Der Link am Morgen:
Über die Zeitarmut

Zeit ist keine Ressource. Man kann sie nicht sammeln, aufheben, ernten. Das schreibt Scott H. Young in einem schönen, ausführlicheren Text in seinem Blog: “Twenty-four hours will pass in the day no matter what you do. You can?t store or collect time, nor can you grasp it in this moment.” Um der Zeitarmut zu entgehen, müsse man zuerst erkennen, dass “Zeit” nicht mehr als eine Vereinbarung zwischen Menschen sei, um soziale Beziehungen zu koordinieren. Zum Nachdenken:

» How to Free Yourself from Time Poverty (scotthyoung.com, Scott H. Young)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Mit Unpünktlichkeit umgehen

Man hat sich verabredet und das Gegenüber verspätet sich. Was tun? Kann man das im Vorfeld gar vermeiden?

Bei vnr.de gibt es hierzu ein paar Tipps. Unter anderem wird empfohlen:

  • Vorher dezent nachfragen, ob der Andere die Zeit überhaupt einhalten kann – jedenfalls wenn das in der Vergangenheit bereits eher nicht der Fall war.
  • Darauf hinweisen, dass man vor und nach der Verabredung noch andere Termine hat. Dass Zuspätkommen also das Treffen im schlimmsten Fall platzen lässt.

Mehr auf vnr.de.

(via bindestrich.net)

Der Link am Morgen:
Wegwerfen oder verschenken

Leo Babauta (mal wieder) mag es, wenn er morgens aufsteht und durch eine aufgeräumte, minimalistisch eingerichtete Wohnung läuft. Damit die Wohnung so aussieht, muss ausgemistet werden, und zwar gnadenlos: Alles, was er im letzten Jahr nicht benutzt hat, wird 1. weggeworfen oder 2. verschenkt. Leos weitere Tipps zum Ausmisten:

» Zen Mind: How to Declutter (cultivategreatness.com, Leo Babauta)

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Alternativen zum Moleskine:
Lefa-Notizbuch von Manufactum

Wenn es um die Frage geht, welches Notizbuch man sich zulegen solle, sind die diversen Moleskine-Varianten der Quasi-Standard; zumindest, wenn man auf eine gewisse Ästhetik Wert legt. Aber kann das schon alles sein? Wir machen uns in einer kleinen Serie auf die Suche und stellen Alternativen vor, die auch tatsächlich welche sind: Preislich vergleichbar oder günstiger, ähnliche Qualität. Und schön müssen sie sein.

Die wirklich unglaublich hässlichen “Paperblanks” kommen also schon mal nicht in Frage. Stattdessen: Das Lefa-Notizbuch von Manufactum, dem Nostalgie-Versandhaus, das gerade vollständig von Otto übernommen wurde.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
400 Produktivitätsblogs

Für alle, die nicht genug kriegen können von Lifehacks, Getting Things Done und Produktivitätstipps, hat das HD BizBlog die sicher umfangreichste Liste an Produktivitätsblogs zusammengestellt. Es sind über 400 Blogs darauf. Das nennt man dann wohl “Productivity Porn”.

» 400+ Personal Development Blogs (HD BizBlog)

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Am Wochenende:
Festplatte entmüllen

Neulich hat Marcel hier SequoiaView vorgestellt, ein Programm zum Visualisieren der Daten, die sich auf einer Festplatte befinden. Disk Inventory X, die Alternative für den Mac, die Dirk in den Kommentaren empfohlen hat, habe ich mir inzwischen mal angesehen und kann jetzt erst so richtig den Nutzen der Visualisierung nachvollziehen: Tatsächlich ist es nämlich verblüffend, welcher Haufen auf der Festplatte wieviel Platz wegnimmt. In meinem Fall habe ich am meisten gestaunt, dass iWork ’06 ungefähr dreimal soviel Fläche füllt wie die ’08er Version, die ich gerade zum Testen drauf habe.

