Thema: Büro

 

Alle 14 Artikel zum Thema Büro auf imgriff.com:

Das Traumbüro für Arbeitsverweigerer II/II:
10 Tipps für die unproduktive Büroeinrichtung

Wer immer eine gute Ausrede parat haben möchte, warum er seine Arbeit nicht gebacken kriegt, sollte sein Büro so unproduktiv und chaotisch wie möglich einrichten. Dieser zweite Teil des Beitrages gibt konkrete und praktische Tipps.

Du bist unproduktiv aus Überzeugung? Du möchtest der Welt beweisen, dass Du täglich heldenhaft darum kämpfst, die Dinge auf die Reihe zu kriegen, aber alles hat sich gegen Dich verschworen und Du schaffst es einfach nicht? Wo und wie Du auch immer arbeitest: Du solltest dir einige Arbeitsmittel anschaffen bzw. Systeme verwenden, die Dich bei der optimalen Arbeitsverweigerung und bei deiner Desorganisation aufs Trefflichste unterstützen. » weiterlesen

Die Zukunft der Arbeit und Consumerization:
Das Büro als Auslaufmodell

In baldiger Zukunft wird der Arbeitsplatz noch flexibler und mobiler. Die Arbeitsgeräte werden kleiner, vielseitiger und persönlicher. Davon sind IT-Entscheidungsträger überzeugt. An der Consumerization führt für Unternehmen bald kein Weg mehr vorbei.

Vor einiger Zeit habe ich hier über meine persönlichen Wunsch-Arbeitsgeräte der Zukunft geschrieben: Klein und leicht sollten sie sein, eben ideal für die Handtasche, gleichzeitig aber so leistungsfähig wie ein normaler, großer Desktop-PC.

Vor etwas über einem Jahr wurde ich von den Herstellern für die Idee einer Art Mary-Poppins-Tasche, die auf Wunsch das passende Gerät zu Tage fördert, noch verlacht. Heute zeigen diverse aktuelle Studien, dass ein Gerät, das sich flexibel unseren Wünschen anpasst, mehr als eine Wunschphantasie ist. Die Zukunft der Arbeit ist viel flexibler, als sich das offenbar Viele, vor allem auch Hersteller, vorstellen können.

Sechs Endgeräte und zwei Drittel Schreibtisch

Folgt man dem «Workplace of the Future»-Report des IT-Unternehmens Citrix Systems, so kommen im Jahr 2020 auf einen Mitarbeiter sechs Endgeräte und zwei Drittel Schreibtisch. Für seine Untersuchung hat Citrix 1.900 hochrangige IT-Entscheider in 19 Ländern befragt. Die stellen klar: Bis zum Jahr 2020 werden Unternehmen weltweit ihre Büroflächen um rund 14 Prozent reduzieren. » weiterlesen

Kollaboratives Arbeiten:
Bei «Du, sag mal schnell»-Fragen ist Skype unschlagbar

Dringend gesucht: Ein Experte, der mir eine brennende Frage beantworten kann. Oder: Ein Server ist down, wir arbeiten dran. Oder einfach: Wie findet Ihr das? Oft passt der Skype Chat eindeutig am besten für die Instant-Kommunikation im Team. Aber Achtung: Selbst das raffinierteste Emoticon kann die gehobene Augenbraue nicht ersetzen.

Einst traten hier E-Mail und Telefon gegeneinander an (Corinne Dubacher, September 2011). Jetzt will ich wissen: Welches Kommunikationsmittel ist eigentlich am effizientesten, wenn’s darum geht, im Team spontane, kurze Fragen zu stellen und Informationen auszutauschen?

Diese typischen «Du, sag mal schnell»-Situationen spielen sich in den Zwischenräumen ab und erfassen all das, was in den anderen Gefässen zum Informationsaustausch keinen Platz findet. Anders gesagt: Alles, was durch Sitzungen, E-Mails und Tools wie Google Drive oder Yammer nicht abgedeckt ist.

In den Zwischenräumen passiert Entscheidendes

Gerade diese unauffälligen, kleinen Austausch-Situationen scheinen mir enorm wichtig für den Informationsfluss in einem Team. Ich sehe sie als Kitt in den Fugen der grösseren, etablierten Kollaborationsformen. Würde der ungeplante Informationsaustausch fehlen, wäre die Zusammenarbeit schwerfällig und letztlich ineffizient. » weiterlesen

Neue Arbeitsformen:
Warum Coworking eine gute Idee ist

Pragmatisch betrachtet geht es beim Coworking um besonders flexibel verfügbare Büroarbeitsplätze. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn in der Praxis kann es sehr viel mehr sein.

von Jan Tißler, leitender Redakteur unseres Schwesterblogs neuerdings.com

Die in San Francisco entstandene Idee der Coworking Spaces geht auf eine einfache Erkenntnis zurück: Alleine zu arbeiten macht auf Dauer keinen Spass. Denn es ist zwar sehr effektiv, wenn man nicht von externen Einflüssen wie den Kollegen abgelenkt wird. Aber zum einen gibt es solche Störeinflüsse auch im eigenen Haushalt und zum anderen ist der Mensch nun einmal im Grunde ein soziales Wesen.

