Das mobile Büro:
So wenig benötige ich, um produktiv arbeiten zu können

Um ortsunabhängig zu arbeiten, benötigt man den passenden Beruf – darüber hinaus aber ist nur sehr wenig von Nöten, um überall ein mobiles Büro eröffnen zu können.

Ob Menschen heute produktiv sind oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Aspekt aber verliert zumindest für Angestellte und Freelancer, die im «Informationsgewerbe» tätig sind, immer stärker an Bedeutung: der Arbeitsort. War es noch vor zehn Jahren schwierig, woanders als am eigenen Büro-Schreibtisch Tätigkeiten zu verrichten, werden dank portabler Geräte, nahezu omnipräsenter Breitbandverbindungen und sich langsam wandelnder Normen in Bezug auf Präsenzerwartungen immer ausgefallenere Arbeitsorte möglich.

Ich habe in den letzten Jahren von mehreren Dutzend Orten aus gearbeitet. Mal für längere  Zeit, mal nur für ein paar Stunden (zum Beispiel im Flugzeug oder am Bahnhof), mal für ein paar Tage (etwa im Rahmen eines Kurztrips). Erforderte dies anfänglich noch einiges an Planung und Vorbereitung, entstand mit der Zeit eine ziemliche Routine. Ich weiß heute ganz genau, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und welche Arbeitsmittel ich benötige, um von nahezu jedem Ort auf diesem Planeten meine Arbeit erledigen zu können. Es folgt eine Zusammenstellung der essentiellen Werkzeuge: » weiterlesen

Motivation unter extremen Bedingungen:
Reinhold Messner im Interview

Im August habe ich auf Schloss Sigmundskron in Bozen, Südtirol, den Extrembergsteiger Reinhold Messner interviewt – hier gibt es auch ein Video-Interview mit Reinhold Messner. Der Südtiroler bestieg als erster alle 14 Achttausender und durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi zu Fuß. Zudem ist er ehemaliger Politiker, Buchautor und Redner bei Manager-Seminaren.

Reinhold Messner

Reinhold Messner

Was motiviert Menschen zu extremen Leistungen?
Man kann anderen Menschen Motivation nicht aufzwingen, z.B. durch Geld. Die ganzen Motivationsgurus und Motivationsseminare sind daher rausgeschmissenes Geld. Motivation steckt viel mehr in uns, man kann sie nur wecken und dann staunen.

Ich bin grundsätzlich nur mit Leuten losgegangen, die dieselbe Motivation haben wie ich selbst. Beispiel Antarktis-Durchquerung: Wenn meine Mitstreiter nur durch Geld motiviert worden wären, hätten sie wohl möglich nach einer Woche aufgegeben. Das wäre schlicht unmöglich gewesen. » weiterlesen

Ist Neues ausprobieren Zeitverschwendung? Checkliste zum Umgang mit neuen Tools

Ständig gibt es neue Tools, die uns mehr Produktivität und ein besseres Leben versprechen. Wenn wir die alle ausprobieren wollten, kämen wir zu nichts mehr – oder?

Auf dieses Thema hat mich kürzlich ein Beitrag von Shel Holtz gebracht: Auf Ragans PR-Daily schrieb er über “7 reasons to try out new tools—without wasting time“. Zu deutsch: 7 Gründe, neue Tools auszuprobieren, ohne dabei Zeit zu verlieren.

Der Titel klang vielversprechend, aber defacto war der Beitrag ein Plädoyer dafür, neue Tools auszuprobieren und zeigte vor allem die Vorteile solcher Tests auf – z.B. dass man mit einem neuen Tool neue Reichweite und neue Nutzergruppen erreichen könnte, was natürlich stark davon abhängt, um welche Tools es sich handelt. » weiterlesen

FilePane:
Mach mehr aus deinem Drag&Drop

Gerade kleine Tätigkeiten, welche man unzählige Male pro Tag ausführt, sollte man optimieren. FilePane fügt dem klassischen Drag&Drop vom Mac OS zusätzliche Funktionen hinzu. Dies reduziert Arbeitsschritte und spart Zeit.

filepane_150Drag&Drop gehört wohl zu den häufigsten Aktionen, die ich während dem Arbeiten am Computer vornehme. Sei es, um eine Datei einem Mail als Attachment hinzuzufügen oder per Skype zu versenden, oder sei es, um Dateien im Browser hochzuladen oder in einer Anwendung zu öffnen. Ich habe schon häufig festgestellt, dass viele Leute gar nicht wissen, was man mit Drag&Drop eigentlich alles machen kann.

