Thema: Entscheiden

 

Alle 6 Artikel zum Thema Entscheiden auf imgriff.com:

Die effiziente Entscheidungsfindung:
Klare Ziele helfen zu entscheiden

Entscheidungen bedeuten oftmals auch Kompromisse. Daher fallen sie uns oft so schwer – denn wir wollen ungern verzichten. Doch wer sein Ziel klar vor Augen hat, ist eher bereit, auch die unangenehmen Seiten einer Entscheidung zu tragen.

viZZZual.com bei flickr.com (CC BY 2.0)Kürzlich habe ich über Entscheidungsvermeidung geschrieben. Meiner Meinung nach ist es der schwierigste Teil an einer Entscheidung überhaupt, klar zu definieren bzw. sich klar einzugestehen was man eigentlich selbst will – frei von fremden Einflüssen oder vorgeschobenen Motiven. Wie wichtig das ist, hat mir z.B. auch mein Gespräch mit der Sales-Direktorin von Google Ireland, Fionnuala Meehan, gezeigt. Heute möchte ich nun über einen Faktor schreiben, der zur Entscheidungsfindung dringend notwendig ist: Zielsetzung und Zielfindung.  » weiterlesen

Wie Entscheidungsvermeidung funktioniert:
Immer sind die anderen schuld

Jeden Tag, ja jede Stunde, müssen wir Dutzende von großen und kleinen Entscheidungen treffen, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen und so besser zu arbeiten. Manchmal sind wir jedoch so überfordert davon, dass wir die Entscheidungen hinauszögern oder regelrecht vermeiden. Und oft sind wir uns dieses Mechanismus nicht mal bewusst.

netzwertig.com-Redaktionsleiter Martin Weigert hat kürzlich in seinem hervorragenden Artikel «Die dunkle Seite der Daten» die Problematik aufgegriffen, warum Menschen in der Regel lieber kurzfristige, aber vielleicht schädliche Entscheidungen treffen, statt die langfristigen Konsequenzen abzuschätzen und daraufhin vernünftig zu handeln. Die Gründe hierfür liegen im Fehlen von Willenskraft und Selbstdisziplin – und in der Manipulation durch Medien und Marketing-Maschinerien. So schreibt Weigert:

«Je stärker Willenskraft und Selbstdisziplin sind, desto eher richten wir unser Handeln an langfristigen Zielen aus. Je schwächer sie ausgebildet sind, desto stärker lassen wir unser Agieren von kurzfristigen Interessen und uralten Instinkten beeinflussen. Willenskraft erfordert erheblichen Energieaufwand, weshalb jeder Mensch früher oder später Augenblicke der ‘Schwäche’ erlebt.» » weiterlesen

Die Qual der Wahl:
Die Vielfalt des Möglichen macht es nicht einfacher

Jeder von uns kennt das: Ganz egal, ob man bei Starbucks einen Kaffee trinken will, die Schriftarten für die Broschüre zum Firmenjubiläum auswählt oder einen Wellness-Aufenthalt im Tirol bucht – die Entscheidung fällt schwer. Es gibt einige Tricks, um das Dilemma zu verkleinern.

auswahl150Ob’s um den Kauf eines Beamers für das Sitzungszimmer, die Auswahl des neuen Bodenbelags im Wohnzimmer oder die Farbe für das neue Auto geht: Die Vielzahl der Möglichkeiten macht anfänglich Spass und gibt einem das Gefühl, dass sicher das Richtige darunter ist. Bei so vielen gegeneinander abgewogenen Optionen kann es am Schluss doch nur eines geben: den perfekten Entscheid. » weiterlesen

Freiheit überfordert auch:
Zu viele Wahlmöglichkeiten machen unproduktiv

Demokratie und Internet bringen viele Freiheiten mit sich – darunter die Freiheit, wählen zu können. Nicht nur politisch, sondern auch ganz allgemein: Jeden Tag aufs neue können und müssen wir Entscheidungen treffen. Heute möchte ich die Frage stellen: Kann zu viel Wahlfreiheit unproduktiv machen? Und was bedeutet das im Arbeitsleben?

