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Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.

Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen!

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Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV:
Einige irregeleitete Annahmen
über Planung

Die Planung der eigenen Arbeit ist ein Thema voll Mythen. Oft bremsen wir uns durch unrealistische Vorsätze und irrige Annahmen derart aus, dass die wichtigen Dinge liegen bleiben.

Planen war lange ein rotes Tuch für mich. Eine unsortierte To-Do-Liste war ungefähr das Strukturierteste, was ich ertrug. Von allem Strukturierteren oder Festgelegteren fühlte ich mich eingeengt und unter Druck gesetzt. Irgendwann fand ich heraus, dass das an einigen Fehlannahmen über Planung lag.

Ein einmal aufgestellter Plan muss unbedingt durchgezogen werden!

Menschen sind verschieden, was den Umgang mit Plänen angeht. Manche können gut einen einmal im Vorhinein gestellten Plan abarbeiten. Anderen fühlen sich von zu starrer Planung eingeengt, und manche fahren mit bewusst vorläufiger Planung, die dann abschnittsweise angepasst wird, besser. Es gilt ausserdem immer die alte Weisheit:

Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität!

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Getting Things Done:
Der Wochenrückblick (Teil 1)

Der Wochenrückblick ist fester Bestandteil eines effizienten Zeitmanagements. Gregor stellt die nötigen Arbeitsschritte vor und denkt über den richtigen Zeitpunkt für dieses kleine Ritual nach.

In vielen Produktivitäts-Ansätzen spielt der Wochenrückblick eine wichtige Rolle. Das geht soweit, dass David Allen von Getting Things Done (GTD) sagt, dass es ohne Wochenrückblick gar nicht funktionieren kann. Meine eigene Feststellung zu diesem Thema ist, dass ich den Wochenrückblick wichtig finde – ihn aber nur selten hinbekomme (und damit bin ich nicht alleine, scheint es). Was gibt es zu beachten, damit Dein Wochenrückblick klappt?

Was normalerweise beim Wochenrückblick passiert

Der Wochenrückblick dient dazu, Dein Produktivitäts-System aktuell zu halten. Er zeigt Dir nicht nur, was Du alles erledigt hast, sondern hilft Dir auch, Versäumnisse zu erkennen bei Projekten/Aufgaben, die Dir aus den Augen geraten sind. Ziel ist es, dass Du Dich auf Dein System so gut verlassen kannst, dass Du nicht mehr zwischendurch das Gefühl hast, irgendwas Wichtiges vergessen zu haben. Der Wochenrückblick zeigt Dir, wie gut das klappt – und hilft, Fehler zu korrigieren, so Dirk Bongardt.

Der Wochenrückblick hat bei Getting Things Done folgende Inhalte: » weiterlesen

Beziehungen am Arbeitsplatz:
Wenn die Sekretärin mit dem Chef

Liebe am Arbeitsplatz ist verbreitet, schliesslich wird jede dritte Ehe am Arbeitsplatz geknüpft. So weit so gut. Kompliziert wird’s erst, wenn einer der beiden bereits verheiratet ist.

Dauergrinsen und ein allgemein positiver Gemütszustand deutet meist auf verliebte Gefühle hin. Man ist motiviert, schwebt von Drucker zu Kopierer und hat für jeden ein liebes Wort und ein Lächeln parat. Bei jedem gelben Briefchen, das ungeduldig am unteren Rand des Bildschirms blinkt, steigt der Puls. Eifrig wird zurückgeschrieben, aus einem scheuen Flirt wird Buchstaben-Sex. Flirten im Büro ist eine willkommene Abwechslung zum öden Schreibtisch-Alltag.

Geheime Leidenschaft

Sofern bei all der E-Mail Leidenschaft die eigentliche Arbeit nicht liegen bleibt, kein Problem. Schwierig wird’s erst, wenn die Konzentration flöten geht oder wenn es sich bei einem der beiden Partner um den Vorgesetzten handelt. Noch schwieriger wird’s, wenn der Vorgesetzte verheiratet ist. Weihnachtsparty, ausgelassene Stimmung, ein Glas Wein zu viel, ein Intermezzo und aufwachen mit Kater und schlechtem Gewissen am nächsten Tag – kann passieren, fortsetzen sollte man so eine Liasion aber nicht. Denn wüste Worte, Tränen oder zumindest ein peinliches Ende sind normalerweise programmiert. » weiterlesen

Wie wir morgen arbeiten werden:
Arbeitsgeräte der Zukunft

Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.

