Zen To Done (Teil 2) Überblick:
Worum geht’s bei ZTD?

Cover ?Zen To Done?Teil 2 unserer ZTD-Serie: Ein erster Blick auf die 10 Gewohnheiten von Zen To Done und worum es bei ihnen geht.

Anmerkung: Dies ist der zweite Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Alle Teile der Serie im Überblick

So, schauen wir uns doch mal genauer an, was Zen To Done eigentlich ist. Mein System besteht im Grunde aus 10 Gewohnheiten, die dabei helfen, das Leben zu vereinfachen und in den Griff zu bekommen. Wenn Du ZTD umsetzen möchtest, bist Du nicht verpflichtet, Dir alle 10 Gewohnheiten anzutrainieren. Du solltest Dir nur die heraussuchen, die für Dich und Deinen persönlichen Lebens- und Arbeitsstil funktionieren.

Nach Möglichkeit sollte immer nur eine der 10 Gewohnheiten eingeübt werden, maximal aber zwei oder drei auf einmal. Für jede braucht es ungefähr 30 Tage, bis Du sie verinnerlicht hast.

Wenn man sich vornimmt, sein Leben produktiver zu gestalten, will man das Ergebnis natürlich am liebsten sofort sehen. Es kann deshalb hart sein, sich 30 Tage lang nur auf einen Teil von ZTD zu konzentrieren, das weiß ich. Aber auf lange Sicht zahlt es sich aus. Wenn Du immer nur ein oder zwei Gewohnheiten angehst, diese aber wirklich gut trainierst, ist es wahrscheinlicher, dass Du dabei bleibst. Und binnen eines Jahres kannst Du Dir alle 10 Gewohnheiten angeeignet haben, wenn Du möchtest – komplett organisiert und produktiv in 12 Monaten, wäre das etwa eine schlechte Leistung?

Die Reihenfolge, in der ich die 10 Gewohnheiten hier vorstelle, ist ebenfalls nur ein Vorschlag, Du kannst sie in beliebiger Reihenfolge angehen. Nummer 1 bis 8 sind die wesentlichen Elemente des Systems, aber ich empfehle, den Gewohnheiten 9 und 10 dieselbe Aufmerksamkeit zu widmen. Im Folgenden stelle ich die 10 Gewohnheiten kurz vor:

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Der Link am Morgen:
Weniger Aufwand, bessere Infos

Im Blog des Autors Tim Ferriss gibt Gastautor Ryan Holiday 12 Tipps, wie man mit weniger Zeitaufwand zu besseren Informationen kommt – er empfiehlt dafür RSS, StumbleUpon und Del.icio.us. Was er über RSS und Del.icio.us sagt, dürfte vielen bereits bekannt sein, aber StumbleUpon ist im deutschsprachigen Raum noch relativ wenig verbreitet:

» 12 Filtering Tips for Better Information in Half the Time: RSS, Del.icio.us and StumbleUpon [fourhourworkweek.com/blog, Ryan Holiday]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Ideen vom Ingenieur

Die besten Ideen kommen unter der Dusche (auf dem Klo / in der Badewanne), so nimmt man gemeinhin an. Die Magdeburger Firma Zephram sieht das ganz anders. Sie produziert Ideen in der Fabrik.

Zephram ist aus einem Forschungsprojekt des Magdeburger Professors Graham Horton entstanden. “Idea Engineering” hieß das Projekt und heißt der Ansatz, nach dem das Unternehmen Ideen produzieren will. Ideenfindung nach Ingenieurmaßstäben, planbar, berechenbar und messbar. “Ideen haben den Ruf, etwas Zufälliges zu sein, tatsächlich sind sie ein Rohstoff, den man produzieren kann wie Autos oder Fernseher”, wird Horton von der Financial Times Deutschland zitiert. Wenn es nach ihm geht, muss sich niemand mehr darauf verlassen, dass ihn irgendwann mal ein Geistesblitz ereilt.

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Der Link am Morgen:
Morgen oder heute leben?

Ein Artikel bei cultivategreatness.com beschäftigt sich mit der alten Frage, ob man sein Leben lieber sofort und jeden Tag genießen oder besser heute eifrig arbeiten sollte, um später eine ruhige Kugel schieben zu können. Es geht um die fiktiven Personen Jill und Jack, die jeden Morgen eine Stunde früher als alle Kollegen ins Büro kommen. Während Jill die Stunde mit Arbeiten verbringt, liest Jack kaffeetrinkend die Zeitung. Wer macht es besser?

» How Do You Spend That Hour Before Work? It Could Mean Millions [cultivategreatness.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zen To Done – Das ultimativ einfache Produktivitätssystem

Cover Zen To DoneIm ersten Teil unserer ZTD-Serie: Leo Babauta erzählt, warum er Zen To Done entworfen hat, was es mit Getting Things Done zu tun hat, und wie es ihm geholfen hat, zahlreiche Gewohnheiten zu ändern.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu “Zen To Done”, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche (Hintergrund / Alle Teile der Serie im Überblick). Dabei halten wir uns sehr eng ans Original, passen aber manches an, was übersetzt merkwürdig klänge. Das Wort “Habit”, das Leo benutzt, übersetzen wir mit “Gewohnheit”, was es zwar leider nicht exakt zu treffen scheint, aber wohl doch die bessere Wahl ist als “Habitus” oder “Gepflogenheit”. Und jetzt lassen wir Leo sprechen:

Dieses Buch habe ich für all diejenigen geschrieben, die ihren Kram endlich wirklich erledigt bekommen wollen. Zen To Done (ZTD) ist ein System, das zugleich schlicht und mächtig ist, und es wird Euch dabei helfen, Gewohnheiten zu entwickeln, mit denen Ihr all Eure Aufgaben erledigt, Eure Projekte organisiert, Eure Schreibtische und Email-Postfächer leer und Eure Arbeitstage strukturiert bekommt. Ihr werdet endlich ohne Ablenkungen das tun können, das Ihr tun müsst und wollt.

