Wie man sich Notizen besser nicht machen sollte

Wo wir gerade beim Schreiben per Hand sind, hier noch etwas Unproduktives zum Feierabend: So wie Master Chong sollte man sich vielleicht besser keine Notizen machen, denn das würde ein Meeting wirklich unnötig in die Länge ziehen.

Schön ist es trotzdem – oder gerade deswegen?

[via notebookism]

Analog ist besser

Textdokumente auf USB-Sticks, Palm und Pipapo – Dave Terry ist Software Architekt und hat jede Menge digitaler Lösungen für Notizen ausprobiert. Und sich dann fürs Papier entschieden.

In einem ausführlichen Erfahrungsbericht bei DIYplanner.com erzählt Terry, wieso er sowohl für den Beruf als auch für sein Privatleben auf ordinäre Notizbücher setzt. Seine Gründe sind ganz ähnliche wie die von Paul Saffo und Stan James, über deren Moleskine-Liebe wir hier schon mal geschrieben haben:

  • Schneller Zugriff auf die Notizen durch die Chronologie
  • Die Möglichkeit, Diagramme und Skizzen sehr frei zeichnen zu können
  • Kein Akku, der leer wird
  • Besseres Erinnern durch händisches Zeichnen und Schreiben

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imgriff.com sucht ProduktivitätsexpertInnen

Für imgriff.com suchen wir Produktivitätsexperten wie Arbeitspsychologen, Hausfrauen oder Studenten. Man muss kein Guru sein, um etwas über Effizienz zu wissen und wie man sie steigern kann (aber man sollte viel darüber wissen und es eloquent darstellen können, um für imgriff.com zu schreiben). Wir lernen durch Ausprobieren und durch den Austausch und suchen Ko-Autoren, die Ideen in die Runde werfen, Diskussionen lancieren und hin und wieder auch mal ein Buch vorstellen können, das sie sogar gelesen haben.

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Schüttel deine Tasks, Baby!

logo_lifeshaker.jpgMal etwas Spielerisches für den Wochenbeginn: Mit der Software LifeShaker können Mac-OS-X-Nutzer ihre To-Do-Liste etwas unkonventioneller als üblich führen.

Der Grundaufbau der Aufgabenverwaltung kommt bekannt vor. Man legt Projekte (“Goals”), einzelne Schritte (“Steps”) dieser Projekte und Kontexte (“Categories”) an, in denen die Projekte erledigt werden (etwa: Im Büro, am Telefon, im Supermarkt). Damit ist LifeShaker grundsätzlich auch GTD-konform. Das Besondere kommt erst danach:

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So kommen wir auf Touren

Olaf Kolbrück hat im Blog Off the Record einen Blogkarneval zum Thema “Kreativitätstechniken” ausgerufen, bei dem wir uns mit imgriff.com natürlich beteiligen. Thematische Ehrensache sozusagen.

ideenbirne.jpgBei der Recherche sind wir auf so zahlreiche Techniken und Tricks gestoßen, dass wir daraus eine kleine Serie machen wollen. Zum Start aber bleiben wir eher anekdotisch und unakademisch: Unser Beitrag zum Blogkarneval ist das Ergebnis einer schnellen internen Umfrage unter den Blogwerk-Bloggern, zwei Methoden, die wir anwenden, um kreativ auf Touren zu kommen:

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Am Wochenende:
Wiedervorlage bauen

Diesmal unser Vorschlag fürs Wochenend-Projekt, zum Kaufen oder Basteln: Ein Wiedervorlagesystem für die 31 (oder weniger) Tage des Monats und die 12 Monate des Jahres.

Die Wiedervorlage ist ein wesentlicher Bestandteil der Methode von Getting Things Done (dort heißt sie “Tickler File”), aber keineswegs eine Erfindung David Allens. Zuhause habe ich einen geerbten Wiedervorlage-Ordner, der mir aus einer Zeit zu stammen scheint, in der Informations-Flut und überfüllte Postfächer noch kein so enormes Problem gewesen sein dürften.

Diese Modelle gibt es übrigens immer noch bei jedem gewöhnlichen Büromaterial-Dealer, sie heißen Pultordner und sind meist von 1-12, 1-31 oder 1-31 plus I-XII aufgeteilt. Die letzte Version entspricht den berühmten 43 Folders, dem GTD-Tickler-File: 31 Ordner für die Tage, 12 für die Monate.

Wofür benutzt man die Wiedervorlage?

