Weihnachten kommt:
Was schenkt man im Büro?

Die meisten mögen Geschenke. Sofern es etwas ist, das man auch gebrauchen kann. Auf Staubfänger und Selbstgebasteltes können wir verzichten. Ein paar Ideen fürs Schenken im Büro.

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Will man überhaupt jemanden aus dem Büro beschenken? Und wenn, ja wen? Denn niemand muss etwas schenken. Schwierig wird’s, wenn man in einer grossen Abteilung arbeitet – man möchte niciht unbedingt sein 13. Monatsgehalt für Geschenke für Büro-Kollegen verbraten. Besser, selektiv sein und nur der engsten Mitarbeitenden etwas schenken. Wenn man hingegen in einer kleinen Abteilung arbeitet, kann es sinnvoll sein, jeden mit einer Kleinigkeit zu überraschen.

Keine Gags, kein 0815-Geschenk

Ungeeignet ist ein Gag-Geschenk. Weil es falsche Signale aussendet, so die Aussage von Experten. Allerweltsgeschenke wie Wein, Tassen oder Kugelschreiber sind oftmals auch nicht so der Bringer. Ausser man weiss, dass  XY auf guten Wein steht und Z Kaffetassen sammelt. Auch heikel: Körperpflegeprodukte. Parfums sind edel, klar, doch auch wenn es gut gemeint war, den Geschmack des Beschenkten trifft man selten und im schlimmsten Fall versteht er es als versteckte Nachricht. Also gilt: nicht zu vertraulich, aber doch persönlich. » weiterlesen

Information Overload:
5 Schritte zur Informationsdiät

Es gibt keinen Information Overload. Wir haben bloss unseren Konsum nicht im Griff, meint Buchautor Clay Johnson. Und empfiehlt deshalb eine Informationsdiät.

Clay Johnson ist Entwickler, hat Barack Obamas Online-Kampagne 2008 betreut und jetzt ein Buch geschrieben: The Information Diet (Affiliate-Link). Sein Startpunkt: Ausdrücke wie «Information Overload» oder «Informationsflut» führen zu einer irrigen Sichtweise – sie gibt der Information die Schuld. Das macht keinen Sinn, weil Information einfach «da« ist, aber nicht selbst über die Verwendung entscheidet.

Neuer Kühlschrank statt Diät

Clay sieht das Problem vielmehr in den Konsumgewohnheiten, wenn es um Information geht. Wir würden uns mit Informationen überessen – ein ähnliches Problem wie bei schlechtem Essverhalten. In den vergangenen Jahren hat diese gefühlte Informationsflut zu einer Menge an kleinen Apps und Tools geführt. Sie sollen uns helfen, Informationen besser zu managen. Für Clay passt das nicht: «Das ist wie wenn man eine Diät zur Gewichtsreduktion beginnen würde, indem man einen neuen Kühlschrank kauft.« » weiterlesen

Informelles Lernen:
Was man vom Reisen fürs Leben
(und den Job) lernen kann

Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein – oder eben auf Reisen.

Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Das sollte sich ändern: Denn nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich «Das Leben ist eine Reise.» Und: «Reisen bildet». Man muss es nur richtig machen!

Sich auf Reisen neu organisieren

Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich kürzlich in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen. Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben).

Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Zu dem Thema hat er ein sehr lesenswertes E-Book verfasst (wer es kürzer und auf Deutsch mag, findet hier ein Portrait von Keith). Darin beschreibt Keith, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte. » weiterlesen

Kommunikation:
Smalltalk beim Stehlunch

In der Vorweihnachtszeit häufen sich Apéros und Stehlunches. Networking ist gut für’s Geschäft und in ungezwungener Atmosphäre gar nicht so schwer, könnte man meinen. Doch welche Themen eignen sich bei Tisch und wie beginnt man ein Gespräch mit wildfremden Personen?

