Wie man erfolgreich verhandelt

Jochen Mai hat auf Karrierebibel einen ausführlichen Artikel über das richtige Verhandeln mit vielen konkreten und interessanten Beispielen geschrieben. Das interessanteste Beispiel kam für mich gleich am Anfang:

Wobei die wesentlichste Erkenntnis für jede Verhandlung die ist, nie über die gestellten Forderungen zu verhandeln, sondern immer über das Motiv. Das wird zwar selten verbalisiert, ist aber entscheidend.

Sie kennen vielleicht das Lehrbuchbeispiel dazu: Zwei Schwestern verhandeln über eine Orange. Nach einigem Gezänk einigen sie sich darauf, das jede eine Hälfte bekommt. Die Eine schält die Orange, isst das Fruchtfleisch und schmeißt den Rest weg. Die andere Schwester schält die Orange ebenfalls, schmeißt aber das Fruchtfleisch weg und benutzt die Schale zum Backen. Dumm gelaufen! Hätten beide über ihr Motiv verhandelt, hätten sie das best mögliche Ergebnis erzielt: Die Eine bekommt das Fruchtfleisch, die andere die Schale der ganzen Orange.

Viele weitere Beispiele – vom Trojanischen Krieg bis in die 1980er Jahre – bei Jochen Mai:

» Deal or no Deal – historische Verhandlungstricks

Der Link am Morgen:
Stauraum für Staubfänger

Fast egal, wieviele Zimmer eine Wohnung hat: Stauraum gibt es nie genug. Und zu viele herumstehende und -liegende “Staubfänger” lassen einen schnell unruhig werden. 19 Lösungen für dieses Problem zeigt MSN in einer Bildergalerie:

» 19 Ideas to Steal for Your Apartment (MSN.com, gefunden bei lifehack.org)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Die Multitasking-Konferenz

Multitasking bringt nichts – das sagen mittlerweile mehrere Studien, und wir haben es hier auch schon ein paar Mal geschrieben. Aber es ist Alltag – oder anders ausgedrückt: Kulturelle Praxis. So heißt ein wissenschaftliches Symposium zum Thema Multitasking, das am 5. und 6. Oktober in Berlin stattfindet.

Multitasking – Synchronität als kulturelle Praxis

Anlass ist eine gleichnamige Ausstellung in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst. Die Eckdaten des Symposiums:

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20 Tipps zur Stressbewältigung

Leo Babauta, der in ein paar Jahren wohl zum Saint of Productivity ernannt werden wird, hatte vor geraumer Zeit 20 Ways to Eliminate Stress From Your Life zusammengestellt. Und Jochen von Selbstadministration.de hat sich die Mühe gemacht und den Artikel ins Deutsche übersetzt.

Unter Anderem findet man da Tipps, die wir so ähnlich auch schon gegeben haben:

Multitasking. Es mag den Anschein von Produktivität haben, an mehreren Aufgaben gleichzeitig zu arbeiten, aber in Wirklichkeit hindert es uns daran, uns auf ein Ziel zu konzentrieren und es zu erreichen ? und stresst uns in der Zwischenzeit. Stellen Sie auf Singletasking um.

Oder leicht esoterisch angehauchte, aber deswegen nicht weniger wahre Tipps:

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Der Link am Morgen:
25 Ideen für alte Jeans

Teilweise sehr amerikanisch, und teilweise, zugegeben, ziemlich hässlich: Eine Liste mit 25 Vorschlägen für das Recycling alter Jeans. Mein Favorit ist die Nummer 25, die Bierflaschen-Hülle. Etwas für die handwerklich Begabten:

» Twenty-five Things to Do With Old Jeans (Wise Bread, Myscha Theriault)

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Windows:
Und noch ein Dateimanager

Netzwelt.de testete dieser Tage drei Dateimanager-Alternativen zum Windows Explorer. Darunter ist auch das Featuremonster xplorer², das unter anderem auch von uns schon empfohlen wurde.