Screenshot Disk Inventory X

Screenshot Disk Inventory X


Screenshot Disk Inventory X (für Mac OS X)

Und das ist diesmal unser Vorschlag fürs Wochenende: Mit SequoiaView oder Disk Inventory X sind schnell die dicken Fische auf der Platte identifiziert. Dann geht es “nur noch” darum, die Platzfresser zu finden, die man nicht mehr braucht; alte Softwareversionen, 10 Vorstufen zu einem Word-Dokument, MP3s, die man nicht mehr hört, Programme, die man mal heruntergeladen, getestet, aber dann nicht weiter eingesetzt hat. Was man zwar nicht löschen mag, aber auch nicht permanent auf dem Rechner benötigt, kann und sollte man per externer Festplatte, CD oder DVD archivieren. Und niemand darf den Arbeitsplatz verlassen, bevor nicht mindestens fünf Gigabyte weg sind!

» SequoiaView (für Windows)
» Disk Inventory X (für den Mac)

Der Link am Morgen:
13 mal Selbstüberwindung

13 Tricks, mit denen man sich selbst motivieren kann, wenn man mal wieder so überhaupt keinen Anfang findet, gibt es bei lifehack.org. Ein Beispiel: “Go for Five”, arbeite also erstmal nur fünf Minuten an einer Aufgabe – oft reichen diese fünf Minuten, um in den “Arbeitsflow” zu kommen. Alle 13 Tricks hier:

» Thirteen Tricks to Motivate Yourself (lifehack.org)

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Bastelstunde

So. Im imgriff.com-Hauptquartier ist seit einer halben Stunde der Tag gelaufen. Denn Peter hat das hier entdeckt: Stationerymovies.com. Beste Filmrätsel-Website aller Zeiten. Dort sieht man Filmszenen, die ausschließlich aus Büromaterial nachgestellt wurden. Zum Beispiel das hier:

screenshot_stationerymovies.png

Na? Wir haben bis jetzt 15 von 20 gelöst. Und da es was mit Büromaterial zu tun hat und mit Arbeitsablenkung galore, dachten wir, fragen wir doch mal Euch: Was zum Teufel stellen die Bildchen Nummer 7, 8, 9, 10 und 16 dar?

» Stationerymovies.com

P.S.: Ist vom Büromaterialversender Viking, aber für so coole Werbung lassen wir uns ohne Zögern instrumentalisieren.

Der Link am Morgen:
Wie man Dinge sucht findet

Der Link am Morgen kann auch mal ein Video sein: Hier eine etwas längliche, aber witzige Anleitung von videojug.com, wie man Dinge nicht mehr wie irre sucht, sondern sie gelassen findet. Die wichtigste Regel dabei: Die Sache, die Du gerade suchst, ist oft genau da, wo sie sein sollte. Der Schlüssel am Schlüsselbrett, die Brieftasche in der Jacke, der Lippenstift in der Handtasche.

VideoJug: How To Find Lost Objects

» How To Find Lost Objects (Videojug.com, gefunden im Toolblog)

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Musik beim Arbeiten:
Geht das?

Das ist wahrscheinlich so eine klassische Streitfrage, zu der es nur zwei Meinungen gibt: Stört Musik beim Arbeiten oder hilft sie?

Ich finde ja, dass eher ruhige (also: beruhigende) Musik fast immer geht. Nur gut und gleichmäßig muss sie sein. Radio zum Beispiel kann vielleicht beim Kartoffelschälen eine nette Untermalung sein, aber nicht mehr, wenn ich konzentriert an einem Text schreiben muss – viel zu oft müsste ich den Sender wechseln, um irgendeinem unerträglichen Song zu entgehen. Beim Schreiben kann die richtige Musik nicht nur nicht stören, sondern sogar die Kreativität und Geschwindigkeit fördern. Beim Lesen und Lernen dagegen brauche ich in aller Regel mehr Ruhe.

Vielleicht ist das Ganze aber auch nur eine Streitfrage zwischen Eltern und ihren Kindern. Und darum möchte ich jetzt von Euch wissen: Arbeitet Ihr, während Musik läuft? Und wenn ja, was arbeitet Ihr zu welcher Art von Musik? Klassik, Café-del-Mar-Gedudel, die größten Hits der 70er, 80er und 90er? Was funktioniert wobei?