Schüttel deine Tasks, Baby!

logo_lifeshaker.jpgMal etwas Spielerisches für den Wochenbeginn: Mit der Software LifeShaker können Mac-OS-X-Nutzer ihre To-Do-Liste etwas unkonventioneller als üblich führen.

Der Grundaufbau der Aufgabenverwaltung kommt bekannt vor. Man legt Projekte (“Goals”), einzelne Schritte (“Steps”) dieser Projekte und Kontexte (“Categories”) an, in denen die Projekte erledigt werden (etwa: Im Büro, am Telefon, im Supermarkt). Damit ist LifeShaker grundsätzlich auch GTD-konform. Das Besondere kommt erst danach:

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So kommen wir auf Touren

Olaf Kolbrück hat im Blog Off the Record einen Blogkarneval zum Thema “Kreativitätstechniken” ausgerufen, bei dem wir uns mit imgriff.com natürlich beteiligen. Thematische Ehrensache sozusagen.

ideenbirne.jpgBei der Recherche sind wir auf so zahlreiche Techniken und Tricks gestoßen, dass wir daraus eine kleine Serie machen wollen. Zum Start aber bleiben wir eher anekdotisch und unakademisch: Unser Beitrag zum Blogkarneval ist das Ergebnis einer schnellen internen Umfrage unter den Blogwerk-Bloggern, zwei Methoden, die wir anwenden, um kreativ auf Touren zu kommen:

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Am Wochenende:
Wiedervorlage bauen

Diesmal unser Vorschlag fürs Wochenend-Projekt, zum Kaufen oder Basteln: Ein Wiedervorlagesystem für die 31 (oder weniger) Tage des Monats und die 12 Monate des Jahres.

Die Wiedervorlage ist ein wesentlicher Bestandteil der Methode von Getting Things Done (dort heißt sie “Tickler File”), aber keineswegs eine Erfindung David Allens. Zuhause habe ich einen geerbten Wiedervorlage-Ordner, der mir aus einer Zeit zu stammen scheint, in der Informations-Flut und überfüllte Postfächer noch kein so enormes Problem gewesen sein dürften.

Diese Modelle gibt es übrigens immer noch bei jedem gewöhnlichen Büromaterial-Dealer, sie heißen Pultordner und sind meist von 1-12, 1-31 oder 1-31 plus I-XII aufgeteilt. Die letzte Version entspricht den berühmten 43 Folders, dem GTD-Tickler-File: 31 Ordner für die Tage, 12 für die Monate.

Wofür benutzt man die Wiedervorlage?

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Ikea:
Hacks ja, aber nicht mit unserem Namen

Ikeahacks sind beliebt. Dem Umbauen der schwedischen Massenprodukte zu individuelleren Möbeln – oder gleich zu völlig anderen Nutzungen – widmet sich seit langem das amerikanische Blog ikeahacker.blogspot.com.

Da gibt es Kunstpelz-Katzenbetten, Arbeitszimmer aus Einbauküchen und Lampen aus Käsereiben. Nicht jede Studentenbude muss gleich aussehen. Unter der Domain ikeahacker.de gab es sowas bis vor kurzem auch auf Deutsch. Das gefiel dem Möbelhersteller aber nicht so gut, man beschwerte sich beim Ikeahacker Thomas Meyer, und der nahm die Seite vom Netz.

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Mitmachen:
Blogkarneval

Olaf Kolbrück vom Blog Off the Record hat im Juli einen Blogkarneval zum Thema “Kreativtechniken” ausgerufen. Der ist nun bereits im Endspurt, Deadline ist Sonntag, der 12. August, um 24 Uhr. Zwölf Einträge sind bis jetzt eingetroffen – wir bringen hier natürlich auch noch einen -, und diejenigen unter Euch, die ein eigenes Blog haben, seien hiermit ebenfalls zur Teilnahme animiert: Wie kriegt Ihr gute Ideen? Ganz klassisch, auf der Toilette oder unter der Dusche? Oder mit exotischeren Tricks?

Was ist das Ziel des Ganzen? Ich zitiere mal Olaf Kolbrück von off the record:

“So kann sich jeder vielleicht noch was in Sachen Kreativität bei einem anderen abschauen. Womöglich gelingt es mir dabei auch, eine Art Ranking der beliebtesten Kreativtechniken zusammenzustellen.
Wenn Euch die Aktion gefällt, empfehlt sie bitte weiter.”

Erledigt.

Mit PhraseExpress automatisch Textbausteine einfügen

Oft verwendet man beim Verfassen von Emails und anderen Texten die ewig gleichen Textbausteine immer und immer wieder. Um dieses redundante Tippen zu minimieren, gibt es für Windows das kleine, sehr feine Freewareprogramm PhraseExpress.

Mit PhraseExpress lassen sich oft gebrauchte Phrasen leicht per Menü aus dem Systemtray heraus auswählen. Seien es simple Floskeln, Standardantworten oder Kontaktdaten. Alles ist schnell per Klick eingefügt.

Zusätzlich lassen sich Abkürzungen festlegen, die PhraseExpress automatisch vervollständigt. So wird aus ‘mfg’ beispielsweise ‘Mit freundlichen Grüßen’. Wahlweise zusätzlich mit Namen und Signatur. Eigene Phrasen lassen sich einfach und schnell erstellen.

Damit aber nicht genug. PhraseExpress bringt zusätzlich noch ein paar nützliche Funktionen mit:

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Heiß – kalt – heiß – kalt!

Manchmal sind es die altbekanntesten und einfachsten Tricks, die in ihrer Wirkung am meisten verblüffen. Das geht mir jedes Mal aufs Neue so mit der berühmten Wechseldusche.

