Love it or leave it:
Was tun, wenn’s im Job nicht mehr stimmt

Wer über die Schattenseiten seines Jobs spricht, hört schnell mal «Love it or leave it» – «Wenn Du Deinen Job nicht mehr liebst, dann wechsle!» Das ist aber selten die richtige Lösung. Warum das so ist und wie man es schafft, die Freude am Job zurückzugewinnen, skizziere ich in der Folge: Zurück zur Zufriedenheit in drei Stufen.

Rund 20% unserer Zeit verbringen die meisten von uns im Job, 1760 Stunden im Jahr. Da ist es nur vernünftig, darauf zu achten, dass uns die Arbeit und die Menschen im Unternehmen passen.

Leider sieht die Realität allzuoft nicht rosig aus: die Launen des morgenmuffligen Kollegen steckt man nicht mehr so einfach weg wie früher, die Kundenreklamationen nehmen zu, die in Aussicht gestellte Weiterbildung ist dem Rotstift zum Opfer gefallen. «Früher hat mir mein Job doch um einiges besser gefallen», erzählt man dann im Freundeskreis. «Love it or leave it – Du musst wechseln!», sagt dann einer und signalisiert mit einem Achselzucken, es gebe nur diese Lösung. » weiterlesen

Yahoo-CEO Marissa Mayer verbannt das Home Office I/II:
Trendwende oder Rückschritt?

Der Wandel der Arbeitswelt scheint unaufhaltsam – hin zu mehr Flexibilität, Eigenständigkeit und Kollaboration auch über längere Distanzen hinweg. Doch nun verkündet ausgerechnet die jüngste Frau, die jemals die Leitung eine Fortune-500-Unternehmens übernahm, dass die Home-Worker ins Unternehmen zurückkehren sollen. Eine Trendwende?

Was haben wir bei imgriff.com nicht alles über den Wandel in der Arbeitswelt, neue Arbeitsformen und die Art, sich digital neu zu organisieren, geschrieben! Über den IBM-Manager, der im Home Office auf Gran Canaria arbeitet. Über Gunter Duecks Thesen vom digitalen Wandel der Berufe. Über Studien, laut denen jedem Mitarbeiter in ein paar Jahren nur noch ein Teil eines Schreibtischs zur Verfügung steht und das klassische Büro zum Auslauf-Modell wird. Und über die Möglichkeiten, sich dank Internet kollaborativ zu organisieren.

Wieder «Seite an Seite arbeiten»

Und nun dies: Wie Kara Swisher auf allthingsd.com meldete, verkündete Yahoo-CEO Marissa Mayer in einem internen Memo, dass die Yahoo-Mitarbeiter zukünftig wieder Seite an Seite im Unternehmen arbeiten sollen und nicht mehr in ihren Home Offices. Ihre Begründung: Mehr Produktivität. So steht in dem Memo: » weiterlesen

Wie die Digitalisierung unser Arbeiten verändert II/II:
Chancen und Risiken der Flexibilisierung

In einer Expertenrunde diskutierte ich kürzlich über Vor- und Nachteile des kompetenzbasierten Arbeitens. Dabei wurden die Chancen, aber auch die Risiken dieser neuen Arbeitsform deutlich. Zu den Nachteilen gehört etwa die ständige Selbstvermarktung, aber auch fehlende Akzeptanz.

Wenn wir über kompetenzbasiertes Arbeiten reden, dann fällt vielen Gunter Dueck ein, ehemaliger IBM-Manager und Mathematik-Professor, der mit seinem Vortrag auf der re:publia 2011 für Aufsehen sorgte. Nach seiner Prognose werden sehr viele Berufe ihre Bedeutung verlieren, weil wir dank Internet viel mehr selbst erledigen können – etwa Fahrkarten kaufen oder Informationen recherchieren.

Schon heute, so sagte Dueck ein wenig sarkastisch, weiß ja so mancher Patient, der zwei Stunden im Internet gesurft ist, mehr als sein Arzt. Was übrig bleibt, sind die schwierigen Beratungs- und Verwaltungsaufgaben, für die Deutschland mehr Fachkräfte braucht. » weiterlesen

Clipboard Tools:
Mach mehr aus Deiner Zwischenablage

Die Inputs für eine Offerte kommen von den Kollegen per E-Mail, die Medienmitteilung hat man gestern im Evernote entworfen, der Link zum Katzen-Video auf Youtube soll der Freundin per Skype geschickt werden. Man muss ja nicht gleich seine ganze Doktorarbeit zusammenkopieren, aber ohne «Copy & Paste» geht heute nichts mehr.