Es ist darüber hinaus ein bestens bekanntes Phänomen, dass die sprichwörtlichen «Gespräche in der Teeküche» in einem Büro oftmals den grössten Effektivitätsschub bringen, obwohl sie von aussen betrachtet wie Zeitverschwendung anmuten. Der Austausch mit Kollegen bringt neue Ideen oder sorgt für die notwendige Entspannung zwischendurch. Und wer hat nicht schon erlebt, dass allein Reden dabei helfen kann, auf die Lösung für ein Problem zu kommen.

Wer aber nun einmal Freelancer ist, der hat in der Regel die Wahl zwischen Arbeitszimmer oder einer Bürogemeinschaft. Genau dazwischen platziert sich das Coworking. Man ist nicht allein wie im heimischen Arbeitszimmer, man verpflichtet sich aber auch nicht so wie bei einer Bürogemeinschaft.

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Ergonomie:
Die Dekonstruktion des Arbeitsplatzes

Wippen auf dem Stuhl hilft, den Schreibfluss wieder in Schwung zu bringen. Die Bewegung der Beine am Stehpult hält flexibel; der nach draussen schweifende Blick öffnet den Horizont. Und eine Runde Tischfussball löst Gedankenblockaden. Tatsächlich: Ergonomisches Verhalten ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist. Schon ausprobiert?

Ergonomie – eine eher trockene Angelegenheit. Vereinfacht verstehen darunter die meisten ungefähr dies: So und so müssen Arbeitsgeräte beschaffen sein, diese und diese Position soll der Mensch am Arbeitsplatz einnehmen, damit er möglichst lang ohne Schäden einsatzfähig bleibt. Eigentlich ein wichtiges Thema, aber oft vergisst man es schlichtweg.

Habe ich auch getan. Bis ich zu Beginn dieses Jahres plötzlich höllische Rückenschmerzen hatte: Eine Muskelblockade, sagte der Arzt. Die liess sich zum Glück wieder lösen; genügend Bewegung im Sommer half ebenfalls, aber der Schreck sass tief.

Der Arbeitsplatz ist kein unverrückbarer Ort

Ich musste mich also ergonomischer verhalten. Aber ich hatte überhaupt keine Lust, mich mit irgendwelchen geometrischen Winkeln zu befassen, in denen sich der Tisch zu meinen Beinen zu meiner Rückenlehne zu meinen Handgelenken zu meinem Kinn zu meinen Wimpern befinden sollte. » weiterlesen

Festtags-Knigge:
Weihnachtsfeier – die Do’s and Don’ts

Alle Jahre wieder und meist unumgänglich, kommt die betriebliche Weihnachtsfeier. Ein kurzer Blick in den Event-Knigge, damit Ihr Euch auch am Tag danach noch im Büro blicken lassen könnt.

Von der betrunkenen Kollegin, die plötzlich mit dem Typen rummacht, den sie noch nie mochte, über den stillen Pultnachbar, der einem seine Liebe gesteht bis hin zum CEO, der lallend ein Ständchen bringt – haben wir alles schon gesehen. Solche ungeplanten Einlagen finde ich immer wieder amüsant. Und nicht selten war ich selber Teil dieser Peinlichkeiten.

Alkoholinduzierte Missgeschicke

Ich erinnere mich an ein Fest vor ein paar Jahren, der Rotwein floss in Strömen, bis der Chef um 23.00 Uhr meinte, von nun an müsse man seine Drinks selber bezahlen. Naja, in der Not trank ich die ganzen Weinreste aus den Gläsern meiner Kollegen. Das Gesicht des Verwaltungsrats hättet ihr sehen sollen…So lautet dann die Regel Nummer eins: Finger weg von zu viel Alkohol. Denn die ärgsten Missgeschicke geschehen im trunkenen Zustand. Ein Glas Wein zum Essen oder ein Mixdrink geht in Ordnung. » weiterlesen

Beziehungen am Arbeitsplatz:
Wenn die Sekretärin mit dem Chef

Liebe am Arbeitsplatz ist verbreitet, schliesslich wird jede dritte Ehe am Arbeitsplatz geknüpft. So weit so gut. Kompliziert wird’s erst, wenn einer der beiden bereits verheiratet ist.

Dauergrinsen und ein allgemein positiver Gemütszustand deutet meist auf verliebte Gefühle hin. Man ist motiviert, schwebt von Drucker zu Kopierer und hat für jeden ein liebes Wort und ein Lächeln parat. Bei jedem gelben Briefchen, das ungeduldig am unteren Rand des Bildschirms blinkt, steigt der Puls. Eifrig wird zurückgeschrieben, aus einem scheuen Flirt wird Buchstaben-Sex. Flirten im Büro ist eine willkommene Abwechslung zum öden Schreibtisch-Alltag.

