Wer seine Produktivitätsmethoden auf hektische Zeiten ausrichtet, hat gute Chancen, dass sie auf Dauer in der Realität funktionieren können.
Chaos, das große Feindbild von uns Produktivitätsfreaks. Wir versuchen es mit allen Mitteln zu vermeiden. Dann kommt es doch, mal langsam und schleichend, mal überraschend und mit voller Wucht.
Und plötzlich haben wir alle Hacks, Tipps und Methoden vergessen und rennen ziellos umher wie ein Huhn ohne Kopf. Wir werden zur Feuerwehr, rennen von Brandherd zu Brandherd und löschen überall da, wo es gerade am nötigsten ist.
In solchen Zeiten kommt alles auf den Prüfstand, was wir uns als wunderbar hilfreich und produktivitätsfördernd in unserem Kopf ausgemalt haben. Deswegen sind solche Zeiten auch aus Produktivitätssicht sehr hilfreich, weil sie uns helfen, das wirklich nützliche vom vermeintlich hilfreichen zu trennen.
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Wer produktiver werden will, liest imgriff.com. Und wer seine Mitmenschen produktiver machen will, schickt ihnen Links zu imgriff.com-Artikeln!

Das geht neuerdings ganz leicht, seit die nimmermüden Blogwerker diesen unglaublich effizienten Zusatzdienst geplant, umgesetzt und implementiert haben: “Weiterleiten”. Auf Mausklick lässt sich damit eine Mail mit dem gewünschten imgriff-com-Artikel an bis zu fünf Adressaten gleichzeitig verschicken. Der Link findet sich am Anfang und am Ende jedes Postings (gleich neben “Drucken”. Aber per Mail weiterleiten und jemand andern ausdrucken lassen ist doch viel effizienter. Finde ich.)
Fortschrittlich, wie wir sind, habe wir die Funktionalität sogar abwärtskompatibel gemacht. Will heissen, auch die alten (und beliebten) Texte aus der Hotliste nebenan zum Beispiel lassen sich ab sofort per Mail verschicken.
Wir würden meinen: Sofort ausprobieren, und schon ist ein Task weniger auf der Liste.
Wir hatten das Thema hier ja schon mal. Und weil’s so schön war: Noch mehr Gedanken zum Thema “RSS-Feeds unter Kontrolle” hat sich Marcel Weiss bei neunetz.com gemacht.
Auch er sortiert seine Feeds in mehreren Ordnern nach Prioritäten, geht dabei allerdings herunter bis auf “Prio9″ – etwas, was mir persönlich zu kleinteilig wäre, um tatsächlich effizient mitzulesen beziehungsweise effizient zu ignorieren. Marcel schafft damit stressfrei ca. 350 Feeds. Interessanter Ansatz: Er arbeitet zusätzlich noch mit zwei Feedreadern, liest seine Techblog-Abos mit dem Google Reader und die anderen mit Netvibes. Und betont in seinem Artikel die Quintessenz, die man sich manchmal einfach in Erinnerung rufen muss:
“Zwingt einen ja niemand.”
» Zum ganzen Eintrag bei neunetz.com
P.S.: Widersprechen müssen wir natürlich ganz entschieden Marcels Behauptung, imgriff.com müsse man “nicht täglich (…), ja nicht mal wöchentlich” lesen.
Ein neues Schlagwort zieht in der Produktivitätsszene seine Kreise: der E-Mail-Bankrott. Immer mehr Leute kommen mit dem täglichen E-Mail-Aufkommen nicht mehr nach. Sie löschen ihre Eingangsbox komplett und schicken eine E-Mail an alle Kontakte mit der Bitte, wichtige Nachrichten noch einmal zu schicken. Nur ein Neuanfang scheint noch einen Ausweg aus dem Kommunikationsdilemma zu bieten.