Meine Aufmerksamkeit erregte der ebenfalls auf netzwelt.de vorgestellte UltraExplorer. Ein Geheimnis der Produktivität ist es, in einigen Bereichen immer mal wieder erfolgversprechende Alternativen auszuprobieren (oder auf imgriff.com darüber zu lesen) und nicht in Routinen festzufahren. Und die Kolumnen-Oberfläche des UltraExplorer ist sehr interessant. Flexibel werden die einzelnen Verzeichnisse absteigend von links nach rechts nebeneinander angezeigt:

ultraexplorer

 

» UltraExplorer

» netzwelt: Datei-Manager: Alternativen zum Windows Explorer

Der Link am Morgen:
Wie man «Nein» sagt

Immer, wenn man zu einer neuen Aufgabe, einem kleinen zusätzlichen Job, einer Bitte um einen Gefallen “Ja” sagt, sagt man zugleich “Nein” zu all den Dingen, die man in der Zeit sonst hätte tun können oder tun wollen. Man kann also, so hilfsbereit und höflich man auch sein mag, gar nicht anders als “Nein” sagen – es kommt nur darauf an, wozu. Das ist die einleuchtende These von Gastblogger “Al”, der auf dem HD BizBlog sieben Wege zeigt, wie man “Nein” sagen kann:

» On How To Say No (HD BizBlog)

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Am Wochenende:
Die Buchhaltung organisieren

Mit Summate hat Florian bereits ein Tool vorgestellt, mit dem man den Überblick über die Finanzen bewahren kann. Der Vorteil solcher Dienste liegt in der einfachen Bedienbarkeit. Man soll aber gar nicht jede Kleinigkeit aufschreiben, findet die Schweizer Autorin Ruth Hermann.

In ihrem Buch schreibt sie, dass nur eine wirklich einfache Buchhaltung dazu führt, dass man diese auch Monat für Monat erledigt. Dem klassischen Haushaltsbuch erteilt sie damit eine Absage. Der Aufwand, jeden noch so kleinen Betrag einzutragen, lohne sich kaum.
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Der Link am Morgen:
Der Tausendsassa ohne MP3-Player

Wir haben hier schon einige Artikel von Leo Babauta verlinkt – der Mann schreibt, so scheint es, früher oder später für jedes Produktivitätsblog der Welt. Wie macht er das? Ein wenig Aufschluss gibt ein Interview, das das Blog Connected Internet mit ihm geführt hat. Und siehe da: Leo hat keinen MP3-Player und auch sonst kaum Interesse an Gadgets; und er lebt auf einer tropischen Insel. Ist es das?

» Bloggers Cribs: Leo Babauta!! (connectedinternet.co.uk)

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Tipps für besseren Email-Verkehr

Vor kurzem hatten wir Euch ein paar Tipps vorgestellt, wie man schnellere Antworten auf seine Emails bekommt. Heute gibt es eine ganze Schippe weiterer Tipps rund um das Verfassen von Mails. Damit Sie auch morgen noch kraftvoll per Email kommunizieren können.

In der Howto-Sektion des Wired-Magazins hat ein Nutzer 4 wichtige Punkte zur Beachtung beim Emailverfassen zusammengestellt:

  • Kurz und knackig: Hatten wir ja bereits ausführlich hier durchgenommen.
  • Kontext: Wenn sich Empfänger und Sender nicht kennen, sollte man kurz (in wenigen Sätzen) sagen, wer man überhaupt ist.
  • Anliegen klar verständlich: Das Anliegen sollte auch grafisch sofort sichtbar sein. Heißt: Das Anliegen möglichst in einem Satz formulieren, welcher mit einer Leerzeile davor und danach sich vom Rest der Email abhebt. Handelt es sich um mehrere Punkte, ist es ratsam, diese als Liste aufzuführen.
  • Deadline: Man sollte den Empfänger wissen lassen, bis wann man eine Antwort braucht.

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