Wo habe ich mein Auto geparkt?

Wer in einer Stadt mit schlechten Parkmöglichkeiten wohnt, ein Auto sein Eigen nennt und sich keinen Stellplatz leisten mag, kennt das: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man mal das Haus verlässt, auf der Straße steht und verärgert grübelt, wo zum Teufel man das Auto diesmal abgestellt hat.

Eine pfiffige Lösung für dieses Problem findet man auf Instructables: ein magnetischer Schlüsselhalter in Pfeilform und eine Magnetwand, auf der die Karte von der Umgebung der Wohnung abgebildet/aufgeklebt ist. Jedes Mal wenn man nach Hause kommt, zeigt man mit dem Pfeil einfach auf den Stellplatz.

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Am Wochenende:
Tagging-Strategie entwickeln

Es ist so ähnlich wie beim Aufräumen der digitalen Musiksammlung: Tags etwa bei Social-Bookmarking-Diensten zu reorganisieren braucht Zeit. Eine schöne Aufgabe fürs Wochenende, finden wir.

Eine Entscheidung steht am Anfang des gepflegten Verschlagwortens: Exzessives Taggen oder Beschränkung auf wenige, sinnvolle Schlüsselwörter? Ich habe mich fürs Exzessive entschieden und bin mir bislang nicht sicher, ob das der richtige Weg ist – es ist schlichtweg viel Aufwand. Und da sich der wahre Nutzen wie bei jedem Zettelkasten erst mit der Zeit einstellt, werde ich mich auch noch etwas in Geduld üben müssen, bis ich es weiß. Als Anregungen für Andere taugen fremde Strategien aber noch immer, daher will ich hier einfach mal ein paar der Tagging-”Regeln” aufführen, die ich, nun ja, zumindest durchzuhalten versuche - die folgenden Punkte beziehen sich auf Bookmarks, sind aber natürlich prinzipiell auch auf andere Bereiche übertragbar:

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Der Link am Morgen:
Die Not-To-Do-Liste

Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, was Du tun sollst, konzentriere Dich darauf, gewisse Dinge nicht zu tun. Diesen Vorschlag macht Tim Ferriss, der Autor des Buches “The 4-Hour Workweek”, und stellt dazu passend eine Not-To-Do-Liste auf. Ein Beispiel: Nimm keine Anrufe unbekannter Telefonnummern an. Darüber kann man diskutieren, aber die anderen acht Punkte seiner Liste unterschreibe ich sofort.

» The Not-To-Do-List: 9 Habits to Stop Now (fourhourworkweek.com, Tim Ferriss)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Darf’s noch etwas mehr sein?

Mit Tipps zu Produktivität und Effizienz ist das so eine Sache. Für den Einen sind sie nützlich, weil neu. Der Andere findet sie überflüssig, weil er sie bereits kennt. Und oft ist es so, dass man beim Lesen denkt: ‘Das ist doch Allgemeinwissen!’

Und trotzdem merkt man später, dass das erneute Lesen des vermeintlich Offensichtlichen geholfen hat.

So ist es auch mit den Tipps auf lifehack.org, bei denen es darum geht, in jeder Lebenslage die bestmögliche Bedienung zu bekommen- ohne dafür extra zu zahlen. Hier eine Auswahl der meiner Meinung nach wichtigsten Tipps:

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Der Highscore-Blogger. Interview mit Robert Basic

Robert Basic ist eine Instanz unter den deutschen Bloggern. Wenn man Basic liest, kann man sicher sein, kein wirklich wesentliches Thema der Blogosphäre zu verpassen. Das liegt nicht zuletzt an seiner Posting-Frequenz. 6.949 Beiträge hat er in etwas mehr als zwei Jahren verfasst. Wie macht er das nur? Wo nimmt er die Zeit her? Wir haben ihn gefragt.

Robert, Du veröffentlichst gefühlte 20 Posts pro Tag in Deinem Blog – wie geht das?

Indem man nur die Hälfte von 20 schreibt, gewinnt man schon mal die Hälfte der Zeit :) Von dieser einen Hälfte wiederum schreibt man mindestens eine Hälfte nur kurze Beiträge, spart erneut mindestens die eine weitere Zeithälfte, na ja, und so weiter. Also eigentlich geht das genauso gut wie lange Artikel schreiben. Den man eben dann nur einmal pro Tag anfertigt.

Ist so exzessives Bloggen nicht unproduktiv, hält Dich das nicht
von Deiner sonstigen Arbeit ab?

