Thema: Arbeitsplätze

 

Alle 10 Artikel zum Thema Arbeitsplätze auf imgriff.com:

Motiviert am Wochenende:
Sonntagskreativität in die Arbeitswoche retten

Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber meine kreativsten und produktivsten Phasen habe ich jeweils am Sonntag. Bei der Lektüre einer Sonntagszeitung, beim Brunch, beim Spazieren oder einfach gemütlich zuhause: Plötzlich kommen die besten Ideen, Probleme lösen sich auf einmal und mühsame Arbeiten erledigen sich fast von alleine. Immer sonntags bin ich extrem motiviert, neue Dinge in Angriff zu nehmen.

SonntagskreativitätWoher kommt das, was sind die Gründe für diese Sonntagskreativität? Für Viele ist wohl der Sonntag der klassische Ruhetag, an dem man die Woche noch einmal Revue passieren lässt und die Geschehnisse analysiert. Während man unter der Woche von Termin zu Termin hetzt, bleibt kaum Zeit für Reflexion. So reagieren wir oft nur auf Dinge, wenn wir müssen: Diese sechs neuen E-Mails müssen beantwortet werden, dieser Kunde erwartet eine Offerte, die Zahlungen müssen freigegeben werden, der nächste Blogartikel müsste auch noch geschrieben werden. » weiterlesen

Neue Arbeitsformen:
Warum Coworking eine gute Idee ist

Pragmatisch betrachtet geht es beim Coworking um besonders flexibel verfügbare Büroarbeitsplätze. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn in der Praxis kann es sehr viel mehr sein.

von Jan Tißler, leitender Redakteur unseres Schwesterblogs neuerdings.com

Die in San Francisco entstandene Idee der Coworking Spaces geht auf eine einfache Erkenntnis zurück: Alleine zu arbeiten macht auf Dauer keinen Spass. Denn es ist zwar sehr effektiv, wenn man nicht von externen Einflüssen wie den Kollegen abgelenkt wird. Aber zum einen gibt es solche Störeinflüsse auch im eigenen Haushalt und zum anderen ist der Mensch nun einmal im Grunde ein soziales Wesen.

Es ist darüber hinaus ein bestens bekanntes Phänomen, dass die sprichwörtlichen «Gespräche in der Teeküche» in einem Büro oftmals den grössten Effektivitätsschub bringen, obwohl sie von aussen betrachtet wie Zeitverschwendung anmuten. Der Austausch mit Kollegen bringt neue Ideen oder sorgt für die notwendige Entspannung zwischendurch. Und wer hat nicht schon erlebt, dass allein Reden dabei helfen kann, auf die Lösung für ein Problem zu kommen.

Wer aber nun einmal Freelancer ist, der hat in der Regel die Wahl zwischen Arbeitszimmer oder einer Bürogemeinschaft. Genau dazwischen platziert sich das Coworking. Man ist nicht allein wie im heimischen Arbeitszimmer, man verpflichtet sich aber auch nicht so wie bei einer Bürogemeinschaft.

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Arbeitsplatzgestaltung:
Was ist der Sinn eines Büros?

Wo erledige ich meine Arbeit? Meistens stellen wir uns die Frage nicht; «im Büro» ist aber selten die beste Antwort. Wie es anders geht, versucht Microsoft mit einem neuen Gebäude zu zeigen.

The Cubicle

The Cubicle

Konzepte schreiben, Spesenabrechnung erledigen, das Teammeeting leiten, den Projektpartner in Mexiko anrufen, die Branchennews im Web durchscannen, mit Tischnachbarn die neue Produktidee diskutieren, das Fachbuch gründlich anschauen und beim Kaffee den neuesten Klatsch erfahren.

Der Arbeitstag eines Wissensarbeiters ist geprägt von ganz unterschiedlichen Aufgaben. Erstaunlich ist der Ort, an dem diese Aufgaben erledigt werden: im Büro. Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Anforderungen, aber wir haben bloss eine «Raum-Antwort» dafür. Seltsam.

