Alle 7 Artikel zum Thema Brainstorming auf imgriff.com:
Ideen generiert man nicht auf Knopfdruck. Allerdings gibt es Tricks, wie man die eigene Kreativität zumindest anregen kann.
Gute Ideen sind wertvoll und der Treibstoff vieler erfolgreicher Unternehmen. Sie entstehen nicht auf Befehl und meistens auch nicht dann, wenn man gerade dringend eine brauchen würde. Aber Kreativität lässt sich anregen. Wir haben hier 20 Tipps und Tricks für bessere Ideen.
1. Zeitreise. Was würdest du tun, wenn du in einer anderen Zeit leben würdest? Vor 10, 100 oder vor 1000 Jahren? Oder wie sieht die Zukunft wohl aus?
2. Ortswechsel. Wie würdest du das Problem lösen, wenn du an einem anderen Ort wärst, in einem anderen Land? In den Bergen, am Meer oder in der Wüste? Oder gar auf dem Mond?
3. Seitenwechsel. Wie würdest du denken, wenn du eine Frau / ein Mann wärst? Wenn du viel älter oder jünger wärst? Einer anderen Rasse angehören würdest? Grösser, kleiner, dicker, dünner wärst? Mit jedem Wechsel betrachtet man die Sache aus einem ganz neuen Blickwinkel.
4. Perspektivenwechsel. Die Idee aus der Sicht der Mutter, der Kinder, des Partners, der Nachbarin oder der Putzfrau zu betrachten, eröffnet neue Ansätze. Welche Wünsche und Anforderungen stellen diese Personen an ein Produkt oder an eine Dienstleistung? Was ist unverzichtbar, was weniger wichtig?
5. Helden. Funktioniert ähnlich wie das Rollenspiel, aber mit bekannten Persönlichkeiten, Ikonen. Wie würdest du handeln, wenn du Buddha, Mutter Theresa, Jesus, Barack Obama oder Bill Gates wärst? Wie würdest du dann über die Situation denken? » weiterlesen
Tricider ist ein Online-Service, um in einer Gruppe rasch und unkompliziert Entscheidungen vorzubereiten.
Tricider ist kostenlos und wird in Deutsch und Englisch angeboten. Der Dienst erlaubt es, online einfache Brainstorming-Sessions durchzuführen: Jeder kann zu der vorgegebenen Frage Vorschläge eintragen, andere Vorschläge kommentieren und seine Stimme für die Lieblingsideen abgeben.
Der Dienst läuft ohne Anmeldung und Registrierung. Wer sich mit einer Frage plagt, gibt die Frage in das entsprechende Feld ein und erhält eine URL, die er an potenzielle Mit-Entscheider per Mail versenden kann. Daraufhin kann jeder seine Ideen eintragen und für andere Ideen stimmen bzw. Argumente dafür oder dagegen eintragen. Am Ende resultiert daraus noch keine Entscheidung, aber eine praktische Übersicht von Optionen und Meinungen. » weiterlesen
Im ersten Teil dieses Artikels zur Technik des Brainstormings ging es um die konkrete Durchführung. Nun möchte ich Vor- und Nachteile von Brainstormings zeigen und erklären, was wir daraus für den Ablauf von Brainstormings lernen können.
Vorteile von Brainstormings
Sinn und Zweck eines Brainstormings ist, Ideen zu generieren – und zwar so viele wie möglich. Gerade die vielfältigen und abweichenden Erfahrungen und Kenntnisse aller Teilnehmer am Brainstorming tragen dazu bei, möglichst viele divergente und bisweilen sogar bizarre Ideen zu finden. Umso mehr Ideen die Gruppe hat, umso eher triggern die Ideen eines Teilnehmers weitere Ideen bei anderen Teilnehmern – ein sich selbst verstärkender Prozess. Wenn die Gruppe so ihren optimalen Brainstorming-Modus findet, erhöht das die Vielfalt, Flexibilität und Originalität der Ideen (diese drei Kategorien machen die Kreativität eines Brainstormings
in bestimmten Umfang messbar).
Ein weiterer Vorteil ist das den Teilnehmern gemeinsame Gedankenmodell des Brainstormings: Ideen werden nicht kritisiert. Es geht ja gerade darum, möglichst viele und besonders gern auch bizarre Ideen zu generieren. Dieser Grundgedanke ist leicht zu lernen und «kostet» wenig beim Implementieren. Akzeptieren alle Teilnehmer, dass dies Bestandteil des Brainstormings ist, erzeugt die Gruppe im Brainstorming-Modus mehr Ideen. Wenn Kultur und Klima in der Gruppe stimmen, sind die Teilnehmer künftig immer schneller in der Lage, auf Anforderung zu brainstormen.