Wir würden gerne wissen, wie wichtig das Thema für euch ist. Ertrinkt ihr in eurer Mailflut oder habt ihr eure Kommunikation voll im Griff? Schreibt uns einfach einen Kommentar mit der Anzahl der E-Mails in eurer Eingangsbox (z.B.: Gesamt: 540, Ungelesen: 233).
Sobald wir erfolgreich Sommergrippe und aktuelle Stresssituationen bekämpft haben, gibt es auch wieder ausführlichere Artikel.
Nachtrag: Haha, also entweder trauen sich die Chaoten nicht oder es ist tatsächlich war, dass nur produktive Leute Produktivitätsblogs lesen.
Wer seine Motivation und Produktivität umgehend verbessern will, sollte als erstes die Warum-Frage stellen.
Dieser Artikel ist Teil der Grundlagenserie zu Getting Things Done (GTD) und beschreibt den ersten Schritt des natürlichen Projektplanungsmodells von GTD. Willst du lieber zum Anfang?
Du willst jetzt sofort produktiver sein? Du willst in diesem Moment deine Arbeit verbessern? Es gibt ein Wort, eine Frage, die wie keine andere direkten Einfluss auf unsere Produktivität nehmen kann. Nimm dir die Aufgabe, die gerade vor dir liegt oder die als nächstes dran ist und frage dich: Warum?
Warum gehe ich zu dem Meeting? Warum telefoniere ich mit dieser Person? Warum gehe ich mit meinem Partner aus?
Diese kleine Frage, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte, hat eine unglaubliche Wirkung, gerade weil man sie im Alltag gerne vergisst. Sie definiert den Zweck einer Aufgabe, eines Projekts oder einer Tätigkeit und führt einen immer ein Stück näher zum Kern des Ganzen. Wer sein Leben im Griff haben will, muss es reflektieren. Der Schlüssel dazu ist die Warum-Frage.
Die Warum-Frage beinhaltet folgende konkrete Nutzen:
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Leo von zen habits ist einer der produktivsten Autoren der amerikanischen Produktivitätsblogosphäre. Er schreibt jeden Tag für sein eigenes Blog, produziert pro Woche ca. sieben Artikel für andere Blogs und macht das alles neben seinem Vollzeitjob. Nicht zu vergessen seine Frau und seine sechs Kinder.
Nun hat Leo in zwei Artikeln verraten, wie er das alles geregelt bekommt:
Ohne Ausbildung und teure Werkzeuge lässt sich mit dem natürlichen Planungsmodell von David Allen intuitiv der Großteil der Projekte in unserem Alltag planen.
Dieser Artikel ist Teil der Grundlagenserie zu Getting Things Done (GTD). Willst du lieber zum Anfang?
Und weiter geht?s mit unserer Grundlagenserie zum Selbstmanagementsystem Gettings Things Done. Als letztes haben wir uns den Prozess zur horizontalen Erfassung von losen Enden in unserem Leben angeschaut. Horizontal bedeutet dabei, in die Breite zu gehen und alles zu erfassen, was gerade in unserem Leben vorgeht und worin wir alles involviert sind. Nun schauen wir uns die vertikale Erfassung an, d.h. wir gehen in die Tiefe und planen für die Projekt die Details.
Für David Allen ist dabei jeder Vorgang in unserem Leben, der mehr als einen physischen, nächsten Schritt braucht, ein Projekt, und die vertikale Betrachtung dieser Projekte ist Projektplanung. Manchmal sind diese Projekte so umfangreich, dass man ein komplexeres System braucht, um die Projekte zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren. Aber der Großteil aller Projekte in unserem Leben lässt sich weitgehend intuitiv mit einer Methode erfassen, die David Allen das natürliche Planungsmodell nennt und die darauf aufbaut, wie unser Hirn ?von Haus aus? funktioniert.
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Weitere Produktivitäts-Tipps von Marc Andreessen: Diesmal geht es um gute Arbeitsvermeidungsstrategien.
Anmerkung: Tipps aus Andreessens Productivity-Guide haben wir hier bereits gestern und vorgestern veröffentlicht.