Das Büro ist kein Ort zum Arbeiten

Seltsam, weil es nicht sein kann, dass unser Büro für alle diese Tätigkeiten gleich gut geeignet ist. Es ist schwierig, sich auf das Fachbuch zu konzentrieren, wenn der Kollege nebenan den Projektpartner in Mexiko anruft. Was ist also der Sinn des Büros? Und wo erledige ich am besten welche Arbeit? Mögliche Antworten zu diesen Fragen zeigt Microsoft mit einem neu umgebauten Bürogebäude in der Schweiz. Der Softwarekonzern hat sich für den Umbau zwei Grundsätze zu eigen gemacht: Erstens ist das Büro ein Ort, an dem Menschen zusammen arbeiten. Zweitens: Wenn sie dort arbeiten, sollen sie möglichst viele Raumtypen zur Auswahl haben – passend zum gerade anstehenden Vorhaben. » weiterlesen

Ergonomie:
Selbsttest für gesundes Sitzen

Sitzende Tätigkeit kann zur Belastung für den Körper werden. Mit einem Selbsttest lässt sich abschätzen, ob haltungsbedingte Ermüdungen zu erwarten sind.

Mit 30 war ich zum ersten Mal wegen Rückenschmerzen beim Arzt: das Ergebnis der ersten zehn Jahre Büroarbeit. Ich war ziemlich erschrocken und fand, dass es doch etwas früh sei dafür. «Die meisten Leute kommen in diesem Alter mit solchen Beschwerden», meinte der Arzt aber bloss.

Der Ergo-Test der Suva, der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, lässt einem selbst ermitteln, ob und wie «gesund» man sitzt. Rückenschmerzen sind nur eine mögliche Folge einer unbequemen Körperhaltung am Arbeitsplatz. Muskelverspannung, schnelle Ermüdung, Leistungsabfall und Konzentrationsschwächen gehören ebenfalls dazu. » weiterlesen

Arbeitsräume:
Wo arbeiten berühmte Leute?

Working Methods bei Lapham's QuarterlyErnest Hemingway hat an einem Stehpult gearbeitet, Stift in der einen, Drink in der anderen Hand. Victor Hugo schrieb meistens im Schlafzimmer, ab und zu musste sein Diener die Kleider verstecken, bis er sein Pensum erledigt hatte. Diese und andere Einblicke in die Arbeitsweise berühmter Menschen bietet die Grafik «Working Methods», erschienen bei Lapham’s Quarterly, einem Magazin zu «Geschichte und Ideen». Dort finden sich auch weitere Grafiken, etwa zu «Day Jobs» (William Faulkner war Postbeamter) oder die Liste mit den Liedern, die 1977 in der Voyager in den Weltraum reisten.

» Working Methods (Lapham’s Quarterly, Spring Edition 2010)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kreativität:
Ablenkungen sind wichtig

Wenn man auf der Suche nach Kreativität ist, sollte man es nicht mit der perfekten, ablenkungsfreien, harmonischen Arbeitsumgebung versuchen, sondern besser mit anregenden, widersprüchlichen, ungewohnten Umgebungen und Anregungen jeder Art. Das ist die These von Mary Jaksch im Schreibblog Writetodone.com. Denn Kreativität ist schließlich die Verknüpfung von Unzusammenhängendem, allzu Ausgewogenes muss darum schädlich sein.

Die Kommentare unter dem Artikel sind nicht alle ihrer Meinung. Dort wird darauf hingewiesen, dass es vermutlich beides braucht. Ohne Zeit zum Abschalten jedenfalls dürfte es mit der Kreativität auch rasch vorbei sein.

» Why Weird Stuff Makes You Creative (writetodone.com)

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Kleine Helferlein:
Die Schreibunterlage

Wir alle lieben unsere schicken digitalen Tools. Häufig jedoch ist Papier unschlagbar: Die gute alte Schreibunterlage etwa kann es locker mit der ach so coolen Konkurrenz aufnehmen.