In meiner Autorenvita steht nicht umsonst, dass ich nach dem perfekten mobilen Büro für unterwegs suche: leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Und damit meine ich nicht nur E-Mailen, Im Internet surfen und Twittern, sondern auch Artikel schreiben, bloggen und vielleicht sogar noch Grafikbearbeitung.

Leicht, aber nicht leistungsfähig

Genau da fangen die Probleme an: Denn klein und leicht meint meist eben doch auch unkomfortabel zu bedienen und wenig leistungsfähig. Immerhin macht die Technik in letzter Zeit einige Schritte vorwärts, wie ich beim Test meines aktuellen Smartphones, einem HTC Desire S, feststellen durfte: Mittlerweile benutze ich unterwegs fast nur noch das Handy und habe das Netbook kaum noch dabei. Der Grund ist das Betriebssystem: Auf dem Netbook läuft ein traditionelles PC-System (zuvor Windows 7, jetzt Ubuntu 11.04), das für den Einsatz an großen Bildschirmen konzipiert ist: Fenster, die für einenen 10-Zoll-Bildschirm manchmal einfach zu klein sind, Menüleisten horizontal und vertikal und nicht zu vergessen der Mauseinsatz. » weiterlesen

Das Multitasking-Experiment:
Die Vorteile, sich auf eine Sache zu konzentrieren

Konzentration ist die wichtigste Eigenschaft des Wissensarbeiters. Multitasking bringt nichts. Soweit sind wir uns alle einig. Aber funktioniert Monotasking? Ein Versuch.

Multitasking ist nicht gut, haben wir hier schon öfter geschrieben. Multi-Tasken erzeugt sogar schwächere Arbeitsleistung als bekifft zu arbeiten. Grund genug für Peter Bregman vom Blog des Harvard Business Review, eine Woche lang zu testen, wie es sich anfühlt, das Leben als Mono-Tasker.

Peter Bregman zeigt, warum Multitasking wenig Sinn macht:

Damit dürfte Multitasking die einzige bekannte Tätigkeit des Menschen sein, bei der man durch Übung schlechter wird. Bregman fand das alles so schrecklich, dass er sich zwang, eine Woche konzentriert nur an jeweils einer Sache gleichzeitig zu arbeiten. Hier seine Erkenntnisse:

Networking:
Was bringt eigentlich Speed-Dating?

Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.

Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.

Das Konzept klingt so einleuchtend, dass es mittlerweile auch im Arbeitsalltag Einzug gehalten hat: Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt Company-Speed-Dating, um potentielle Mitarbeiter zu rekrutieren: In 5 bis 8 Runden pro Veranstaltung haben Personaler und Bewerber jeweils 8 Minuten Zeit, sich zu beschnuppern. Wenn die Chemie nicht stimmt, lässt man es halt sein.

Aber kann man das überhaupt klappen mit dem Speed-Dating, also kann man in nur ein paar Minuten überhaupt einen vernünftigen Eindruck von seinem Gesprächspartner bekommen? Ich war zugegebenermassen skeptisch – bis ich selbst an einer Business-Speed-Dating teilgenommen habe: Und zwar nicht bei der Deutschen Bahn, sondern auf einer Medienkonferenz der Kanadischen Tourismus-Kommission in Edmonton/Alberta. Die Zielsetzung dort war in etwa ähnlich wie bei der Deutschen Bahn, wie die verantwortliche DB-Mitarbeiterin Sonja Ostermann berichtet: » weiterlesen

Stilbewusstsein:
Die richtige Rocklänge fürs Business

Kürzlich plädierte ich für Anzugspflicht für alle. Auch bei Frauen ist ein gut geschneiderter Anzug mit Hose oder Jupe eine gute Wahl. Was Frauen im Geschäftsleben sonst noch anziehen können und welchen Rock sie lieber im Schrank lassen – die Do’s and Don’ts.

Starten wir doch gleich mit dem Rock. Klar, ein kurzer Rock macht lange Beine und kann bei der Akquisition von Kunden durchaus nützlich sein. Aber nur so lange «frau» steht. Denn, je kürzer der Rock, desto schwieriger gestaltet sich das elegante Hinsetzen. Man will ja nicht gleich jedem beim ersten Termin die Farbe seiner Unterwäsche offenbaren. Wie so vieles im Leben ist auch elegantes Hinsetzen lernbar: Setz dich leicht gedreht zum Stuhlsitz mit geschlossenen Knien hin. Und auf keinen Fall die Beine überschlagen!