Grundregel Nr. 1:
Je weniger man jemanden kennt, um so oberflächlicher ist der Small Talk. Für einmal ist es sogar von Vorteil, oberflächlich zu sein! Also nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und das Gegenüber mit persönlichen Problemen konfrontieren! Den Gesprächspartner sollte man keinesfalls ausfragen (auch wenn das ziemlich spannend sein kann) oder belehren.

Das Essen

Wieso nicht übers Essen sprechen? Beim Stehlunch naheliegend und als Einstiegsthema geeignet. In dem man das Essen lobt und in die Runde fragt obs auch schmeckt, bricht man das Eis. Vielleicht weiss sogar jemand, wer das Catering gemacht hat und schon ergibt sich ein Gespräch. Einmal loben reicht jedoch, wer nur die ganze Zeit das Essen lobt, (auch wenn es wirklich gut ist) wirkt schnell merkwürdig. Kritik und Besserwisserei behält man für sich. » weiterlesen

Produktives Arbeiten mit Social Media II/II:
8 Tipps für effizientes Arbeiten

Computer und Software sollen uns helfen – also sollten wir uns nicht von Smartphones und E-Mails knechten lassen. Eine kleine Anleitung zum emanzipierten Arbeiten.

Es gibt Menschen, die können ohne Social Media nicht mehr leben. Und das nicht, weil sie süchtig geworden sind, sondern weil Social Media-Tools fester Bestandteil ihrer beruflichen oder privaten Kommunikation geworden sind. Die Hamburger Personal- und Social-Media-Agentur Atenta beispielsweise wickelt ihre gesamte interne Kommunikation über das Microblogging-Tool Yammer ab und nutzt Facebook-Gruppen fürs Projektmanagement. Jan Rothenberger hat vor einigen Tagen hier beschrieben, wie unser Verlag, die Blogwerk AG, Social Media für die tägliche Arbeit einsetzt.

Aber auch private Geburtstagseinladungen, Partys oder treffen mit Freunden werden von vielen Menschen zum Beispiel über Facebook-Einladungen organisiert. Weil es schneller und praktischer ist, als ständig E-Mails hin- und herzuschicken. Trauriger Nebeneffekt: Wer nicht bei Facebook ist, bekommt davon einfach nichts mit. » weiterlesen

Produktives Arbeiten mit Social Media I/II:
Macht Internet ineffizient?

Die Versprechen der Informationstechnologie waren schon immer gross: Sie sollten uns die Arbeit abnehmen oder zumindest einfacher machen. Ein Realitätscheck.

Nachdem ich gerade mehrere Tage lang mein eigenes Blog mit einem neuen Theme versehen und umfassend überarbeitet habe, ist mir mal wieder klar geworden, wie viel Zeit das Internet und Social Media fressen können. Gründe gibt es viele: Weil die Technik dann doch nicht so funktioniert – vor allem in Zusammenhang mit Facebook fällt mir das immer wieder auf! Weil die Vielfalt an Möglichkeiten im Netz schier unendlich ist, dass es auch ersteinmal unendlich viel Zeit kostet, die Passenden zu finden.

Denn herauszufinden, welche der kleinen Software-Helfer sich möglichst nahtlos in den eigenen Workflow einschmiegen und uns so die Arbeit erleichtern, gleicht der Nadelsuche in einem stachligen Heuhaufen. Oder aber andersherum, man verliert Zeit, gerade weil es funktioniert und man so begeistert von seinen eigenen Erfolgen ist, dass man immer noch mehr will – jedenfalls ging es mir mit meinem Blog so. » weiterlesen

Entspannung und Regeneration:
Meditation statt Mittagschlaf

Studien bestätigen: Mittagschlaf lädt die Batterien auf und macht uns fit für den Rest des Tages. Doch nun habe ich etwas gefunden, dass uns noch viel produktiver macht: die 9 Minuten-Power-Meditation.