Ich gestehe ein, dass man mir nachsagt, ich würde andere Menschen gerne überfordern. Zum Beispiel wenn ich einen Vortrag halte oder auch bei der Gestaltung meiner Website. Mittlerweile ist es besser geworden; ich habe eingesehen, dass weniger mehr ist. Aber nur widerwillg. Denn eigentlich ist mein Anspruch, meinem Leser oder Zuhörerer die größtmögliche Menge an Informationen zu bieten und ihm die größtmögliche Wahlfreiheit zu lassen.

Ich bin daher immer ein wenig entsetzt, wenn ich merke, dass die Leute das gar nicht wollen, sondern die Informationen am liebsten in vorselektierten Häppchen genießen. Den Aufwand des Entscheidungsprozesses wollen sie gerne mir überlassen. » weiterlesen

Entscheidungen:
Wenn der Impuls trügt –
und zögern hilft

Intuition ist eine wichtige Fähigkeit, um Entscheidungen zu treffen. Bloss dem Bauch alleine solltest Du wichtige Fragen doch nicht überlassen. Einige Tipps, wie man auch unter Zeitdruck überlegte Entscheidungen trifft.

Wenn man Entscheidungsratgeber liest, geht es meist darum, Entscheidungen strukturiert Schritt für Schritt anzugehen. Eine Pro- und Contra-Liste aufzustellen ist da noch eine der einfacheren Methoden, die angeboten werden. In der Regel wird empfohlen, Informationen einzuholen, Kriterien aufzustellen und die gewonnen Erkenntnisse gegeneinander abzuwägen – auch rein rechnerisch. Im Endeffekt ist das vielen zu umständlich, es scheint zu mühselig, alle notwendigen Informationen einzuholen.

Eine aktuelle Studie zeigt z.B., dass fehlende Informationen oftmals die Quelle für Fehlentscheidungen sind. Das Forschungsunternehmen Kelton Research befragte 500 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus Deutschland und 16 weiteren Ländern. Die Studie hat untersucht, wie Unternehmen und Entscheider mit der stetigen Zunahme von Daten und Informationen umgehen. Ein Ergebnis: Deutsche Unternehmen, die bereits fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben, geben an, dass die Daten veraltet waren (42 Prozent), zu ungenau waren (25 Prozent) oder aus fragwürdigen Quellen stammten (17 Prozent). » weiterlesen

Buchrezension:
Think Twice – Richtig entscheiden!

Intelligenz schützt nicht vor falschen Entscheidungen. Michael J. Mauboussin beschreibt in Think Twice (Affiliate-Link), wie man richtige Entscheidungen trifft und was häufige Gründe für falsche Entscheidungen sind.

Fragt man Käufer, auf welcher Grundlage sie Kaufentscheidungen treffen, behaupten so gut wie alle, es gehe nur um rationale Gründe. Dennoch zeigen Untersuchungen, dass beispielsweise Weinläden mehr deutschen Wein verkaufen, wenn deutsche Musik gespielt wird, und mehr französischen Wein, wenn französische Musik läuft. Andere Untersuchungen belegen, dass man einen höheren Verkaufspreis für eine Immobilie erzielt, wenn die Käufer bei der Besichtigung den Duft frischen Kaffees in der Nase haben. Irrelevante Sinneswahrnehmungen haben Entscheidungen beeinflusst und entrationalisiert.

Wir denken nicht rational
Ein weiteres Beispiel: Der Psychologie-Professor Stephen Greenspan hat im Dezember 2008 sein Buch Annals of Gullibility: Why we get Duped and How to avoid it (Affiliate-Link) (deutsch: Jahrbuch der Leichtgläubigkeit: Warum wir betrogen werden und wie wir es vermeiden können) veröffentlicht. Im selben Monat flog Bernie Madoff’s 65-Mrd.-Dollar-Schneeballsystem an der Wall Street auf – und Stephen Greenspan verlor beinahe ein Drittel seines Vermögens. Im Nachhinein, so Greenspan, «sah die versprochene Rendite viel zu gut aus», das habe wohl seinen «Entscheidungsprozess beeinträchtigt». Wenn also selbst ein Psychologie-Professor, der Bücher über Leichtgläubigkeit publiziert, nicht immer rationale Entscheidungen trifft, wie oft passiert uns das dann wohl? » weiterlesen

  • Sponsoren

  • Newsletter

    Pflichtfelder
    OK
    Bitte füllen Sie das Feld "E-Mail-Adresse" aus.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.