Was die Länge betrifft, der Rock darf eine Handbreit über dem Knie enden. Alles was kürzer ist, bleibt im Schrank. Wer keine Röcke mag, greift zu Shorts. Die sind ja momentan total angesagt und auch in der kalten Jahreszeit tragbar. Zum Beispiel in Kombination mit einer Strumpfhose in aktuellen Herbstfarben und Pumps mit kleinem Absatz. » weiterlesen

Gewohnheiten ändern:
30 Tage lang etwas Neues versuchen

30 Tage sollte man sich Zeit nehmen, um sich eine neue Gewohnheit zuzulegen. In seinem Ted Talk legt uns Matt Cutts nahe, es unbedingt auszuprobieren.

Matt ist Google-Mitarbeiter und leitet dort das Webspam-Team. Daneben ist er ein engagierter Selbstoptimierer. In einem Ted Talk im Februar dieses Jahres hat er erklärt, wie er seine Gewohnheiten verändert hat: 30 Tage täglich etwas Neues tun, dann wird sich ein Verhalten zur Gewohnheit einschleifen.

Die Erkenntnis der 30 Tage ist nicht unbedingt neu, wir haben in verschiedenen Artikeln darüber diskutiert. Als Reminder ist Matts engagierter und humorvoller Vortrag aber sehr gut geeignet: Er macht Lust, sich doch mal am eigenen Buch zu versuchen (1667 Worte täglich während eines Monats), einen Monat lang täglich ein Foto zu machen oder 30 Tage auf Süssigkeiten zu verzichten. Kleine Dinge, die gemäss Matt grossen Einfluss auf sein sonstiges Verhalten gehabt hätten.

Daneben ist Matts Vortrag auch ein gutes Lehrstück rund um das Thema Präsentieren und Vortragen. Drei Minuten dauert seine Rede und man kann ihm dabei einiges abschauen: Eine klare Struktur, deutliche Botschaften, passende Visualisierungen, ein guter Schluss und einiges an Humor – über sich selbst lachen zu können ist eine wichtige Kompetenz für Vortragsredner.

Viel Spass!

Nur keine Panik:
Wie positives Denken produktiv macht

Möglich ist, was wir für denkbar halten. Oft entscheiden wir also selber darüber, was geht und was nicht.

Gestern schickte mir eine Freundin aus dem Urlaub eine E-Mail: «Hier ist super Wetter. Und die Landschaft ist echt ein Traum. Nur gehen mir die Anderen auf die Nerven. Ich glaube, einige Leute brauchen halt immer etwas zu meckern.» Genau Letzteres ist eine Sache, die ich auch sehr oft bemerke: Viele Leute sehen eher die negativen Dinge denn das Positive. Zwar scheint noch die Sonne, aber man unterhält sich vorsorglich schon mal darüber, dass es morgen regnet. Eigentlich liegen wir mit unserem Projekt doch gut im Zeitplan. Aber werden wir auch wirklich rechtzeitig fertig werden? Oder: Momentan läuft alles super im Job. Aber bestimmt kommt demnächst wieder eine Wirtschaftskrise – und dann…

Schwarzsehen ist nützlich – aber..

Um das Vorweg zu sagen: Haare in jeder Suppe zu sehen oder Angst zu haben, ist durchaus nützlich. Tatsächlich ist das menschliche Gehirn sogar darauf ausgerichtet, negative Dinge stärker wahrzunehmen als positive – und so bleiben diese oft auch länger im Gedächtnis haften. Wichtig ist allerdings, dass dem Nachdenken eine zielgerichtete Handlung folgt. Wenn Du befürchtest, Du könntest ein Projekt nicht rechtzeitig beenden, solltest Du überlegen, ob Du wirklich alles dafür getan hast, es erfolgreich fertigzustellen. Wenn Du Angst hast, dass Du im Meeting die Kollegen oder Mitarbeiter nicht von Deiner Idee überzeugen kannst, solltest Du nochmals Deine Argumente durchgehen. Und selbst wenn Du glaubst, an der aktuellen Wirtschaftslage ja doch nichts ändern zu können: Statt sich sorgenvoll im Büro zu verkriechen und ängstlich-verbissen vor sich hinzuwerkeln, könntest Du genauso gut daran arbeiten, dass Du mit Deinen herausragenden Fähigkeiten im Unternehmen noch deutlicher wahrgenommen wirst und so Deinen Job sichern. » weiterlesen