Thema: Cult of Less

 

Alle 4 Artikel zum Thema Cult of Less auf imgriff.com:

Minimalismus:
Digitale Minimalisten
und Tech-Nomaden

Weniger ist mehr: Als «Minimalism» erfährt dieses alte Sprichwort eine Renaissance. Die Protagonisten wollen ihren Lebensstil weniger als Konsumkritik verstanden haben, sondern vielmehr als Weg zu mehr Fokus und weniger Stress.

Für die einen ist es bittere Realität, für andere eine Selbstverständlichkeit und für manche ein bewusster Lebensstil: ausschließlich das Nötigste zu besitzen. In ihren Weblogs präsentieren Minimalisten ihren wenigen Besitz und schreiben über die Vorteile und Annehmlichkeiten ihrer Lebensart. Das größte Medieninteresse weckte damit 2010 der Softwareentwickler Michael Kelly Sutton. » weiterlesen

Minimalism:
Mit 100 oder weniger Dingen leben

Minimalismus als Lebensform geistert zur Zeit durch’s Web. Erste Anleitungen werden veröffentlicht, wie man mit bloss 100 Dingen auch zurecht kommen kann.

(Hooverine bei flickr.com)
(Hooverine bei flickr.com)
Die Idee finde ich sympathisch: Im Lauf der Jahre sammeln sich Dinge an, die Platz wegnehmen, Staub anziehen und die Sicht auf’s Wesentliche versperren. Aber die wir eigentlich nicht mehr brauchen. Sperrgut, das wir in Schränken, Abstellkammern und Truhen aufbewahren. Die Minimalismus-Theorie sagt nun: Werde diese Dinge los und Du wirst glücklicher leben. Da wir alle glücklicher werden wollen, haben wir uns den Weg dorthin angesehen: » weiterlesen

Cult of Less:
Ein Nachschlag

Ein Nachschlag zum «Cult of Less»: Leserin Ute hat uns in einem Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass das Blog Boingboing das Thema weitergedreht hat: Kelly Sutton, einer der Protagonisten der BBC-Story über jene Menschen, die in Laptop, iPad und externer Festplatte einen gleichwertigen Ersatz für materielle Habseligkeiten sehen, hat dort mehr über seinen Lebensstil geschrieben, über seine Erfahrungen und darüber, wie es mit dem Wenigen weitergehen soll:

» The nitty-gritty of whittling down your possessions (boingboing.net)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Cult of Less:
Die Extrem-Minimalisten

Kelly Sutton ist 22 Jahre alt und ein «21st-Century Minimalist». Er besitzt wenig mehr als einen Laptop, ein iPad, einen Kindle, zwei externe Festplatten und ein paar Klamotten – und die Website CultofLess.com, auf der er all seine Habseligkeiten auflistet und verschenkt oder verkauft.

Sutton steht für eine extreme Form von Minimalismus: für die Auffassung, digitale Technologie mit ihren allgegenwärtigen Speichermöglichkeiten in der sogenannten Cloud und den immer handlicher werdenden Geräten habe die Notwendigkeit sonstiger physischer Besitztümer komplett erledigt. Aus der Plattensammlung wurden MP3s, aus der Bücherwand E-Books, Dokumente legen wir in Evernote ab, Fotos wandern vom Schuhkarton auf die Festplatte. Und es gibt möblierte Appartements, wozu brauchen wir also noch irgendwelche Dinge, die uns immobil machen?

Matthew Danzico, BBC-Mitarbeiter in Washington, hat Sutton und weitere Protagonisten dieses Habitus getroffen:

» Cult of less: Living out of a hard drive (bbc.co.uk)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!