Der Link am Morgen:
Warum GTD nervt

Da will jemand Aufmerksamkeit: Neun Gründe, wieso Getting Things Done nervt, gibt es bei Organize IT. Ein paar davon sind durchaus einleuchtend: Dass GTD aufgrund seines Alters nicht die neuen omnipräsenten Tools des Web 2.0 berücksichtigt etwa, oder dass man wasserklar und superorganisiert alle Aufgaben hinter sich bringen und trotzdem einen miesen Job machen kann. Nur: Alle Punkte lassen sich damit entkräften, dass auch GTD nicht dazu gedacht ist, es sklavisch bis ins Detail zu übernehmen – ein bisschen Anpassungsarbeit muss fast jeder leisten. Immerhin das zeigen die neun Kritikpunkte sehr gut:

» 9 Reasons Why Getting Things Done Sucks! [Organize IT, gefunden im Toolblog]

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Der Link am Morgen:
Kurzer Prozess

Einen “Selbsttest” in Sachen Zeitmanagement versprach die FAZ in einem Artikel Anfang Februar, tatsächlich handelt es sich aber eher um eine Zusammenstellung recht schnippischer Rezensionen von fünf Büchern zum Thema, darunter auch David Allens “Getting Things Done”. Merke: In einer Woche lässt sich schlecht entscheiden, welche Methode einem liegt und welche nicht.

» Der Traum vom leeren Schreibtisch [FAZ, gefunden bei macoholic]

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Umrechnen leicht gemacht

rechnrWieviel Sprit verbraucht mein Auto? Welchen Bodymassindex habe ich? Und wieviel Zentimeter sind 3 Zoll?

Die Webseite rechnr.de bietet zu allen denkbaren und undenkbaren Umrechungen Hilfestellung. Ob Längeneinheiten umzu- oder Zinsen auszurechnen sind, bei vielen alltäglichen Aufgaben kann rechnr.de mit der entsprechenden Funktion dienen. Und auch bei ein paar nicht ganz so alltäglichen Bedürfnissen: Ein Bußgeldrechner findet sich ebenfalls in der Auswahl.

Den Währungsumrechner dagegen kann ich nicht von Herzen empfehlen – der arbeitet aktuell mit Stand vom 22. Februar und damit mit veralteten Daten.

Wer Windows verwendet und regelmäßig Währungen umrechnen muss, für den bietet sich deshalb eher das Freeware-Programm SCConv an. SCConv rechnet Währungen auf Basis immer aktueller Zahlen der Europäischen Zentralbank um.

(SCConv gefunden bei heise Software)

Der Link am Morgen:
Physikbaukasten

Pausen gehören zur Arbeit. Und wenn gerade der Kühlschrank leer, das Wetter mies, die Zeitung ausgelesen, die Kaffeemaschine kaputt ist: Versucht es mal mit diesem Spiel (für Windows und Linux), einer Art Physikbaukasten, den Emil Ernerfeldt als Abschlussarbeit an seiner Uni gebastelt hat – und ein ganz fantastischer Pausenfüller:

» Phun [Gefunden bei Frank Helmschrott]

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Post-its sinnvoll nutzen

Wenn man seine Produktivität steigern möchte, sind es meist nicht die großen Konzepte, sondern die kleinen Alltagshacks, die die ersten Erfolge zeigen. Für diesen hier braucht man nur ein paar kleine Post-it-Klebezettel.

Viele nutzen Post-its, diese kanariengelben Klebezettel, und zurecht wird davor gewarnt, seinen Monitor damit einzurahmen. Das sieht nicht schön aus, und ich persönlich würde schon daran scheitern, meine eigene Schrift zu entziffern. Übersicht ist etwas anderes. Dennoch verwende auch ich dieses selbstklebende Etwas – als Lesezeichen.

Einiges zu lesen: Die Post-its markieren die Artikel, die ich interessant finde
Einiges zu lesen: Die Post-its markieren die Artikel, die ich beim ersten Durchblättern interessant fand.

Post-it-Lesezeichen können nicht herausfallen. Holt man das Buch aus der Tasche, ist nichts verrutscht. Man kann genau dort weiterlesen, wo man aufgehört hat. Sogar der Absatz lässt sich mit einem Post-it markieren. Aber das ist trivial. Dennoch ist das Post-it ein Produktivitätssteigerer erster Klasse. Vor allem, wenn eine der zahlreichen Fachzeitschriften ins Haus kommt:

» weiterlesen

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Mit Technik gegen Multitasking

In der “Zeit” stand die Tage ein weiterer von mittlerweile zahlreichen Artikeln übers Multitasken und die Probleme, die es bereitet. Der Autor Max Rauner erwähnt Studienergebnisse, die wir schon aus anderen Artikeln kennen, konzentriert sich dann aber auf Software-Lösungen, die uns beim “Konzentrieren” helfen sollen. Indem sie unterschiedliche Faktoren (etwa Sprechen beim Büromenschen, Schwitzen beim Soldaten, Gas geben beim Autofahrer) analysieren, sollen sie wie ein Türsteher entscheiden können, welche Unterbrechungen sie durchlassen und welche nicht.

