Der Link am Morgen:
Checkliste für den Durchblick

Wer schon mal Getting Things Done (GTD) ausprobiert hat, weiß, dass der wöchentliche Durchblick (Weekly Review) einer der kritischen Punkte des ganzen Prozesses ist. Wer seine Listen nicht einmal pro Woche auf den neuesten Stand bringt und alles durchgeht, wird schnell wieder in alte Gewohnheiten verfallen. Checklisten können die Durchsicht sehr erleichtern, und eine solche Checkliste hat das Blog “Getting Things Done” (trotz des Namens ein inoffizielles) nun veröffentlicht, auf dass sich andere GTDler inspiriert fühlen mögen.

» My Weekly Review Checklist (gtd.marvelz.com/blog)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Das Zentrum des Wahnsinns

Zentrum des Wahnsinns, so wird der moderne Arbeitsplatz in einem aktuellen Artikel auf Welt.de genannt. Zwischen Smartphone, E-Mail-Programm und Internet verschwenden wir Zeit, weil wir alles gleichzeitig zu erledigen versuchen.

Es ist ein weiterer Artikel zum Thema “Interruption Science”, der Wissenschaft, die sich zum Thema “Unterbrechungen am Arbeitsplatz” formiert, und er erwähnt eine weitere Studie, diesmal vom britischen Henley Management College: 181 Führungskräfte wurden dafür befragt und es kam heraus, dass sie im Durchschnitt dreieinhalb Jahre ihres Lebens damit verschwenden, überflüssige E-Mails zu lesen. Die Ergebnisse früherer Untersuchungen waren ähnlich:

  • Mehr als ein Viertel der Arbeitszeit gehe für die unproduktiven Nebeneffekte des Multitaskings heraus, schrieb das Magazin SZ Wissen.
  • Nur elf Minuten am Stück könne man sich am Stück auf eine Aufgabe konzentrieren, bevor die nächste Unterbrechung einen ablenke, stand bei Spiegel Online.

Selbst wenn man übrigens sehr fit ist im gleichzeitigen Erledigen verschiedener Aufgaben, kann das Multitasking einen negativen psychologischen Effekt haben. Im Welt.de-Artikel wird der Psychologe Iring Koch von der TH Aachen zitiert:

?Selbst wenn sich die Leistung durch Multitasking nicht verschlechtert, nehmen Menschen ihre Arbeit als anstrengender wahr, als sie es tatsächlich ist?

Und das kann ja auch nicht das Ziel sein.

» Hier entlang zum Artikel bei welt.de

Der Link am Morgen:
Sie nennen es Büro

Ach, wie schön ist das Klischee. Für den Zünder hat Norbert Bayer in Berliner Szenecafés die digitale Bohème fotografiert: Junge Menschen von Mitte 20 bis Anfang 30, die zu circa 99,89 Prozent vor einem Apple-Laptop und einer Tasse Milchkaffee sitzen und an Büchern, Vorträgen, Dissertationen, Theaterstücken, Design, Architektur oder ähnlichen Projekten arbeiten.

» Schreibtisch mit Milchkaffee (zuender.zeit.de, Norbert Bayer, gefunden via wirres’ Links)

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Abschalten

So einfach ist das also. Wir hätten einfach nur Chris Anderson fragen müssen:

“THE SECRET TO PRODUCTIVITY
Don’t watch TV. Especially college sports.
That is all.”

Quelle

[gefunden im Themenblog]

Der Link am Morgen:
Ideen fürs Notizbuch

Ein Notizbuch zu führen, das hilft. Aber wobei eigentlich? Und was kann man alles hineinschreiben? Allen Galbraith hat zehn Ideen dazu notiert. Die meisten liegen sehr nahe, es ist darum eher eine Liste für Leute, die noch einen Anstoß brauchen, um mit den “Offline-Bloggen” anzufangen:

» 10 Things to Write in Your Notebook – Revisited (shrigley.blogspot.com, Allen Galbraith, gefunden via lifehacker.com)

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Am Wochenende:
Adressbücher aufräumen

800 Kontakte bei Xing, 500 in Outlook, 300 im Handy? 10 bis 15 Prozent davon könne man getrost löschen, sagt der Psychologe Alfred Gebert von der Fachhochschule des Bundes in Münster.

