Thema: delicious

 

Alle 3 Artikel zum Thema delicious auf imgriff.com:

Die Wiederentdeckung der Social Bookmarks:
Delicious effektiv nutzen

Das persönliche Wissensmanagement wird in unseren informationsintensiven Zeiten zur Kernkompetenz. Das Web bietet alle notwendigen Tools dazu – hier ein Blick auf Delicious.

Um ehrlich zu sein, hatte ich den Trend Social Bookmarks verschlafen. Und bin gleich bei Twitter eingestiegen. Ich sah zunächst einfach keinen Sinn darin, alle Artikel, die mich irgendwie interessieren, mit anderen Menschen zu teilen – kollaboratives Arbeiten war noch zu weit weg von mir.

Twitter als Bookmarking-Service?

Dann fungierte eine Weile Twitter als öffentlicher Bookmarketingdienst: Man kann Nachrichten sammeln, weitergeben und als Favorit bookmarken. Allerdings ist Twitter eben gleichzeitig auch ein hervorragendes Marketing-Tool, bei dem das weitergeben von Informationen auch einen gewissen strategischen Nutzen verfolgt. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich jeden Link, den ich persönlich interessant finde, dort mit meinen Followern teilen würde, würde ich diese zuspammen und wäre bald alle Follower los.

Dazu kommt noch, dass schlichte Tweets und Retweets irgendwann nich mehr abrufbar sind. Was ich dauerhaft behalten möchte, muss ich favorisieren – und diese Favoriten erscheinen dann in einer chronologischen Liste ohne die Möglichkeit, sie irgendwie thematisch zu sortieren. Kurz: Twitter mag zwar ein exzellenter Nachrichtenkanal sein, zum bookmarken und wiederfinden der News taugt es jedoch nicht.

Delicious und seine vielen Einsatzmöglichkeiten

Ein anderes Tool musste her. An diesem Punkt entdeckte ich Delicious wieder – ich hatte mir hier schon vor Jahren einen Account angelegt. Und bin seitdem von den vielen flexiblen Einsatzmöglichkeiten als Bookmarkingdienst, Twitter-Backup bei Seminaren und in meinem Blog begeistert. Wie und wozu nutze ich aber Delicious genau? » weiterlesen

Zettelkasten von Niklas Luhmann:
Der Text, der sich selbst schreibt

Ein einige Jahre lang gut gepflegter Zettelkasten weiß mehr als man selbst. Und wenn man ihn so lange und gut pflegt, wie es der Soziologe Niklas Luhmann tat, dann entsteht ein Supercomputer auf Papier – der einem sogar das Bücherschreiben abnimmt.

Von Luhmann erzählt man sich, dass es ein Umzugsunternehmen brauchte, um nach seinem Tod seinen Zettelkasten zu transportieren. Und es heißt, dass er seine Aufsätze und Bücher geschrieben habe, indem er passende Notizen aus dem Zettelkasten gefischt und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht habe, sie um ein paar Verknüpfungen und neue Gedanken ergänzte – und fertig war das Werk. Das ist natürlich arg vereinfacht, bleibt aber trotzdem traumhaft: Ein Artikel, die Diplomarbeit, das Buch schreibt sich so quasi von selbst. Denn alles, was man mal irgendwo gelesen oder gehört hat, steckt im Zettelkasten und kann abgerufen werden. Das Prinzip ist simpel:

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“Man hält sich immer nur selbst vom produktiven Arbeiten ab.”

Das E-Business-Weblog von Martin Röll war bis zum Januar 2007 eine feste Größe in der deutschen Blogosphäre, dann entschloss sich der selbstständige Unternehmensberater und Coach, das Blog dichtzumachen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Wir haben ihn nun in seinem Versteck aufgestöbert* und ihm ein paar Fragen gestellt. Martin Röll im Interview: Über biochemische Zustände, seine fast leere Inbox und die digitalen und analogen Werkzeuge, die er für seine Arbeit nutzt.

Martin, Du hast vor knapp zwei Monaten mit dem Bloggen aufgehört – bereust Du’s schon?

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