» Ununterbrochen gestört [Die Zeit 10/2008]

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10 Tipps für einen guten Start in den neuen Tag

Dominik hat uns vor ein paar Wochen Tipps gegeben, wie man zu einem guten Schlaf kommt. Doch auch der beste Schlaf ist irgendwann vorbei und man muss aufstehen. Im Folgenden findet ihr ein paar Tipps, wie man das am besten schafft und einen optimalen Start in den neuen (Arbeits-)Tag erwischt.

  1. Einfach aufstehen: Der Snooze-Button ist Dein Feind! Du hast Dich abends dafür entschieden, zu einer bestimmten Zeit aufzustehen, also steh zu Deiner Entscheidung und steh auf. Klingt hart, aber je länger Du weiter im Bett döst, desto schwerer wird Dir das Aufstehen fallen. Es gibt auch schon Wecker ohne Snooze (z.B. der aXbo, den auch ich benutze), und das aus gutem Grund. Ich schlage Dir einen Deal vor: Wenn der Wecker los geht, stehst Du für 10 Minuten auf. Danach kannst Du wieder ins Bett, wenn Du magst. OK, das ist ein Trick: Nach nur 10 Minuten bist Du wahrscheinlich schon so wach, dass Du nicht mehr ins Bett musst oder willst.
  2. » weiterlesen

Der Link am Morgen:
Arbeitgeber des Monats:
37Signals

37Signals ist die Firma, die so wunderbare Web-Applikationen wie Backpack oder Highrise (wir schrieben darüber) produziert, und zu deren Erfolg es sicher auch beiträgt, dass sie reichlich sympathisch auftreten. Ein aktueller Beitrag im Firmenblog etwa lässt mich applaudieren: Weil sie festgestellt hätten, dass sie in vier Tagen genausoviel Arbeit erledigen können wie in fünf, haben sie kurzerhand den Freitag gestrichen und eine 4-Tage-Woche im Büro eingeführt.

«Three-day weekends mean people come back happier on Monday», schreibt der Chef, und verrät zusätzlich noch, dass die Firma sich am Freizeitvergnügen ihrer Mitarbeiter beteiligt (Flugstunden!) und sie mit Kreditkarten ausstattet, mit denen sie sich privat schöne Dinge kaufen dürfen. Man vertraue darauf, dass das im vernünftigen Rahmen bleibe. Whew. Ich denke, ich werde meinen Backpack-Account verlängern.

» Workplace Experiments [37Signals.com]

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PicLens im Test:
Browserplugin zur perfekten Bildbetrachtung

Online-Fotoseiten und die Google-Bildersuche sind Plätze im Netz, an denen man sich wirklich lange aufhalten kann. Der Besuch leidet dabei aber oft unter Ablenkungen und unübersichtlichen Funktionen. PicLens ist ein kleines Plugin für alle gängigen Browser, das ein vollkommen neues Bildersurf-Erlebnis möglich macht.

PicLens

PicLens

PicLens: 3D-Bilderwand für mehr Fotospaß (Klicken für größere Ansicht)

Wer öfter mal bei Flickr, DeviantArt, SmugMug oder der Google-Bildersuche auf Entdeckungstour geht, kann dort faszinierende Bilder finden. Das Browser-Plug-In “PicLens” stellt diese Bilder in den Vordergrund und bietet eine einfache und gleichzeitig sehr effiziente Bildernavigation und -ansicht.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
“Und bloß nicht in die Bibliothek!”

Heute was für Studenten: Wie man ganz hervorragende Haus- und ähnliche Arbeiten für die Uni schreibt, zeigt die Anleitung von Stefan Zimmermann im Scholarz-Blog. Wichtig etwa:

“Zeigen Sie durch die laufende Aktualisierung Ihres StudiVZ-Profils, dass Sie sich wegen Ihrer Diplomarbeit nicht aus dem sozialen Leben zurückziehen müssen.”

Oder auch:

“Keine Arbeit ist so wichtig, dass man nicht dreimal täglich saugen könnte.”

Die ganze Anleitung:

» Die perfekte Anleitung für schlechte Studienarbeiten [scholarz.blog]

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