Aber auch wenn man glaubt, dass eigentlich schon sehr vieles mit Drag&Drop möglich ist, so stösst man plötzlich auf ein Tool, das noch weitere Möglichkeiten eröffnet. FilePane ist eine kleine App, welche dem Drag&Drop praktische weitere Aktionen hinzufügt. Sobald FilePane installiert und aktiviert ist, öffnet sich ein kleines Menü, wann immer man aus dem Finder eine Datei anwählt und «wegzieht». So können Dokumente direkt in PDFs umgewandelt oder gedruckt werden. Auch eine Komprimierung als Zip ist direkt möglich. Die Aktionen sind zudem abhängig vom Dateityp: Zieht man beispielsweise eine Bilddatei auf das FilePane-Menü, kann deren Grösse geändert werden. » weiterlesen

Aufgabenmanagement leicht gemacht:
8 Tipps, wie Deine To-do-Liste wirklich funktioniert

Tipps und Apps, die dabei helfen, die eigenen Aufgaben im Griff zu haben, gibt’s wie Sand am Meer. Und How-to-Ratgeber mindestens genauso viele. Trotzdem will es einfach nicht so richtig klappen. Mit diesen 8 Tipps zeigen wir Dir, wie Du das Problem und Deine To-do-Liste endgültig in den Griff bekommst.

ToDo_150Früher waren es die Zeitplanbücher à la TimeSystem (ja, die gibt’s noch!) und die Ratgeber in gebundener Form, später die «Personal Digital Assistants» und heute sind’s die Apps und dieselben Ratgeber, jetzt einfach als eBooks, mit denen wir versuch(t)en, unsere Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren und Termine einzuhalten. Jede(r) von uns hat bestimmst schon mehrere, wenn nicht sogar dutzende Planungsbücher, Tools und Apps ausprobiert. Aber die meisten von uns waren über lange Sicht nicht glücklich mit der gewählten Lösung. Ich bin überzeugt: Die meisten Tools sind gut (die schlechten verschwinden schnell wieder vom Markt) – daran kann’s also nicht liegen. Die Art und Weise, wie wir diese Tools anwenden, ist entscheidend. Genauso unwichtig ist, ob wir eine simple Liste auf Papier führen oder ein raffiniertes Tool einsetzen. Je einfacher wir die Methode halten, desto grösser ist die Chance, dass wir unser Ziel erreichen: Aufgaben im Griff zu haben und unser Gehirn für anderes frei zu halten – das ist entscheidend. » weiterlesen

Wie umziehen beim Aufräumen hilft:
5 Tipps zum radikalen Ausmisten

Umzüge sind eine gute Gelegenheit, das zu tun, was man eigentlich immer mal wieder tun müsste: Ausmisten – und zwar radikal, auch bei liebgewonnen Gegenständen. Wie geht man das richtig an?

Im kommenden Herbst möchte ich umziehen. Es wird ein größerer Umzug in eine andere Stadt werden. Und ich möchte dabei ganz sicher eines: Ein Chaos vermeiden, wie ich es beim letzten Umzug hatte – darüber habe ich hier schon berichtet.

Rechtzeitig planen

Mein Problem damals war, dass ich schlicht den Überblick über mein Hab und Gut verloren hatte. Damit das nicht mehr passiert, habe ich rechtzeitig mit der Planung angefangen – nämlich bereits beim Einzug. Ich habe dafür gesorgt, dass sich nichts Unübersichtliches im Keller ansammelt und ich auch in der Wohnung den Überblick behalte. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich immer wieder Dinge entsorgt habe. Der Gedanke, dass man irgendwann wohl wieder umziehen werde, motiviert dabei immens.

Dennoch sammeln sich in ein paar Jahren doch mehr unnötige Gegenstände an, als man vielleicht geglaubt hat. Daher ist es nötig, wenn der Umzug näher rückt, noch einmal radikal auszumisten – und zwar auch gerade da, wo es vielleicht wehtut. » weiterlesen

Offline & fokussiert:
Mein Produktivitätsschub in der Bahn

Eigentlich schreibe ich hier jeden Freitag über Tools, welche unsere Produktivität fördern sollen. Einen der grössten Produktivitätsschübe erlebe ich aber nicht wegen eines Tools, sondern dank der Bahn.

sbb_150Mein erstes Mal war, als ich mich etwa in der Hälfte meiner Dissertation befand. Als externer Doktorand arbeitete ich nebenbei noch Teilzeit und mein eigenes Unternehmen war noch ein junges Pflänzchen, welches viel Aufmerksamkeit erforderte. Entsprechend schwer fiel es mir, meiner wissenschaftlichen Arbeit genügend Zeit und Energie zu widmen. Eigentlich gab es fast dauernd etwas Wichtigeres und Dringenderes als meine Dissertation.