Mein Produktivitäts-Universum ist hochgerüstet: Evernote, Remember the Milk, RSS-Reader, Mail, iCal und andere arbeiten fein säuberlich integriert zusammen. Selbstverständlich auf allen Plattformen, vom iPhone zum Laptop, lokal und webbasiert, ortsunabhängig und kollaborativ sowieso: ein Netzwerk an Produktivitäts-Autobahnen. Aber ich habe auch noch einen Trampelpfad: meine Schreibunterlage. Wieso ich darauf nicht verzichten möchte – auch wenn sie weder Flash noch Javascript kann und sich schon gar nicht synchronisieren lässt:
Eine Schreibunterlage, für die Jüngeren unter uns, ist eine Art großer Schreibblock. In meinem Fall hat sie die Traummaße 42 x 60 cm (DIN A2) und kommt mit 50 Blättern. Man legt sie auf den Schreibtisch, dort wo der Chef die überteuerte, dafür antistatische Unterlage aus argentinischem Rindsleder liegen hat. Vielfach werden sie als Werbegeschenke abgegeben. Ich habe mich für das Angebot von Manufactum entschieden, eine Schreibunterlage mit geglättetem Naturpapier aus reinem Zellstoff, tintenfest und oberflächengeleimt, ideal für die Handbeschriftung, cremefarben mit einer Opazität von 90%, aus einer italienischen Papierfabrik. Konzeptionell betrachtet ist die Schreibunterlage das analoge Auffangbecken meiner Produktivitäts-Werkbank. Sie dient der kleinen Notiz als flüchtiger Speicher, so schnell wie möglich gelangen die bewahrenswerten Dinge dann in das passende (digitale) Tool.

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Der Link am Morgen:
Facebooks neue Halle

Fremde Büros schauen wir uns immer gerne an, das gilt nicht nur für den einzelnen Arbeitsplatz, sondern auch, wenn es sich um hallenartige Gebilde eines Unternehmens handelt: So wie bei Facebook. Das US-Blog Techcrunch hat eine Führung durch die neuen Büroräume des erfolgreichen Social Networks (mit Tischtennisplatte und Schachbrett – ein bisschen die Schmalspurversion der legendären Google-Spielplatzbüros) bekommen und Fotos und ein Video davon veröffentlicht:

» Behold! The New Facebook Headquarters. (techcrunch.com)

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Der Link am Morgen:
Gina Trapanis Büro

Anderer Menschen Schreibtische anzuschauen macht immer Spaß: Auf einem argentinischen Techblog gibt es den von Gina Trapani zu sehen, der bekannten ehemaligen Lifehacker-Redakteurin. Es ist zwar nicht ihr aktueller, sondern ein Arbeitsplatz in einer früheren Wohnung, aber das soll uns nicht stören. Man sieht: Auch Produktivitätsprofis richten sich manchmal nur mit Ikea ein.

» Workspace: Gina Trapani [alt1040.com, gefunden bei Gina selbst]

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Vereinfachtes Leben:
Minimal Office Furniture

Ein schlichter, aufs Nötige reduzierter Arbeitsplatz verhilft vielen Menschen zu mehr Konzentration. Hier möchte ich Euch meine persönliche Lösung zeigen.

Angeregt durch Ivans Text über das einfache Leben habe ich mich mal bei mir umgesehen. Vereinfachung ist seit einigen Jahren ein Thema für mich. Ich habe bemerkt, wie entlastend es ist, mich nur mit wenigen Dingen zu umgeben – insbesondere seit ich unsere letzte Fünf-Zimmer-Wohnung geräumt habe: Eine Mulde voll mit Dingen, die wir zwei Jahre nicht angerührt hatten …

Seither ist Vereinfachung meine Maxime, wenn es ums Einrichten geht. Darum möchte ich hier meine persönliche Lösung für den optimalen, vereinfachten und bezahlbaren Büro-Arbeitsplatz vorstellen:

Eiermann, Bill, Eames, Ikea: Mein Arbeitsplatz

Dazu ein paar Erläuterungen:

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