Im Nachtzug schläft man nicht durch, jedenfalls nicht, wenn ein Bett Brett weiter unten zufrieden geschnarcht wird. Ein direkt auf die Zugfahrt folgender Tag im Büro und das Suchen mehrerer Adressen in einer unbekannten Stadt im pausenlosen Regen machen auch nicht gerade wach. Und da die anschließende Nacht auch eher kurz war, muss ich heute vormittag alle Mittel anwenden, um ansprechbar zu bleiben.

Kaffee. Klar. Die große Tasse und die Taste mit der doppelten Menge und der extra-starken Variante. Schon davor aber kam der weit effektivere Trick: Die Wechseldusche. Jeder kennt das wahrscheinlich: Abwechselnd die Wassertemperatur auf reichlich heiß (kurz vor “Autsch”) und enorm kalt (kurz nach “Oh mein Gott”) stellen. Immer dann das Ruder herumreißen, wenn es kaum noch auszuhalten ist. Nach vier, fünf Temperaturwechseln könnte man Bäume ausreißen, um mal einen Spruch zu zitieren, der ähnlich alt ist wie die Dusch-Idee.
Das ist besser als jedes Hyper-Oxygene-Morning-Relief-Shower-Produkt, jedes Mal wieder.

Und richtig gut ist, wer das auch im Winter schafft. Jemand dabei?

Die Pyjama-Chefs

Wofür legt man sich ein Smartphone zu? Um permanent und mobil arbeiten zu können, auch beim Warten auf den Abflug der Concorde des Learjets? Tendenziell richtig. Noch wichtiger ist den CEOs dieser Welt aber möglicherweise etwas ganz anderes.

Und zwar, dass sie auch im Pyjama oder Bademantel arbeiten können. Das legen die Ergebnisse einer Umfrage nahe, für die im Auftrag der Telekommunikationsfirma Avaya (Studie leider nicht online) rund 2200 Manager in den USA, England und Australien interviewt wurden. Beinahe jeder zweite befragte CEO nimmt demnach gern mit seinem Smartphone an Telefonkonferenzen teil – in eher legerer Bekleidung und unsichtbar für die anderen Teilnehmer von zuhause aus. Doppelt so viele Smartphone-Nutzer wie klassische Mobiltelefonierer nehmen auch mal Anrufe auf der Toilette entgegen und checken ihre Mails auf Beerdigungen und Hochzeiten. Und fast zwei Drittel gaben zu, während Meetings unter dem Konferenztisch ihre Mails zu bearbeiten.

Skandal!

Naja. Wenn wir uns daran erinnern, was wir im Klassenzimmer und Hörsaal so gemacht haben, während vorne jemand sprach, sind die Ergebnisse der Umfrage nicht mehr so erstaunlich. Auch nicht das, nach dem 17 Prozent auf den oberen Führungsebene gerne mal ein Nickerchen machen, während sie in Telefonkonferenzen sitzen.

Gefunden bei ITnewsbyte.com

46 Produktivitätstipps für Selbständige (und Andere)

Freelanceswitch.com hat eine umfangreiche Linkliste zu Produktivitätstipps quer durch das ‘who is who’ des darauf spezialisierten Teils des englischsprachigen Webs zusammengestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Selbständigkeit, aber auch für alle Anderen sind einige der verlinkten Artikel lesenswert.

In dieser Liste findet sich von Links zu günstigen produktivitätssteigernden Programmen bis hin zu speziellen Tipps zur Selbständigkeit (wie etwa Bau Dir deine Geschäftsgrundlage auf, bevor Du Deinen Job aufgibst ) für quasi Jeden etwas.

Für alle Selbständigen und Solche, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen wollen ein, dare I say it, Must-Read indeed.

» Freelanceswitch: 46 Must-Read Productivity Tips for Freelancers

Das Maximum aus der Lesezeichenleiste des Firefox holen

Wer bereits eine geraume Zeit im Netz unterwegs ist, sammelt auch eine stattliche Zahl an Seiten an, die man schnell erreichen will. Am besten mit einem oder zwei Klicks. Also ab damit auf die Lesezeichenleiste im Browserfenster. Bis sie voll ist.

Um den begrenzten Platz auf dieser Leiste optimal nutzen zu können, kann man die Namen der Seiten über Rechtsklick -> Eigenschaften komplett löschen, so dass lediglich noch die Favicons dastehen. Favicons sind die kleinen Symbole, die man in der Adresszeile des Browsers in der Regel vor der Adresse sieht. Bei oft besuchten Seiten reicht zur Unterscheidung nach kurzer Zeit dieses Symbol aus. Und schon hat man Platz für erheblich mehr Seiten, die nur noch einen Klick entfernt sind.

Wem das noch nicht reicht, der kann direkt auf der Lesezeichenleiste auch Ordner anlegen (Rechtsklick auf der Leiste -> ‘Neuer Ordner’). So habe ich mir diverse thematisch sortierte Ordner angelegt. Zusätzlich habe ich mir einen Startordner angelegt. Dieser beinhaltet die von mir am häufigsten gelesenen Seiten. Praktisch dabei: Mittels Klick auf ‘Alle in Tabs öffnen’ werden mit einem Klick alle im Ordner befindlichen Seiten in einzelnen Tabs geöffnet.

firefoxlesezeichenleiste

Screenshot meines Start-Ordners

Wie nutzt Ihr eure Lesezeichenleiste? ‘Soviel wie möglich sofort erreichbar’ oder lieber ‘weniger ist mehr’? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!