Von meinem Wohnort zur Technischen Hochschule war es eine 2,5-stündige Bahnfahrt. Und irgendwann stellte ich dann eben fest, dass diese Bahnfahrten zu meinen produktivsten Zeiten gehören. Dies führte dazu, dass ich mich eines Tages einfach frühmorgens in einen Zug setzte und mal planlos bis an die Schweizer Grenze fuhr. Im Gepäck hatte ich nur meinen Laptop und das Ziel, dieses eine Kapitel bis am Abend fertig geschrieben zu haben.

Noch heute freue ich mich auf längere Bahnfahrten. Denn ich nehme mir immer gewisse Arbeiten vor und weiss, dass ich sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich erledigen werde. Deshalb bevorzuge ich für kürzere Strecken (bspw. Schweiz-Deutschland) auch die Bahn gegenüber dem Flugzeug. Der Flug mag zwar weniger Zeit in Anspruch nehmen, aber die Netto-Arbeitszeit ist mit der Bahn einiges höher – und in meinem Fall auch produktiver. » weiterlesen

Verabredungen im Smartphone-Zeitalter:
Die neue Unzuverlässigkeit und was man dagegen tun kann

Ein kurzes Video erläutert, wieso die Vereinbarung von Terminen und Verabredungen in der Smartphone-Ära schwierig geworden ist. Ob im privaten oder geschäftlichen Bereich – ein paar Regeln helfen, keine Zeit zu verschwenden.

Ein interessantes Video macht gerade die Runde im Netz: Es geht darin darum, wie Smartphones Terminvereinbarungen verkompliziert und Unverbindlichkeit sowie Unzuverlässigkeit gefördert haben.

» weiterlesen

Wie Du hypereffizient wirst:
Die 18 besten Tipps

Wie wird man hypereffizient? Indem man sich besser organisiert – und das in allen Bereichen: nicht nur bei Arbeit und Technik, sondern auch beim Essen oder der Kleiderwahl. Die besten Tipps dazu.

Katie Brady bei flickr.com (CC BY 2.0)Unsere Gesellschaft will immer weiter, immer mehr, immer schneller. Wir müssen und wollen hypereffizient werden. Das muss weder schlecht noch in jedem Fall stressig sein: Es macht ja auch bis zu einem gewissen Grad Spaß, sich selbst zu beweisen, dass man mithalten kann.

Hypereffizienz – je einfacher, desto besser

Doch wie geht das nun mit der Hypereffizienz? Alles noch schneller erledigen, noch mehr Stress und Hektik? Das muss gar nicht sein: » weiterlesen

Spillo:
Bookmarks speichern und interessante Links entdecken

Spillo ist eine elegante App für Mac OS zum Verwalten von Bookmarks. Sie speichert ganze Artikel und macht diese offline zugänglich.

spillo_150Wir haben schon mehrfach darüber geschrieben, wie interessante Fundstücke aus dem Netz am besten abgespeichert werden, sodass man sie leicht wieder findet und aus der Summe der Trouvaillen tatsächlich neue Erkenntnisse gewinnen kann. Nebst neuen Ansätzen wie den bereits auf imgriff.com vorgestellten Dragdis oder AllSeeingEye gehören Bookmarking-Dienste wie Delicious zu den Evergreens.

Spillo ist eine neue Desktop-App für Mac OS, die auf dem populären Dienst Pinboard basiert. Pinboard ist eine unkomplizierte Alternative zu Delicious und bietet im Endeffekt nichts anders, als Links zu speichern. Der Service hat einen Nachteil und ein Problem: Pinboard läuft nur im Browser und hat den grafischen Charme eines Google-Produkts. Um auch offline Zugriff auf die gespeicherten Links zu haben, bietet sich Spillo an. Die App geht aber auch noch einen Schritt weiter: Neben dem reinen Verwalten von Bookmarks kann man auch interessante Links entdecken. » weiterlesen

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