Geheime Leidenschaft

Sofern bei all der E-Mail Leidenschaft die eigentliche Arbeit nicht liegen bleibt, kein Problem. Schwierig wird’s erst, wenn die Konzentration flöten geht oder wenn es sich bei einem der beiden Partner um den Vorgesetzten handelt. Noch schwieriger wird’s, wenn der Vorgesetzte verheiratet ist. Weihnachtsparty, ausgelassene Stimmung, ein Glas Wein zu viel, ein Intermezzo und aufwachen mit Kater und schlechtem Gewissen am nächsten Tag – kann passieren, fortsetzen sollte man so eine Liasion aber nicht. Denn wüste Worte, Tränen oder zumindest ein peinliches Ende sind normalerweise programmiert. » weiterlesen

Coworking Spaces:
Innovationstreiber in einer
neuen Arbeitswelt

Das Internet macht die Welt kleiner – Distanzen existieren nicht mehr. Trotzdem hält der Trend zur Konzentration von Arbeits- und Hirnkraft weiter an. Aus gutem Grund, wie die Beispiele erfolgreicher Coworking-Spaces zeigen.

Ein Grund, warum ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht habe: Ich bin überzeugter Solo-Worker, das heißt, ich liebe es, alleine und ungestört zu arbeiten und sah diese Möglichkeit in einer Festanstellung damals einfach nicht. Um so skeptischer stehe ich der Option gegenüber, sich temporär oder dauerhaft mit anderen Freiberuflern zusammenzuschließen – sogenannte Bürogemeinschaften, Unternehmer-WGs oder Coworking. Wenn man mal von den Momenten absieht, in denen einem die Decke auf den Kopf fällt, was zugegeben in einer Großstadt wie Berlin ziemlich selten passiert. In Kleinstädten oder ländlichen Gegenden mag das, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, anders sein.

Als ich dann im letzten Jahr gebeten wurde, für ZEIT ONLINE Coworking-Spaces in Berlin zu testen und daraus eine kleine Testreihe für mein Blog entwickelte, fing ich trotz meiner Skepsis an, mich näher mit kooperativen Arbeitsformen zu beschäftigen. Denn die liegen voll im Trend. » weiterlesen

Kommunikation:
Führung bottom-up

Die Führung von unten wird oft vernachlässigt. Aktiv gestaltet kann sie den Arbeitsalltag erfolgreicher und befriedigender für alle machen.

In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn hatte ich alle Arten von Chefs: Hilfsbereite, cholerische, dominante oder kommunikationsscheue. Letztere Eigenschaft ist besonders seltsam. Ich hatte eine Chefin, die mir gegenüber sass und trotz der Nähe lieber E-Mails geschrieben hat als mit mir zu reden. Hmm, was lief da wohl schief? Obwohl sie sonst eine liebe und umgängliche Person war.

Vielleicht wurde ich deswegen vor kurzem mein eigener Chef. Nun habe ich in meinen Büro nur noch meine Katze, die sich mir versucht mitzuteilen. Auch das ist nicht immer einfach.

Dass man seine Vorgesetzten nicht immer versteht, liegt selten an deren Unzulänglichkeit. Missverständnisse entstehen oft, weil wir einander nicht richtig zuhören.

Folgendes Beispiel kommt Dir vielleicht bekannt vor: Du besprichst mit Deiner Chefin ein neues Projekt, die Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar verteilt – Deiner Meinung nach. Tage später stellt sich heraus, sie hat das Gespräch völlig falsch interpretiert. Nichts von dem was abgemacht wurde, ist erledigt, sie hat andere Vorstellungen. Grund zum Verzweifeln? Nein, aber einander aufmerksam zuhören und bei Unklarheiten nachfragen ist ein Anfang.

Diese sieben Tipps sollen helfen, die Beziehung zum Vorgesetzten zu stärken. » weiterlesen

Telepresence Roboter:
Mein Roboter geht für mich zur Arbeit

Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann?

Seit der ersten Star Trek-Folge warten wir darauf, dass wir uns in Sekunden von einem Ort zum anderen beamen können. Bis Scotty diesen Traum wahr werden lässt, können wir uns mit einem Telepresence Roboter behelfen.

Das ist nicht so utopisch wie es tönt. Den Use Case kennen wir: Das tägliche Pendeln und Büros, in denen Störungen hinter jeder Ecke lauern, reduzieren die Produktivität. Das Home Office bringt aber auch Nachteile mit sich: Man ist nicht physisch anwesend, zufällige soziale Kontakte kommen etwas zu kurz, und Video- und Audiokonferenzen haben ihre Einschränkungen.

Den Roboter vom heimischen PC aus steuern
Findige Unternehmen arbeiten deshalb an Telepresence Roboter. Das sind im Grunde fahrbare Bildschirme, die per Fernsteuerung durch das Büro gesteuert werden. Neben dem Bildschirm verfügen die Geräte über Lautsprecher und Mikrofone. Der «Pilot» startet zu Hause eine Software und erweckt den Roboter zum Leben. Auf dem Bildschirm erscheint wie bei einer Skype-Videokonferenz das Bild der heimischen PC-Kamera. Über die Computertastatur kann der Roboter durch die Räume bewegt werden; der Pilot kann sich zu Gruppen gesellen, in Meetings «reinsitzen», Gespräche beginnen und in die Kaffeepause rollen. » weiterlesen