Organisation von Familie und Beruf:
5 Tipps für werdende Väter

Vater zu werden erfordert Planung, Priorisierung und Organisation. Wenn das Kind einmal da ist, verschieben sich die Prioritäten, und die Zeit für die Arbeit wird knapper. Das ist einerseits gut so, andererseits muss die verfügbare Zeit umso effizienter eingesetzt und geplant werden. Auf was kommt es während und nach diesem Umbruch an?

Am 12.12.13 um 14.53 bin ich nach einer langen Nacht Vater geworden. Durch dieses freudige Ereignis steht meine Welt nun Kopf: Schon jetzt möchte ich jede freie Minute mit meiner Frau und dem Kind verbringen, was natürlich nicht möglich ist. Hier ein paar Tipps, die werdenden Vätern helfen sollen, neben dem Familienleben auch Arbeit und Termine gut auf die Reihe zu kriegen. » weiterlesen

Produktivitätsrezept Networking – Teil 1:
Gemeinsam mehr erreichen

Gemeinsam stark – so könnte das Produktivitätsmotto von Netzwerken lauten. Denn viele Dinge kann man alleine nicht erreichen, sondern nur zusammen mit anderen. Doch wie baut man so ein produktives Netzwerk auf?

Bild: yaph bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Vielleicht gehörst Du auch zu den Menschen, die lieber alles alleine machen, weil sie nichts aus der Hand geben wollen? Oder zu denen, die möglichst wenig über ihre Ideen preisgeben wollen, aus Angst, jemand könnte ihnen die Idee stehlen oder ihr Vertrauen auf irgendeine andere Art missbrauchen. Dazu muss gesagt werden: Klar, passiert so etwas. Doch in vielen Fällen zahlt es sich aus, mit anderen zu kooperieren, statt sich als Einzelkämpfer durchzuschlagen. » weiterlesen

Zeiterfassung:
Weder Spielerei noch mühsame Pflicht

Zeiterfassung wird oft mit Kontrolle und administrativem Aufwand gleichgesetzt. Gerade Selbständige sollten aber aus eigenem Interesse tracken, wofür sie wie viel Zeit investieren. Oder wie es der Management-Guru Peter Drucker sagte: «If you can’t measure it, you can’t manage it!»

ZeiterfassungWenn ich jemandem erzähle, dass ich seit Jahren meine (Arbeits-)Zeit erfasse, ernte ich meist ungläubige Blicke. Zeiterfassung klingt sehr nach Grossunternehmen, Präsenzzeit und 9-to-5-Arbeit. Wie kommt man als sein eigener Chef auf die Idee, dieses Instrument einzusetzen? Sicher hat es auch mit meinem Interesse am Self-Tracking zu tun. Den im Dezember 2012 vorgestellten Fitbit trage ich immer noch 24 Stunden am Tag, und auch sonst versuche ich sowohl im beruflichen wie im privaten Leben datengestützte Entscheide zu treffen. Entsprechend ist für mich die Zeiterfassung ein unumgängliches Tool.  » weiterlesen

Tschüss Winterblues:
Ein Selbstversuch mit einem Lichttherapie-Gerät

Winterdepression? Die gibt’s wirklich. Wie sie sich auswirkt und wie ich sie mit «echtem» Tageslicht aus einem Lichttherapie-Gerät behandle: ein Selbstversuch.

Kennt Ihr das auch? Wenn sich der Herbst dem Ende zuneigt, wird man müder. Am Morgen, tagsüber und am Abend. Und irgendwie lässt auch die Produktivität spürbar nach. Am liebsten würde man sich in den Winterschlaf flüchten (mindestens bis Februar).

Woran kann das liegen? Am Alter? Ist ein gesundheitliches Problem die Ursache? Oder gibt es gar keine individuellen Gründe? Handelt es sich bei den Stimmungsschwankungen, unter welchen in dieser Jahreszeit Viele leiden, um eine völlig natürliche, saisonale Sache? » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Ich unterscheide nicht zwischen Arbeit und Leben»

Jon Oringer gründete 2003 mit 30’000 seiner eigenen Fotos Shutterstock, einen globalen Marktplatz für visuelle Inhalte. Heute hat das Unternehmen mit Sitz in New York 250 Mitarbeiter, ist an der Börse und vertreibt über 30 Millionen Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und Videos. Laut Forbes war Jon Oringer der erste Milliardär von «Silicon Alley». Ich traf ihn bei der Eröffnung seiner Europazentrale in Berlin.

Jon Oringer, Foto von Daniella ZalcmanWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Jon Oringer: Keine Frage: E-Mails. Ich habe leider das Smartphone direkt neben dem Bett liegen, sodass ich jederzeit auf Anrufe oder E-Mails reagieren kann. Was auch neben dem Bett liegt, ist ein Notizblock für neue Ideen. » weiterlesen

Gliffy:
Attraktive Diagramme via Browser-Erweiterung erstellen

Mit Gliffy lassen sich direkt aus dem Chrome-Browser heraus Diagramme erstellen. Es eignet sich für alle, die kein professionelles Tool nutzen und trotzdem nicht auf ansprechende Grafiken verzichten wollen.