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Die wohl bekannteste Kreativtechnik in der Geschichte intelligenten Lebens im All ist das Brainstorming. Dabei bietet das nicht nur Vorteile. Wir zeigen oft übersehene Nachteile auf und geben Hinweise, wie man Brainstormings effizienter gestalten kann.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der bronzezeitliche Sprung der Menschheit vom Lastentransport auf Walzen zur ersten Rad-Nabe-Konstruktion das erste geschichtliche Manifest der Wirksamkeit der Kreativtechnik «Brainstorming». Jeder von uns hat schon an so einer Runde teilgenommen, aber vermutlich wurden die meisten davon nicht optimal durchgeführt.
Brainstorming: Der übliche Prozess
Getauft und entwickelt in seiner heutigen Form wurde Brainstorming recht sicher von Alex Osborne im Jahre 1941. Ziel eines Brainstormings ist nicht das Finden einer, sondern möglichst vieler Lösungen. In seinem Buch Outliers (deutsch: Überflieger) (Affiliate-Link) beschreibt Malcolm Gladwell einen schwerwiegenden Nachteil von IQ-Tests: Bei deren Fragen gibt es nur eine richtige Antwort. Dort ist konvergentes Denken gefragt. Genauso wichtig aber ist in vielen Situationen die Fähigkeit, divergent zu denken, nicht eine richtige Antwort zu finden, sondern so viele wie möglich. Dieses divergente Denken fördern Brainstormings.
Zu diesem Zweck werden die Teilnehmer ermuntert, so viele Ideen wie möglich zu generieren, ohne über deren Sinn nachzudenken. Ideengenerierung und Ideenevaluation werden sorgfältig voneinander getrennt, was aus kreativer Sicht richtig und gut ist. Das Ziel ist die Masse, unabhängig davon, wie radikal, unmöglich oder implausibel die aufkommenden Ideen auch sein mögen. Der Standardablauf eines Brainstormings sieht so aus: » weiterlesen
Jedes Jahr im Februar tun sich Musiker aus aller Welt zu einem wahnwitzigen Unterfangen zusammen: Jeder von ihnen schreibt innerhalb des Monats Februar 14 Songs. Können Kopfarbeiter, die keine Künstler sind, sich von ihnen etwas abschauen?
February Album Writing Month, kurz «FAWM», heißt das Projekt, das seit 2005 stattfindet, und bei dem die Musiker in nur vier Wochen so viele Songs schreiben, wie ein durchschnittliches Album enthält. Dieses Jahr haben drei meiner musizierenden Freunde am FAWM teilgenommen und mich mit den Entwürfen, die sie in dieser kurzen Zeit veröffentlichten, überrascht. Ein ähnliches Projekt, der
NaNoWriMo – kurz für «National Novel Writing Month», findet seit 1999 immer im November statt und hatte letztes Jahr 170.000 Teilnehmer. Sein Ziel ist ähnlich gelagert wie das des FAWM: Jeder Teilnehmer schreibt innerhalb des Monats November einen Roman, der mindestens 50.000 Worte lang ist.
Warum setzt sich ein geistig gesunder Mensch diesem extremen Zeitdruck aus – wo doch der gewöhnlichen Erfahrung zufolge (Zeit-)Druck eher Gift für die Kreativität ist? Auf der Homepage des NaNoWriMo findet sich dafür eine, wie ich meine, gute Erklärung: » weiterlesen
Der Werber Alex Osborn gilt als Erfinder des Brainstormings. Jochen Mai hat vor ein paar Tagen bei karrierebibel.de eine weitere Methode vorgestellt, die Osborn sich ausgedacht hat und die sogar seinen Namen trägt: Die Osborn-Methode ist eine “Art Fragenkaskade, um Assoziationen (…) zu fördern”. Eine Liste standardisierter Fragen also, mit denen man ein Projekt, eine Idee, ein Produkt abklopfen kann, auf dass es möglichst verbessert werde:
» Die Osborn-Methode – Assoziationen wecken durch Fragenkaskade [karrierebibel.de]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Brainstorming gehört wohl zu den populärsten Kreativtechniken, wird aber allzu häufig falsch durchgeführt. Der bekannteste Fehler: Kritik an den aufkommenden Ideen wird noch während des Brainstormens zugelassen – das hemmt das freie Drauflosdenken. Diesen und fünf weitere todsichere Wege, ein Brainstorming scheitern zu lassen, hat Paul Sloane für lifehack.org (seit kurzem in neuem Layout übrigens – es wurde Zeit!) aufgeschrieben:
» Six great ways to ruin a brainstorm [lifehack.org]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!