Umso erstaunlicher, dass die Standard-Zwischenablage von Mac und Windows nur jeweils das letzte kopierte Element zum Einfügen bereit hält. Denn oft möchte man einen Text später nochmals einfügen, hat aber in der Zwischenzeit bereits etwas neues in die Zwischenablage kopiert. Glücklicherweise gibt es auf dem Markt für fast alle Bedürfnisse Tools, um die Zwischenablage besser zu nutzen: » weiterlesen

Entspannungs-Quickies:
3 einfache Tricks gegen den Stress
im Joballtag

«Heute ist nicht mein Tag – alles geht schief». Dieser Gedanke stresst gewaltig. Methoden, die uns helfen, im Alltag zu entspannen und dem Stress zu entfliehen, gibt es wie Sand am Meer: Yoga, Autogenes Training, Meditation und viele mehr. Die lernt man leider nicht «mal so nebenbei». Aber es gibt auch einfache Tricks, die ohne langes Üben helfen – wir zeigen drei davon.

Viele Entspannungsmethoden, die uns nachhaltig helfen, dem Stress im Alltag zu entfliehen, können nicht von heute auf morgen gelernt und umgesetzt werden. Für den Erfolg und die Wirkung sind nicht nur Technik und Training wichtig; oft geht es um die Veränderung von Gewohnheiten. Und das braucht bekanntlich Zeit.

 

Schnell gelernt – schnell umgesetzt

Viel weniger Zeit brauchen unsere «Quickies»: Sie sind schnell erlernt und in wenigen Minuten umgesetzt und praktiziert. Damit sind sie ideal für den beruflichen Alltag. » weiterlesen

Wie die Digitalisierung unser Arbeiten verändert I/II:
Die Kompetenzen stehen im Vordergrund

Die Strukturen unserer Arbeitswelt verändern sich durch Digitalisierung und Globalisierung gerade entscheidend. Die Folge sind neue Arbeitsformen und wechselhafte Erwerbsbiografien, in denen Chancen, aber auch Risiken liegen. Die klassische Laufbahn wird ersetzt durch lebenslanges Lernen. Wie sollen Politik und Gesellschaft darauf reagieren?

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der stiftung neue verantwortung mit dem Titel «Politik der Arbeit» war ich kürzlich zu einer Expertenrunde eingeladen. Ziel des Projekts ist es, für Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften Ideen, Konzepte und Handlungsempfehlungen für den Wandel der Arbeitswelt zu entwickeln. Die stiftung neue verantwortung e.V. versteht sich als partizipativer Think Tank. Zur Entwicklung neuer Ideen und Lösungsansätze zu den wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen bringt sie Vordenker und Praktiker aus verschiedenen Bereichen und Disziplinen an einen Tisch. » weiterlesen

Mailblocker:
Ohne Ablenkung auf E-Mails zugreifen

Im Minutentakt treffen E-Mails ein und fordern unsere Aufmerksamkeit. Schlecht für die Produktivität. Darum tut Mailblocker, was sein Name verspricht: Man kann auf Mails zugreifen und Mails senden, ohne dass neue Mails abgerufen werden. Das fördert die Konzentration beim Arbeiten enorm.

Jeder Ratgeber zur Produktivitätssteigerung beinhaltet den Tipp, seine E-Mails weniger oft und nur zu klar definierten Zeiten abzurufen. Das ist leider nicht immer so einfach umsetzbar: Um zum Beispiel dieses Konzept fertigzustellen, benötigt man jene Excel-Liste, die der Kollege gestern per Mail geschickt hat und die noch in der Inbox liegt.

Die in einer produktiven Phase erstellte Offerte möchte man direkt dem Kunden senden und nicht bis zum nächsten «Mail-Zeitfenster» warten.

Blockieren des Netzwerk-Ports

Leider rufen die meisten Programme beim Öffnen automatisch die neuen Mails ab, und dann ist es für die meisten von uns vorbei mit dem konzentrierten Arbeiten. Die Option des manuellen Abrufens funktioniert in den seltensten Fällen zuverlässig, wie eine kurze Umfrage unter den Nutzern verschiedener Mailprogramme ergeben hat.

