Darf’s noch etwas mehr sein?

Mit Tipps zu Produktivität und Effizienz ist das so eine Sache. Für den Einen sind sie nützlich, weil neu. Der Andere findet sie überflüssig, weil er sie bereits kennt. Und oft ist es so, dass man beim Lesen denkt: ‘Das ist doch Allgemeinwissen!’

Und trotzdem merkt man später, dass das erneute Lesen des vermeintlich Offensichtlichen geholfen hat.

So ist es auch mit den Tipps auf lifehack.org, bei denen es darum geht, in jeder Lebenslage die bestmögliche Bedienung zu bekommen- ohne dafür extra zu zahlen. Hier eine Auswahl der meiner Meinung nach wichtigsten Tipps:

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Der Highscore-Blogger. Interview mit Robert Basic

Robert Basic ist eine Instanz unter den deutschen Bloggern. Wenn man Basic liest, kann man sicher sein, kein wirklich wesentliches Thema der Blogosphäre zu verpassen. Das liegt nicht zuletzt an seiner Posting-Frequenz. 6.949 Beiträge hat er in etwas mehr als zwei Jahren verfasst. Wie macht er das nur? Wo nimmt er die Zeit her? Wir haben ihn gefragt.

Robert, Du veröffentlichst gefühlte 20 Posts pro Tag in Deinem Blog – wie geht das?

Indem man nur die Hälfte von 20 schreibt, gewinnt man schon mal die Hälfte der Zeit :) Von dieser einen Hälfte wiederum schreibt man mindestens eine Hälfte nur kurze Beiträge, spart erneut mindestens die eine weitere Zeithälfte, na ja, und so weiter. Also eigentlich geht das genauso gut wie lange Artikel schreiben. Den man eben dann nur einmal pro Tag anfertigt.

Ist so exzessives Bloggen nicht unproduktiv, hält Dich das nicht
von Deiner sonstigen Arbeit ab?

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Der Link am Morgen:Die Top 10 der PDF-Tricks

Listen sind prima, und das PDF-Format ist auch prima. Wie man online PDFs erzeugen kann, wie man sie mit Passwortschutz versehen, Anmerkungen hinzufügen, wie man PDFs in iTunes verwalten und wie man sie mit einem Wasserzeichen markieren kann – das und mehr hat Gina Trapani bei Lifehacker.com in einer Liste aufgeführt:

» Top 10 PDF Tricks (Lifehacker.com, Gina Trapani)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Nur Du und Dein Text

Es könnte so schön sein. Ein langer Text ist zu schreiben, ein spannendes, aber komplexes Thema, etwas, das der vollen Aufmerksamkeit bedarf. Man setzt sich an den Laptop, der auf dem leeren Tisch steht, vor der weißen Wand, und fängt an zu formulieren …

Aber dann ist da das Lineal da oben und die Seitenränder und all die Formatierungsoptionsfenster und das aufpoppende Skype-Fenster und die Versuchung, mit dem Mauszeiger mal eben nach unten zu gleiten, um nachzusehen, ob eine neue Mail da ist; und da ist das Urlaubsfoto als Bildschirmhintergrund und der von Icons übersäte Desktop – und schon steht man auf, um sich einen Kaffee zu machen, vielleicht bringt der die erhoffte Konzentration.

Dabei ist die Lösung des Problems in wenigen Minuten heruntergeladen und installiert.

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Prost, Stößchen, Cheers!

Was man wissen muss, um auch ein Dinner im 5-Sterne-Restaurant im Griff zu haben, steht im “Knigge-ABC fürs Essen”.

Das hat Jochen Mai, Journalist bei der Wirtschaftswoche und Autor eines Karriereratgebers, in seinem Blog veröffentlicht. Wer also wissen will, wie das so ist mit dem abgespreizten kleinen Finger (macht man nicht), mit den Visitenkarten (lesen, nicht einfach so einstecken), dem Niesen (nicht in die rechte Hand) und der heruntergefallenen Serviette (liegenlassen, nicht aufheben): Hier entlang.

