Tools:
Wo bleiben die revolutionären Produktivitätstools?

Es erscheinen zwar laufend neue Produktivitätstools. Diese sind aber kaum besser als die existierenden Tools oder lösen oft nur oberflächliche Probleme. Dabei zeigen Kommentare unserer Leser, dass eine Nachfrage nach wirklich innovativen Tools besteht – etwa, wenn es um Sicherheitsbedürfnisse geht.

appstore_150Seit 1,5 Jahren präsentiere ich an dieser Stelle wöchentlich ein Tool, das uns produktiver oder zumindest das Arbeiten schöner machen soll. Meine Co-Autoren haben sich in dieser Zeit mehr als einmal lustig darüber gemacht, dass ich bei imgriff.com den einfachsten Job hätte: Es reiche ja, einfach in den Mac App Store zu schauen, irgendein neues Tool auszuwählen und darüber zu schreiben. Selbstverständlich sieht die Realität anders aus.

In der Tat herrscht kein Mangel an digitalen Helferlein, die uns weismachen wollen, dass wir dank ihnen nun endlich ganz fokussiert arbeiten, uns nie mehr ablenken lassen und keine wichtigen Aufgaben mehr vergessen. Jede Woche erscheinen unzählige neue Tools, und wahrscheinlich erhoffen sich die Entwickler jeweils, das neue Evernote oder die neue Dropbox auf den Markt zu bringen. Ich würde Euch diese noch so gerne hier vorstellen, aber immer seltener überzeugt mich eine Neuerscheinung. » weiterlesen

Zu viele Kabel auf dem Schreibtisch:
Der Kabelsalat verschwindet in einer eleganten Box

Ich erinnere mich an Zeiten vor Smartphone und Tablet, da hatte ich zwei, maximal drei Kabel auf dem Schreibtisch. Heute – ich habe nachgezählt – sind es sechsundzwanzig! 26 Kabel mit unterschiedlichen Funktionen, Längen, Dicken und Farben. Da ist der Kabelsalat vorprogrammiert. Aber es gibt eine Lösung.

vorher_webVielen von Euch wird es so gehen wie mir: viel zu viele Kabel auf dem Schreibtisch. Das Problem ist aber nicht der Kabelsalat an sich. Den konnte ich hinter dem Bildschirm des aufgeklappten MacBooks verstecken. Was mindestens genauso ärgerlich ist, ist der Staub unter, zwischen und auf den Kabeln und Steckdosenleisten und die umständliche Art, wie man den Stab wegwischen, -wedeln und/oder -saugen muss – ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schnell eine Micro-SD-Karte im Staubsauger verschwunden ist!

Endlich habe ich eine perfekte annähernd perfekte Lösung gefunden und umgesetzt. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
Skype-General-Manager Andrus Järg arbeitet gern im offenen Büro

Andrus Järg ist General Manager von Skype Estland. Skype, das heute zu Microsoft gehört, gilt als estnisches Vorzeige-Unternehmen: Die Software wurde von den Esten Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn entwickelt.

Andrus Järg - Photo by Simone JansonWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich beginne meine Arbeit normalerweise im Büro um 8.30 Uhr, aber es kann auch vorkommen, dass ich schon zu Hause beginne, da wir als internationales Unternehmen in verschiedenen Zeitzonen arbeiten. Zunächst checke ich die verschiedenen Kommunkationskanäle und bearbeite z.B. all die E-Mails, die über Nacht aufgelaufen sind – natürlich gibt es auch viele Nachrichten, die ankommen, wenn ich nicht arbeite. » weiterlesen

Ein Casting für eine Blumenwiese:
Wenn wir das Naheliegende nicht mehr sehen

Wir sind stolz darauf, immer effizienter zu werden und unsere Produktivität – scheinbar – zu steigern. Dabei kommt uns aber die Fähigkeit abhanden, das Naheliegende zu sehen und zu nutzen. Ein Plädoyer fürs Schlendern, Trödeln, Mäandrieren und Prokrastinieren.

Light Painting bei flickr.com (CC BY 2.0)Bei meinem täglichen kurzen XING-Besuch ist mir heute ein Inserat ins Auge gestochen, das mich nachdenklich gestimmt hat:

«Gesucht für Fotoshooting: Blumenwiese»

Mein erster Gedanke war: Ist der arme Inserent so gestresst und dermassen ein Sklave seiner Arbeit, dass er nie mehr eine Blumenwiese zu Gesicht bekommt?

Das ist vermutlich zu weit gegriffen. Ja, vermutlich hat der Mann kürzlich auf einem Wochenend-Ausflug eine Blumenwiese gesehen und noch flüchtig gedacht: «Ist die schön!» Vielleicht kommt er auch beim Joggen regelmässig an einer Blumenwiese vorbei.

Ihm fehlt offensichtlich etwas anderes, und das ist genauso beunruhigend: » weiterlesen

Shoot:
Warum digitale Visitenkarten sinnvoll sind

Was macht man mit einer physischen Visitenkarte? Abtippen, scannen? Mit Shoot kann man dem neuen Kontakt mit einem Klick eine informative und schön gestaltete digitale Visitenkarte senden.

shoot_150Auch wenn unsere Welt immer virtueller, digitaler und schrittweise papierloser wird, halten sich physische Visitenkarten hartnäckig. Im Business-Umfeld sind praktisch alle Personen entweder auf Xing oder LinkedIn, womit man Kontakte grundsätzlich effizienter verwalten und aktuell halten kann als mit einer Visitenkarte. Trotzdem ist das Überreichen einer Visitenkarte ein formeller Akt, der zum ersten Kennenlernen dazugehört. » weiterlesen

Ergonomie-Selbstversuch mit rotavis:
Warum ich nur noch mit Hüftschwung sitzen will

Existiert tatsächlich ein Bürostuhl, der uns vor dem passiven Sitzen und den gesundheitlichen Folgen rettet? Ich mit meiner unorthodoxen Auffassung von Ergonomie war erstmal skeptisch. Mit rotavis ist ein Start-up aus Winterthur angetreten, mich eines Besseren zu belehren. Ein Selbstversuch.