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Der Link am Morgen:Die Top 10 der PDF-Tricks

Listen sind prima, und das PDF-Format ist auch prima. Wie man online PDFs erzeugen kann, wie man sie mit Passwortschutz versehen, Anmerkungen hinzufügen, wie man PDFs in iTunes verwalten und wie man sie mit einem Wasserzeichen markieren kann – das und mehr hat Gina Trapani bei Lifehacker.com in einer Liste aufgeführt:

» Top 10 PDF Tricks (Lifehacker.com, Gina Trapani)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Nur Du und Dein Text

Es könnte so schön sein. Ein langer Text ist zu schreiben, ein spannendes, aber komplexes Thema, etwas, das der vollen Aufmerksamkeit bedarf. Man setzt sich an den Laptop, der auf dem leeren Tisch steht, vor der weißen Wand, und fängt an zu formulieren …

Aber dann ist da das Lineal da oben und die Seitenränder und all die Formatierungsoptionsfenster und das aufpoppende Skype-Fenster und die Versuchung, mit dem Mauszeiger mal eben nach unten zu gleiten, um nachzusehen, ob eine neue Mail da ist; und da ist das Urlaubsfoto als Bildschirmhintergrund und der von Icons übersäte Desktop – und schon steht man auf, um sich einen Kaffee zu machen, vielleicht bringt der die erhoffte Konzentration.

Dabei ist die Lösung des Problems in wenigen Minuten heruntergeladen und installiert.

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Prost, Stößchen, Cheers!

Was man wissen muss, um auch ein Dinner im 5-Sterne-Restaurant im Griff zu haben, steht im “Knigge-ABC fürs Essen”.

Das hat Jochen Mai, Journalist bei der Wirtschaftswoche und Autor eines Karriereratgebers, in seinem Blog veröffentlicht. Wer also wissen will, wie das so ist mit dem abgespreizten kleinen Finger (macht man nicht), mit den Visitenkarten (lesen, nicht einfach so einstecken), dem Niesen (nicht in die rechte Hand) und der heruntergefallenen Serviette (liegenlassen, nicht aufheben): Hier entlang.

[via StyleSpion.de - der übrigens auch sonst wirklich lesenswert ist]

Wie man schnellere Email-Antworten bekommt

Das erklärt uns Michael Hyatt:

  • Im ersten Satz sagen, was man will. In Zeiten der überfluteten Inboxe (Inboxs? Inboxae?) will man sofort und ohne Umschweife wissen worum es geht. Es warten schließlich noch zig andere Emails auf Beantwortung.
  • Nur eine Anfrage pro Email: Wer dem Empfänger ein abzuarbeitendes 10-Punkte-Programm schickt, das vom Umfang dem Bau des Hooverdamms entspricht, sollte sich nicht wundern, wenn dieser schaudernd die Bearbeitung nach hinten verschiebt.
  • Die Email möglichst kurz halten. Auch hier wieder: Kurz und knackig. Hyatt empfiehlt in Anlehnung an David Allen die 2-Minuten-Regel. Die besagt, dass man eine Email beantworten soll, wenn die Antwort nicht länger als 2 Minuten dauert. Folglich sollte man mit Blick auf eine schnelle Antwort als Absender darauf achten, dem Empfänger das Einhalten dieses Zeitlimits zu ermöglichen. Zusätzlich empfiehlt Hyatt die 5-Satz-Regel: Nicht mehr als 5 Sätze in der Email. Benötigt man mehr, sollte man beispielsweise besser anrufen. Ganz so eng sollte man das aber meines Erachtens nicht sehen. Man kann es auch übertreiben.

Ein weiterer Tipp von mir, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist ein möglichst aussagekräftiger Betreff . (Pseudo-)Witzige Betreffideen bitte für die private Korrespondenz aufheben. Auch hier wieder der simple Grund, dass der Empfänger schnellstmöglich die Mail einordnen kann. Je schneller und einfacher das möglich ist, desto wahrscheinlicher erhält man eine zeitnahe Antwort.

Welche Tipps habt Ihr für eine zeitnahe Emailkommunikation?

 

» Michael Hyatt: How to Get a Faster Response to Your E-mail

[via lifehack.org]

Wie man sich Notizen besser nicht machen sollte

Wo wir gerade beim Schreiben per Hand sind, hier noch etwas Unproduktives zum Feierabend: So wie Master Chong sollte man sich vielleicht besser keine Notizen machen, denn das würde ein Meeting wirklich unnötig in die Länge ziehen.

Schön ist es trotzdem – oder gerade deswegen?

[via notebookism]

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