Thema: Business-Netzwerke

 

Alle 5 Artikel zum Thema Business-Netzwerke auf imgriff.com:

Networking:
Was bringt eigentlich Speed-Dating?

Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.

Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.

Das Konzept klingt so einleuchtend, dass es mittlerweile auch im Arbeitsalltag Einzug gehalten hat: Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt Company-Speed-Dating, um potentielle Mitarbeiter zu rekrutieren: In 5 bis 8 Runden pro Veranstaltung haben Personaler und Bewerber jeweils 8 Minuten Zeit, sich zu beschnuppern. Wenn die Chemie nicht stimmt, lässt man es halt sein.

Aber kann man das überhaupt klappen mit dem Speed-Dating, also kann man in nur ein paar Minuten überhaupt einen vernünftigen Eindruck von seinem Gesprächspartner bekommen? Ich war zugegebenermassen skeptisch – bis ich selbst an einer Business-Speed-Dating teilgenommen habe: Und zwar nicht bei der Deutschen Bahn, sondern auf einer Medienkonferenz der Kanadischen Tourismus-Kommission in Edmonton/Alberta. Die Zielsetzung dort war in etwa ähnlich wie bei der Deutschen Bahn, wie die verantwortliche DB-Mitarbeiterin Sonja Ostermann berichtet: » weiterlesen

Networking:
Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen

Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit – und eine Frage der Sympathie.

Kürzlich habe ich bei den Filmfestspielen in Venedig Madonna getroffen. Na fast jedenfalls. Ich habe sie gerade um fünf Minuten verpasst. Nein, ich meine keine Statue und keine Heilige, sondern DIE Madonna, den Popstar. Ihr wisst schon. Das ganze anlässlich einer Ausstellungseröffnung zur Biennale von Venedig, auf der sonst jede Menge für mich spannende Leute waren. Ob Madonna jetzt dabei war oder nicht, tut dabei eigentlich gar nichts zur Sache.

Die irrige Hoffnung auf Instant-Erfolg
Ich wollte mit dieser Einleitung Eure Aufmerksamkeit vielmehr auf einen typischen Networking-Fehler lenken. Nämlich den, zu effizient an die Sache ranzugehen, in der irrigen Hoffnung auf Instant-Erfolg: Ich tue was, und gleich muss auch ein Ergebnis dabei herausspringen. Und Madonna ist dabei eigentlich nur ein Pseudonym: Wahlweise könntet Ihr auch Barack Obama einsetzen oder den Personalchef der Firma, in der Du gerne arbeiten würdest. Denn Zeitmanagement funktioniert so. Sagt man. Und Networking, ob nun online oder offline, kostet oft viel Zeit. Bei ungewissem Ausgang. Was liegt da näher, als die Sache etwas effizienter anzugehen? » weiterlesen

Kontaktaustausch:
Die Visitenkarte lebt –
bis NFC sie verdrängt

Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.

In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich, der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.

Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.

Was war der Anlass für mein rückwärtsgewandtes Verhalten? War meine Smartphone-Batterie tot? Befanden wir uns in einem Funkloch, weshalb ich mich mit neuen Bekannten nicht direkt per App verbinden konnte? Gab es gar ein Handyverbot, um die echten sozialen Interaktionen anzutreiben und die Fokussierung auf die Speaker und Panels sicherzustellen? Weder noch!

Der Grund, warum ich mit einem Prinzip brach und mit fast 20 teilweise aktiv eingeforderten Visitenkarten nach Hause fuhr, war einzig und allein die Schnelligkeit des Prozesses der Visitenkarteübergabe.

» weiterlesen bei netzwertig.com

Visitenkarten und Co.:
Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung

Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt’s dann immer noch – zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mich nerven Visitenkarten unheimlich: Jeder meint, einem eine in die Hand drücken zu müssen, ob man will oder nicht. Zu Hause angekommen häufen sich die Stapel von Papp-Täfelchen in allen Farben und Schriften. Jedes Mal sage ich mir: «Diese Karte muss ich noch einpflegen, bevor ich sie wegsortiere.» Ergebnis: Ein immer größer werdender Stapel an unsortierten Kärtchen. Abhilfe kann vielleicht ein Visitenkarten-Scanner schaffen – aber der kostet Geld. Also habe ich kürzlich eine Schachtel genommen und alle Visitenkarten reingeworfen. Fertig.

Die in Berlin lebende koreanisch-amerikanische Künstlerin Kate Hers persifliert den Visitenkarten-Unsinn auf sehr ironische Weise: Sie verteilt «Oversized Business-Cards» im Format übergroßer Postkarten (24 X 13 cm), denen eines garantiert ist: Aufmerksamkeit. Praktisch sind die im Internetzeitalter natürlich ebenso wenig wie ihre kleinen Pendants im Checkkartenformat, die spätestens dann anfangen zu nerven, wenn sie im Geldbeutel überquellen.

Langsam müsste uns doch mal ein besseres und effektiveres System einfallen, als für teueres Geld Kärtchen zu bedrucken, die dann in irgendwelchen Schachteln oder im Mülleimer verschwinden. Wie aber könnte eine Lösung für die Kontaktverwaltung aussehen? Ein paar Ideen. » weiterlesen

Der Link am Morgen:
Das optimale Xing-Profil

Zack das Profil aus dem netten Urlaubsfoto ausgeschnitten, die Kontaktdaten eingetippt und Mitglied in ein paar Gruppen geworden – fertig ist das Xing-Profil? Nicht doch – an so vielen Stellen kann man feilen, wenn man nicht nur präsent sein will: Das Foto kann einladend oder abweisend sein, die Angabe der eigenen Interessen fad oder amüsant, die Masse der Kontakte beliebig oder wertvoll. Wer also aus seinem Profil bei Xing oder einem ähnlich gelagerten Netzwerk mehr machen will als nur das digitale Abbild seiner Visitenkarte, für den hat Jochen Mai zehn Tipps:

» Mein Space – 10 Tipps für das perfekte Xing-Profil [karrierebibel.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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