Nachdenken zulassen, Grübeln stoppen

Der Psychologieprofessor Neal Roese beschäftigt sich in seinem Buch ?Ach hätt? ich doch!? (Frankfurt am Main 2007) mit dem Bedauern von verpassten Gelegenheiten und den Zweifeln über gefällte Entscheidungen. Anschaulich erläutert er, warum das Weinen über vergossene Milch, also über Dinge, die man ohnehin nicht mehr ändern kann, nicht unnötig, sondern ein im Gegenteil sehr wichtiger psychologischer Prozess ist.

Wenn man über vergangene Situationen eingehend nachdenkt und überlegt, was man hätte besser machen können, wird man sich in Zukunft in ähnlichen Situationen besser verhalten – und in jedem Fall vorbereiteter in eine Situation gehen. Grübeln, auch wenn es zunächst unproduktiv scheint, kann also durchaus positive Effekte haben, wenn es uns motiviert, Dinge zu verbessern, und so zur Lösung eines Problems führt.

Aber es gibt Grenzen.

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Der Link am Morgen:
Ins kalte Wasser

Ist es nicht merkwürdig, dass man oft lieber lange probiert, bastelt und testet statt in die Bedienungsanleitung zu schauen, wenn man vor einem Problem steht? Manchmal ist das ganz gut so, findet Steve Kaufmann, vor allem, wenn es um Herausforderungen geht, die größer sind als die, einen Ikea-Schrank zusammenzubauen (ja, wirklich, solche Herausforderungen gibt es):

» Everything Does Not Require a ‘How To’ Manual [dumblittleman.com]

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Zen to Done (Teil 10):
Gewohnheit 7:
Wochenrückblick

Zen To Done-TitelbildSeien wir ehrlich: Auch die Besten unter uns kommen manchmal vom Weg ab, verlieren den Blick auf ihre Ziele und lassen ihr wohlerdachtes Planungssystem schleifen. Bei einer harten Arbeitswoche mit einem betriebsamen Leben nach Feierabend tendiert das beste System dazu, im Chaos zu versinken. An dieser Stelle kommt der Wochenrückblick ins Spiel.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick

Der Wochenrückblick ermöglicht es Dir, Dich wieder zu sammeln und auf die wichtigen Dinge zu fokussieren. Im Folgenden werden wir uns ansehen, wie man sich den Wochenrückblick in möglichst kurzer Zeit zu Eigen macht – und zwar, indem man ihn vereinfacht.

Der Schwerpunkt beim vereinfachten Wochenrückblick liegt bei der Überprüfung Deiner Ziele. Du solltest Dir Dein Jahresziel vor Augen führen und prüfen, welche Fortschritte Du diesbezüglich in der vergangenen Woche gemacht hast, und welche Du in der kommenden Woche machen willst.

Ein sinnvoller Wochenrückblick besteht aus fünf einfachen Schritten:

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Der Link am Morgen:
Wenn’s schön macht

Für alle, die wenigstens ab und zu mal etwas zu gestalten haben, hat Webworkerdaily.com drei schöne Links zum Thema Farbkombinationen. Was passt, und was geht gar nicht zusammen? Damit findet man es leichter heraus:
» 3 Online Resources for Color Creativity [webworkerdaily.com]

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11 kostenlose PDF-Tools, die jeder gebrauchen kann

adobepdf.pngPDF hat sich in den letzten Jahren zum bevorzugten Dateiformat zum Austausch von Dokumenten entwickelt. Wir stellen kostenlose Tools zum Bearbeiten von und Umwandeln in PDFs vor.

Die plattformübergreifende Möglichkeit, PDFs zu betrachten, ist für deren Verbreitung ein ebenso gewichtiger Grund wie die Tatsache, dass PDFs sicherer als beispielsweise Doc-Dokumente mit möglichen Makroviren sind.

Das einzige Problem: Außer dem Adobe Reader haben die meisten PDF-Nutzer keine Werkzeuge für diese Dokumente zur Hand. Und selbst dieser ist zum Lesen von PDFs nicht unbedingt die beste Wahl (siehe unten).

Der Bearbeitungsnot schaffen wir jetzt Abhilfe – mit 11 kostenlosen Tools für jedermann:

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Der Link am Morgen:
Einfach sauber

Je weniger auf dem Schreibtisch herumliegt, desto geringer die Ablenkungen beim Arbeiten. Das gilt ganz ähnlich auch für die ganze Wohnung. Aufräumen und Putzen gelten allerdings gemeinhin nicht als besonders populäre Tätigkeiten. Wie man sie mit wenig Aufwand erledigt, hat Leo Babauta (ja, der schon wieder) in seinem Blog beschrieben:

» The Minimalist?s Guide to Simple Housework [zenhabits.net]

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Zen To Done (Teil 9):
Gewohnheit 6:
Organisieren

Zen To Done-TitelbildEs ist eine alte, aber vielleicht die wichtigste Binsenweisheit zum Thema Organisieren: Jedes Ding sollte seinen festen Platz haben. Dieser Trick ist so populär, weil er tatsächlich funktioniert. Er ist die sechste Gewohnheit von ZTD. Du wirst nie wieder etwas verlegen und suchen müssen, wenn Du Dir sie angewöhnst. Schauen wir mal, wie das geht.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick

Liegen Dokumente und Zettel über Deinen ganzen Schreibtisch verstreut? Suchst du jeden Tag Deine Autoschlüssel? Weißt Du, in genau diesem Moment, wo sich jeder einzelne Gegenstand, den Du besitzt, befindet?