Vor über zwei Jahren begehrte mein Rücken gegen die vielen bewegungsarmen Stunden im Büro auf. Meine Reaktion: Ich verzichtete auf die Idee vom festen Arbeitsplatz und begann, während eines Arbeitstags bewusst an verschiedenen Orten und in verschiedenen Positionen – u.a. auch stehend – zu arbeiten.

Die richtige Entscheidung, wie sich bald herausstellte. Die neue Gewohnheit hielt nicht nur körperliche Beschwerden fern, sondern wirkte sich auch auf den Geist positiv aus: sie half mir, flexibler und produktiver zu arbeiten. » weiterlesen

E-Mails:
In der Kürze und Schnelligkeit liegt die Würze

Wortgeiz lohnt sich: Wer kurze E-Mails schreibt, spart nicht nur viel Zeit, sondern vervielfacht die Wahrscheinlichkeit auf eine zeitnahe Antwort. Formalitäten, Floskeln und Gespräche über das Wetter machen E-Mails zu dem Horror, den viele in der elektronischen Post sehen.

MailDrei Jahre ist es her, seit Sascha Lobo in einem viel beachteten Text die »Kunst der Mailminimierung« durch Hermetisches Schreiben erläuterte. Er schuf damit einen zeitlosen Artikel, der auch heute eigentlich in ausgedruckter Form über jedem für regelmäßiges Mailen genutzten Eingabegerät mit physischer Tastatur hängen sollte.

Wenn ich mich nicht komplett irre, war ich schon vor Lobos Tipps ein Anhänger extrem kurzer Mails. In den letzten drei Jahren habe ich diese Strategie noch deutlich verfeinert und »ausgebaut«. Ich habe den Anspruch an mich selbst, eingehende Mails, die schnelle Reaktionen erfordern, möglichst ohne zu lange Wartezeiten zu beantworten. Das kann aber nur funktionieren, wenn ich mich auf den Kern der zu übermittelnden Nachricht fokussiere und allen Ballast (fast) kompromisslos entferne. » weiterlesen

Chaos oder Planung:
Was ist eigentlich besser?

Wer ist produktiver – strukturiert Planende oder spontane Chaoten? Eins ist klar: Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Bild: Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich oft über die Vorteile von Planung für die Produktivität schreibe – und in etwa genau so oft über die Vorteile von chaotischer Spontaneität.

Das mag den einen oder anderen verwirren: Was ist denn nun wirklich produktiver? Die Antwort ist: Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Um die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die Vor- und Nachteile hier noch einmal im Überblick dargestellt. » weiterlesen

Characters for Mac:
Mit Symbolen einen Text aufwerten ➚

Symbole sind keine Spielerei, sondern können dabei helfen, einen Text kürzer und übersichtlicher zu gestalten. Online werden mit Symbolen versehene Texte zudem häufiger gelesen und angeklickt.

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Man kann von Emoticons halten, was man will. Dennoch haben die ehemaligen Smileys spätestens seit WhatsApp ihren definitiven Siegeszug angetreten. Selbstverständlich gibt es mittlerweile auch verschiedene Möglichkeiten, wie man diese nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf dem Computer verwenden kann. Aber Moment – was hat das mit Produktivität zu tun?

Emoticons sind letztlich nichts anderes als Sonderzeichen, und diese können sehr wohl produktiv eingesetzt werden. Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte, und dies gilt grundsätzlich auch für unsere digitale Kommunikation. Mir ist aufgefallen, dass ich persönlich in handschriftlichen Notizen sehr viel mit Symbolen arbeite, hingegen kaum bei elektronischen Texten.

Kürzer, übersichtlicher, einfacher zu lesen

Symbole können aber auch einem elektronischen Text zusätzliche Struktur geben, und richtig eingesetzt machen sie ihn ▸ kürzer ▸ übersichtlicher ▸ einfacher zu lesen. Gerade im sogenannten Content Marketing, also dem professionellen Publizieren auf Blogs und sozialen Netzwerken geht es darum, aus der Masse herauszustechen und für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dies gelingt unter anderem mit Symbolen ➔ die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. » weiterlesen

Globales Arbeiten:
Andere Zeitzonen, andere Produktivitätsfaktoren

In unterschiedlichen Zeitzonen zu arbeiten, kann Produktivitätsstrategien einerseits begünstigen, andererseits aber auch erschweren. Wichtig ist, dass man flexibel ist.

Die Möglichkeiten des ortsunabhängigen Arbeitens sind, je nach Art der Tätigkeit, heute vielfältig. Was »digitale Nomaden« und alle anderen Personen, die viel reisen, aber beachten müssen, sind die Konsequenzen, die sich für sie aus unterschiedlichen Zeitzonen ergeben.

Als Redakteur und Blogger für ein deutschsprachiges Zielpublikum habe ich meine Tätigkeit über die Jahre in verschiedenen Zeitzonen verrichtet. Von Tokio, das uns sieben Stunden voraus ist, über Europa bis zur US-Westküste – wo es neun Stunden früher ist.

Für eine Arbeit, die tägliches Publizieren, Koordinieren und Kommunizieren mit anderen Menschen in der MEZ-Region erfordert, haben die unterschiedlichen Zonen Vor- und Nachteile: » weiterlesen

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