Vom etwas egoistischen Vorschlag des ehemaligen Netscape-Gründers, keine (wirklich: keine!) Termine mehr zu machen, um seine Tage frei gestalten zu können, haben wir schon gehört. Er hat noch weitere Strategien, um keine lästigen Störungen und Arbeiten an sich heranzulassen:
* Geh nicht ans Telefon. Leite alle Anrufe sofort auf den Antwortbeantworter um und höre sie nur zweimal am Tag an. Für Familienangehörige und andere wirklich wichtige Personen kann man sich eine zweite Nummer zulegen – oder auch einfach andere Klingeltöne einstellen, wie ein Kommentator in Andreessens Blog ergänzt.
* Rufe deine Mails nur zweimal am Tag ab. Eingehende Mails lenken ab, das ist kein Geheimnis. Und dass man diese Störquelle ausschaltet, indem man 1. alle Benachrichtigungstöne abstellt (das ist Pflicht!) und 2. sein Mail-Programm nur ein paarmal am Tag zu festen Zeiten startet (das ist die Kür), das ist auch kein Geheimnis.
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Die für Oktober angekündigte neue Version von Mac OS X enthält einige Funktionen, die Macbenutzern den Arbeitsalltag vereinfachen und versüßen werden.

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Auch wenn Macs noch immer eine Form von Statussymbol und Fashionstatement sind, so sind für mich als jemanden, der zwölf Stunden am Tag vor dem Rechner sitzt, die Bedienung und damit das Betriebssystem ausschlaggebend und nicht die Computer. Ich bin vor über fünf Jahren auf den Mac gewechselt, weil ich eine Präsentation zu Mac OS X gesehen habe und mich begeistert hat, wie Apple alles tut, um dem Benutzer die Arbeit zu erleichtern.
Deswegen sind für mich Präsentationen, wie die Keynote (Stream) von Steve Jobs am Montag zur Eröffnung der World Wide Developer Conference von Apple, bei der er neue Funktionen der nächsten Mac-OS-X-Version Leopard vorgestellt hat, viel spannender als andere Präsentationen z.B. von neuen Macs oder iPods, weil das Betriebssystem den größten Einfluss auf meinen Arbeitsalltag hat.
Gerade in Sachen Produktivität hat Leopard einige neue Funktionen in petto, die wir euch hier schon einmal vorstellen wollen. Zusätzlich gibt es Tipps, wie man manche der Konzepte schon heute mit der Hilfe von Tricks oder Software einsetzen kann.
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Netscape-Gründer Marc Andreessen ist gut im Reduzieren: Er arbeitet mit drei verschiedenen To-Do-Listen, und wenn etwas auf keine dieser Listen passt, heißt das: Nicht wichtig genug, vergiss’ es.
Anmerkung: Zwei weitere Tipps aus Andreessens Productivity-Guide haben wir hier gestern schon veröffentlicht.
Die auf Situationen (“Kontexten”) basierenden Listen von David Allens Getting-Things-Done-Methode sind Marc Andreessen offenbar zu komplex. Er plädiert für lediglich drei Listen:
* Eine To-Do-Liste – für alles, was man tun muss. Diese Liste soll höchstens noch in Dringlichkeitskategorien untergliedert sein (Heute, Diese Woche, Nächste Woche, …).
* Eine “Wiedervorlage”-Liste (bei Marc heißt sie “Watch List”) – für all die Dinge, für die man gerade nichts tun kann, weil man dafür noch auf etwas warten muss, sowie für alles, woran man sich zu einem späteren Zeitpunkt selbst erinnern will.
* Eine “Später”-Liste – für alles, was man gerne irgendwann mal machen würde, Pläne, Wünsche und Ideen.
Was nicht auf eine dieser Listen passt, so Marc Andreessen, solle man getrost vergessen. Weil die To-Do-Liste einschüchternd lang werden dürfte, hat er einen weiteren Tipp parat, um sein Tagespensum auf ein machbares Maß zu stutzen:
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