Unclutter App:
Digitale Hosentasche
mit Verbesserungspotential
Die Unclutter App für Mac verspricht, Ordnung auf den Desktop zu bringen. Leider ist sie zu wenig durchdacht und bringt im Endeffekt keinen Mehrwert. Bis die Version 2 erscheint, helfen andere Tools über die Runden.

Wir kennen das Problem. Mit dem digitalen Desktop verhält es sich wie mit dem physischen Schreibtisch: Über kurz oder lang sammeln sich allerlei Dateien an, da man diese entweder gerade benötigt oder noch nicht entschieden hat, ob und wo man sie ablegen will.
Drei Funktionen in einer App
Die App Unclutter für Mac will dem Abhilfe schaffen: Sie zeigt das Clipboard mit aktuellem Zwischenspeicher an, dient als Ablage für temporäre Dateien und verfügt über eine einfache Notizfunktion. Unclutter hält sich in der Menüleiste bereit und kann standardmässig mit einem vom iPhone bekannten Scrollen aktiviert werden. Dies lässt sich aber den eigenen Bedürfnissen anpassen, ebenso die Platzierung der drei Funktionsfenster.
Die Unordnung wird nur verlagert
Was grundsätzlich gut klingt, funktioniert in der Praxis nur unbefriedigend. Die App öffnet sich ständig ungewollt, wenn man in der Menüleiste eines anderen Programms etwas aufruft. Schade ist zudem, dass Unclutter nur das zuletzt kopierte Element anzeigt. Wünschenswert wäre hier eine History, wie sie das kostenlose Clipmenu oder die kostenpflichtigen iClipboard, Clips etc. bieten. » weiterlesen

Ich beobachte immer wieder, dass viele Leute unzählige Programme in ihrem Dock haben und zusätzlich wichtige Dokumente, Ordner und Downloads im Dock quasi griffbereit ablegen. Noch schlimmer steht es um diejenigen, die zuerst den Finder öffnen und sich durch zig Ordner klicken, um das gewünschte Dokument zu finden und zu öffnen.


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