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Ikea:
Hacks ja, aber nicht mit unserem Namen

Ikeahacks sind beliebt. Dem Umbauen der schwedischen Massenprodukte zu individuelleren Möbeln – oder gleich zu völlig anderen Nutzungen – widmet sich seit langem das amerikanische Blog ikeahacker.blogspot.com.

Da gibt es Kunstpelz-Katzenbetten, Arbeitszimmer aus Einbauküchen und Lampen aus Käsereiben. Nicht jede Studentenbude muss gleich aussehen. Unter der Domain ikeahacker.de gab es sowas bis vor kurzem auch auf Deutsch. Das gefiel dem Möbelhersteller aber nicht so gut, man beschwerte sich beim Ikeahacker Thomas Meyer, und der nahm die Seite vom Netz.

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Mitmachen:
Blogkarneval

Olaf Kolbrück vom Blog Off the Record hat im Juli einen Blogkarneval zum Thema “Kreativtechniken” ausgerufen. Der ist nun bereits im Endspurt, Deadline ist Sonntag, der 12. August, um 24 Uhr. Zwölf Einträge sind bis jetzt eingetroffen – wir bringen hier natürlich auch noch einen -, und diejenigen unter Euch, die ein eigenes Blog haben, seien hiermit ebenfalls zur Teilnahme animiert: Wie kriegt Ihr gute Ideen? Ganz klassisch, auf der Toilette oder unter der Dusche? Oder mit exotischeren Tricks?

Was ist das Ziel des Ganzen? Ich zitiere mal Olaf Kolbrück von off the record:

“So kann sich jeder vielleicht noch was in Sachen Kreativität bei einem anderen abschauen. Womöglich gelingt es mir dabei auch, eine Art Ranking der beliebtesten Kreativtechniken zusammenzustellen.
Wenn Euch die Aktion gefällt, empfehlt sie bitte weiter.”

Erledigt.

Mit PhraseExpress automatisch Textbausteine einfügen

Oft verwendet man beim Verfassen von Emails und anderen Texten die ewig gleichen Textbausteine immer und immer wieder. Um dieses redundante Tippen zu minimieren, gibt es für Windows das kleine, sehr feine Freewareprogramm PhraseExpress.

Mit PhraseExpress lassen sich oft gebrauchte Phrasen leicht per Menü aus dem Systemtray heraus auswählen. Seien es simple Floskeln, Standardantworten oder Kontaktdaten. Alles ist schnell per Klick eingefügt.

Zusätzlich lassen sich Abkürzungen festlegen, die PhraseExpress automatisch vervollständigt. So wird aus ‘mfg’ beispielsweise ‘Mit freundlichen Grüßen’. Wahlweise zusätzlich mit Namen und Signatur. Eigene Phrasen lassen sich einfach und schnell erstellen.

Damit aber nicht genug. PhraseExpress bringt zusätzlich noch ein paar nützliche Funktionen mit:

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Heiß – kalt – heiß – kalt!

Manchmal sind es die altbekanntesten und einfachsten Tricks, die in ihrer Wirkung am meisten verblüffen. Das geht mir jedes Mal aufs Neue so mit der berühmten Wechseldusche.

Im Nachtzug schläft man nicht durch, jedenfalls nicht, wenn ein Bett Brett weiter unten zufrieden geschnarcht wird. Ein direkt auf die Zugfahrt folgender Tag im Büro und das Suchen mehrerer Adressen in einer unbekannten Stadt im pausenlosen Regen machen auch nicht gerade wach. Und da die anschließende Nacht auch eher kurz war, muss ich heute vormittag alle Mittel anwenden, um ansprechbar zu bleiben.

Kaffee. Klar. Die große Tasse und die Taste mit der doppelten Menge und der extra-starken Variante. Schon davor aber kam der weit effektivere Trick: Die Wechseldusche. Jeder kennt das wahrscheinlich: Abwechselnd die Wassertemperatur auf reichlich heiß (kurz vor “Autsch”) und enorm kalt (kurz nach “Oh mein Gott”) stellen. Immer dann das Ruder herumreißen, wenn es kaum noch auszuhalten ist. Nach vier, fünf Temperaturwechseln könnte man Bäume ausreißen, um mal einen Spruch zu zitieren, der ähnlich alt ist wie die Dusch-Idee.
Das ist besser als jedes Hyper-Oxygene-Morning-Relief-Shower-Produkt, jedes Mal wieder.

Und richtig gut ist, wer das auch im Winter schafft. Jemand dabei?

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