Viel verlangt von einem kleinen E-Book?

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Der Link am Morgen:
Blind Date mit Sketchswap

Ein kurzweiliger Pausenfüller für diese Momente am Arbeitstag, in denen man minutenlang an die Wand starrt, ohne wirklich etwas zu denken. Da braucht man Ablenkung, und zwar schnell! Bei sketchswap.com kann man schnell mal kreativ werden und per Maus und virtuellem Zeichenstift etwas malen. Der Clou dabei: Nach Vollendung des Kunstwerkes “schickt” man es ab und bekommt im Gegenzug die Zeichnung irgendeines anderen Sketchswap-Nutzers gezeigt. Eine Art kreatives Blind Date also.

Screenshot Sketchswap.com

» Sketchswap.com

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Demnächst in diesem Blog:
“Zen To Done” auf deutsch

Cover ?Zen To Done?Bei “Zen To Done” (ZTD) geht es um eine etwas lebensnähere Umsetzung der “Getting Things Done”-Methode. Wir übersetzen das gleichnamige E-Book des Bloggers Leo Babauta für imgriff.com ins Deutsche.

Der Produktivitätsblogger Leo Babauta, regelmäßigen imgriff.com-Lesern durch zahlreiche Verlinkungen bekannt, hat sich seit gestern endgültig den zentralen Platz auf unseren Hausaltären verdient: Er verkündete mit nur ganz wenig Pathos auf seinem Blog zenhabits.net, dass er all seine Inhalte unter “Public Domain“-Status freigebe. Heißt: Er verzichtet auf seine Urheberrechte an seinen bei sich veröffentlichten Texten.

Wir hatten hier schon einige Zeit “Zen To Done”, Leos Modifizierung von David Allens Getting-Things-Done-Methode (mehr zu GTD in unserer Grundlagenserie) auf dem Schirm, uns aber noch nicht überlegt, wie wir sie präsentieren wollen. Ein paar Minuten, nachdem ich Leos Posting heute gesehen hatte, stand unsere Entscheidung: Wir übersetzen sein E-Book ?Zen To Done? nach und nach ins Deutsche, posten es Stück für Stück, Dröpje per Dröpje, auf imgriff.com, und stellen es am Ende zum Download zur Verfügung.

Ist das nun dreister Content-Klau?

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Selbstschutz mit Firefox:
Webseiten zu vorgegebenen Zeiten blocken

firefox-leechblock-blockedDa sitzt man also am Rechner und will arbeiten. Aber mit dem Internet sind siebzehneinviertel Welten mit jeweils tausenden von Ablenkungen nur einen Klick entfernt. Eine Erweiterung für Firefox greift der Selbstdisziplin unter die Arme und schiebt den Verlockungen einen Riegel vor.

Die Firefox-Erweiterung Leechblock blockiert den Zugriff auf vordefinierte Seiten für einen vorgegebenen Zeitraum. Je nachdem, welche Einstellungen man vornimmt, ist dann zum Beispiel diese eine Seite mit ihren tollen 4 Fantastilliarden Fotos werktags von 9 bis 5 einfach nicht mehr zugänglich. Statt der anvisierten Seite wird obiges Symbol angezeigt.

Leechblock bringt zur Konfiguration außerdem alles mit, was man sich nur vorstellen kann.

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Der Link am Morgen:
Wie man als Selbständiger professioneller wirkt

Heute etwas besonders für die Selbständigen unter uns: 11 Tipps, wie man ein professionelles Image für sich aufbaut, gibt FreelanceSwitch.com. Zum Beispiel: Es ist ganz und gar nicht professionell, jeden Auftrag anzunehmen, sondern viel besser, nur das zu machen, wo man sich auskennt.

Building Credibility: 11 Ways to Show You?re a Professional [freelanceswitch.com, Mason Hipp]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Gut genug statt perfekt

Ursachen fürs Prokrastinieren gibt es viele – eine besonders tückische jedoch ist der Perfektionismus. Denn der erscheint uns zunächst mal als etwas Gutes. Bloß: Perfekte Zustände, seien wir ehrlich, erreichen wir doch nie.

“Ich bin Perfektionist”, damit sagt man: Ich liefere gute Arbeit ab, und zwar erst, wenn sie meinen eigenen Ansprüchen genügt; ich mache meine Sache richtig, ich mache keine Schnellschüsse, von mir gibt es Qualität und keine 10-Minuten-Lösungen. Klingt gut. Das Problem dabei: Den perfekten Zustand einer Sache erreicht man nicht. Nie. Wann ist denn etwas schon wirklich perfekt, wirklich fertig, so verdammt gut, dass es keiner einzigen Änderung mehr bedarf? Besser gesagt: dass jede Korrektur das Ergebnis verschlechtern würde?

Eben.

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