5 Tipps für eine bessere Online-Reputation

Schon mal den eigenen Namen gegooglet? Und waren die Ergebnisse nach Ihrer Zufriedenheit? Die Informationen, die man heute über Personen im Netz finden kann, werden immer wichtiger. Besonders wenn es um das Berufliche geht. Wir geben ein paar Tipps, wie man dieses Online-Bild beeinflussen kann.

Denn nicht nur die gewitzte, neue Bekanntschaft aus der Bar von gestern abend schaut später im Internet nach, was das da denn so für ein Mensch ist, sondern auch jeder Personalchef, der etwas auf sich hält und die Bewerbungsunterlagen auf dem Tisch liegen hat.

Wer außerdem im IT-Bereich arbeitet oder “irgendwas mit Medien” macht, der sollte ein gesteigertes berufliches Interesse daran haben, die online verfügbaren Informationen über sich selbst zumindest zu lenken. Denn richtig angestellt, kann man nicht nur Katastrophen abwenden, sondern in diesen Bereichen sich selbst sogar berufliche Chancen erschaffen. Was in Deutschland noch eine Ausnahme ist, ist in den USA beispielsweise bereits gang und gebe: erfolgreiche Blogger arbeiten als Freelancer in ihrem Feld, weil sie als Experten anerkannt sind oder werden gar von den Onlinepräsenzen der Tageszeitungen eingekauft. Warum? Weil sie sich online einen tadellosen Ruf erarbeitet haben.

In den USA gibt es außerdem bereits die ersten Stimmen, die meinen, dass man in ein paar Jahren ohne eigene Onlineidentität am Ende gar nicht mehr eingestellt wird. Nach dem Motto: Über Den gibt es online nichts zu erfahren, das kann nichts Gutes heißen..

5 Tipps, wie man den eigenen Online-Ruf stärken kann:

  1. Domain mit eigenen Namen registrieren : Eine .de-Domain oder .com-Domain in Form von VornameNachname.de kann man als erste Anlaufstelle für Leute nutzen, die online nach Einem suchen. Hier kann man eine einfache Seite mit den wichtigsten Informationen zusammenstellen, die man über sich verbreitet haben möchte -eine Online-Visitenkarte quasi. Falls man eine solche Domain bis jetzt noch nicht nutzt, ist es aber einfacher, wenn man von dieser Seite auf eine andere einfach umleitet. Beispielsweise auf das eigene Xing-Profil (Problem: Nur Mitglieder können Xing-Profile sehen Hierfür muss man aber zusätzlich auf Xing unter Einstellungen/Privatsphäre das Profil für das Internet freigeben, danke Björn), eine Aggregator-Seite wie etwa ClaimID oder das eigene Blog (sofern es kein persönliches Blog ist, das man eher für Freunde unterhält).

    » weiterlesen

Der Link am Morgen:
Alles notiert

Brad Isaac erklärt auf lifehacker ausführlich, warum er sich alle wichtigen Vorkommnisse auf der Arbeit notiert. Ein schriftliches Festhalten der eigenen Tätigkeiten ist auf jeden Fall sinnvoll. Besonders dann, wenn man eher selbständig arbeitet und der Chef mal nachfragen könnte, was man denn gestern oder etwa letzte Woche so getrieben hat (Isaac nennt hier die IT-Leute als Beispiel). Die Empfehlung, auch Inhalte von Gesprächen mit Chef und Kollegen für sich selbst zu notieren, ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sicher praktisch, wenn es hart auf hart kommt und man darauf verweisen kann, kann man es hier aber auch leicht übertreiben und zum eigenwilligen Aussenseiter abgestempelt werden.

» Lifehacker: Cover Your Butt At Work with Thorough Notes

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Raus aus dem Haus

Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre hatten ihr Büro und Wohnzimmer im Pariser Café de Flore. Im Guardian-Buchblog beschreibt Sian Pattenden sehr schön, wie es auch sie in Cafés zieht, wo sie kreativer ist als zuhause. Und das gilt nicht nur für Schreiberlinge: Während einer langen, mühsamen Arbeit immer mal wieder das Arbeitszimmer und die Wohnung zu verlassen, hilft ungemein. Sei es nur für einen Spaziergang oder gleich für einen ganzen Nachmittag im Café.

» How to get your creative juices flowing (blogs.guardian.co.uk/books, Sian Pattenden, gefunden bei moleskinerie.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

4 Tricks, um Gewohnheiten zu ändern

Gewohnheiten zu ändern ist keine leichte Aufgabe, da man meist allzu schnell wieder in alte Muster verfällt. Cynthia Scott und Dennis Jaffe geben in ihrem Buch Managing Personal Change vier Tipps, wie die Umstellung besser funktioniert.