Das kleine Programm Mailblocker tut deshalb, was sein Name verspricht: Es blockiert den Netzwerk-Port und verhindert damit das Empfangen von E-Mails. Der Versand von Mails funktioniert weiterhin. So kann auf die Inbox zugegriffen und ein E-Mail gesendet werden, ohne dass schon wieder neue Mails um Aufmerksamkeit buhlen. » weiterlesen

Mehr Dynamik mit Stattys:
Elektrostatische Ladung bringt Bewegung in die Arbeit mit Haftnotizen

Auf die praktischen Haftnotizen wie «Post-it» will im Alltag wohl kaum mehr jemand verzichten. Hier eine Notiz, da eine Anmerkung, dort ein kurzer Gruss. Sobald aber Dynamik ins Spiel kommen soll, stossen die klebrigen Papierchen an ihre Grenzen. Bei der Entwicklung von Konzepten, bei Visualisierungen, bei Planungen und in Coachings setze ich deshalb seit einigen Monaten auf «Stattys».

Stattys bestehen aus dünner Polypropylen-Folie, die bereits in der Produktion dauerhaft elektrostatisch aufgeladen wird. In der Folge kann auf den Klebstoff auf der Rückseite verzichtet werden.

Vorteile

Aufgrund der Eigenschaften von Kunststoff und der besonderen Haftungsart ergeben sich wesentliche Vorteile gegenüber Klassikern wie Post-it: » weiterlesen

Sleepless in Berlin and Zurich:
Die Nachfrage nach Schlaf
schwindet nie

Das vorbildlichste Selbstmanagement ist für die Katz, wenn man nicht genug schläft. Das wissen auch die Leser von imgriff.com und zeigen daher ein reges Interesse für das Thema. Eine ganze Reihe von Apps, Gadgets und Quantified-Self-Tools kann uns beim richtigen Einschlafen und Aufwachen unterstützen. Dabei sollte man aber nicht die guten alten Zzzz-Tipps ausser Acht lassen.

Google Analytics studieren gehört zu den Aufgaben einer Blog-Chefredakteurin. Wenn ich mir anschaue, welche Artikel auf imgriff.com über die Jahre hinweg am beliebtesten waren, dann überrascht es nicht, dass Themen wie Getting Things Done und Zen to Done hoch oben rangieren. Es handelt sich schliesslich bei Produktivität und Selbstmanagement um das Kerngeschäft unseres Blogs.

Was mich hingegen verblüfft hat: Einer der meistgefragten Blogposts auf imgriff.com ist «Zzzz – 19 Tipps für einen guten Schlaf». Dieser Artikel wurde in 4.5 Jahren (Beginn unserer Statistik bei Google Analytics) ungefähr 50’000mal aufgerufen. Nun ist es aber nicht so, dass die Nachfrage im Laufe der Jahre abgenommen hätte – im Gegenteil: Sie ist kontinuierlich gewachsen, um im Januar 2013 Spitzenwerte von über 200 Zugriffen pro Tag zu verzeichnen. » weiterlesen

Kollaboratives Arbeiten im Netz:
Fluch oder Segen?

Kollaboratives Arbeiten im Internet ist an sich eine tolle Sache: Es kann die Gemeinschaft fördern und durch gemeinsam erarbeitete Erkenntnisse zu besseren Lösungen führen – Stichwort Schwarmintelligenz. Mit den falschen Kommunikationsmitteln kann es jedoch zur Qual werden. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit kollaboratives Arbeiten im Netz funktioniert?

imgriff.com und Blogwerk sind hervorragende Beispiele für die Ergebnisse kollaborativer Arbeit: Die Redakteure und Autoren sitzen nicht nur in der Schweiz, sondern sind, ob Freelancer oder fest angestellt, über den ganzen Erdball verstreut. Die Kommunikation läuft zum größten Teil via E-Mail, aber auch über soziale Netzwerke oder Tools wie hojoki.

Ein gutes Beispiel also, wie das Internet auch über große räumliche Entfernungen die Chancen der vernetzten Kooperation nutzt, um gemeinsam ein Projekt zu stemmen. Das Internet fördert auch mehr als jedes andere Medium vor ihm Innovationen und schafft damit eine der Grundbedingungen für erfolgreiche Unternehmen.

Neue Kommunikationsmittel lösen Ängste aus

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Bei meinen Vorträgen zu Internet und Social Media stelle ich immer wieder fest, wie groß die Ängste vor den neuen Kommunikationsmitteln sind – und wie groß dementsprechend der Aufklärungsbedarf ist. » weiterlesen