GliffyAuch wenn ich ein grosser Fan des geschriebenen Wortes bin, so kenne ich doch die Macht des Bildes, genauer gesagt der Visualisierung. Mit grafischen Elementen lassen sich Inhalte in vielen Fällen einfacher erklären und werden dadurch einprägsamer. Kommt hinzu, dass man dem Publikum bei Präsentationen und Vorträgen sowieso nicht Text auf dem Bildschirm vorsetzen sollte, und schon gar nicht den gleichen Text, den man selber erzählt.

Da ich mir persönlich nicht ein professionelles Tool wie Visio oder OmniGraffle leisten will, habe ich bislang die meisten Grafiken mit PowerPoint erstellt. Mit ein bisschen Übung und Kreativität lassen sich zwar ganz passable Resultate erzielen, aber die Möglichkeiten bleiben doch ziemlich limitiert. » weiterlesen

Mitgestalten statt Befehle entgegennehmen:
Flache Hierarchien, hohe Motivation

Damit eine Firma gut läuft, müssen alle am selben Strick ziehen. In der Realität sieht das jedoch oft anders aus. Einer der Gründe, weshalb das so sein könnte, ist die Unternehmensstruktur. Eine These lautet: Je mehr Hierarchiestufen eine Firma hat, desto weniger fühlen sich die Mitarbeitenden der gemeinsamen Sache verpflichtet. Und umgekehrt: Je flacher die Hierarchien sind, desto stärker fühlen sich die Mitarbeitenden ihrem Unternehmen verbunden.

Bild: Ed Yourdon bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Konzernhierarchien unterteilen ihre Angestellten in Divisionen, Bereiche und Abteilungen, die Teams in Führungspersonen und solche ohne Führungsaufgaben. Grosskonzerne mit mehreren Geschäftsfeldern kommen um eine solche Struktur nicht herum. Denn: Es können nicht alle alles machen.

Die zahlreichen Hierarchieebenen erschweren aber ein gleichberechtigtes Zusammenarbeiten. Am Ende bestimmt der oder die Vorgesetzte. Kleinere Firmen haben naturgemäss flachere Hierarchien und bieten mehr Eigenverantwortung. Das stärkt den Workflow und Dinge werden schneller, kreativer und motivierter angepackt. » weiterlesen

Wie Joggen produktiver macht:
Sport in den Workflow einbauen

Sport ist Mord? Im Gegenteil: Sport macht produktiver. Man muss nur seinen inneren Schweinehund überwinden. Tipps aus eigener Erfahrung.

Dirk Ingo Franke bei flickr.com (CC BY 2.0)Ich bin eigentlich ein Sportmuffel und fand gerade Joggen immer ein wenig albern. Allerdings wurde mir irgendwann klar, dass es mir besser geht, wenn ich regelmäßig Sport mache. Denn zum einen fühle ich mich körperlich fitter und ausgeglichener. Zum anderen baut Sport Stresshormone ab und sorgt für Endorphinschübe. Beides zusammen bewirkt nicht nur, dass ich mich besser fühle, sondern ich arbeite auch besser.

Sport – aber ohne großen Aufwand bitte!

Dabei habe ich mich fürs Joggen als Sport entschieden, weil es praktisch und ohne größeren Aufwand durchführbar ist: Ich muss nicht für irgendeinen Sportkurs irgendwo hinfahren, ich muss mir auch nicht wie beim Schwimmen die Haare nass machen: Ich kann es einfach jederzeit zwischendurch machen. » weiterlesen

Conojo:
Flipchart und «PowerPoint» für das iPad

Conojo will das iPad zum digitalen Whiteboard im Büroumfeld machen. Dazu bietet die App verschiedene nützliche Vorlagen an. Die Visualisierungen lassen sich als Video speichern und publizieren.

ConojoAuch wenn immer mehr Leute mit einem Tablet unterwegs sind – so richtig hat es sich im Büroalltag meines Erachtens nicht etabliert. Auch ich verwende mein iPad primär für meine Tageszeitungen und zum Surfen auf dem Sofa. Zu Beginn war ich der Meinung, ich würde das iPad vor allem auch in Sitzungen und an Konferenzen nutzen, um handschriftliche Notizen zu machen. Irgendwie war ich aber bislang mit dem Resultat meines Gekritzels auf allen Apps unzufrieden. Verschiedene Male habe ich versucht, auf dem iPad etwas zu visualisieren, aber meine Zeichenkünste waren limitiert.

» weiterlesen

Leistungsfähig durch den Winter:
Mit Licht, Schlaf und Marroni

Im Winter spüren wir die zunehmende Kälte und Dunkelheit. Die Energiereserven schwinden und die Erkältungsgefahr steigt. Winterdepressionen aufgrund des Lichtmangels wirken sich negativ auf die die ohnehin verminderte Leistungsfähigkeit aus. Was tun, damit man fit und munter bleibt?

Barbara L. Hanson bei flickr.com (CC BY 2.0)Es ist wie jedes Jahr im Winter: die kürzeren und lichtärmeren Tage machen uns müder, das kältere Wetter grippeanfällig. Wer keine Frohnatur ist, kämpft mit leichten Winterdepressionen. Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen um viel zu leisten. Bekannte Gegenmittel, um leistungsfähig zu bleiben, sind früher schlafen zu gehen, mehr Obst und Gemüse (Vitamin C) zu essen, kurze Spaziergänge zu machen. Damit erreicht man schon viel. » weiterlesen