1. Hör Dir zu:
Gute Ideen sollten nicht verloren gehen, sondern direkt notiert werden. Aus diesem Fundus kann geschöpft werden, wenn es darum geht, die Ziele einer Veränderung zu definieren. Für Stanton Peel ist es der Schlüssel zur Veränderung, dass man daran glaubt, sich verändern zu können. Die Art und Weise, wie man einen Wechsel der Gewohnheiten herbeiführen möchte, ist für ihn nebensächlich im Vergleich zum eigentlichen “Commitment”.

2. Konzentrier Dich auf Weniges:
» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Wie man besseren Kaffee macht

Brett Kelly beschreibt in einem langen Artikel bei LifeRemix, welchen Aufwand er treibt, um wirklich guten Kaffee zu trinken. Gut, er lebt in Amerika und dürfte somit größere Ärgernisse in Bechern serviert bekommen als wir hier; aber vieles von dem, was er schreibt, könnte auch unseren Kaffee “pimpen”.

» Why Your Coffee Sucks (and How to Drink Great Coffee for a Fraction of What You’re Paying Now) (blog.liferemix.net, Brett Kelly)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Wie man erfolgreich verhandelt

Jochen Mai hat auf Karrierebibel einen ausführlichen Artikel über das richtige Verhandeln mit vielen konkreten und interessanten Beispielen geschrieben. Das interessanteste Beispiel kam für mich gleich am Anfang:

Wobei die wesentlichste Erkenntnis für jede Verhandlung die ist, nie über die gestellten Forderungen zu verhandeln, sondern immer über das Motiv. Das wird zwar selten verbalisiert, ist aber entscheidend.

Sie kennen vielleicht das Lehrbuchbeispiel dazu: Zwei Schwestern verhandeln über eine Orange. Nach einigem Gezänk einigen sie sich darauf, das jede eine Hälfte bekommt. Die Eine schält die Orange, isst das Fruchtfleisch und schmeißt den Rest weg. Die andere Schwester schält die Orange ebenfalls, schmeißt aber das Fruchtfleisch weg und benutzt die Schale zum Backen. Dumm gelaufen! Hätten beide über ihr Motiv verhandelt, hätten sie das best mögliche Ergebnis erzielt: Die Eine bekommt das Fruchtfleisch, die andere die Schale der ganzen Orange.

Viele weitere Beispiele – vom Trojanischen Krieg bis in die 1980er Jahre – bei Jochen Mai:

» Deal or no Deal – historische Verhandlungstricks

Der Link am Morgen:
Stauraum für Staubfänger

Fast egal, wieviele Zimmer eine Wohnung hat: Stauraum gibt es nie genug. Und zu viele herumstehende und -liegende “Staubfänger” lassen einen schnell unruhig werden. 19 Lösungen für dieses Problem zeigt MSN in einer Bildergalerie:

» 19 Ideas to Steal for Your Apartment (MSN.com, gefunden bei lifehack.org)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Die Multitasking-Konferenz

Multitasking bringt nichts – das sagen mittlerweile mehrere Studien, und wir haben es hier auch schon ein paar Mal geschrieben. Aber es ist Alltag – oder anders ausgedrückt: Kulturelle Praxis. So heißt ein wissenschaftliches Symposium zum Thema Multitasking, das am 5. und 6. Oktober in Berlin stattfindet.

Multitasking – Synchronität als kulturelle Praxis

Anlass ist eine gleichnamige Ausstellung in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst. Die Eckdaten des Symposiums:

» weiterlesen

20 Tipps zur Stressbewältigung

Leo Babauta, der in ein paar Jahren wohl zum Saint of Productivity ernannt werden wird, hatte vor geraumer Zeit 20 Ways to Eliminate Stress From Your Life zusammengestellt. Und Jochen von Selbstadministration.de hat sich die Mühe gemacht und den Artikel ins Deutsche übersetzt.

Unter Anderem findet man da Tipps, die wir so ähnlich auch schon gegeben haben:

Multitasking. Es mag den Anschein von Produktivität haben, an mehreren Aufgaben gleichzeitig zu arbeiten, aber in Wirklichkeit hindert es uns daran, uns auf ein Ziel zu konzentrieren und es zu erreichen ? und stresst uns in der Zwischenzeit. Stellen Sie auf Singletasking um.

Oder leicht esoterisch angehauchte, aber deswegen nicht weniger wahre Tipps:

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
25 Ideen für alte Jeans

Teilweise sehr amerikanisch, und teilweise, zugegeben, ziemlich hässlich: Eine Liste mit 25 Vorschlägen für das Recycling alter Jeans. Mein Favorit ist die Nummer 25, die Bierflaschen-Hülle. Etwas für die handwerklich Begabten:

» Twenty-five Things to Do With Old Jeans (Wise Bread, Myscha Theriault)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!