In diesen Büros wird das Internet gebaut

Immer wieder interessant: Blicke ins Innere fremder Firmen.

Bei techtear.com etwa gibt es eine Sammlung von Fotos der Büros amerikanischer Internetunternehmen. Dass die Firmenräume des Kleinanzeigenmoguls Craiglist so aussehen, hatte ich mir schon gedacht. Aber was bitte ist das bei Technorati – wer hat denen diese furchtbaren Stühle in der Küche angedreht? Da will man doch nicht länger als zwei Minuten drauf sitzen (aber wahrscheinlich ist genau das der Zweck des Designs).

Mein Favorit ist eindeutig Mozilla, das sieht so etwas landschulheimmäßig aus, und sie müssen da sogar Sonnenschirme im Büro aufstellen. Viele der Bilder stammen von der Website officesnapshots.com, und wenn man die sieht, denkt man sich mal wieder: Wie schön ist es, dass es im Internet wirklich für jeden Sch…pezialfall eine Website gibt. Da findet man nämlich noch viel mehr Einblicke:

[Gefunden bei Robert Basic]

Der Link am Morgen:
Liebe deinen Mac – oder schweig.

Heute etwas aus der Abteilung Extremismus: Rob May hat auf Businesspundit.com einen eigentlich eher unspektakulären Text geschrieben, in dem er erklärt, dass der Kauf eines Macs ihm persönlich keinerlei Vorteile gebracht hat gegenüber seinem PC – im Gegenteil, das Lernen des neuen Systems habe ihn nur Zeit gekostet. Er kassierte dafür natürlich umgehend hasserfüllte Kommentare, die meisten hatten vorher offenbar nicht mal den Text gelesen. Merke: Selbst wenn Du findest, ein Mac habe keine besonderen Vorteile gegenüber einem PC, blogge nicht darüber. Denn Du wirst anschließend zu nichts mehr kommen, weil Du ständig Kommentare und Mails voller Beschimpfungen lesen musst.

» Switching To Mac is a Waste Of Time Great (businesspundit.com, Rob May)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Mehr Tipps zum frühen Aufstehen

In unserem Evergreen “Wie man Frühaufsteher wird” sind zwei wesentliche Tricks genannt, um es morgens aus den Federn zu schaffen:

1. Immer zur gleichen Zeit aufstehen. Egal ob Mittwoch- oder Sonntagmorgen, der Wecker sollte immer zur gleichen Zeit klingeln, damit der Körper auf eine feste Aufstehzeit programmiert wird. Bei mir funktioniert das ziemlich gut. Nach einer Woche brauche ich normalerweise schon keinen Wecker mehr und wache automatisch auf.

2. Ins Bett gehen, wenn man müde ist. Sobald man spürt, wie die Müdigkeit zunimmt, sollte man sich ins Bett legen und lesen, bis man die Augen nicht mehr aufhalten kann. Das kann zu ganz unterschiedlichen Zeiten sein.

Das heißt: Frühes Aufstehen ist nur eine Frage der Gewohnheit. Besser gesagt: Eine Frage des Trainings. Es kommt darauf an, den Körper so lange zu triezen, bis er es verstanden hat und morgens nicht mehr muckt, egal ob es 5 oder 8 Uhr ist. Klingt Chuck-Norris-mäßig, ist aber so.

Leser Ryne waren zwei Tipps aber nichtsdestotrotz zu wenig. Langschläfer werden das nachvollziehen können. Deshalb hier ein paar weitere Tricks, die besten aus einer Liste, die Glen Stansberry kürzlich für LifeRemix zusammengestellt hat. Sie alle können die “Trainingsphase” durchaus unterstützen:

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Die Fehler der Freelancer

Die zehn häufigsten und schwerwiegendsten Fehler von Freiberuflern hat Leo Babauta (der bei gefühlten 20 Productivity-Blogs mitarbeitet) für freelanceswitch.com aufgelistet. Ganz oben auf der Liste, natürlich: Deadlines verfehlen. Aber auch: Zu wenig berechnen; ein Fehler, der besonders am Anfang gemacht wird, und unter anderem dazu führt, dass die eigene Arbeit nicht als wertvoll angesehen wird. Keine gute Position für zukünftige Aufträge. Die ganze Liste hier:

» The 10 Biggest Mistakes Freelancers Make, and How to Avoid Them (freelanceswitch.com, Leo Babauta)

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Die Mutter aller Listen

Wir lieben Listen. Und weil wir nicht allein damit sind, wird im Web immer fröhlich vor sich hingelistet. Schließlich kann man so recht übersichtlich und leicht verdaulich sein Wissen an den Mann bringen.