Wenn wir ehrlich sind, Mittagsschlaf ist doch was für Kleinkinder. Viele meiner Freundinnen können sich darum erst nach 16.00 Uhr verabreden. Zuvor schlafen die Kleinen. Auch ich fand den Mittagschlaf immer sehr angenehm. Nur blöd, dass ich jeweils drei Stunden statt der empfohlenen 20 Minuten geschlafen habe und danach völlig erschlagen war.

Seit letzter Woche kenne ich einen neuen Wachmacher: die neun Minuten-Meditation namens «Give yourself new life» (zu Deutsch «Schenke dir neues Leben»). Meditation über Mittag weckt neue Lebensgeister. Und wer während 40 Tagen jeden Tag neun Minuten meditiert, beugt sogar Krankheiten vor. Weitere Pluspunkte, die Übung hilft den inneren Schweinehund zu überwinden und stärkt gleichzeitig die Armmuskulatur. Nun will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen, lasst uns meditieren. » weiterlesen

In eigener Sache:
Danke an unsere Sponsoren!

Die Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.

Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.

Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen!

Unsere Blogs:
netzwertig.comneuerdings.comimgriff.comfokussiert.comstartwerk.ch » weiterlesen

Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV:
Einige irregeleitete Annahmen
über Planung

Die Planung der eigenen Arbeit ist ein Thema voll Mythen. Oft bremsen wir uns durch unrealistische Vorsätze und irrige Annahmen derart aus, dass die wichtigen Dinge liegen bleiben.

Planen war lange ein rotes Tuch für mich. Eine unsortierte To-Do-Liste war ungefähr das Strukturierteste, was ich ertrug. Von allem Strukturierteren oder Festgelegteren fühlte ich mich eingeengt und unter Druck gesetzt. Irgendwann fand ich heraus, dass das an einigen Fehlannahmen über Planung lag.

Ein einmal aufgestellter Plan muss unbedingt durchgezogen werden!

Menschen sind verschieden, was den Umgang mit Plänen angeht. Manche können gut einen einmal im Vorhinein gestellten Plan abarbeiten. Anderen fühlen sich von zu starrer Planung eingeengt, und manche fahren mit bewusst vorläufiger Planung, die dann abschnittsweise angepasst wird, besser. Es gilt ausserdem immer die alte Weisheit:

Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität!

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Getting Things Done:
Der Wochenrückblick (Teil 1)

Der Wochenrückblick ist fester Bestandteil eines effizienten Zeitmanagements. Gregor stellt die nötigen Arbeitsschritte vor und denkt über den richtigen Zeitpunkt für dieses kleine Ritual nach.

In vielen Produktivitäts-Ansätzen spielt der Wochenrückblick eine wichtige Rolle. Das geht soweit, dass David Allen von Getting Things Done (GTD) sagt, dass es ohne Wochenrückblick gar nicht funktionieren kann. Meine eigene Feststellung zu diesem Thema ist, dass ich den Wochenrückblick wichtig finde – ihn aber nur selten hinbekomme (und damit bin ich nicht alleine, scheint es). Was gibt es zu beachten, damit Dein Wochenrückblick klappt?

Was normalerweise beim Wochenrückblick passiert

Der Wochenrückblick dient dazu, Dein Produktivitäts-System aktuell zu halten. Er zeigt Dir nicht nur, was Du alles erledigt hast, sondern hilft Dir auch, Versäumnisse zu erkennen bei Projekten/Aufgaben, die Dir aus den Augen geraten sind. Ziel ist es, dass Du Dich auf Dein System so gut verlassen kannst, dass Du nicht mehr zwischendurch das Gefühl hast, irgendwas Wichtiges vergessen zu haben. Der Wochenrückblick zeigt Dir, wie gut das klappt – und hilft, Fehler zu korrigieren, so Dirk Bongardt.

Der Wochenrückblick hat bei Getting Things Done folgende Inhalte: » weiterlesen