Auch wenn man nicht Power-Nutzer von Social Networks und Smartphones ist und “nur” auf die normalen 273 Kontakte kommt, die der durchschnittliche Deutsche laut Geberts Studie gespeichert hat.

Die Untersuchung wurde für den Blackberry-Hersteller RIM durchgeführt, darauf gestoßen bin ich über diesen schon ein paar Monate alten Eintrag beim Webwatcher-Blog aus dem Hause Handelsblatt. Dort wird auch wiedergegeben, was der Professor empfiehlt, um das Adressbuch zu “reinigen”:

» weiterlesen

Selbstorganisator schafft’s nicht

Auch ein sehendes Huhn verpasst mal ein Korn. Oder so. Auf dem Blog des gerade in Berlin stattfindenden 9to5-Kongresses Tagung Konferenz Treffens Kirchentags Camps jedenfalls liest man, dass der Autor Will Bradley abgesagt hat, weil ihm eine “unaufschiebbare Buchabgabe-Deadline im Nacken” sitze.

“Das muss man sich mal reinziehen: Der Mann, den wir zum Thema Selbstorganisation eingeladen haben ? schade, aber nicht zu ändern.”

Gut zu wissen, dass es auch bei den Experten nicht immer klappt.

Der Link am Morgen:
Die Bürogemeinschaft

Ich bin immer etwas skeptisch, wenn “Co-Working” als neuer Trend aus den hippen Metropolen der Welt ausgerufen wird, weil das für mich nichts anderes ist als eine “BG”, eine Bürogemeinschaft, die analog zur WG auf das Prinzip “Schöner arbeiten durch Kostenteilung” setzt. So sind dann für den Studenten die Altbauwohnung und für den Selbständigen der A3-Farblaserdrucker drin. Und die Kaffeemaschine, der Konferenztisch, die Flatrate mit Lichtgeschwindigkeit. Keine neue Idee. Aber wenn sie so schön beschrieben wird wie im Philadelphia Inquirer, dann wird sie trotzdem ganz klar Leseempfehlung für heute:

» A step Up From Working In PJ’s (philly.com, Jane M. Von Bergen, gefunden via lifedev.net)

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Die Online-Wiedervorlage

Kleiner Nachtrag zur neulich erwähnten Wiedervorlage: So ein “Tickler File” gibt es natürlich auch als Online-Anwendung (in der man allerdings keine Flugtickets oder ähnliches ablegen kann).

screenshot_myticklerfile.jpg

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MyTicklerFile heißt der Dienst ganz unzweideutig, die Basis-Version ist kostenlos, aber mit 15 “Ticklers” und 10 “Reminders” auch sehr dürftig ausgestattet. Die brauchbarere Variante (unbegrenzte Tickler-Zahl, 150 Reminder) kostet 5 Dollar im Monat bzw. 45 Dollar im Jahr. Schick, schnell und funktional, aber nicht eben günstig. Kennt jemand eine Alternative?

» MyTicklerFile.com

Der Link am Morgen:
Tricks für Mon- und andere Tage

Montage sind schlimm, weil die Arbeitswoche in ihrer vollen Länge vor einem liegt? Und die Sonntage davor sind deprimierend, weil das Wochenende “schon wieder vorbei” ist? Vielleicht helfen schon ein paar kleine Tricks, sich das Ganze etwas leichter zu machen. Gretchen Rubin – was für ein Name! -, die ein Buch und ein Blog namens “The Happiness Project” schreibt, hat fünf solcher Tricks gesammelt. Zum Beispiel: Wenn Du festgestellt hast, dass es schlicht unmöglich ist, montags vor dem Mittag mit irgendwas zu beginnen, weil alle mit den liegengebliebenen Dingen von Freitag und den Einfällen vom Wochenende zu Dir kommen: Akzeptiere das und versuche erst gar nicht, vor der Mittagspause etwas zu schaffen. Erledige simple Tätigkeiten und fang mit dem konzentrierten Arbeiten erst am Nachmittag an.

» Five tips for making your schedule work better (with particular emphasis on coping with Mondays.) (happiness-project.com, Gretchen Rubin)

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