Nun hat der Million Dollar Blog (was für ein Name) eine Liste lesenswerter Artikel mit Listen zusammengestellt. 77 an der Zahl.

Wer also des Englischen mächtig ist und gerade einen verregneten Samstagnachmittag zur Hand hat, dem wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre der verlinkten Artikel, wie etwa den 7 Rules For Raising Money Smart Kids, 7 Secrets of the Super Organized oder den Top 87 Bad Predictions about the Future.

Am Wochenende:
Den Long Tail erkunden

Anfang dieser Woche hat Dirk Olbertz seinen beliebten Dienst Blogscout dichtgemacht, eine liebevoll immer weiter verbesserte Mischung aus Zugriffszähler, Ranking und Beitragsbewertung für Blogs, einer der besten Führer durch das Städtchen, das Kleinbloggersdorf mittlerweile geworden ist.

Spannend war dabei nicht immer nur die Top-Liste, auf der sich die Dickschiffe unter den Blogs fanden, sondern auch die andere Seite, der Long Tail. Mit einem eigenen Link “Zum Long Tail” konnte man direkt zum Ende der Reichweiten-Rangliste springen, dorthin, wo sich die Blogs tummeln, die einen einzigen Besucher pro Tag haben. Geht jetzt auch nicht mehr. Ein letztes Mal wollen wir aber noch via Blogscout den Long Tail erkunden. Wir haben hier deshalb die letzte Seite des Blogscout-Rankings als Screenshot:

bs_longesttail.gif
Klick führt zur ganzen Liste, Screenshot und Ausschnitt von blogscout.de

Okay, es ist nicht sehr komfortabel, weil Ihr die Namen der Blogs erstmal in eine Suchmaschine eingeben müsst, um sie anzusehen, aber auf komfortablem Wege kam auch nicht Kapitän Marlow in den Kongo. (Ja, das war ein eher schepper Vergleich.)

Der Link am Morgen:
GTD für Blogger

Heute: Getting Things Done für Blogger. Was das sein soll? Nun, zum Beispiel der Tipp, auf Kommentare im Blog sofort zu antworten, wenn man sie liest – es dauert schließlich weniger als zwei Minuten. Leo Babauta hat bei Webworkerdaily noch viel mehr Tipps zum Thema “GTD for Bloggers”:

» GTD for Bloggers: The Art of Stress-free Blogging (webworkerdaily.com, Leo Babauta)

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Windows:
Platzfresser auf der Festplatte mit SequoiaView finden

Wieso zum Geier ist meine 100GB-Festplatte schon wieder voll?

Um dieser Frage nachgehen zu können, muss man zunächst feststellen, welche Dateien denn den meisten Platz wegnehmen. Klingt leichter, als es ist. Denn der Windows Explorer und seine Alternativen (wie der hier vorgestellte Xplorer) zeigen einem zwar brav die Dateien in den Verzeichnissen an, notfalls auch nach Dateigröße geordnet. Aber eine grafische Übersicht der Festplatte zur schnellen Ortung von Platzfressern? Njiet.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Seite für Seite

Diesmal kein Link zu einem Artikel, sondern zu einem Fotopool bei Flickr: In der Gruppe “Moleskine: One Page at a Time.” sammeln über 1.300 Mitglieder Bilder ihrer Notizbücher, mit teils großartigen Zeichnungen und Collagen. Durch die fast 5.300 Fotos kann man sich stundenlang durchklicken.

» Moleskine: One Page at a Time. (flickr.com)

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Wieso immer nur schreiben?

Manchmal ist es angebracht, jegliche Produktivitätsversuche zu sabotieren. Zum Beispiel mittwochs um drei. Zum Beispiel mit der Video-Anleitung für einen “Pen Trick”, also eine dieser Methoden, einen Stift irrwitzig um Finger kreisen zu lassen (die diesem Kreisen eigentlich im Weg sein müssten).

Ich kenne das vor allem von diesem russischen Hacker aus einem der James-Bond-Filme (welcher war das noch?), Tim Ferriss (Autor von The Four Hour Workweek) kennt es aus Japan und hat gerade eine kleine Serie mit Filmchen begonnen, in denen er fünf solcher Pen Tricks erklären will. Die Nummer 1, der “Helikopter”, geht so:

Einen schönen Feierabend schon mal allen, die jetzt mit dem Üben beginnen.