[via StyleSpion.de - der übrigens auch sonst wirklich lesenswert ist]

Wie man schnellere Email-Antworten bekommt

Das erklärt uns Michael Hyatt:

  • Im ersten Satz sagen, was man will. In Zeiten der überfluteten Inboxe (Inboxs? Inboxae?) will man sofort und ohne Umschweife wissen worum es geht. Es warten schließlich noch zig andere Emails auf Beantwortung.
  • Nur eine Anfrage pro Email: Wer dem Empfänger ein abzuarbeitendes 10-Punkte-Programm schickt, das vom Umfang dem Bau des Hooverdamms entspricht, sollte sich nicht wundern, wenn dieser schaudernd die Bearbeitung nach hinten verschiebt.
  • Die Email möglichst kurz halten. Auch hier wieder: Kurz und knackig. Hyatt empfiehlt in Anlehnung an David Allen die 2-Minuten-Regel. Die besagt, dass man eine Email beantworten soll, wenn die Antwort nicht länger als 2 Minuten dauert. Folglich sollte man mit Blick auf eine schnelle Antwort als Absender darauf achten, dem Empfänger das Einhalten dieses Zeitlimits zu ermöglichen. Zusätzlich empfiehlt Hyatt die 5-Satz-Regel: Nicht mehr als 5 Sätze in der Email. Benötigt man mehr, sollte man beispielsweise besser anrufen. Ganz so eng sollte man das aber meines Erachtens nicht sehen. Man kann es auch übertreiben.

Ein weiterer Tipp von mir, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist ein möglichst aussagekräftiger Betreff . (Pseudo-)Witzige Betreffideen bitte für die private Korrespondenz aufheben. Auch hier wieder der simple Grund, dass der Empfänger schnellstmöglich die Mail einordnen kann. Je schneller und einfacher das möglich ist, desto wahrscheinlicher erhält man eine zeitnahe Antwort.

Welche Tipps habt Ihr für eine zeitnahe Emailkommunikation?

 

» Michael Hyatt: How to Get a Faster Response to Your E-mail

[via lifehack.org]

Wie man sich Notizen besser nicht machen sollte

Wo wir gerade beim Schreiben per Hand sind, hier noch etwas Unproduktives zum Feierabend: So wie Master Chong sollte man sich vielleicht besser keine Notizen machen, denn das würde ein Meeting wirklich unnötig in die Länge ziehen.

Schön ist es trotzdem – oder gerade deswegen?

[via notebookism]

Analog ist besser

Textdokumente auf USB-Sticks, Palm und Pipapo – Dave Terry ist Software Architekt und hat jede Menge digitaler Lösungen für Notizen ausprobiert. Und sich dann fürs Papier entschieden.

In einem ausführlichen Erfahrungsbericht bei DIYplanner.com erzählt Terry, wieso er sowohl für den Beruf als auch für sein Privatleben auf ordinäre Notizbücher setzt. Seine Gründe sind ganz ähnliche wie die von Paul Saffo und Stan James, über deren Moleskine-Liebe wir hier schon mal geschrieben haben:

  • Schneller Zugriff auf die Notizen durch die Chronologie
  • Die Möglichkeit, Diagramme und Skizzen sehr frei zeichnen zu können
  • Kein Akku, der leer wird
  • Besseres Erinnern durch händisches Zeichnen und Schreiben

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imgriff.com sucht ProduktivitätsexpertInnen

Für imgriff.com suchen wir Produktivitätsexperten wie Arbeitspsychologen, Hausfrauen oder Studenten. Man muss kein Guru sein, um etwas über Effizienz zu wissen und wie man sie steigern kann (aber man sollte viel darüber wissen und es eloquent darstellen können, um für imgriff.com zu schreiben). Wir lernen durch Ausprobieren und durch den Austausch und suchen Ko-Autoren, die Ideen in die Runde werfen, Diskussionen lancieren und hin und wieder auch mal ein Buch vorstellen können, das sie sogar gelesen haben.

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Schüttel deine Tasks, Baby!

logo_lifeshaker.jpgMal etwas Spielerisches für den Wochenbeginn: Mit der Software LifeShaker können Mac-OS-X-Nutzer ihre To-Do-Liste etwas unkonventioneller als üblich führen.

Der Grundaufbau der Aufgabenverwaltung kommt bekannt vor. Man legt Projekte (“Goals”), einzelne Schritte (“Steps”) dieser Projekte und Kontexte (“Categories”) an, in denen die Projekte erledigt werden (etwa: Im Büro, am Telefon, im Supermarkt). Damit ist LifeShaker grundsätzlich auch GTD-konform. Das Besondere kommt erst danach:

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