Dein Leben kann mit einer einzigen Regel durchorganisiert werden, und die lautet: Habe für jeden Gegenstand einen festen Ort, und lege alles an seinem Ort ab. Das ist eine Gewohnheit, die ich auch meinen Kindern beizubringen versuche, damit ich nicht permanent hinter ihnen aufräumen muss.

Und so wird’s gemacht:

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Der Link am Morgen:
Lesen, um das Denken zu lernen

Was lesen Manager und Mächtige? Erstaunlich wenige moderne Businessbücher, erstaunlich viele Klassiker, erstaunlich viel Belletristik statt Sachbüchern – so jedenfalls die für einen schon etwas älteren Artikel aus der New York Times besuchten Buchliebhaber (u.a. Phil Knight von Nike und Venture Capitalist Michael Moritz). Denn: “Serious leaders who are serious readers build personal libraries dedicated to how to think, not how to compete.”

» C.E.O. Libraries Reveal Keys to Success [nytimes.com, gefunden bei lifeoptimizer.org]

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Im Fokus:
Ziele setzen für ein produktives Meeting

Um produktiv zu arbeiten, ist es wichtig, sein Ziel im Auge zu behalten und darauf hinzuarbeiten, damit man sich nicht von anderen Dingen ablenken lässt. Das gilt auch für Meetings: Wenn man diese sinnvoll nutzen will, sollte man das Ziel nicht aus den Augen lassen.

Wenn Du Deine Ziele zuvor schriftlich festhältst, hast Du gleich einen optimalen Aufhänger für Deine Argumentation. Wichtig dabei: Formuliere so konkret wie möglich. Denn wenn Du weißt, was Du willst, fällt Dir die passende Argumentation viel leichter ein, weil Du Deinen Standpunkt genau definiert hast. Mach Dir also klar:

  • Was möchtest Du?
  • Wie sehen Deine Wünsche und Bedürfnisse aus?
  • Wovon würdest Du selbst profitieren?
  • Über welches Ergebnis würdest Du Dich am ehesten freuen?
  • Worin liegt für Dich ein annehmbarer Kompromiss?
  • Und welches Ergebnis könntest Du auf gar keinen Fall akzeptieren?

Das spezielle Problem bei Meetings ist allerdings:

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Zen To Done (Teil 8):
Gewohnheit 5:
Das einfache, vertrauenswürdige System

Zen To Done-Titelbild

Einer der Schlüssel jedes Zeitmanagement-Systems ist die To-Do-Liste – sie hält alle Aufgaben fest, die Du im Moment nicht erledigen kannst, so dass Du jederzeit weißt, was Du noch erledigen musst. Für ZTD brauchen wir aber noch ein paar (wenige) andere Hilfsmittel.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick

Bei ZTD ist es wichtig, ein einfaches System zu haben, welches Du auch wirklich benutzt; ein System, dem Du Deine Informationen anvertraust. Und das sind die drei Bausteine dieses einfachen, vertrauenswürdigen Systems:

  1. Aufbau: Ein einfaches System besteht aus Eingangsorten, einem Kalender, Listen und einer Ablage.
  2. Hilfsmittel: Es ist wichtig, einfache Hilfsmittel zu benutzen, so dass das System nicht mühsam gewartet werden muss.
  3. Gebrauch: Schließlich ist es wichtig, dass Du Dein System auch tatsächlich benutzt und es Dir zur Gewohnheit machst, es täglich zu überprüfen.

Der Aufbau

David Allen schlägt bei GTD vor, alle Aufgaben in getrennten Listen – so genannten Kontextlisten – zu verwalten, etwa @Büro, @Computer, @Anrufe, @Besorgungen usw. Der Grund ist, dass Du so immer nur die Aufgaben anschauen musst, die Du im aktuellen Kontext überhaupt anpacken kannst, anstatt eine lange Liste von Aufgaben vor Dir zu haben, von denen Du die meisten im Moment sowieso nicht erledigen kannst.

Bei ZTD sollte Dein System so einfach wie möglich bleiben. Zwar ist das Konzept der Kontextlisten nützlich, aber es kann auch schwierig sein, es auf dem aktuellen Stand zu halten. Verwende darum in jedem Fall so wenige Listen wie möglich. Ein Beispielaufbau könnte so aussehen:

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