Ruhe, um Informationen zu sammeln und diese gegeneinander abzuwägen. Das gilt besonders dann, wenn die Entscheidung nicht nur für das eigene Leben gilt, sondern auch Auswirkungen auf andere hat – zum Beispiel auf die Familie oder auf Mitarbeiter, für die man Verantwortung trägt.
Das Problem ist nur: Nicht immer hat man die nötige Zeit, eine Entscheidung in Ruhe zu fällen. Da steht plötzlich der Chef in der Tür und will wissen, wie man in dieser oder jener Angelegenheit entschieden hat. Oder es ergeben sich neue Situationen, und man muss ganz spontan eine Entscheidung fällen. Bauchentscheidung sind indes nicht Jedermanns Sache. Darum hier ein paar Tricks, wie man mit Entscheidungen unter Zeitdruck umgehen kann:
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